lxlxl
18.03.04, 09:56
Pada tutaj szereg opinii, ze Polacy uzywajac swiatel w dzien osmieszaja sie
na Zachodzie, ze jest to wrecz niebezpieczne, ze powinno sie tego zabronic
itd...
Osobiscie uwazam, ze jesli zachodni Europejczycy sie z nas nabijaja to choc
nie brak ku temu powodow, jedno jest dla mnie pewne: z pewnoscia nie robia
tego z powodu uzywania swiatel w dzien. Jestem przekonany, ze uzywanie
swiatel w dzien bedzie za iles tam lat taka sama oczywistoscia jak uzywanie
teraz pasow czy kierunkowskazow. Wreszcie mamy szanse nalezec do awangardy
sensownego i dobrego rozwiazania a nie przejmowac dopiero cos, co gdzie
indziej sie sprawdza i to od lat. taka jest moja osobista opinia na ten temat.
Tutaj jeszcze fragment ciekawego artykulu z austriackiego "Kuratorium do
spraw bezpieczenstwa drogowego" ktory znalalem dzisiaj:
Cytat:
"Jazda z wlaczonym swiatlem w dzien moglaby na skale Europy ocalic zycie
5.500 ludzim rocznie. Liczbe rannych mozna byloby zredukowac o 155.000."
Wypowiedz ta bazuje na wynikach miedzynarodowach badan dokonanych na zlecenie
SWOV (Institute for Road Safety Research) w Holandii.
Artykul w calosci:
Neue Untersuchung zu Fahren
mit Licht am Tag
Argumente der Licht-Gegner von EU-Studie entkräftet
Analyse zahlreicher internationaler Untersuchungen im Auftrag der
Europäischen Kommission belegt: Fahren mit Licht am Tag könnte EU-weit
jährlich rund 5.500 Menschenleben retten – Zahl der Verletzten könnte um rund
155.000 reduziert werden - auch in Österreich könnten durch Licht am Tag rund
60 Verkehrstote und Kosten von 2,5 Mrd. Schilling jährlich vermieden werden
Bei 100%-iger Verwendungsquote von "Licht am Tag" im Straßenverkehr könnten
europaweit jährlich rund 5.500 Menschenleben gerettet werden, die Zahl der
Verletzten könnte um rund 155.000 gesenkt werden. Für Österreich würde sich
eine Reduktion der Getötetenzahl um rund 60 und der Verletztenzahl um rund
4.000 pro Jahr ergeben.
Die aktuellen Zahlen, die Professor Koornstra, Direktor SWOV (Institute for
Road Safety Research, Niederlande) im Auftrag der Europäischen-Kommission im
Rahmen einer großangelegten internationalen Studie ermittelt und am 3. April
in Wien präsentiert hat, bestätigen die seinerzeitigen KfV-Aussagen.
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit erneuert daher die "alte"
Forderung, "Fahren mit Licht am Tag" in Österreich gesetzlich zu verankern.
Seit den 60er Jahren werden die Effekte von "Fahren mit Licht am Tag" (Day
Time Running Lights, DRL) auf die Verkehrssicherheit kontroversiell
diskutiert. Trotz der zahlreichen Flottenversuchen und der obligatorischen
Einführung in einigen Ländern, wie Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark,
Ungarn und Kanada und den dort gemachten – durchwegs positiven – Erfahrungen
blieben auf wissenschaftlicher Ebene bis zuletzt Zweifel an der Schlüssigkeit
mancher Begleituntersuchungen bestehen. Dies lag vor allem an den schlecht
vergleichbaren Versuchsdesigns und den teils mangelhaften statistischen
Auswertungen.
Um endlich globale und fundierte Aussagen über die Materie zu erhalten,
unterstützte die Europäische Kommission die Erstellung einer Studie des
Niederländischen Instituts für Verkehrssicherheitsforschung SWOV, in der die
bestehenden Untersuchungen einer neuerlichen Auswertung unterzogen wurden.
Darüberhinaus wurden umfassende zusätzliche Analysen durchgeführt und eine
Kosten/Nutzen – Abschätzung einer Einführung von DRL vorgenommen.
Von Studienautor Prof. Koornstra (SWOV) wurde ein Kompendium ausgearbeitet,
das zweifelsohne als das bisher umfassendste und fundierteste Werk zu diesem
Thema bezeichnet werden kann und das bahnbrechende Ergebnisse liefert.
Koornstra re-analysiert und hinterfragt 24 bestehende Studien und
behandelt alle verfügbaren Studien nach derselben statistischen Methode,
justiert methodologische Ungereimtheiten bzgl. Dateninterpretation etc.
untermauert den postulierten Zusammenhang zwischen geografischem Breitengrad
und DRL-Effekt (statistisch signifikant)
kommt zum Schluß, daß bei einer 100%igen Verwendungsquote von DRL in Europa
- 24,6% der Getöteten (bei DRL-relevanten Mehrfachunfällen bei Tag), also
5.500 Getötete
- 20,0% der Verletzten (-"-), also 155.000 Verletzte und
- 12,4% der Mehrfachunfälle bei Tag, also 740.000 UPS eingespart werden
könnten
findet positive Effekte derselben Größenordnung auch für Fußgänger und
Radfahrer (statistisch signifikant)
weist nach, daß für Motorradfahrer (bereits mit DRL-Pflicht) keine negativen
Auswirkungen bestehen (statistisch signifikant)
errechnet den volkswirtschaftlichen Nutzen von DRL EU-weit zu mindestens 67
Mrd. Schilling (Österreich: rund 2,5 Milliarden Schilling)
errechnet die Kosten für DRL (Treibstoff, Um- bzw. Ausrüstung, Lampen,
Umwelt) EU-weit mit höchstens 37 Mrd. Schilling (Österreich: rund 900
Millionen Schilling)
erhält damit ein Kosten/Nutzen-Verhältnis von 1:1,8
warnt davor, daß – nach den Erfahrungen u.a. aus Österreich und den
Niederlanden – eine gesetzliche Einführung (also ohne technische Vorkehrungen
in den Fahrzeugen) ohne umfassende Informationskampagnen scheitern würde
berichtet, daß Firmen wie Saab, Volvo sowie General Motors pro DRL
eingestellt sind
Aufgrund dieser Ergebnisse gibt Professor Koornstra folgende Empfehlungen an
die EU ab:
1.) Die Größe der potentiellen Einsparung von Getöteten und Verletzten sowie
der volkswirtschaftliche Nutzen zeigen, daß die Einführung von Tagfahrlicht
in der EU wünschenswert und dringend notwendig ist.
2.) Es sollte sich um "Automatisches DRL" handeln, d.h. die Scheinwerfer
brennen automatisch nach dem Startvorgang unter Verwendung des vorhandenen
Abblendlichts (zunächst keine speziellen Birnen).
"Diese Zahlen sollten Grund genug zur raschen Einführung von "Fahren mit
Licht am Tag" in Österreich sein", so Franz Bogner, Direktor des Kuratorium
für Verkehrssicherheit. "Die Unfallzahlen der ersten drei Monate dieses
Jahres geben Grund zu Optimismus, vor allem beobachten wir seit Inkrafttreten
der 0,5 Promille-Grenze einen deutlichen Rückgang der Alkoholunfälle. Was
jetzt allerdings fehlt, die Unfallzahlen weiter zu senken und zu
konsolidieren, sind zusätzliche aufeinander abgestimmte Maßnahmen zur
Bewußtseinsbildung und zur Steigerung der Disziplin. Dazu zählen neben
sogenannten "weichen Maßnahmen", wie z.B. Schulungen oder die KfV-Kampagne
zur Hebung der Gurtanlegequote, auch "harte" Maßnahmen wie Punkteführerschein
sowie höhere Strafen für Nichtangeschnallte und ganz besonders "Fahren mit
Licht am Tag". Diese Regulative stehen seit vielen Jahren auf der
Forderungsliste des KfV," so Bogner.
Die Vorteile des Fahrens mit Licht am Tag, so das Kuratorium für
Verkehrssicherheit, sind also durchaus belegbar, Argumente der Gegner wurden
entkräftet. Jetzt sei es an der Politik, die richtigen Schlüsse zu ziehen und
rasch zu handeln.