• (gość portalu) Zaloguj się
  • Na podany adres zostanie wysłany e-mail potwierdzający a następnie dalsze powiadomienia

  • Wysłany przez Ciebie post może pojawić się z opóźnieniem do kilku minut.

Odpowiadasz na:

Gość portalu: landsmannschaft   napisał: 

> www.schlesien-lm.de/pressemitteilungen/38_03.html:
> 
> "Schlesien heute" contra Landsmannschaft Schlesien 
> - Herrn Theisens Unmut über unsere Anliegen -
> 
> Die Landsmannschaft Schlesien und alle engagierten Schlesier können mit großer 
> Zufriedenheit auf das Deutschlandtreffen 2003 zurückblicken. Es war ein 
> großartiges Gemeinschaftserlebnis für jeden, der in Nürnberg dabei war. Die 
> politischen Forderungen der Schlesier zu den aktuellen ungelösten Problemen 
> fanden in der Öffentlichkeit weithin Beachtung und wohl jeder Teilnehmer fuhr 
> mit neuer Motivation für die Arbeit für Schlesien zurück. Es erreichten uns 
> sehr viele Briefe und Anrufe der Zustimmung, darunter keine einzige negative 
> Stimme. Erfreulich war insbesondere das große - ausschließlich positive Echo - 
> in den öffentlichen Medien, obwohl die Anliegen der Schlesier mit aller 
> Deutlichkeit vorgetragen wurden, eine bemerkenswerte Wandlung im Vergleich zu 
> den früheren sich stets wiederholenden Angriffen auf die Landsmannschaft 
> Schlesien und ihre Repräsentanten.Die Harmonie wäre vollkommen gewesen, wenn 
> nicht plötzlich Störfeuer aus dem schlesischen Umfeld selbst gekommen wäre, und
>  
> zwar vom Herausgeber des zu unserem Verbandsorgan "Schlesische Nachrichten" in 
> Konkurrenz stehenden Blattes "Schlesien heute", Herrn Alfred Theisen. Die neben
>  
> der Landsmannschaft agierende, rein kommer-ziell betriebene Monatsschrift mit 
> vorherrschender Erinnerungskultur, angereichert mit bunten Bildchen, versteigt 
> sich plötzlich zu politischer Wadenbeißerei. So vermisst Herr Theisen in den 
> Reden von Nürnberg das deutsch-polnische Verständigungswerk ver-triebener 
> Schlesier und, wie er sich ausdrückt, "heutiger polnischer Schlesier", das er 
> nur in Ansätzen angesprochen sieht. Man fragt sich, wie er dazu kommt, denn aus
>  
> meinen beiden Reden ist dies nicht zu entnehmen.Herr Theisen will aber mehr. Er
>  
> fordert ganz unverblümt einen polnischen Redner und meint, dies hätte 
> unserer "einseitigen, vielleicht sogar gewollt scharfen Tonart einen 
> notwendigen konstruktiven Beiklang gegeben". Welche scharfen Töne er 
> beanstandet - die öffentlichen Medien sahen dies anders - sagt er nicht.Jeder 
> weiß, wir suchen das Gespräch und die Verständigung. Aber auf einer Großkund-
> gebung der vertriebenen Schlesier einen Polen sprechen zu lassen, dafür ist die
>  
> Zeit noch nicht reif. Solange unsere Verständigungsarbeit und unsere Gespräche 
> noch keine Erfolge im Hinblick auf eine Heilung des Vertreibungsverbrechens 
> erbracht haben, ja uns ständig neue Fälle diskriminierenden Verhaltens 
> staatlicher polnischer Stellen gegenüber Deutschen erreichen, kann der Auftritt
>  
> eines polnischen Redners nur im Eklat enden. So weltfremd sollte niemand sein, 
> dies nicht voraussehen zu können. Ein ähnlicher Realitätsverlust wird offenbar,
>  
> wenn von einem "bewundernswerten Einsatz vieler Polen für das deutsche 
> Kulturerbe in Schlesien" gesprochen wird. Wir freuen uns alle darüber, dass 
> einige Polen die deutschen Wurzeln des Landes entdecken, jedoch gibt es auch 
> heute noch bewusste Verfälschungen. Deshalb ist Herrn Theisens Feststellung 
> sehr übertrieben.Die starken Worte in Nürnberg werden von manchen in Schlesien 
> aktiven Schlesiern, die gewachsene Freundschaften zu polnischen Nachbarn 
> pflegen, eher als belastend empfunden. Sie hätten keine Impulse für ihr 
> wichtiges zukunftsweisendes Tun aus Nürnberg mitnehmen können, höchstens den 
> Gegenwind einer allgemeinen deutsch-polnischen Klimaverschlechterung, resümiert
>  
> Herr Theisen. Er hat zwar Recht, wenn er danach feststellt, die Schlesier 
> brauchen ihre polnischen Freunde in Schlesien, um wert-volle schlesische 
> Aufklärungsarbeit und Interessenvertretung leisten zu können. Wenn er aber 
> zuvor die vorgetragenen Anliegen der Schlesier als scharfe Töne und als 
> Belastung bezeichnet, fragt man sich, was Interessenvertretung in seinem Sinne 
> überhaupt noch ist.Uns erreichen ständig Briefe verzweifelter Menschen, denen 
> heute Unrecht durch Polen zugefügt wird. Ihre Anliegen zu vertreten, 
> Diskriminierungen an ihnen zu beseitigen, ist Aufgabe der Landsmannschaft 
> Schlesien. Deshalb werden diese Probleme auch künftig angesprochen und nicht 
> unter der Decke gehalten. Davon lassen wir uns schon gar nicht durch Attacken 
> eines kommerziell betriebenen Blattes abhalten. Es ist außerdem ein einmaliger 
> Vorgang, dass Herr Theisen als Chefredakteur der Zeitung "Unser Oberschlesien" 
> (Herausgeber ist die Landsmannschaft Oberschlesien, -LdO-), seinen Artikel 
> aus "Schlesien heute" auch in diesem Verbandsorgan abdrucken lässt. Hier wird 
> zudem gleich durch die Überschrift "Zwiespältige Eindrücke vom Schlesiertreffen
>  
> in Nürnberg" deutlich, dass die Landsmannschaft Schlesien und die Schlesier 
> herabgewürdigt werden sollen. Ein Verbandsorgan einer Landsmannschaft zu 
> missbrauchen, um eine andere Landsmannschaft in ein schlechtes Licht zu rücken,
>  
> ist ein Verstoß gegen die bisher gepflegte Solidarität unter 
> Schicksalsgefährten. Ich habe deshalb den Bundesvorsitzenden der LdO, Herrn 
> Klaus Plaszczek, als verantwortlichen Herausgeber gebeten, die gegen die 
> Landsmannschaft Schlesien gerichteten Vorwürfe richtigzustellen. In einem 
> weiteren Artikel in "Unser Oberschlesien" werden negative Aussagen aus 
> polnischen Zeitungen zu unserem Treffen aneinandergereiht, so wie man das 
> macht, wenn jemand diskreditiert werden soll. Sogar der deutsche 
> Sejmabgeordnete Henryk Kroll- sonst in "Schlesien heute" kritisiert - wird mit 
> einigen unverständlichen und jeder Sachkunde entbehrenden Sprüchen zitiert.Es 
> bleibt die Frage, was veranlasst Herrn Theisen zu seinem Frontalangriff auf die
>  
> Schlesier und ihre Landsmannschaft? Möchte er sich gegenüber Polen auf Kosten 
> der Landsmannschaft in Position bringen (die Auflage seines Blattes in 
> Schlesien dümpelt dahin)? Möchte er zwei Landsmannschaften gegeneinander 
> aufbringen und daraus selbst Nutzen ziehen? Oder meint er tatsächlich, er sei 
> der bessere Politiker? Will er gar die Landsmannschaft von ihren Anliegen 
> abbringen?Herr Theisen hat bisher im politischen Bereich keine Erfahrungen 
> gemacht, jedenfalls nicht in verantwortlicher Position. Politik aus der 
> Froschperspektive bringt eher Schaden. Wer Leser unseres 
> Verbandsorgans "Schlesische Nachrichten" ist, weiß über die aktuellen Probleme 
> für die Vertriebenen und die Landsleute in der Heimat Bescheid. Er weiß auch, 
> dass gute Wege gefunden wurden, diese Probleme in Brüssel oder Berlin bewusst 
> zu machen und dort Initiativen anzustoßen. Auch mit polnischen Politikern und 
> Wissenschaftlern ist die Landsmannschaft Schlesien im Gespräch und findet 
> Beachtung sowie Anerkennung. Leider befasst sich "Schlesien heute" mit dieser 
> Arbeit nicht, dem Leser bleibt fast nur die Erinnerungskultur. 
> 
> 
> Rudi Pawelka, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien 
> 

Nie pamiętasz hasła

lub ?

 

Nie masz jeszcze konta? Zarejestruj się