balbinia
16.12.03, 22:53
Laboratorium Covance w Münster ma lecace procesy na karku. Dzialacze na rzecz
zwierzat zdobyli dowody i materialy filmowe (jeden dzialacz pracowal w
laboratorium jako pomoc w sprzataniu i przez ten czas dokumentowal wszystko)
Wyszlo na jaw, ze klientami Covance sa firmy jak np L´oreal, Aral,
Colgate&Palmolive, a nie jak sugerowali pracownicy; "eksperymnety sa
przeprowadzane na cele medyczne". My z Niemiec wysylamy takie listy, dolaczam
tekst i adres mailowy, byloby super, jakby i paru ludzi z Polski sie
dolaczylo do tej akcji :-))
1. poststelle@munlv.nrw.de - na ten mail nastepujacy tekst:
Sehr geehrte Frau Staatsministerin Höhn,
mit Entsetzen habe ich durch den Bundesverband Menschen für Tierrechte e.V.
von den unhaltbaren Zuständen im Tierversuchslabor Covance, Münster,
erfahren, die erst durch eine Undercover-Aktion der Britischen Union zur
Abschaffung
von Tierversuchen (BUAV) aufgedeckt worden sind. So schrecklich wie die
Bilder von den gequälten Affen sind, bin ich BUAV sehr dankbar, dass sie die
Realität hinter deutschen Labortüren ans Licht des Tages gebracht haben. Ich
hoffe
sehr, dass die Aktion dazu beitragen wird, die vorgefundenen Missstände
schnellstmöglich abzustellen und die Verantwortlichen mit der ganzen Härte des
Gesetzes zu bestrafen.
Die Beweise aus der Undercover-Untersuchung machen deutlich, dass sowohl in
der Tierschutzgesetzgebung als auch bei der Überwachung erhebliche Defizite
bestehen und dass es für Firmen wie Covance offensichtlich ein Leichtes ist,
gesetzliche Bestimmungen zu ignorieren. Bei der Firma Covance wurde - das
zeigen die vorgelegten Beweise deutlich - systematisch gegen die bestehenden
gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, sowohl was die Haltungsbedingungen
angeht,
als auch den Umgang mit den Tieren. Ganz offensichtlich waren die Ihnen
nachgeordneten Kontrollinstanzen, insbesondere das zuständige Veterinäramt,
nicht
in der Lage, die Missstände bei Covance aufzudecken und abzustellen.
Entsprechend müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Die meisten Affen (Makaken) werden bei Covance während der ganzen Zeit eines
Experiments, also von einigen Monaten und bis zu drei Jahren, einzeln in
kleinen Metallgitterkäfigen gehalten. Schon allein die Einzelhaft ist für die
sozialen Tiere eine Tortur. Als einzige »Einrichtung« wird ihnen manchmal ein
kleines Stück Holz oder ein Plastikknochen gewährt; manche Tiere haben noch
nicht einmal eine solch minimale Beschäftigungsmöglichkeit. Der Möglichkeiten
beraubt, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben, zeigen die Affen die
typischen Symptome schwerer Verhaltensstörungen: stereotypische Bewegungen wie
Hin- und Herschaukeln und Im-Kreis-Drehen.
Als wären diese tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen nicht schon schlimm
genug, werden die Affen vom Personal bei Covance auch noch roh misshandelt.
Die Undercover-Aufnahmen zeigen, wie Mitarbeiter fluchen und schreien, die
verängstigten Tiere brutal aus den Käfigen zerren, sie schütteln und bedrohen
und
sie sogar zwingen, zu Radiomusik zu »tanzen«. Nach Operationen erhalten die
Tiere keinerlei Nachversorgung, sondern werden zum Aufwachen einfach auf die
kalten Metallgitter ihrer Gefängnisse gelegt. Vor dem Hintergrund des
Staatsziels Tierschutz sind solche Zustände keinesfalls zu tolerieren.
Außerdem
stellt die Behandlung der Tiere eindeutig einen Straftatbestand nach § 17
Tierschutzgesetz dar, nach dem es verboten ist, Tieren aus Rohheit erhebliche
Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende
Schmerzen oder
Leiden zuzufügen.
Ich möchte Sie dringend bitten, alle rechtlichen Möglichkeiten
auszuschöpfen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Insbesondere
muss der
Leitung von Covance die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz zum Halten von
Versuchstieren wegen mangelnder Zuverlässigkeit entzogen werden. BUAV hat das
Beweismaterial vorgelegt, jetzt ist es an Ihnen zu handeln.
Ich bitte Sie, mich über die von Ihnen angeordneten Maßnahmen zu
informieren.
Mit freundlichen Grüßen, .... (Twoje imie i nazwisko)