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tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty

04.05.20, 23:34
a klopoty beda coraz wieksze z kazdym dniem, Ludzie maja dosc coronavirus kwarantanny, trzeba zyc i zarabiac.

Ein Land in Kurzarbeit

Bis zu 10,1 Millionen: So viele Kurzarbeiter gab es in Deutschland noch nie. Der Bundesagentur für Arbeit fehlen bald Milliarden. Und der Konflikt über den Kurs in der Krise verschärft sich.

Von Dietrich Creutzburg, Christian Schubert, Britta Beeger

Wir wollen Hilfe: Gastronomen und Hoteliers sind von der Corona-Krise besonders betroffen – hier protestieren sie in Dresden.

Wir wollen Hilfe: Gastronomen und Hoteliers sind von der Corona-Krise besonders betroffen – hier protestieren sie in Dresden. dpa

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Der Überbringer der Nachricht, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, räumte es offen ein: Diese Zahl habe auch ihm „ein bisschen den Atem stocken lassen“. Mehr als zehn Millionen Arbeitnehmer in Kurzarbeit – damit hatten nicht einmal ausgemachte Pessimisten gerechnet. Auch eine Präzisierung, auf die die Bundesagentur großen Wert legt, ändert wenig an der Wucht der Nachricht: Bis Wochenbeginn hatten 751 000 Betriebe in Deutschland für 10,14 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet – ob alle 10,14 Millionen jetzt in Kurzarbeit sind, ist noch nicht amtlich geklärt. Denn es kommt vor, dass Betriebe vorsorglich mehr Kurzarbeit anmelden, als sie später benötigen. Auf jeden Fall aber bedeutet es, dass derzeit mehr als zehn Millionen Arbeitsplätze durch die Corona-Krise gefährdet sind – so sehr, dass die Unternehmen mindestens ernste Zweifel haben, ob sie den Beschäftigten in den kommenden Wochen noch den vollen Lohn zahlen können.

Einordnung liefert ein Vergleich mit der Finanzkrise vor elf Jahren: Damals gab es in der Spitze 1,4 Millionen Kurzarbeiter. Und im gesamten Jahr 2009 gab es Anmeldungen für 3 Millionen Kurzarbeiter – also weniger als ein Drittel dessen, was bei den Agenturen nun allein in den Monaten März und April eingegangen ist. Und es kommt ein ungleich stärkerer Anstieg nachgewiesener Arbeitslosigkeit hinzu. Denn zugleich ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen allein von März auf April um 308 000 auf 2,65 Millionen gestiegen, wie Scheele bekanntgab. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Arbeitslosenzahl, die Vergleiche mit der Finanzkrise erlaubt, hat sich von März auf April sogar um den Rekordwert von 373 000 erhöht. Vor elf Jahren hatte die Bundesagentur in der Spitze einen Anstieg um 86 000 im Monatsvergleich gemessen.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) rückt indes eine positive Deutung der Kurzarbeiterzahl in den Vordergrund: Die Größe sei „heftig“ – aber Kurzarbeit stets das kleinere Übel. „Die Arbeitslosigkeit wäre massiv höher, wenn wir nicht Kurzarbeit hätten“, sagte er. Die hohe Zahl bereite ihm aber „keine große Sorge, weil ich sie nicht für einen Dauerzustand halte“. Damit verteidigte Heil zugleich die von Union und SPD beschlossene Erhöhung des Kurzarbeitergelds gegen Kritik der Arbeitgeber, die nun solche Mehrausgaben für erst recht nicht mehr vertretbar halten. „Die Tragfähigkeit des Systems ist gegeben.“

Dennoch verschärfen sich nun die Konflikte über den Kurs durch die Krise. Denn auf der einen Seite zeigen neue Vorausberechnungen der Bundesagentur einen drastischen Anstieg der Ausgaben für Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld – sie wird ihre Rücklage von bisher 26 Milliarden Euro wohl schon im Herbst aufgebraucht haben und dann Hilfe aus dem Bundeshaushalt benötigen. Zum anderen sehen die Gewerkschaften, die schon das höhere Kurzarbeitergeld erstritten hatten, in der Krise keinen Anlass, ihre Positionen zu ändern. So bekräftigte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, zum „Tag der Arbeit“ das Ziel, den gesetzlichen Mindestlohn in diesem Jahr außerplanmäßig von 9,35 auf 12 Euro je Stunde zu erhöhen. Und als Gesamteinschätzung fügte er hinzu: „Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür, dass wir den Gürtel enger schnallen.“

Die Bundesagentur erwartet im jüngsten Finanzszenario, das mit zeitweilig bis zu 8 Millionen Kurzarbeitern rechnet, nun ungedeckte Ausgaben von 5,3 Milliarden Euro in diesem Jahr. Damit aber nicht genug: Weil ihre Kasse dann leer ist und mit höherer Arbeitslosigkeit ihre Beitragseinnahmen sinken, fehlen ihr für das kommende Jahr weitere 10,3 Milliarden Euro. Falls das Geld nicht kurzfristig durch eine Beitragserhöhung zu Lasten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingesammelt werden soll, muss es die Regierung aus dem Bundeshaushalt überweisen.

Dies ist im Kern schon verabredet. Allerdings ist von „Liquiditätshilfen“ die Rede – die später die Beitragszahler begleichen müssen. Die Gesamtkosten der Corona-Krise für die Arbeitslosenkasse würden sich dem Szenario zufolge auf etwa 42 Milliarden Euro summieren. Das wäre doppelt so viel wie in der Finanzkrise. Zugleich steht derzeit alles unter dem Vorbehalt, ob die Wirtschaft nach der Krise ähnlich schnell wieder in Schwung kommt wie vor elf Jahren.

Mit den höheren Leistungen für Kurzarbeiter sinkt daher das Vertrauen der Arbeitgeber in den Kurs der Regierung. „Durch politische Entscheidungen schmilzt die Rücklage der Bundesagentur für Arbeit schneller als Schnee in der Sahara“, kritisierte ihre Bundesvereinigung BDA. „Diese Politik, die heute gefallen will und das Morgen dabei völlig aus den Augen verliert, ist von geringer Substanz und hat eine noch geringere Halbwertszeit bis zum politischen Offenbarungseid.“

Bemerkenswert ist da auch die jüngste Entwicklung in Frankreich: Dort ersetzt das Kurzarbeitergeld bisher 84 Prozent des Nettolohns und war von der Regierung in Paris – wie auch von deutschen Gewerkschaftern – als „großzügigstes System Europas“ gepriesen worden. Nun aber soll es vom 1. Juni an schrittweise verringert werden. Zudem soll das staatlich unterstützte Zu-Hause-Bleiben bei fehlender Kinderbetreuung eingeschränkt werden, wie Arbeitsministerin Muriel Pénicaud ankündigte. In Frankreich sind derzeit 11,3 Millionen Personen in Kurzarbeit – und damit noch etwas mehr als bisher in Deutschland.

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    • monalisa2016 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 04.05.20, 23:44
      Boavista4 to dopiero poczatek a juz slyszy i czyta sie o horor cyfrach. W Tirolu (Austria) prawie 50% bezrobocia info ZIB2 (Zeit im Bild, austriackie wiadomosci), a gdzie Wlochy, gdzie Francja, Grecja, gdzie inne kraje? Jak to mam rozumiec (cytat) "w Germani i na Zachodzie", czyzby Niemcy byly jakas wyspa nie liczaca sie do zachodu? smile Rozpoczyna sie kryzys biedoty!!! Bedzie ratuj sie kto moze!

      --
      Ciekawe wypowiedz. www.efuel-europe.com/
      www.gdib.eu/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-mit-2-400km-reichweite-nur-4-000e-als-umbau-set-fuer-benziner-diesel/
        • the-great-inuk Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 12:49
          mlody774 napisał:

          > Ponoć Stany tez to czeka ale dopiero pod koniec tego roku. Niepłacącym kredytów
          > np. na domy, czy male biznesy odracza się płatności na kilka miesięcy. Ale póź
          > niej już będą musieli sobie radzić sami.
          =============================================
          A ja wam zapowiadam!

          To nie jest problem ekonomiczno-polityczny,

          To jest problem religijno-filozoficzny!

          Radzę budować Kolumny Morowe!

          Swego czasu zdały egzamin...

          Morowe powietrze zniknęło!

          Ot, co...

          --
          When Kuwait was attacked by Saddam Hussein, all the welthy Kuwaitis ran to Paris. They did not just rent suites - they took up whole buildings, entire hotels. They lived like kings while their contry was occupied.
          (D.T)
          • mlody774 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 13:49
            Nie bądź śmieszny, chyba ze to twoja religia, to nie będę się śmiał przy tobie.
            Tutaj jest link faceta z stanu Georgia, który omawia jak wymyślono epidemie i co zamierzają przez nią osiągnąć. Czyli wprowadzanie NWO. Generalnie już to tutaj omawialiśmy ale cieszy ze coraz więcej ludzi o tym mowie.
            republicbroadcasting.org/news/dont-watch-this-video-unless-you-are-ready-for-the-truth-my-friends/
        • the-great-inuk Epoka Wiecznej Szczęśliwości jest już blisko! 05.05.20, 13:17
          elka-sulzerowa napisała:

          >
          > I w tym momencie na wierzch wychodzi istota kapitalizmu ... klase na ktorej gar
          > bie kapital sie budowalo pozastawia sie ... samej sobie.
          ============================================>
          Inne metody podziału kapitału już wypróbowano, żadna nie zdała egzaminu.
          Kapitał jest ograniczony.
          Co proponujesz?
          Na moim monitorze pojawiają się reklamy o milionerach w moim sąsiedztwie, chcą mi wszyscy pomóc także stać się milionerem...
          Wszystko bardzo mili ludzie.
          Cukrzana Góra wprowadza nową walutę światową, lepszą od Bitcoma!
          Epoka Wiecznej Szczęśliwości jest już blisko!

          Ot, co...

          --
          When Kuwait was attacked by Saddam Hussein, all the welthy Kuwaitis ran to Paris. They did not just rent suites - they took up whole buildings, entire hotels. They lived like kings while their contry was occupied.
          (D.T)
        • mlody774 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 13:42
          O jakiej istocie kapitalizmu ty piszesz? Moze tej jak go opsuja jego przeciwnicy, czyli komuniści i socjaliści? Przed kapitalizmem, który jest najlepszym systemem kiedykolwiek na ziemi, był feudalizm. W tym systemie tylko grupy uprzywilejowane mogą posiadać ziemie, środki produkcji itd. W Kapitalizmie każda osoba ma prawo do posiadania czegokolwiek(ziemie itd) jak sama na to zapracowała i nic więcej tam niema. To sosjalisci i wiedzacy lepiej zmieniki go na to co mamy obecnie. Czyli faszyzm który jest połączeniem socjalizmu z interesami bogaczy(czyli feudalizmu). Elka obecnie kapitalizmu niema nigdzie na świecie i to jest problem, chyba ze należysz do elit, to faszyzm jest dobry dla ciebie.
          • boavista4 Re: Lektura z FAZ 05.05.20, 15:33
            Die Pandemie könnte viele afrikanische Länder in noch größere wirtschaftliche Not stoßen. Doch auch ohne die Corona-Krise hat Deutschland Grund, seine Hilfen zu überdenken. Die „Partnerschaft auf Augenhöhe“ ist Fiktion.

            Von Rolf J. Langhammer

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            D ie Covid-19-Pandemie drängt Industrie-und Schwellenländer in eine Nabelschau. Europa ist mit sich selbst und seinen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und China beschäftigt, die wiederum ihre gegenseitigen Schuldzuweisungen pflegen. Alle drei sehen in der Corona-Krise die Entwicklungs- und Schwellenländer als Problemherde ausschließlich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft: Die EU blickt auf Libyen, Syrien und die Türkei, die Vereinigten Staaten auf Mexiko und die zentralamerikanischen Staaten sowie deren Flüchtlinge, und China auf die zentral- und südostasiatischen Länder, die in ihren Lieferketten und in ihrer Geopolitik einen großen Raum einnehmen.

            Dabei hat Europa allen Grund, sich nach dem Ende der Corona-Krise nicht nur um sich selbst zu kümmern, sondern sich auch um die wirtschaftliche Zukunft des gesamten afrikanischen Kontinents zu sorgen. Vor allem für die Staaten südlich der Sahara, die nach Länder- und Bevölkerungszahl den Kontinent dominieren, haben sich die Leistungsdaten seit der Finanzkrise 2009 im Vergleich zu den Jahren davor stark verschlechtert. Wuchs das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der Periode zwischen 2004 und 2008 real noch um 4 Prozent, war im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2018 nur noch ein Wachstum von 1,7 Prozent zu verzeichnen. Für 2019 erwartete der Internationale Währungsfonds vergangenen Oktober ein Wachstum von unter einem Prozent. Und in diesem Jahr wird die afrikanische Bevölkerung im Gefolge der globalen Krise ärmer werden. Gleichzeitig stieg die externe Verschuldung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), von 19 Prozent in der genannten Periode auf 24 Prozent 2018. Der Leistungsbilanzsaldo rutschte von einem Überschuss von 2,1 Prozent in ein Minus von 2,7 Prozent im Jahr 2019.

            Afrika wird wieder stärker vom Zugang zu zinsbegünstigten Krediten und Zuschüssen abhängig werden als noch vor einem Jahrzehnt. Weiterhin wird aber auf der regionalen wie bilateralen Ebene das Bild der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe beschworen. Die EU sieht in der Umsetzung von vier regionalen Partnerschaftsabkommen in Afrika einen Wachstumsimpuls, um die wirtschaftliche Integration der Länder innerhalb der Regionen im Lichte der positiven Erfahrungen mit der eigenen Integration in der EU zu intensivieren. An dieser Sicht hält sie ungeachtet der Widerstände und Vorbehalte fest, die viele afrikanische Regierungen einer Öffnung der Grenzen untereinander aus Furcht vor den Folgen des Wettbewerbs entgegenbringen. Sie kritisieren das Drängen der EU als patrimonial, nicht partnerschaftlich.

            Auch die Bundesregierung sieht seit 2017 in einer neuen Partnerschaft mit Afrika auf gleichberechtigter Ebene die Grundlage für einen neuen „Marshallplan“. Sie fordert im Gegenzug die Einhaltung rechtsstaatlicher Regeln, Teilhabe von Männern und Frauen sowie die Bekämpfung von Korruption ein. Offen bleibt die Frage, ob die afrikanischen Führer unter den Voraussetzungen, die ihren Aufstieg und Verbleib an der Spitze ihrer Länder sicherstellten, diesen Forderungen Europas gerecht werden können.

            Kein Kontinent hat eine jüngere Bevölkerung: 2017 waren 60 Prozent der Afrikaner unter 25 Jahren. Und keiner hat eine ältere politische Führung: 2018 betrug das Durchschnittsalter der zehn ältesten afrikanischen Präsidenten 80 Jahre, das aller afrikanischen Präsidenten Mitte 60. Einige sind seit mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze, andere wurden in hohem Alter von ähnlich alten Männern abgelöst. Viele der langjährig Regierenden haben ethnisch geprägte Netzwerke oder Familiendynastien gebildet, die ihre Macht selbst in demokratisch ausgerichteten Wahlen zementieren helfen, teilweise auch über die normalen verfassungsmäßigen Bedingungen hinaus.

            Der Autor: Den Handelsforscher Rolf Langhammer zieht es thematisch immer wieder nach Afrika.

            Der Autor: Den Handelsforscher Rolf Langhammer zieht es thematisch immer wieder nach Afrika. Privat

            Das Geld für die Finanzierung der Netzwerke haben sie meist über die Kontrolle und Abschöpfung von Erlösen aus Rohstoffausfuhren erhalten, teilweise aber auch über die Kontrolle der Finanzströme der Entwicklungshilfe. Da diese Hilfen zunehmend fungibel geworden ist, das heißt eigene Mittel ersetzen, sparen die Präsidenten Geld, das sie für den Machterhalt nutzen. Unter den Bedingungen einer einkommensschwachen Gesellschaft, für die das Alimentationsprinzip prägend ist, handeln sie rational, da der Machtgewinn und Machterhalt von der Finanzierung der Netzwerke abhängt. Dies gilt auch für diejenigen, die Unterstützung anbieten und Mittel erhalten, wie vielfach das Militär. Ebenso rational handelt ein Unternehmer, der seinen Gewinn zu verdecken versucht und keine offiziell Beschäftigten ausweist, da er sonst, bei schwacher Besteuerungsbasis des Staates, einer exzessiven Besteuerung unterläge, von den traditionellen Ansprüchen einer großen Familie an das Oberhaupt ganz abgesehen.

            Unter diesen Bedingungen handeln alle wichtigen Akteure individuell rational, mit verheerenden Konsequenzen für den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes. Es ist daher richtig, die Kausalität zwischen Armut und Nepotismus vom ersteren zum letzteren zu ziehen. Armut ist ein wesentlicher Bestimmungsfaktor von Nepotismus. Aber wenn sich der Nepotismus einmal so etabliert hat wie in vielen afrikanischen Ländern, zerschneidet er nationale Güter- und Finanzmärkte in wirtschaftlich suboptimale Größen, behindert Innovation und zementiert autoritäres und häufig auch repressives Regierungsverhalten.

            Geber wie China, aber auch Unternehmen, denen dieses Verhalten gleichgültig ist oder sogar förderlich für ihre Interessen, beispielsweise im Rohstoffsektor, befeuern es von außen. Zur prägenden Verhaltensweise dieser Führer gehört die Bevorzugung der urbanen Klientele und die Benachteiligung des ländlichen Raumes. Die Macht festigt sich in den urbanen Zentren, die in Afrika schneller wachsen als in anderen Kontinenten. Die Bewohner der Agglomerationen werden durch alle Politiken begünstigt, von der Handels- über die Industrie- bis zur Sozial- und Infrastrukturpolitik. Dadurch verliert der ländliche Raum qualifizierte Menschen, wird unproduktiv bewirtschaftet und öffnet regierungsfeindlichen, oft religiös-fundamentalistischen Kräften Tür und Tor.

            Ein derartiger Problemaufriss verneint keinesfalls die wirtschaftlichen Erfolge einzelner afrikanischer Länder. Diese zeichnen sich durch Regierungshandeln aus, das wirtschaftlichen Fortschritt anstrebt, offen gegenüber Investitionen aus dem Ausland ist und realistische Pläne zusammen mit Trägern der internationalen Entwicklungszusammenarbeit erarbeitet. Seit Jahrzehnten sind dies Botswana und Mauritius, seit jüngerer Zeit Ruanda und Äthiopien. Die beiden großen Länder Nigeria und Südafrika gehören nicht zu diesem Kreis. Nicht unerheblich ist allerdings der Kreis der Länder, die nach guten Jahren, auch befeuert und unterstützt durch den Wunsch der Geber nach Erfolgen, wieder zurückgefallen sind, wie die Elfenbeinküste oder Ghana. Oft hat Hilfe, wenn sie gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes bedeutend war, Produktionsentscheidungen beeinflusst und verzerrt. Damit wurden Aktivitäten begünstigt, die personelle Ressourcen und Finanzmittel von den afrikanischen Unternehmen abzogen, die versuchten, ihre Produkte auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig anzubieten.

            Simbabwes Langzeitherrscher: Robert Mugabe verstarb im September 2019 im Alter von 95 Jahren.

            Simbabwes Langzeitherrscher: Robert Mugabe verstarb im September 2019 im Alter von 95 Jahren. dpa

            Machtstrukturen in vielen Ländern Afrikas zeichnen sich durch kurze Zeithorizonte der Regierungen und damit eine hohe Zeitpräferenz der Führer aus. Auch ein Führer, d
          • boavista4 Re: Lektura z FAZ 05.05.20, 16:18
            Die Pandemie könnte viele afrikanische Länder in noch größere wirtschaftliche Not stoßen. Doch auch ohne die Corona-Krise hat Deutschland Grund, seine Hilfen zu überdenken. Die „Partnerschaft auf Augenhöhe“ ist Fiktion.

            Von Rolf J. Langhammer

            BEITRAG TEILEN

            D ie Covid-19-Pandemie drängt Industrie-und Schwellenländer in eine Nabelschau. Europa ist mit sich selbst und seinen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und China beschäftigt, die wiederum ihre gegenseitigen Schuldzuweisungen pflegen. Alle drei sehen in der Corona-Krise die Entwicklungs- und Schwellenländer als Problemherde ausschließlich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft: Die EU blickt auf Libyen, Syrien und die Türkei, die Vereinigten Staaten auf Mexiko und die zentralamerikanischen Staaten sowie deren Flüchtlinge, und China auf die zentral- und südostasiatischen Länder, die in ihren Lieferketten und in ihrer Geopolitik einen großen Raum einnehmen.

            Dabei hat Europa allen Grund, sich nach dem Ende der Corona-Krise nicht nur um sich selbst zu kümmern, sondern sich auch um die wirtschaftliche Zukunft des gesamten afrikanischen Kontinents zu sorgen. Vor allem für die Staaten südlich der Sahara, die nach Länder- und Bevölkerungszahl den Kontinent dominieren, haben sich die Leistungsdaten seit der Finanzkrise 2009 im Vergleich zu den Jahren davor stark verschlechtert. Wuchs das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der Periode zwischen 2004 und 2008 real noch um 4 Prozent, war im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2018 nur noch ein Wachstum von 1,7 Prozent zu verzeichnen. Für 2019 erwartete der Internationale Währungsfonds vergangenen Oktober ein Wachstum von unter einem Prozent. Und in diesem Jahr wird die afrikanische Bevölkerung im Gefolge der globalen Krise ärmer werden. Gleichzeitig stieg die externe Verschuldung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), von 19 Prozent in der genannten Periode auf 24 Prozent 2018. Der Leistungsbilanzsaldo rutschte von einem Überschuss von 2,1 Prozent in ein Minus von 2,7 Prozent im Jahr 2019.

            Afrika wird wieder stärker vom Zugang zu zinsbegünstigten Krediten und Zuschüssen abhängig werden als noch vor einem Jahrzehnt. Weiterhin wird aber auf der regionalen wie bilateralen Ebene das Bild der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe beschworen. Die EU sieht in der Umsetzung von vier regionalen Partnerschaftsabkommen in Afrika einen Wachstumsimpuls, um die wirtschaftliche Integration der Länder innerhalb der Regionen im Lichte der positiven Erfahrungen mit der eigenen Integration in der EU zu intensivieren. An dieser Sicht hält sie ungeachtet der Widerstände und Vorbehalte fest, die viele afrikanische Regierungen einer Öffnung der Grenzen untereinander aus Furcht vor den Folgen des Wettbewerbs entgegenbringen. Sie kritisieren das Drängen der EU als patrimonial, nicht partnerschaftlich.

            Auch die Bundesregierung sieht seit 2017 in einer neuen Partnerschaft mit Afrika auf gleichberechtigter Ebene die Grundlage für einen neuen „Marshallplan“. Sie fordert im Gegenzug die Einhaltung rechtsstaatlicher Regeln, Teilhabe von Männern und Frauen sowie die Bekämpfung von Korruption ein. Offen bleibt die Frage, ob die afrikanischen Führer unter den Voraussetzungen, die ihren Aufstieg und Verbleib an der Spitze ihrer Länder sicherstellten, diesen Forderungen Europas gerecht werden können.

            Kein Kontinent hat eine jüngere Bevölkerung: 2017 waren 60 Prozent der Afrikaner unter 25 Jahren. Und keiner hat eine ältere politische Führung: 2018 betrug das Durchschnittsalter der zehn ältesten afrikanischen Präsidenten 80 Jahre, das aller afrikanischen Präsidenten Mitte 60. Einige sind seit mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze, andere wurden in hohem Alter von ähnlich alten Männern abgelöst. Viele der langjährig Regierenden haben ethnisch geprägte Netzwerke oder Familiendynastien gebildet, die ihre Macht selbst in demokratisch ausgerichteten Wahlen zementieren helfen, teilweise auch über die normalen verfassungsmäßigen Bedingungen hinaus.

            Der Autor: Den Handelsforscher Rolf Langhammer zieht es thematisch immer wieder nach Afrika.

            Der Autor: Den Handelsforscher Rolf Langhammer zieht es thematisch immer wieder nach Afrika. Privat

            Das Geld für die Finanzierung der Netzwerke haben sie meist über die Kontrolle und Abschöpfung von Erlösen aus Rohstoffausfuhren erhalten, teilweise aber auch über die Kontrolle der Finanzströme der Entwicklungshilfe. Da diese Hilfen zunehmend fungibel geworden ist, das heißt eigene Mittel ersetzen, sparen die Präsidenten Geld, das sie für den Machterhalt nutzen. Unter den Bedingungen einer einkommensschwachen Gesellschaft, für die das Alimentationsprinzip prägend ist, handeln sie rational, da der Machtgewinn und Machterhalt von der Finanzierung der Netzwerke abhängt. Dies gilt auch für diejenigen, die Unterstützung anbieten und Mittel erhalten, wie vielfach das Militär. Ebenso rational handelt ein Unternehmer, der seinen Gewinn zu verdecken versucht und keine offiziell Beschäftigten ausweist, da er sonst, bei schwacher Besteuerungsbasis des Staates, einer exzessiven Besteuerung unterläge, von den traditionellen Ansprüchen einer großen Familie an das Oberhaupt ganz abgesehen.

            Unter diesen Bedingungen handeln alle wichtigen Akteure individuell rational, mit verheerenden Konsequenzen für den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes. Es ist daher richtig, die Kausalität zwischen Armut und Nepotismus vom ersteren zum letzteren zu ziehen. Armut ist ein wesentlicher Bestimmungsfaktor von Nepotismus. Aber wenn sich der Nepotismus einmal so etabliert hat wie in vielen afrikanischen Ländern, zerschneidet er nationale Güter- und Finanzmärkte in wirtschaftlich suboptimale Größen, behindert Innovation und zementiert autoritäres und häufig auch repressives Regierungsverhalten.

            Geber wie China, aber auch Unternehmen, denen dieses Verhalten gleichgültig ist oder sogar förderlich für ihre Interessen, beispielsweise im Rohstoffsektor, befeuern es von außen. Zur prägenden Verhaltensweise dieser Führer gehört die Bevorzugung der urbanen Klientele und die Benachteiligung des ländlichen Raumes. Die Macht festigt sich in den urbanen Zentren, die in Afrika schneller wachsen als in anderen Kontinenten. Die Bewohner der Agglomerationen werden durch alle Politiken begünstigt, von der Handels- über die Industrie- bis zur Sozial- und Infrastrukturpolitik. Dadurch verliert der ländliche Raum qualifizierte Menschen, wird unproduktiv bewirtschaftet und öffnet regierungsfeindlichen, oft religiös-fundamentalistischen Kräften Tür und Tor.

            Ein derartiger Problemaufriss verneint keinesfalls die wirtschaftlichen Erfolge einzelner afrikanischer Länder. Diese zeichnen sich durch Regierungshandeln aus, das wirtschaftlichen Fortschritt anstrebt, offen gegenüber Investitionen aus dem Ausland ist und realistische Pläne zusammen mit Trägern der internationalen Entwicklungszusammenarbeit erarbeitet. Seit Jahrzehnten sind dies Botswana und Mauritius, seit jüngerer Zeit Ruanda und Äthiopien. Die beiden großen Länder Nigeria und Südafrika gehören nicht zu diesem Kreis. Nicht unerheblich ist allerdings der Kreis der Länder, die nach guten Jahren, auch befeuert und unterstützt durch den Wunsch der Geber nach Erfolgen, wieder zurückgefallen sind, wie die Elfenbeinküste oder Ghana. Oft hat Hilfe, wenn sie gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes bedeutend war, Produktionsentscheidungen beeinflusst und verzerrt. Damit wurden Aktivitäten begünstigt, die personelle Ressourcen und Finanzmittel von den afrikanischen Unternehmen abzogen, die versuchten, ihre Produkte auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig anzubieten.

            Simbabwes Langzeitherrscher: Robert Mugabe verstarb im September 2019 im Alter von 95 Jahren.

            Simbabwes Langzeitherrscher: Robert Mugabe verstarb im September 2019 im Alter von 95 Jahren. dpa

            Machtstrukturen in vielen Ländern Afrikas zeichnen sich durch kurze Zeithorizonte der Regierungen und damit eine hohe Zeitpräferenz der Führer aus. Auch ein Führer, d
          • elka-sulzerowa Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 19:23
            mlody774 napisał:

            > O jakiej istocie kapitalizmu ty piszesz? Moze tej jak go opsuja jego przeciwnic
            > y, czyli komuniści i socjaliści? Przed kapitalizmem, który jest najlepszym syst
            > emem kiedykolwiek na ziemi ....

            Hmmm ... Kapitalizm najlepsz system ... Z tego co wszyscy widzimy to najlepszy system bezceremonialnej grabiezy i zalegalizowanego wyzysku. Kladie niewolniczej sie przy tym wmawia, ze nic lepszego na swiecie nie ma. Straszy sie podnoszacych glowe socjalizmem, bo na komunizm to tylko sekciarze Trumpowitza daja sie jeszcze nabrac.
            Kapitalu nie da sie budowac w nieskonczonosc.
            Surowce, ktore sie grabilo, kiedys sie koncza.
            No I wszyscy jestesmy smiertelni, zarowno gazylioner jak I jego niewolnik.

            . Elka obecnie kapitalizmu niema nigdzie na świecie i to jest pro
            > blem, chyba ze należysz do elit, to faszyzm jest dobry dla ciebie.

            Nie, do elit nie naleze. Faszyzm mi tak samo nie pasuje jak tobie.
            • elka-sulzerowa Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 19:33
              Mlody, my sie w wielu pogladach zgadzamy ale ... miedzy nami jest roznica.
              Kiedy ty ciagle jestes sekciarzem ja juz dawno z tego wyroslam.
              Tak jak wczesniej pisalam, miedzy sekta republikanow i sekta demokratow nie ma roznicy.
              Te dwie sekty to jedna wielka partia mamony.
              Kiedy uwolnisz swoj umysl od sekciarskiej ideologii i staniesz obok, jako independent, obraz tego co sie dzieje bardzo ci sie wyklaruje.
              • monalisa2016 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 21:28
                Zaoceaniczne tycoon'y wykupuja wszelakie media by ich "religie"wedlug ich prywatnego widzimisie scenariusza wprowadzic na calym swiecie zniewalajac spolecznosci dla powiekszania ich majatkow bo maja jeszcze malo. Jest to kapitalizm czy ciche wprowadzanie feldalizmu?

                www.youtube.com/watch?v=8P8hyE3to6Q&feature=emb_logo

                --
                Ciekawe wypowiedz. www.efuel-europe.com/
                www.gdib.eu/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-mit-2-400km-reichweite-nur-4-000e-als-umbau-set-fuer-benziner-diesel/
              • berek_p Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 21:55
                Ciężko jest byle komu,czyli masom nierobów, czy też zwykłym robolom korzystać z idei kapitalizmu,jednak ogromna ilość ludzi wykorzystuje cechy kapitalizmu i gromadzi zasoby pieniężne. I nadal jest to najlepszy system dla osób twórczych, których siła pozwala na realizację założonych celów.
                Na forum każdy może pisać lecz niewielu może wnieść swój wkład w rozwój przemysłu.
                • monalisa2016 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 22:35
                  berek_p napisał:

                  > Ciężko jest byle komu,czyli masom nierobów, czy też zwykłym robolom korzystać z
                  > idei kapitalizmu,jednak ogromna ilość ludzi wykorzystuje cechy kapitalizmu i g
                  > romadzi zasoby pieniężne.

                  Oj berek berek, to co sie obecnie odbywa na naszych oczach jest niczym innym jak feldalizm. Czym jest kapitalizm a czym jest feudalizm, podporzadkowanie przeszlo 7 miliardow ludzi widzimisie malzenstwa Gates & Co (Co: Sorosow, Kochow, Rockefeller, Rothschildow, ... itd) jest cofnieciem kapitalizmu do epoki feldalizmu i to maksistowskiego feldalizmu.

                  Zdrowie jest nawyzszym dobrem jakie otrzymalismy podczas sie urodzenia i tu zaden inny nie jest jego wlascicielem jak sama osoba i tu ci wymienieni mieliby decydowac o naszym zdrowiu o naszym zyciu, vide czipy jako dowod osobisty, vide przymusowe Immunitätsbescheinigung/swiadectwo odpornosci ktore ma decydowac o naszych obywatelskich prawach. O tych obywatelskich prawach mieli by decydowac skorumpowane nasze marionetki sterowane przez wyzej wymienione osoby.
                  Pod pretekstem corony-virusa wprowadza sie historyczne zmiany jak upanstwowienia przemyslu, zlikwidowania platnosci banknotami (banknoty > najwyzsza stopa ochrony danych personalnych!), odebrania praw obywatelskich, wprowadzenia kontroli i szpiegowania spoleczenstw czyli kryminalizowania jego, ... itd. Takie czasy nam szykuja jak nie postawimy sie im w droge grozac im "z wami jest nam nie po drodze".








                  --
                  Ciekawe wypowiedz. www.efuel-europe.com/
                  www.gdib.eu/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-mit-2-400km-reichweite-nur-4-000e-als-umbau-set-fuer-benziner-diesel/
              • monalisa2016 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 05.05.20, 22:39
                Elka co jak co, Trump w tych czasach jest najbardziej potrzebny, oby takich bylo wiecej. Nie jestem jego fanka, on ma dobre i zle strony ale temu co nam szykuja zaoceaniczne tycoon'y jakos sie przeciwstawia.

                --
                Ciekawe wypowiedz. www.efuel-europe.com/
                www.gdib.eu/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-mit-2-400km-reichweite-nur-4-000e-als-umbau-set-fuer-benziner-diesel/
                • mlody774 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 06.05.20, 01:35
                  Krytycy rzadaja od niego aby im wszytko wytłumaczył co robi bo ich skromne głowy wszytko "moga" zrozumieć. Jakos nikt z tych krytkow nie rozmawia o jego największym sukcsie, jakim jest wziecie pod kontrole FED? "Rozumiem", Na pewno są właścicielami FED i teraz trącą biznes i z tad to niezadowolenie.
                    • mlody774 Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 06.05.20, 02:19
                      Albo jeszcze lepiej. Nie które krytykujące go są kompletnymi kmiotkami, bez manier dobrego wychowania czy szacunku dla przełożonych. Krytykują go bo chyba chcą pokazać, ze są lepsze. Przy tym na maslaja się ta krytyka i wytkają wszystkie rzeczy które one by rzekomo poprawiły. Nie wiedza ze mamy kongres itd. Według nich to prezydent powinien zajmować się wszystkimi pierdołami jakie pojawia się w ich pustych głowach.
                • elka-sulzerowa Re: tymczaem w Germani i na Zachodzie klopoty 06.05.20, 04:26
                  monalisa2016 napisał(a):

                  > Elka co jak co, Trump w tych czasach jest najbardziej potrzebny, oby takich byl
                  > o wiecej. Nie jestem jego fanka, on ma dobre i zle strony ale temu co nam szyku
                  > ja zaoceaniczne tycoon'y jakos sie przeciwstawia.
                  >

                  A czemu/komu on sie niby przeciwstwia?
                  Banksterom?
                  Wojennej mafii?
                  Izraelskiej mafii?
                  Nawiedzonym chrzescijanom terroryzujacym
                  myslacych nie tak jak oni?
                  Przemyslowcom zatruwajacym srodowisko?
                  Lista jest dluga ...

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