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Stypendyści Programu Kirklanda

IP: *.dip.t-dialin.net 30.06.03, 18:46

Bylem ciekaw kto to Kirkland-bo wielu SLD-upkow bylo jak to
ladnie sie mowi stypendystami Kirklanda.Prosze wejsc na google
i znalezc cos po angielsku ja znalazlem po niemiecku.
Skrocic to mozna do tego ze byl to skompromitowany szef USA
zwiazkow zawodowych , ktory w dupie mial robotnikow i dbal o
kase dla elity finansowej.Taki mafioso(placil np .mafi
francuskiej )prawdopodobnie do Polski plynely od niego
dolary-ciekawe dla kogo?
To jest pasujace do bandy millera...ale czy tylko.
Moze ktos doda cos wiecej bo Stypendium Kirklanda jest podawane
przy zyciorysach bandy z SLD.
Antikommunist, Kalter Krieger und Lakai der Wirtschaft


Ein Nachruf auf Lane Kirkland, Ex- Präsident des AFL-CIO


Von Jerry White und Barry Grey
1. September 1999
aus dem Amerikanischen (21. August 1999)


Am 14. August starb Lane Kirkland im Alter von 77 Jahren an
Lungenkrebs; er war von 1979 bis 1995 Präsident des
amerikanischen Gewerkschaftsdachverbands AFL-CIO gewesen.


Wenn der Name von Kirklands Vorgänger George Meany mit der
Konsolidierung der amerikanischen Gewerkschaftsbürokratie in
der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg verbunden ist, so steht
Kirklands Name für den Zerfall der Gewerkschaften in den USA.
Als Kirkland infolge einer Verschiebung der Machtverhältnisse
im Exekutivkomitee des AFL-CIO zum Rücktritt gezwungen wurde,
befand sich der Gewerkschaftsverband organisatorisch im freien
Fall. Nur noch 15% der amerikanischen Arbeiter waren
gewerkschaftlich organisiert, im Vergleich zu 35% nach dem
Zweiten Weltkrieg.


Das vernichtendste Urteil über Kirklands Karriere ist die
Tatsache, dass sein Tod den amerikanischen Arbeitern völlig
gleichgültig ist. Die große Mehrheit der Arbeiter kennt nicht
einmal den Namen des Mannes, der 16 Jahre lang an der Spitze
der amerikanischen Arbeiterbewegung stand - eine Tatsache, die
Bände über das Verhältnis des AFL-CIO zur Arbeiterklasse
spricht.


Es ist kennzeichnend für die Tragödie der amerikanischen
Arbeiterbewegung, dass ein derart unbedeutender Reaktionär und
Zyniker schließlich in ihrem Namen sprechen konnte. Kirkland
hatte niemals irgendeine persönliche Beziehung zur
Arbeiterklasse, weder der Herkunft, noch der Gesinnung nach.
Während des Krieges diente er eine Zeitlang bei der
Handelsmarine und begann dann ein Studium an der
außenpolitischen Fakultät der Georgetown University, das ihn
befähigte, eine Karriere als professioneller Antikommunist
anzutreten. Er trat in die Dienste der alten AFL und arbeitete
als Spezialist für Unterwanderung antikapitalistischer
Arbeiterorganisationen auf der ganzen Welt.


Kirkland hätte genau so gut für das Außenministerium oder für
die CIA arbeiten können. Gemeinsam mit seinen Kollegen im
außenpolitischen und Geheimdienstestablishment versuchte er
sein Bestes, um Unruhen unter Arbeitern in Europa und anderswo
durch Einschüchterung, Erpressung, Gewalt und Mord zu
unterdrücken und die Welt für das amerikanische Kapital sicher
zu machen.


Die Kämpfe und Probleme der amerikanischen Arbeiter waren ihm
völlig gleichgültig, und er versuchte auch erst gar nicht, das
zu verbergen. Selbst bürgerliche Journalisten kamen nicht
umhin, das offensichtliche Desinteresse des Präsidenten des
AFL-CIO an dem Los des einfachen Arbeiters zu konstatieren. Bei
den seltenen, in der Regel inszenierten Anlässen, bei denen
sich Kirkland selbst in die Gesellschaft von Arbeitern begab -
bei einem Streikposten oder einer kurzen Ansprache vor
einfachen Mitgliedern - war dieser finstere und zynische
AFL-CIO Präsident derart fehl am Platze, dass man angesichts
der offensichtlichen Absurdität der Szene unwillkürlich lachen
musste.


Kirklands Tod veranlasste die Medien zu anerkennenden
Nachrufen, so die New York Times, die Washington Post und das
offen arbeiterfeindliche Wall Street Journal. Überall wurde er
als staatstragende Figur gewürdigt.


Präsident Clinton nannte Kirkland "eine hervorragende Figur der
amerikanischen Arbeiterbewegung. Mit seinem unermüdlichen
Einsatz für die Sache der freien Gewerkschaften half er
besonders in Polen den Fall des Eisernen Vorhangs zu
beschleunigen und zeigte den Amerikanern, wie man im Ausland
gegen den Kommunismus kämpfen und gleichzeitig im eigenen Land
für die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter eintreten
kann."


Clintons Bemerkungen sind bezeichnend, weil sie das genaue
Gegenteil der Wahrheit sind. Kirklands Karriere beweist in
allererster Linie, dass es unmöglich ist, die Interessen der
Arbeiter in den Vereinigten Staaten zu verteidigen und
gleichzeitig im In- und Ausland den Interessen des
amerikanischen Kapitalismus zu dienen.


Kirkland schließt sich dem AFL an


Nach seinem Abschluss an der Georgetown University heuerte
Kirkland 1948 in der Forschungsabteilung des AFL an. Er schloss
sich dem Gewerkschaftsverband zu einer Zeit an, als dieser
mithilfe des Geheimdienstes CIA eine internationale Kampagne
organisierte, um militante Arbeiterorganisationen zu
unterwandern und pro-amerikanische Gewerkschaften zu
etablieren. Zum Beispiel finanzierte er die Mafia von
Marseilles, um den Einfluss der französischen KP bei den
Hafenarbeitern zu brechen, und ließ den Christdemokraten und
den rechten Gewerkschaften in Italien Geld zukommen, um den
Sieg der italienischen KP bei den Wahlen von 1948 zu
verhindern. Die AFL lancierte auch eine Operation Free China
Labour League, die nach der chinesischen Revolution von 1949
einen Guerillakrieg führte und Sabotageakte beging.


Im Inland stürzten sich die Führung der AFL und des CIO in eine
Säuberung der Gewerkschaften von Sozialisten und allen Linken.


Kirklands konservativer politischer und sozialer Werdegang
hatte ihn für die Operationen der AFL prädestiniert. Er wurde
am 12. März 1922 als Sohn eines kleinbürgerlichen
Baumwollhändlers in Camden South Carolina geboren. Sein
Ururgroßvater hatte South Carolinas Sezessionserklärung
unterzeichnet und später im Senat der Konföderierten gesessen.
Die New York Times bemerkte in ihrem Nachruf, der AFL-CIO
Präsident habe über den Bürgerkrieg oft als "Aggressionskrieg
des Nordens" gesprochen.


In den 50er Jahren arbeitete Kirkland sich die Karriereleiter
als Gewerkschaftsfunktionär hoch und schrieb nebenbei Reden für
den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Adlai Stevenson.
Er beeindruckte Meany, der ihn 1960 zu seinem Assistenten
machte und ihm die Leitung der täglichen Geschäfte des AFL-CIO
und seine Vertretung gegenüber dem Parlament und dem Weißen
Haus anvertraute. 1969 ernannte Meany Kirkland zum
Schatzmeister, dem zweitwichtigsten Posten in der Organisation.
Im November 1979 folgte er Meany als Präsident nach, als dieser
aus Gesundheitsgründen in den Ruhestand trat.


Kirkland war ein entschiedener Befürworter des Vietnamkriegs
und wurde zu einem engen Freund von Außenminister Kissinger.
Als nach Nixons Invasion in Kambodscha und der Wiederaufnahme
der Bombardierung Nordvietnams im Mai 1970 Massenproteste
ausbrachen, wurden im AFL-CIO organisierte Bauarbeiter
mobilisiert, um Antikriegsdemonstranten in New York und
anderswo anzugreifen.


1976 war Kirkland Gründungsmitglied des "Komitees wider die
drohende Gefahr", das im Konflikt mit der Sowjetunion höhere
Militärausgaben forderte. Er war der Spezialist für die
ausgedehnten Operationen des AFL-CIO in Europa, Afrika,
Lateinamerika und Asien. Von besonderer Bedeutung war das
"Amerikanische Institut für die Entwicklung freier
Gewerkschaften" (AIFLD). Das AIFLD war 1961 unter der
Schirmherrschaft von Meany gegründet worden und beteiligte sich
direkt an Staatsstreichen, die von den USA unterstützt wurden,
so am Putsch in Brasilien, Argentinien und Chile.


Unter Kirkland verstärkte das AIFLD sei
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