Um 316-397 hatte er folgende Straftattat verübt:
seine Offiziersuniform, die bekanntlich Staatseigentum des römischen
Imperiums ist, hatte mit dem Schwert entzweigeteilt und ein Teil des
Mantels einem staatenlosen Bettler geschenkt. So entstünde die Gefahr,
dass er mit einem Soldaten oder einem anderen Träger hoheitlicher
Befugnisse verwechselt werden könnte.
Der arme Mann wegen unbefugten Uniformtragens mit einer
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe rechnen
Heute verbietet die Zentrale Dienstvorschrift zum Umgang mit Uniformen
(ZDV 37/10) die Abgabe von Uniformen oder -teilen an Personen
außerhalb der Bundeswehr. Daraus könne sich "eine
Schadensersatzpflicht des St. Martin sowie eine disziplinarrechtliche
Verantwortlichkeit gegenüber dem Dienstherrn ableiten lassen",
erklärte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa die
Düsseldorfer Rechtsanwältin Christiane Paffrath
Aus strafrechtlicher Sicht habe der Reiteroffizier und spätere Bischof
von Tours mit der Mantelteilung "die Sache in ihrer Substanz
beschädigt". Da Sachbeschädigung nur auf Antrag verfolgt werde, käme
nur der Dienstherr als Antragsteller in Betracht, der jedoch das in
der Wehrdienstordnung (WDO) festgeschriebene Gebot der Menschlichkeit
zu beachten habe. "Der Dienstherr täte gut daran, die Angelegenheit -
wenn überhaupt - intern zu regeln", empfiehlt Rechtsanwältin Paffrath.
Wenn der rote Offiziers-Mantel Martins wirklich Eigentum Roms war,
dann habe sich der Heilige in spe an dem Textil eine "dingliche
Verfügungsbefugnis" angemaßt, die ihm nicht zustehe. Die Leihgabe
seines Dienstherren habe er vorsätzlich zerschnitten "und über die
zweite Hälfte wie ein Eigentümer verfügen wollen".
Die Tatsache aber, dass er den Bettler vor dem sicheren Erfrieren habe
retten wollen und niemand anderes am Stadttor von Amiens zur Stelle
war, sei ein ausreichender Rechtfertigungsgrund für seine Tat,
erklärte die Juristin: "Das bedeutet: Eine Strafbarkeit scheidet aus."
Andernfalls hätte sich Martin der unterlassenen Hilfeleistung strafbar
gemacht.
Glupek, mogl wzorem Osmanow lby tym wszystki obdrapancom poucinac.
Lezalby dzis w mauzoleum i nawet Papiez padal by przed jego gobem na
kolana!
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