Kto zaplaciou Khediry i Özila ?

20.10.12, 19:55
Bund der Steuerzahler e.V.
(Bayern)
(18.10.2012)

STOP Target - Fiskalpakt - ESM

Özil, Khedira und Target



Mesut Özil ist dieser ebenso elegante wie erfolgreiche Mittelfeldspieler, der 2010 gegen eine Ablösesumme von € 15 Millionen von Werder Bremen nach Real Madrid wechselte. Sami Khedira, ehemals beim VfB Stuttgart, folgte im gleichen Jahr zu den berühmten Madrilenen. Seine Ablösesumme betrug, so wird berichtet, € 14 Millionen. Das macht, werden Sie denken, zusammen € 29 Mio, die die Spanier bezahlt haben. Nein, Irrtum, werter Leser! Nicht die Spanier, sondern die Deutsche Bundesbank hat bezahlt. Die grenzüberschreitende Zahlungsverrechnung erfolgte über das System Target-2. Dazu erteilte die spanische Nationalbank der Bundesbank den Auftrag, € 15 Mio + € 14 Mio an Werder und den VfB (bzw. deren Banken) auszuzahlen, was zweifelsfrei auch geschehen ist. Zum "Ausgleich" erhielt die Bundesbank Papierforderungen gegen die EZB (= positive Target-2-Forderung). Auf diese simple Weise ist die Deutsche Bundesbank inzwischen um insgesamt rund € 700 Milliarden Euro von den "Südländern" (Spanien, Griechenland, Italien usw.) gerupft worden. Das Geld dürfte weg sein und zukünftig weiteres, wenn wir uns nicht wehren! Ihr Geld, liebe Leser, denn die Bundesbank gehört letztlich den Bürgern und wenn dort unser gutes Geld gegen schwache EZB-Schuldscheine (EZB-Haftungskapital nur knapp € 11 Mrd!) ausgetauscht wird, dann sind wir direkt betroffen, ob wir es fühlen oder nicht! Im konkreten Fall haben wir selbst die Ablösesummen € 15 + 14 Mio an die Ex-Vereine dieser Weltklassespieler gegen EZB-Schuldscheine kreditiert. Mit anderen Worten, wir haben für Özil und Khedira teuer bezahlt, damit diese nun als hervorragende Fußballer von "El Madrid" ihren Gegnern, u.a. deutschen Clubs, die Hölle heiß machen können!

Wir denken, dass es ziemlich schwachsinnig ist, ein Abrechnungssystem zu unterhalten, das zu solchen Ergebnissen führt und in kürzester Zeit (wohl weitgehend uneinbringliche) Forderungen von hunderten Milliarden Euro (derzeit € 695 Milliarden!) auftürmt, anstatt für permanenten Kontoausgleich zu sorgen. Was meinen Sie, was ist besser: 700 Euro in der Tasche oder eine Forderung von 700 Euro gegen die EZB? Man fragt sich dabei doch unwillkürlich, wer oder was ist denn überhaupt die EZB? Kann denn die überhaupt und wenn ja, wann, die 700 € zurückzahlen?
    • anton_28 Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 20.10.12, 21:05
      Taki bogaty Real i tera widac so za tym stoji - Pleitegeier - zycie ponad stan na kredit

      Ale sprawiedliwojs wdycko na wiyrch wypuynie i Spanien je pleite...
      • gryfny Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 10:08
        Barca i Real majom tyla w plecy ze downo cza by bouo "zgasic jupitery" tam,to samo Italioki i Angliki, ino Ulli nie wie co to je na pomp.
        • ballest Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 13:45
          Tera widzicie, ze trzeba ten caly system zmienic !!!
          • berncik Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 19:16
            ballest napisał:

            > Tera widzicie, ze trzeba ten caly system zmienic !!!
            Gryfny :Chcesz to Ulikowi wziosc na minus ?
            Co to mo ballest, ze systymem do czynienio ?Albo je bieresz te obligacje ,albo niy.Banki widocznie niymi chandlujom.Kluby tak samo Werder jak VfB napewno dostanom bares.
            Te banki jak do tyj pory nie zmondzaly, to ino jeszcze zostanie je upanstwowic.
            • gryfny Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 20:10
              jo ino nie moga strowic,wiesz kogo ..... do profesjonalistow nic nie mom poza....podziwem
            • ballest Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 20:17
              To mou duzo do czynienia, chodzi o target 2, albo nie czytoues wszystkiego !
              To tysz nie mou z oblikacjami nic wspolnego !
              • ballest Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 20:23
                wejrzi na ten wykres

                https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/da/TARGET2_balances.png/800px-TARGET2_balances.png

                Myslam to godou wszystko !!!
                • ballest Re: Kto zaplaciou Khediry i Özila ? 21.10.12, 20:31
                  Tu dali:
                  "Hauptgegenstand der Kritik sind die schon bei Einführung von TARGET eingeräumten wechselseitigen unbegrenzten und unbesicherten Kreditfazilitäten der nationalen Zentralbanken des Eurosystems einerseits und der EZB andererseits.

                  In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18. Februar 2012 kritisiert Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, die Tatsache, dass sich in den letzten vier Jahren seit der Einführung von Target2 die Verbindlichkeiten einiger südlicher Eurostaaten bei der Deutschen Bundesbank sehr stark vergrößert haben und auch noch weiter vergrößern werden, wenn nichts unternommen wird. Im TARGET2-System ist die Deutsche Bundesbank im Rahmen der Euro-Krise zur dauerhaften Finanzierungsquelle anderer Euro-Notenbanken geworden. In einer Veröffentlichung des ifo-Instituts haben eine Reihe von Ökonomen zu diesem Problem Stellung genommen und die Kritik Sinns im Wesentlichen bestätigt. Sinn weist nach, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo ein ähnliches System zum Saldenausgleich verwendet wird, ein solches unbegrenztes Anwachsen der Salden nicht möglich ist.

                  Das ifo-Institut weist in seinem sogenannten Haftungspegel die potentielle Zahllast Deutschlands im schlimmsten Fall eines Währungszusammenbruches aus, von der ein großer Teil durch den Target2-Saldo bestimmt wird. Die Target2-Daten aller Euro-Länder werden zudem vom Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Osnabrück auf Basis der Bilanzen der einzelnen Notenbanken gesammelt und berichtet.

                  Hans Werner Sinn sieht in TARGET2 eine Finanzierung der Peripherie durch die Kernländer, während andere darauf verweisen, dass das Geld aus den Peripherieländern stammt(Leistungsbilanzüberschuss).

                  Im Februar 2012 warnte der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann in einem Brief den EZB-Präsidenten Mario Draghi vor den wachsenden Risiken innerhalb von Target2. Weidmann schlug eine Besicherung der Forderungen vor, die zu dieser Zeit gegenüber den finanzschwachen Notenbanken des Euro-Systems über 800 Milliarden Euro betrugen (davon allein für die deutsche Bundesbank aktuell 724 Milliarden Euro).

                  Jens Ulbrich und Alexander Lipponer (Volkswirtschafter bei der Deutschen Bundesbank) rechtfertigen hinsichtlich der europäischen Zahlungsbilanzkrise: In der Krise hat das Eurosystem angesichts der massiven Störungen am Interbankenmarkt durch die Ausweitung seines liquiditätspolitischen Instrumentariums bewusst eine erhöhte Intermediationsfunktion am Geldmarkt eingenommen. Mit der krisenbedingt umfassenderen Rolle in der Bereitstellung von Zentralbankgeld – im Wesentlichen durch den Übergang zum Vollzuteilungsverfahren in den geldpolitischen Refinanzierungsgeschäften und die Ausweitung längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte – hat sich das Volumen der ausgereichten Refinanzierungskredite insgesamt (vorübergehend sogar deutlich) erhöht. Zugleich wurden die Anforderungen an die den geldpolitischen Geschäften unterliegenden Sicherheiten in der Krise abgesenkt. Das höhere Risiko wurde in Kauf genommen, um die Funktionsfähigkeit des Finanzsystems unter erschwerten Bedingungen zu erhalten"
Inne wątki na temat:
Pełna wersja