Lufthansa zapowiada cięcia

15.06.04, 13:57
Narasta konflikt między kierownictwem a związkami zawodowymi Lufthansy. Na
jutro zaplanowano walne zgromadzenie akcjonariuszy niemieckiego przewoźnika.
Szefostwo linii zapowiedziało redukcję zatrudnienia oraz znaczną redukcję
kosztów personalnych. LH planuje zamknięcia między innymi centrum obsługi
klienta w Kasel w którym zatrudnienie wynosi 350 osób. Niższe koszty mogą
zostać osiągnięte poprzez niższe wynagrodzenia-twierdzi prezes niemieckiej
Lufthansy. Do końca 2005 roku Lufthansa zamierza zaoszczędzić 1,2 mld euro z
czego 300 mln euro miałoby pochodzić z redukcji kosztów osobowych. Konkretne
decyzję mają zapaść w ciągu najbliższych tygodni. Źródło: Gazeta Prawna
    • Gość: jacek Lufthansa - koszty paliwa i walka z podatkami IP: *.u.mcnet.pl 17.06.04, 09:31
      Ölpreis belastet die Lufthansa
      Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe - Vorstandschef attackiert
      Steuerpläne - Dividende in Aussicht
      Köln - Die rasant gestiegenen Ölpreise schlagen bei der Deutschen Lufthansa mit
      Zusatzkosten in dreistelliger Millionenhöhe zu Buche. Für 2004 gehe der Konzern
      von einer Erhöhung der Kerosinrechnung um 20 Prozent auf 1,68 Mrd. Euro aus,
      sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber auf der Hauptversammlung in Köln.

      2005 sei ein weiterer Anstieg auf 1,85 Mrd. Euro absehbar. Mayrhuber
      rechtfertigte vor den Aktionären erneut die überraschend angekündigte
      Kapitalerhöhung, die zu deutlichen Kursverlusten der Aktie geführt hatte.
      Gleichzeitig wies er Spekulationen über einen Einstieg bei der Schweizer
      Fluggesellschaft Swiss zurück. Die hohen Kerosinpreise bringen Unternehmen der
      gesamten Luftfahrtbranche zunehmend in Bedrängnis. Vor allem US-Airlines rufen
      inzwischen nach staatlichen Hilfen. Wie viele andere Fluggesellschaften hat die
      Lufthansa, die 2003 noch 1,4 Mrd. Euro für ihre Treibstoffkosten ausgegeben
      hatte, eine Anhebung ihrer Flugpreise angekündigt. Zum 1. Juli verteuert sich
      das Ticket auf Langstreckenflügen um drei Prozent. Die Preise für Inlandsflüge
      und Strecken innerhalb Europas blieben vorerst stabil. Mayrhuber sagte, es sei
      Politik des Unternehmens, bis zur Jahresmitte 30 Prozent der Kerosinkosten des
      Folgejahres abgesichert zu haben. Aktionärsschützer kritisierten unterdessen
      die am 24. Mai angekündigte Kapitalerhöhung, in deren Folge die Lufthansa-Aktie
      zeitweise unter die Elf-Euro-Marke gefallen war. Es stelle sich die Frage, ob
      eine finanzstarke Airline wie die Lufthansa die erforderlichen Investitionen
      zum Kauf des neuen Super-Airbus A380 nicht aus dem Cash Flow bestreiten könne,
      sagte Axel Zühlke von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Es
      könnte als "Zeichen von finanzieller Schwäche" gewertet werden, wenn dazu der
      Kapitalmarkt angezapft werden müsse.

      Mayrhuber sagte vor den mehr als 3000 Aktionären in der Kölnarena, die
      Lufthansa werde die eingesammelten 751,8 Mio. Euro wie angekündigt in den Kauf
      des neuen Super-Airbus A380 stecken. "Das ist es, mehr sollte man hier nicht
      hineininterpretieren", sagte Mayrhuber zu den Spekulationen um die Swiss.
      Generell schloss der seit einem Jahr amtierende Lufthansa-Chef Zukäufe nicht
      aus. Der deutsche Branchenprimus wolle "von der Möglichkeit einer Beteiligung
      innerhalb oder außerhalb" des Luftfahrtbündnisses Star Alliance "nicht
      absehen". Mayrhuber äußerte sich optimistisch für das laufende Jahr. Die Zahl
      der Passagiere, die Auslastung und die Durchschnittserlöse hätten sich spürbar
      verbessert. Für 2004 stellte er eine Dividende in Aussicht. Allerdings dürfe
      die Politik dem Luftverkehr keine zusätzlichen Belastungen etwa durch eine
      Kerosinsteuer aufbürden.

      Eine Mehrwertsteuer auf Tickets für internationale Flüge würde den Wettbewerb
      verzerren. "Das käme einem Export von Arbeitsplätzen gleich", sagte Mayrhuber.
      Auch eine Kerosinsteuer nur in Deutschland sei falsch: "Unsere Konkurrenz in
      Paris und London würde sich die Hände reiben." Aktiver Umweltschutz sei
      vielmehr der überfällige Bau einer neuen Piste am Flughafen Frankfurt: "Wir
      vergeuden jährlich 33 000 Tonnen Kerosin in Warteschleifen." AFP/dpa
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