Gość: ballest
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18.11.03, 18:58
Deutschland am Ende -
der Legislaturperiode von Rot-Grün. Und deren Bilanz ist verheerend.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe 2001 nach vorläufigen
Berechnungen nur noch real 0,6 Prozent zugelegt nach 3,0 Prozent im Jahr
2000, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag.
Das "Handelsblatt" berichtete unterdessen, die Regierung werde im Ende
Januar anstehenden Jahreswirtschaftsbericht ihre Prognose der
Arbeitslosenzahl 2002 um rund 100.000 auf 3,99 Millionen anheben und die
Wachstumsschätzung auf 0,75 Prozent senken.
Weil das deutsche Haushaltsdefizit 2001 stark gestiegen ist, erwägt die EU-
Kommission EU-Kreisen zufolge eine Verwarnung Deutschlands.
Die Wachstumszahlen des Statistischen Amtes belasteten den Euro, der
zeitweilig auf unter 0,88 Dollar und damit den tiefsten Stand seit Ende 2001
rutschte.
Die massive Wachstumsverlangsamung von 3,0 Prozent im Jahr 2000 auf 0,6
Prozent in 2001 sei vor allem hausgemacht und keine Folge der Anschläge vom
11. September, sagte der Präsident des Statistikamtes, Johann Hahlen. "Die
Gründe sind primär in Deutschland zu suchen", erklärte er.
Selbst wenn ein sanfter Aufschwung komme, werde 2002 schlechter als 2001,
sagte Gerd Hassel von der BHF Bank.
Jörg Krämer von Invesco Asset Management zeigt sich noch
pessimistischer. "Für das Gesamtjahr 2002 werden wir wohl nur ein Wachstum
von 0,1 Prozent sehen."
Die deutschen Staatsschulden wuchsen 2001 nahe an die Obergrenze des EU-
Stabilitätspakts heran. Das staatliche Defizit belief sich auf 2,6 Prozent
des BIP - im EU-Vertrag sind maximal drei Prozent erlaubt. Das Statistikamt
schätzte den Gesamtschuldenstand auf 59,5 Prozent des BIP. Damit bliebe
Deutschland knapp unter der EU-Grenze von 60,0 Prozent.
Was sagte der Kanzler genau ? An was sollte man ihn messen bezüglich
Wiederwahl ?