Linke kaufen nicht bei Juden

17.03.11, 14:54
"Initiativen rufen zum Boykott israelischer Produkte auf

Man nehme: ein Feindbild, ein paar vorgeschobene Argumente und einige halbprominente Unterstützer – fertig ist der Israel-Boykott. So dachte sich das zumindest ein Bündnis linksgerichteter Bürgerinitiativen, wie zum Beispiel das Bremer Friedensforum. Die Organisation hatte sich am 11. März an einer Protestaktion vor einem Supermarkt beteiligt. Mit Bildern von blutenden Jaffa-Orangen und der Unterstützung »besorgter Juden«, wie es in einer Erklärung heißt, hat sie im Namen des Völkerrechts Avocados, Paprika und Datteln aus Israel den mutigen Kampf angesagt. Doch offenbar traut man den eigenen Argumenten nicht über den Weg. Und sucht in der Verzweiflung jüdische Gewährsleute.

Avocado Neben den abgedroschenen Thesen – nicht deklarierte Exporte aus den besetzten Gebieten oder: nur mit einem Investitionsstopp könne Druck auf Israel ausgeübt werden – wird auffallend und aufdringlich oft auf die Unterstützung durch Juden und jüdische Organisationen verwiesen. Ohne die kommen die Aktivisten offenbar nicht über die Runden. Sie lechzen geradezu nach einem Koscherstempel, um ihren Boykott zu rechtfertigen. Auf dieses »Argument« ziehen sie sich zurück, aus Mangel an Handfestem.

Denn wenn selbst Juden gegen israelische Avocados sind, so lautet ihre verquere Botschaft, dann dürfen deutsche Linke getrost das Gleiche empfehlen. Ohne einen »Alibi-Juden« würde man riskieren, mit Nazis in Verbindung gebracht zu werden. Und das wollen die Damen und Herren selbstredend keinesfalls. Dunm nur, dass einem bei derartigen Boykottaufrufen doch immer nur der eine Satz einfällt: »Kauft nicht bei Juden!«"

a co wy na to powiycie?

    • herbjelita Re: Linke kaufen nicht bei Juden 17.03.11, 15:16
      Z innyj strony to juz roz bouo, ale zeby linke take cos wymyslyli nie chce mi se wierzyc.
      • szwager_z_laband Re: Linke kaufen nicht bei Juden 17.03.11, 16:24
        to mi sie tak bez cufal znoduo juzas ze aktualnyj zydowskyj prasy w Niymcach
        i pomyslou ze sie z wami tym podziela;)

        A nawionzujonc do "Linke" i w odniysiyniu do strych Glawic cos jeszcze co we "Jüdische Allgemeine"ale pozytywnie stoi o jednym znanym nom dobrze Glywiczoku:

        "soziale ader Eine Erklärung für den enormen wirtschaftlichen Erfolg von Troplowitz war seine soziale Ader. »Dank der Errungenschaften, die er einführte, wie den bezahlten Urlaub, ein kostenloses Mittagessen, eine Art Betriebskindergarten und eine Pensionskasse, konnte er sich auf die absolute Loyalität seiner Mitarbeiter verlassen«, sagt Museumsleiter Christian Walda. Während Troplowitz’ Zeit hat nur ein einziger Beschäftigter gekündigt. Auch außerhalb des eigenen Unternehmens war Troplowitz als Wohltäter aktiv. Dass es mitten in der Stadt einen Stadtpark gibt, hat Hamburg ihm zu verdanken. Er unterstützte gleichermaßen das örtliche evangelische, katholische und jüdische Krankenhaus. Er widmete sich auch seiner geliebten Kunst und kaufte in Paris Werke der jungen Impressionisten. Als erster Deutscher erwarb er einen Picasso – das düstere Bild Die Absinthtrinkerin aus dem Besitz der US-Schriftstellerin Gertrude Stein. Troplowitz hatte das Bild über seinem Schreibtisch hängen, zum Entsetzen seiner Familie. Und schließlich saß er auch als Abgeordneter der Linksliberalen in der Hamburger Bürgerschaft.

        hanseatisch Dieses umtriebige Leben hatte seinen Preis. Im Alter von nur 55 Jahren starb Oscar Troplowitz 1918 an einem Hirnschlag – und geriet danach immer mehr in Vergessenheit. »Erst seit etwa zehn Jahren wird langsam das Wirken des jüdischen Mäzenatentums der Kaiserzeit erforscht«, erklärt Museumschef Walda sein Forschungs- und Ausstellungsinteresse: »Es zeigt sich, wie sehr die jüdischen Mäzene dem bürgerlichen Aufklärungsideal verpflichtet waren, dass das Soziale und das Schöne, Künstlerische nicht zu trennen seien.« Im Falle des Oscar Troplowitz, sagt er, liefen dabei zwei Stränge zusammen: das Gebot der Zedaka und das hanseatische Prinzip, Gutes zu tun und nicht darüber zu reden."

        • ballest Re: Linke kaufen nicht bei Juden 19.03.11, 20:27
          Nawet Joschka Fischer walczou przeciw zydowskim spekulantom we Frankfurcie, albo zescie zapomnieli, tak samo Linke som za rownouprawnieniem i chcom zabronienia spekulacji na rynkach.
          • hans-jurgen Re: Linke kaufen nicht bei Juden 19.03.11, 21:56
            Ech, czy to niy czasym Zydy komunizm wymylily, oni tyz ciyngiem obsiadywaly najwiyncy
            Spitzenpositionen, abo?
            • szwager_z_laband Re: Linke kaufen nicht bei Juden 20.03.11, 08:41
              jo suyszou ze komunizm wyszou z Niymiec:))

              ;)
              • ballest Re: Linke kaufen nicht bei Juden 20.03.11, 09:12
                Ja, ale jakiego wyznania bouy te co go wymyslouy;)
                • ballest Re: Linke kaufen nicht bei Juden 20.03.11, 09:15
                  www.ksta.de/html/artikel/1279196557629.shtml
                  • ballest Re: Linke kaufen nicht bei Juden 21.03.11, 15:31
                    wiadomosci.gazeta.pl/Wiadomosci/1,80277,9293732,Izraelski_wywiad_inwigiluje_zachodnie_organizacje.html
                    tak uech se myslou!
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