szwager_z_laband
26.07.09, 23:33
kto poradzi to na poprawno polszczyzna przetuplikowac?
"..., aber ich werde nicht aufhören, von meinen Türmen zu sprechen,
also weiter: vom Aussichtsturm in der schwarzen Bastei, von jenem im
Innenhof des Stadtschlosses, in dem die Musiker der sommerlichen
Serenaden flüchtig ihre Garderobe einrichteten, und weiter: von
jenem im Lessig-Gymnasiu,, aus dessen höchstem Fenster sich zwei
junge Leute hinabgestürzt hatten, der eine war Schüler der
Obersekunda, der andere Lehrling in einer Metzgerei; und weiter
werde ich erzählen vom Turm in der alten Stadtmauer neben der
Franziskanerkirche, in dem die Tauben nisteten und im Frühherbst das
Moos brannte, und vom Turm des Beuthener Tors, den abends die
Strichjungen umkreisten, schön und aufdringlich und demonstrativ
jung, während die älteren Freier sich scheu und ängstlich an die
Mauern drückten; vom Bismarckturm im Neustädter Park, in den man in
den dreißiger Jahren einen Aufzug eingebaut hatte, von dort konnte
man den schönsten Ausblick über das Land genießen, bis weit nach
Polen hinein und in die Tschechoslowakei, an besonders klaren Tagen
sah man sogar die Beskiden, den Radegast, den Altvater; und vom
Eisenhüttener Turm werde ich berichten, der eigentlich kein Turm
war, sondern ein gewaltiger Mast, der immiten des weit ausgedehnten
Güterbahnhofs aufragte und von dem eine Gruppe katholischer
Hitlergegner im Jahre 1944 Flugblätter streute, die auf die
vorbeifahrenden Eisenbahnzüge fielen und auf diese Weise in alle
Himmelsrichtungen transportiert wurden ... So waren damals die Türme
in meiner Stadt, die mir in diesen Augenblicken, da die
unbarmherzige Zeit die Sekunden köpfte, von neuen erstand."
"Ich glaube, ich liebe meine Stadt besonders, weil sie in einer
alten, ich muß schon sagen, in einem der ältesten Stadttürme ein
Museum errichtet hatte. Dieser Turm, so konnte man in einer alten
Chronik nachlesen, muß schon um das Jahr Tausend gebaut worden sein,
als hier, an einem Knick der Klodnitz, nicht mehr als ein Dutzend
Bernsteinhändler lebten. Im Jahre 1277 hat er dann, nachdem im
Dachstuhl ein Brand ausgebrochen war, einen Neuanbau erlebt und im
Jahre 1534 eine Restauration. Der Märzsturm, der der in den
einschlägigen Geschichtsbüchern unter dem Namen Kardinalssturm
überliefert ist, hatte das Dach vollständig abgedeckt und starke
Beschädigungen in den oberen Räumen angerichtet. ... So steht es
jedenfalls in der Chronik."