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Das schwerste Zugunglück in Deutschland.

05.01.10, 20:19
www.welt.de/vermischtes/article5600453/Das-schwerste-Zugunglueck-in-Deutschland.html
In der Nacht zum 22. Dezember 1939 rasten zwei D-Züge im brandenburgischen Genthin ineinander. 278 Menschen starben, 453 wurden verletzt. Die Tragödie gilt als das schwerste Zugunglück der deutschen Geschichte. Trotzdem erinnert sich heute so gut wie niemand mehr daran.

Einen dicken Ordner mit Unterlagen hat Dieter Rohr im Laufe der Jahre zusammengetragen. Er enthält alles, was er über das schlimmste Zugunglück in der deutschen Geschichte finden konnte. Listen mit den Namen der Toten, Fotos, Zeitungsausschnitte. Dass sich kaum jemand an das Bahnunglück in Genthin erinnert, bei dem 278 Menschen starben und 453 verletzt wurden, liegt wohl auch an der Zeit, in der es geschah. Es war Krieg, und eine Katastrophe dieses Ausmaßes passte nicht in die Zeit.

Es ist der Abend des 21. Dezember 1939, wenige Tage vor der ersten Kriegsweihnacht. Um 23.15 Uhr startet am Potsdamer Bahnhof in Berlin der D-Zug mit der Nummer 10 in Richtung Köln. Eine halbe Stunde später folgt der D 180, der nach Neunkirchen an der Saar soll. Menschen, die zur Arbeit in Munitions- und Rüstungsbetrieben fern der Heimat verpflichtet waren, wollen über Weihnachten nach Hause. Beide Züge sind überfüllt.

Der vorausfahrende D 10 legt mehrere Stopps ein und verspätet sich immer mehr. Der D 180 hält nur in Potsdam und fährt immer weiter auf. Die Sicht ist schlecht in jener Dezembernacht. Nahe des kleinen Ortes Kade übersieht der Lokführer des D 180 ein Vorsignal und fährt in den für ihn gesperrten Streckenabschnitt bei Genthin. Mit Sicherheitstechnik, die den Zug nach dem fatalen Fehler automatisch stoppt, ist die Dampflok nicht ausgestattet.

Der Schrankenwärter in Kade greift zum Telefon, meldet nach Genthin, dass der D 180 durchgefahren ist. Sein Kollege in Genthin will den heranrasenden Zug mit einem Notsignal, einer roten Handlampe, zum Stehen bringen. Das sieht aber der Lokführer des vorausfahrenden D 10 und hält seinen Zug mit einer Schnellbremsung an. Direkt dahinter folgt der D 180 mit unverminderter Geschwindigkeit. Mit über 100 Kilometern pro Stunde rast er 53 Minuten nach Mitternacht unweit des Genthiner Bahnhofs in den stehenden D 10.

Anwohner glaubten an Explosion in Waschmittelwerk

„Wir haben nur einen lauten Knall gehört“, erinnert sich Dieter Rohr. „Meine Tante wohnte näher an der Unglücksstelle. Sie erzählte, dass sie aus dem Bett gesprungen ist, weil sie dachte, das Waschmittelwerk sei in die Luft geflogen.“ Rohr war damals neun Jahre alt und am nächsten Morgen an der Unglücksstelle. „Man hat den Trümmerhaufen gesehen, ein Gewühl von Menschen, hat Schreie gehört.“

Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig. Es ist Krieg. Wegen der Verdunklung ist nur die Notbeleuchtung eingeschaltet. Das Aufstellen von Scheinwerfern in der Nacht muss extra genehmigt werden. Viele Männer sind eingezogen. Alle verfügbaren Rettungskräfte werden herangeholt, Verletzte mit privaten Autos in die Krankenhäuser gebracht. Die Ärzte dort operieren rund um die Uhr. „Meistens mussten sie Amputationen vornehmen“, weiß Rohr.

Sein Vater wird damals zum Güterbahnhof beordert. Dort werden die Koffer und Taschen der Reisenden gesammelt. Die Toten sind in einer alten Turnhalle aufgebahrt. Die Identifizierung gestaltet sich schwierig. „Es gab damals noch keine Ausweispflicht“, weiß Rohr. „Und von einigen wurden nur abgerissene Gliedmaßen gefunden, die nicht zugeordnet werden konnten. Sie wurden später in einem Massengrab beigesetzt.“

Viele Opfer werden erst nach Tagen unter den Trümmern hervorgeholt. „Es war bitterkalt, wir hatten 15 Grad unter null“, erzählt der Rentner. „Viele sind erfroren, bevor sie gerettet werden konnten.“ Auf einem Foto zeigt er einen völlig zertrümmerten Packwagen. Allein darin starben 35 Menschen. „Das waren alles Soldaten, die in Brandenburg zu Flugzeugführern ausgebildet wurden und andere Züge nicht erreicht haben, weil sie überfüllt waren.“

Opferzahlen immer wieder nach oben korrigiert

Die Bergungsarbeiten dauern eine ganze Woche. Einige Helfer versuchen, persönlichen Gewinn aus der Katastrophe zu ziehen. Mitarbeiter einer Bestattungsfirma werden während der Bergungsarbeiten der Plünderung überführt. Sie werden später hingerichtet. Die Opferzahlen müssen in den Tagen nach dem Unglück ständig nach oben korrigiert werden. Damit erklärt sich Dieter Rohr, dass es über die Katastrophe von Genthin unterschiedliche Zahlen gibt.

Die Deutsche Reichsbahn spricht von 186 Toten und 106 Verletzten, die Stadt Genthin von 278 Toten und 453 Verletzten. „Viele wurden eben erst im Laufe der Aufräumarbeiten gefunden, andere starben später im Krankenhaus, und offiziell wurde die Zahl nie bekanntgegeben. Ich weiß aber von meinem Vater, der damals beim Landratsamt war, dass das Land Sachsen-Anhalt im März 1940 die höhere der beiden Zahlen abschließend nach Genthin meldete.“

Der Lokführer des D 180 und sein Heizer überleben das Unglück. Der Lokführer wird später von einem Gericht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. In Genthin erinnert seit zehn Jahren ein Gedenkstein an das Unglück.
www.welt.de/multimedia/archive/1261397755000/00981/genthin_DW_Vermisch_981670g.jpg
Takiej katastrofy w Polsce nigdy nie było. Słynna niemiecka organizacja po raz kolejny zawiodła.
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    • stix Das schwerste Zugunglück in Deutschland. 05.01.10, 20:24
      pl.wikipedia.org/wiki/Bodenseeg%C3%BCrtelbahn
      22 grudnia 1939 między Markdorf a Kluftern (dzielnica Friedrichshafen) doszło do katastrofy kolejowej, w której zderzył się pociąg osobowy z towarowym. W wypadku zginęło 101 osób. Tego samego dnia w Genthin zderzyły się dwa pociągi osobowe (278 ofiar). 22 grudnia uznawany jest za najgorszy dzień w historii niemieckiego kolejnictwa.
      ----------------
      Ponad 300 ofiar w ciągu jednego dnia. W Polsce takie rzeczy to nie do pomyślenia.
    • stix Niemiecka organizacja. 05.01.10, 20:27
      pl.wikipedia.org/wiki/Katastrofa_kolejowa_w_Eschede
      Katastrofa kolejowa pod Eschede miała miejsce 3 czerwca 1998 r. w Eschede (Dolna Saksonia) w Niemczech. Wiozący 287 osób pociąg Intercity-Express ICE 884 relacji Monachium-Hamburg, jadąc z prędkością 200 km/godz. wykoleił się i zniszczył podporę wiaduktu powodując jego zawalenie. Zginęło 101 osób, w tym dwóch pracowników torowych pracujących pod wiaduktem, a ponad 100 zostało rannych.

      Po katastrofie pod Eschede w pociągach zastosowano koła wykonane z jednego kawałka stali a nie jak dotąd z gumowej uszczelki i dwóch obręczy. Teraz wstrząsy wywołane jazdą łagodzą znajdujące się między wózkami jezdnymi wagonów poduszki. Wprowadzono też na okres wymiany kół ograniczenie prędkości dla pociągów ICE do 150 km/h.

      W roku 2002 prokuratura wniosła akt oskarżenia przeciwko konstruktorowi kół i dwóm pracownikom niemieckich kolei, zarzucając im niedostateczne przetestowanie konstrukcji i niedbalstwo przy kontroli technicznej. Sprawa utknęła jednak w sporach ekspertów, na ile oskarżeni mieli techniczną możliwość wcześniejszego rozpoznania zagrożenia. Sąd zdecydował ostatecznie, że nie można mówić o ciężkim zaniedbaniu obowiązków i umorzył sprawę, wymierzając jedynie kary grzywny.
      • gryfny Re: musi cie pieronym 05.01.10, 20:34
        bolec plajta PKP,kolejorz zes z berufu?
        • gryfny Re: tak a pro po: 05.01.10, 20:42
          "Takiej katastrofy w Polsce nigdy nie bylo "
          22 pazdziernika 1949 Nowy Dwor Mazowiecki-
          de.wikipedia.org/wiki/Katastrophen_im_Schienenverkehr
          • stix Polskie źródła tego nie potwierdzają. 05.01.10, 20:50
            Niemiecka propaganda.
            • gryfny Re: Polskie źródła tego nie potwierdzają. 06.01.10, 18:51
              dziwno sprawa,bo nie podajom ,hmmmmm....sznupouech, nie ma!
              1.po co Niemce mieli by cyganic i to o 1949 roku:nie widza
              logicznego powodu.
              2.po co Poloki mieli by ukrywac,hmmmmm:nie widza logicznego powodu.
              3.hmmmmm,dziwne sam cos nie gro
          • ballest Re: tak a pro po: 05.01.10, 20:52
            Nowy Dwór Mazowiecki (Polen) – Entgleisung
            22. Oktober 1949 – Bei der Entgleisung des Expresszuges von Danzig nach
            Warschau wurden über 200 Reisende bei Nowy Dwór Mazowiecki getötet.


            Tylko w Polsce Zugi jezdza ze zolwiom szybkosciom!
        • bonbon1 Re: musi cie pieronym 05.01.10, 23:14
          I mie sie zdo, ze baniorz, ale na pynzyi chyba juz. Ostatnio
          mo jakby wjyncyj czasu :)
          • bratjakuba Re: musi cie pieronym 05.01.10, 23:39
            bonbon1 napisał:

            > I mie sie zdo, ze baniorz, ale na pynzyi chyba juz. Ostatnio
            > mo jakby wjyncyj czasu :)

            Ni Bonbon on terozki sam robi na pełny etat.A Beruf mo Stinker.
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