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Rübezahl – Herr der Berge

04.02.14, 22:00
Rübezahl – Herr der Berge ist ein deutscher Film aus dem Jahr 1957. Der Film beruhte auf den alten Sagen von Rübezahl. Polecam:

Edytor zaawansowany
  • 05.02.14, 07:49

    www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCsching,+Johann+Gustav/M%C3%A4rchen+und+Sagen/Volkssagen,+M%C3%A4rchen+und+Legenden/1.+Schlesische+Sagen+und+M%C3%A4hrchen
  • 06.02.14, 19:56

    Petrus und der Teufel

    Sankt Petrus traf eines Tages bei einer Wanderung auf Erden den Teufel, der ihm seine Begleitung antrug. Petrus wies ihn nicht ab. So zogen sie denn gemeinsam durch die dichten Beuthener Wälder vom Morgen bis zum Abend und kamen schließlich in ein Dorf. Der Weg zweigte hier nach zwei Seiten ab. Von einer Seite her hörte man Kinder weinen, von der anderen scholl lustige Tanzmusik.

    Petrus fragte den Teufel: »Wohin sollen wir unsere Schritte lenken?«

    »Natürlich zur Tanzmusik«, erwiderte der Satan. Nun gingen sie der Richtung nach, aus der die Tanzmusik erklang, und fanden ein Gasthaus, das voller Menschen war. Der Wirt aber hatte kein Quartier für die beiden.

    »Wir feiern Kirchweih heut, wollt ihr oben auf dem Zigeunerofen schlafen, dann meinetwegen«, sagte er und wies auf den mächtigen Ofen, der in der Schankstube stand. Die beiden Wanderer waren einverstanden und kletterten auf den Ofen.

    Der Teufel zupfte Petrus am Rock und bat: »Laß mich vorne liegen und lege du dich hinten hin. Du bist müder als ich. Ich möchte noch ein bißchen zusehen.«

    Petrus tat ihm den Gefallen, nahm seinen Rosenkranz und betete; der Teufel aber erfreute sich an der Lust der tanzenden Bauern. Diese stampften die Dielen und schrien: »Juchhuhu, juchhuhu...!«

    Auf einmal entstand aus irgendeiner Ursache ein Streit unter ihnen. Es dauerte nicht lange, und die schönste Schlägerei war im Gang. Der Teufel hatte seine Freude daran, klatschte in die Hände und schrie: »So ist's recht, immer zu, immer zu!«

    Das hörte ein Bauer, der gerade seine Hände frei hatte, und rief:

    »Was schreist du da oben immer zu, na warte...«

    Mit einem Satz holte er sich den Teufel vom Ofen herunter und prügelte ihn windelweich durch. »So, nun hast du dein 'Immer zu'!«

    Der Teufel kroch stöhnend auf den Ofen und ächzte: »Petrus, ich hab, nun schon genug gesehen, leg du dichjetzt einmal vorne hin!«

    Petrus lächelte ein wenig und erfüllte ihm den Wunsch.

    Inzwischen hatten sich die Bauern wieder versöhnt, tanzten und riefen von neuem: »Juchhuhu, juchhuhu!« Das ging so eine Weile fort. Die Dielen zitterten, die Fenster klirrten von dem Gestampfe der Tänzer, und der Jubel hatte seinen Höhepunkt erreicht. Da stieß einer der Tanzenden an den anderen an, daß er hinfiel. Dieser sprang auf und tobte zornig: »Ein Bein willst du mir stellen, na warte, du Lump!« Bald gab es wieder eine wüste Prügelei. Der Teufel duckte sich und muckste sich nicht.

    Nachdem die Bauern sich gehörig braun und blau geschlagen hatten und keine Lust mehr verspürten, sich weiter zu unterhalten, meinte einer, sich nach allen Seiten umsehend: »Nun haben sie alle etwas abbekommen!«

    »Nein«, rief ein anderer, »der dort hinten auf dem Ofen liegt, hat noch nichts bekommen.«

    Da holten sie den Teufel zum zweitenmal herunter und verprügelten ihn, daß es eine Lust war. Ganz zerschlagen kletterte er endlich wieder heulend auf den Ofen und sagte unter Tränen zu Petrus: »Das nächstemal wollen wir doch lieber dorthin gehen, wo die Kinder weinen.«


    Die treue Bergmannsbraut


    Lange ist es her, da lebte in einem Grubenort Oberschlesiens ein sehr schönes Mädchen, das einen Bergknappen von ganzem Herzen gern hatte; auch der junge Mann liebte die schöne Anna über alles. Zutiefst im Wald verborgen lag das kleine Dörfchen, und Schön-Annas Häuschen war das letzte im Ort. Oft saß sie in der Laube vor der Haustür und wartete auf ihren Franz. Sie harrte nie vergebens.

    Darüber war es Winter geworden und wieder Frühling. Vom Zechenhaus her rief das Schichtglöcklein die Knappen zur Arbeit. In langen Reihen zogen sie zum Schacht, die Grubenlampe vor sich herhaltend. Auch Franz sollte sich ihnen anschließen. Aber noch weilte er bei seiner Braut, wie zur Einfahrt ins Werk gerüstet mit Keilhaue und Lampe versehen. Anna empfand eine unerklärliche Angst, schien es ihr doch, als flackere die Lampe des Liebsten heute gar so trübe. Auch Franz fühlte sich bedrückt und fragte das Mädchen, wie von einer Ahnung ergriffen, ob es um ihn trauern würde, wenn ihn ein Unglück träfe.

    »Gott möge dich beschützen, Liebster!« rief sie erblassend. »Sollte es aber deine letzte Schicht sein, so will ich auch nicht mehr leben, und Gott möge unseren Seelen gnädig sein!«

    So schmerzlichen Abschied hatten sie noch nie genommen. In sonderbar ergriffener Stimmung eilte Franz den Kameraden nach. Doch als er hinab in die Tiefe fuhr, wurde er wieder fröhlich; denn er malte sich aus, wie glücklich er mit Anna sein werde. Als er dann allein am Werk saß, knisterte und raschelte es plötzlich um ihn herum, blaue Flämmchen stiegen auf und hüpften um ihn. Dumpfes Krachen ging durch das Gestein, ein banges Grauen ergriff ihn. Und auf einmal barst das »Gebirge«, brach und stürzte zusammen, den jungen Knappen unter seinen Trümmern begrabend.

    Als der Abend sich niedersenkte und die Sterne am Himmel blinkten, zogen die heimkehrenden Knappen in langen Reihen an Annas Haus vorüber. Das Mädchen stand vor der Haustür, wartete und spähte, aber Franz kam nicht. Endlich trat ein alter Bergmann zu ihr und teilte ihr schonend mit, was in der Tiefe geschehen war.

    Da wurde das Antlitz des Mädchens weißer als der Schnee, und es schien, als wolle sie zusammenbrechen. Aber nur einen Augenblick. Dann rief sie: »Ich komme, Liebster!« und stürzte an den erschrockenen Knappen vorbei; geradewegs zum Schacht ging ihr Weg. Hier stand sie nur einen Augenblick, noch einmal zu den Sternen blickend und ihre Seele Gott empfehlend, dann verließen sie die Sinne; ohnmächtig stürzte sie zusammen und fiel unglücklicherweise in den Schacht.

    Es ist lange her, seit das geschehen ist – so erzählte eine alte Frau – aber die Seelen von Franz und Anna finden keine Ruhe, sie irren im Schacht umher, bis Gott sie dereinst heimruft. Oft hört man um Mitternacht ein Flüstern und Raunen im Gestein; wesenlose Gestalten, umwallt von weißen Schleiern, huschen an den erschreckten Knappen vorbei. Diese fahren dann schleunigst aus, sie wissen, es ist die treue Bergmannsbraut und ihr Liebster, die sie vor einem drohenden Unglück warnen. Immer erscheinen sie den frommen Knappen, wenn Gefahr in Verzug ist.


    Quelle

    gutenberg.spiegel.de/buch/26/2
  • 06.02.14, 20:06
    Byc moze dlatego, ze w prawie wszystkich miejscowosciach pod Sznyjkopom, w roznych czasach az do 1945 roku, przy wieloletniej migracji w inne czesci Slaska, w tym do moich obecnie Katowic, mieszkali czlonkowie mojej familii, zawsze sie godalo w doma uo Rübezahlu. Jest to najprawdopodobniej najbardziej wyryta w pamieci etnicznych Slazakow wielowatkowa i bardzo bogata legenda, calkiem mozliwe, ze majaca zrodla jeszcze w czasach Silingow:).




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    Sam ni ma goroli
  • 01.03.14, 16:01
    www.veoh.com/watch/v18981225ffyyds5D
    Glückauf!
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    Lwow, „Przeglad Wszechpolski“, nr 1, styczen 1899, „Utrata wschodnich terenow znaczylaby smiertelny cios dla potegi Niemiec. W walce narodowej haslo moze jedynie brzmiec: My albo oni! To jest doprawdy walka o zycie i smierc, dlatego ze Polska jest nie do pomyslenia bez Gornego Slaska, bez Prus Zachodnich i nawet Prus Wchodnich“.

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Nakarm Pajacyka
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