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Śląskie stroje ludowe Dodaj do ulubionych

  • 03.12.06, 23:27
    Zaawansowany formularz
    • 03.12.06, 23:29
    • 04.12.06, 07:24
      a raciborski ?
      • 04.12.06, 21:37
        Schlesische Trachten aus dem Riesengebirge

        Die schlesische Tracht bietet eine Vielfalt von Formen, daß man generell nicht
        von DER schlesischen Tracht sprechen kann. Eine besondere Art umfaßte oft nicht
        mehr als 8 - 10 Dörfer. Da Schlesien von den verschiedensten deutschen und
        niederländischen Siedlern urbar gemacht wurde, entstand die von bäuerlichen
        Menschen getragene Kleidung aus Mischung und Abwandlung der mitgebrachten Art
        und ein bissel Verstädterung - unsere schlesische Tracht. Kleiderordnungen der
        Obrigkeit wirkten zeitweise auch in die Trachtenausschmückungen hinein.
        So ist zum Beispiel die Bolkenhainer Schnurrgucke, eine Ledigenpaten- oder
        Brautjungfernhaube, deutlich aus der Pfalz eingewandert. Vor 1850 wurden Stoffe
        des Eigenanbaues verarbeitet. Leinen und Tuch, später Baumwolle gesponnen,
        gefärbt und viele Muster in Blaudruck hergestellt. Später gab es auch im
        Riesengebirge und im Gebirgsvorland Seidenkleider und Moiré-Schürzen als
        Frauentracht, wobei die Kleider immer lange, gebauschte Ärmel hatten.
        Die Tracht, wie wir sie kennen, stammt ungefähr aus der Mitte bis zum Ende des
        19. Jahrhunderts. Ende der 30-iger Jahre unseres Jahrhunderts fand eine Bewegung
        statt, um die Trachten zu erneuern. Man wollte die Tracht vereinfachen und in
        ganz Deutschland einander anpassen. In diesem Zuge wurde auch das sogenannte
        "Schlesierhemd" erfunden. (Ein weißes Hemd mit Stickerei, ähnlich wie die
        Siebenbürger Trachtenhemden). Zum Glück hat sich das Ganze nicht durchgesetzt
        und wurde nur als Wanderkleid getragen. Unsere schöne Tracht ist erhalten
        geblieben! Wir sind der Meinung, daß man die Tracht so, wie sie zuletzt noch bis
        zum Krieg bei Trachtenfesten in der Heimat getragen wurde, erhalten sollte.
        Die Männertrachten sind im Gegensatz zu den vielfältigen Frauentrachten sehr
        einfach gehalten. Es gibt fast einheitlich eine schwarze Kniebundhose, seltener
        lange schwarze Hosen. Der Stoff der Männertracht ist entweder gutes Tuch oder
        guter Wollstoff. Ein schwarzer Spenzer und eine buntgeblümte Weste (in Seide,
        Cord oder Samt) gehört auch dazu. Ein "Schnupptichla" wird mittels einer
        Sicherheitsnadel in der Hosentasche befestigt und hängt offen an der Seite
        herunter. Das weiße Trachtenhemd ist weit geschnitten, hat weite, angekrauste
        Ärmel mit einem schmalen Bündchen. Der Kragen des Hemdes hat große
        abgerundete Ecken. Statt Krawatte trägt der Trachtler ein buntes, gemustertes
        Halstuch. Der Hut ist schwarz, mit einer breiteren Krempe und einer gelb-weißen
        gedrehten Kordel umrandet. Weiße Trachtenkniestrümpfe vervollkommnen die
        Männertracht. Es können schwarze Halbschuhe oder auch Schaftstiefel zur Tracht
        getragen werden, wobei Stiefel seltener sind. Eine größere Auswahl an Kleidern
        haben da die Frauen. Im Riesengebirge kennt man verschiedene Trachtenkleider. Es
        gibt sie aus leichtem Wollstoff, einfacher Seide, gutem Baumwollstoff, aber
        immer geblümt und gestreift im Muster! Edelweiß und Herzchen, wie z.
        B. in der bayrischen Tracht, gibt es in der schlesischen Tracht nicht!!!
        Bei diesem Trachtenkleid kann man nun zwischen 3 verschiedenen Ärmelformen
        wählen: Keulenärmel, dreigeteilter Puffärmel und angesetzter Faltenärmel. Alle
        drei Ärmelformen sind natürlich bei der Frauentracht lang. Bei der Mädchentracht
        hat das Miederkleid keine Ärmel, dafür wird eine weiße Bluse darunter getragen.
        Ein anderes Trachtenkleid besteht aus Trachtenrock und Mieder. Bei dieser Art
        ist der Trachtenrock und das Mieder getrennt, der Stoff des Rockes ist auch
        gestreift und geblümt und das Mieder ist aus schwarzem Samt, mit einer Schnürung
        über der Brust. Die Schnürung hat sich Mancherorts noch erhalten aus der Zeit,
        wo es noch keine Knöpfe gab. Der Rock der ersten beiden Trachtenformen ist so
        weit, daß er auf der einen Seite noch locker und gerade herunterhängt, wenn man
        ihn am Saum der anderen Seite bei waagerecht ausgestrecktem Arm hochhält.
        Eine dritte Version ist das Wanderkleid. Dieses Kleid stammt sozusagen aus einer
        "Trachtenreform", wo die Tracht im Deutschen Reich vereinfacht und
        vereinheitlicht werden sollte. Dieses Kleid aus schwarzem Mieder, angenäht an
        einen einfachen, einfarbigen, angekrausten Rock aus Wollstoff mit ein bis zwei
        schwarzen Borten am Saum aufgenäht, sollte für alle Gaue Gültigkeit haben, Gott
        sei Dank hat sich das nicht durchgesetzt und die reiche Trachtenlandschaft in
        Deutschlands verschiedenen Stämmen ist erhalten geblieben. Wem die Anschaffung
        einer echten Tracht zu kostspielig oder zu wenig lohnenswert schien,
        der beschaffte sich so ein Wanderkleid, was aber letztlich mit der Tracht nichts
        zu tun hat. Zu den ersten beiden Trachtenformen wurden je nach Anlaß
        verschiedene Schürzen und Schultertücher getragen. An einfachen Sonntagen trug
        die Frau zu der Tracht eine buntseidene Schürze und ein buntes Wolltuch mit
        Fransen. Lediglich zu Hochzeiten, Ostern oder Weihnachten wurde das spezielle
        handgestickte Weißzeug (Schürze und Schultertuch) getragen. Das "Untendrunter"
        einer Frauentracht darf nicht vergessen werden! Damit der Trachtenrock
        beim Tanzen gut schwingt wird ein dreistufig angekrauster weißer
        Baumwollunterrock mit Spitze drunter getragen. Eine lange, weiße, bis unters
        Knie reichende Unterhose aus demselben Stoff mit Spitze gehört natürlich auch
        dazu! Weiße, möglichst glatte Kniestrümpfe und schwarze Halbschuhe
        vervollkommnen auch hier die Tracht. Komplett ist die Frauentracht natürlich
        erst mit der Haube. Es gibt in Schlesien eine solche Haubenvielfalt, daß es den
        Rahmen sprengen würde, diese hier aufzuführen und zu erklären.

        Wer Interesse hat, sich eine SCHLESISCHE Tracht anzufertigen, möge sich bitte
        mit den entsprechenden "Fachleuten" in Verbindung setzten. Adressen sind
        jederzeit in der Geschäftsstelle des Landesverbandes zu erfahren.

        Christiane Webert, Postfach 1428, 91065 Herzogenaurach, Tel.:09132 / 6 31 20
    • 05.12.06, 03:15
      no to kolejna n-ta wersja :))) ze zdjęciami wynalezionymi przez H_H

      www.gliwiczanie.pl/Obyczaje/stroje/stroje.htm
      zastosowałam większość uwag, proszę o dalsze, byle konstruktywne, a nie że
      wszystko jest do d... ;)

      • 06.12.06, 21:58
        • 07.12.06, 06:07
          www.gliwiczanie.pl/Obyczaje/stroje/album/album.htm
          bardzo dziekuję ofiarodawcom - dalyj bydzie juzas ;)
          • 07.12.06, 08:47
            a tera mi wierzyst ze Glywice ze rozbarskim oblyczyniym wionzac to bou feler?


            ps

            b. fajne te fotki!
            • 07.12.06, 09:08
              ewentualnie przyznam ci rację po wtorkowym spotkaniu z etnografem z muzeum w
              Gliwicach ;)

              zdjęcia faktycznie bardzo fajne - będzie więcej ale dziś półtorej godziny
              usiłowałam jednemu panu odtworzyć twarz, bo ktoś mu domalował okulary ;)

              zwróciłyśmy ze Słoneczkiem uwagę, że wszystkie chłopy na tych zdjęciach mają
              "normalne" garnitury (znaczy gangole czytaj ancugi ;)
              • 07.12.06, 09:10
                te ancugi tysz som ze zycia, tak ze feleru niy zrobisz:)

                'Ale nojwiyncyj tea zech je ciekawy co ci pedziou tyn etnograf(?)


                ps

                skole Kozla nic niymosz, a jo uwazom ze to sie nadowo - mom ci to klipsonc?
                • 07.12.06, 09:11
                  mom jeszcze jedna kobiyta ze Zabrza, ale na tym obrosku je taki gupi napis i
                  bys go musiaua wyciepnonc jakos(?)
                  • 07.12.06, 09:16
                    Bydziesz widziec, ize jak to dosz jak my Ci sam doradzomy, to to bydzie
                    synsacja do wszyskich, bo we wiynkszosci ksionzkow to ino gupoty z tym
                    rozbarskim szkryflajom
                  • 07.12.06, 11:56
                    nie ma problemu - żebyś ty wiedział jak popisane były pocztówki które
                    wykorzystałam w przewodniku
                • 07.12.06, 11:58
                  ja dopiero na przyszły wtorek jestem umówiona z panią etnograf

                  póki co przysyłaj co tylko masz - do końcowego opracowania trzeba będzie gdzieś
                  wyznaczyć granice zasięgu, bo na opracowanie od krańca do krańca Śląska to
                  doprawdy nie mam siły :)

                  • 07.12.06, 12:08
                    rozsondny pomys - ino zasiyng cza powionzac ze charakterystycznymi cechMI DO
                    KOLE Glywic!
                    • 07.12.06, 12:10
                      i niy zapomnij se oglondnonc ta ksionzka od Szoutyska!

                      duzo ci pomoge!
    • 07.12.06, 12:24
      namnożyło się tych wątków - i teraz nie umiem znaleźć czy podawałeś tytuł tej
      książki Szołtyska
      • 07.12.06, 12:28
        zaros ci go podom a Ty se we miyndzyczasie sciongnij ze mojyj galerii ta
        Zabrzanka, a jak juz jom bydziesz miec to dej znac bo jom chca wyciepnonc:)

        czekomi wmiyndzyczasie dowom zaro te obleczynie skole Kozla i szkryfna ci sam
        tyn titel!
        • 07.12.06, 12:35
          titel je:

          "Slazoczki piynkne sa" ze odniego wydawnictwa ABC
        • 07.12.06, 16:32
          a gdzie jest twoja galeria ?
          • 07.12.06, 19:41
            meg_s napisała:

            > a gdzie jest twoja galeria ?

            Niy udowej ze niywiysz kaj

            Galerjo Glywckich Fotografoow Amatoroow

            schlesien.nwgw.de/foto/index.php
            • 07.12.06, 19:44
              Dziynkuja Hanys :)


              bouech we kinie i niymoguech na czas odszkryfnonc:)
              • 07.12.06, 20:10
                nie udaję - wiem że macie swoją galerię, ale po pierwsze ona jest dla mnie za
                mądra, a po drugie szwager niekoniecznie musiał to zdjęcie akurat tam zamieścić
                • 07.12.06, 20:20
                  ok, jak bys miaua problymy todej znac:)
                • 07.12.06, 20:20
                  udało się :)
                  dzięki temu że to szwagrowe zdjęcie siedzi na wierzchu i rzuca się w oczy :)
                  na myśl że miałabym grzebać w tych wszystkich albumach.....uuuufff

                  ale zauważyłam dwóch mafiozów - tolerujecie V kolumnę ? w dodatku jeden przyznał
                  że interesuje się harcerstwem - dobrze wam radzę - wywalić na zbity pysk
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