sandmann
11.06.04, 00:53
Niedawno znalazłem na stronie www.stettin-heimatkreis.de taki tekst :
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412)
DerBeharrliche aus Sudetenland schrieb am 5.Juni 2004 um 21:58 Uhr:
Ich möchte mehr über die Ereignisse des Jahres 45 erfahren als der polnische
Imperialismus entgegen den Potsdamer "Abkommen" über die Oder griff.
Wann genau wurde von den Russen der kommunistische Bürgermeister eingesetzt,
kamen polnische Truppen in die Stadt, wurden Deutsche Bewohner ermordet und
erging der Vertreibungsbefehl der polnischen Verbrecher an die Deutsche
Bevölkerung ?
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Postanowiłem odpisać autorowi i napisałem tekst poniższy :
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Am 26. April 1945 wurde Szczecin von der 65. Sowjetarmee erobert, und
polnische Verwaltung hat die Stadt am 5. Juli 1945 übernommen. Während der
Konferenz in Potsdam beschloßen die drei Großen Stettin Polen einzuräumen.
Während des zweiten Weltkrieges wurde die Stadtbebauung zu 60-70%, der Hafen
mit Anlagen zu 70-80% und die Industrieanlagen fast zu 90% zerstört. Die
meistbetroffenen Gebiete waren die an der Oder und im Stadtzentrum, darunter
auch die ehemalige Altstadt. Die Größe der Kriegszerstörungen verursachte,
daß Stettin sich unter den 20 am meisten zerstörten Städten von Deutschland
befand.
"Wir in Deutschland wissen, wer den Krieg verbrochen hat“, sagte der
Bundeskanzler am Sonntag 6.06.2004
Möchtest Du etwas mehr über Stettin wissen ?
Beste Grüße aus Stettin (wiederaufgebaut)
Stettiner 2004
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I oto otrzymałem poniższą odpowiedź :
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1. Nicht irgendein "Szczecin", oder wie sie das nennen, wurde am 26.4.45 von
den Sowjets erobert sondern die deutsche Stadt Stettin.
2.Soviel ich weiß handelt es sich bei der durch die Sowjets widerrechtlich
gestattete polnischen Okkupation Stettins und der anderen westlich der Oder
gelegenen pommerschen Gebiete um einen mit den Westen nicht abgestimmten Akt
von den auf der Potsdamer Konferenz nicht die Rede war.
Die gesammten von den Polen geraubten Ostgebiete sollten bis zum Abschluß
eines Friedensvertrages unter polnischer Verwaltung bleiben.
Im übrigen gibt es solch einen Friedensvertrag bis heute nicht.
3."Wir in Deutschland wissen, wer den Krieg verbrochen hat“, sagte der
Bundeskanzler am Sonntag 6.06.2004
Es würde mich stark überraschen wenn dieser Bundeskanzler tatsächlich mehr
wüßte als die gefilterte Verbreitung eines gewissen uns seit 1945 verordneten
Geschichtsbildes uns glauben machen möchte. Wenn dem so ist so fehlt ihm halt
die Zivilcourage dies auch offen zu sagen.
Ich möchte ihm das Zitat eines wesentlich klügeren Politikers empfehlen.
Seherisch hatte schon auf der Versailler Konferenz der britischen Premier
Lloyd George dem Rat der Großen Vier in höchster Erregung ausgerufen:
"Der Vorschlag der polnischen Kommission, daß wir 2.100.000 Deutsche der
Autorität eines Volkes unterstellen sollen, das im Laufe seiner Geschichte
niemals gezeigt hat, daß es sich zu regieren versteht, dieser Vorschlag würde
uns früher oder später zu einem neuen Krieg im Osten Europas führen."
Am Vorabend des 1.9.39 schließlich, befanden sich die auf nur noch knapp eine
Million Menschen geschrumpfte deutsche Minderheit in einer verzweifelten
Lage.70000 Deutsche aus Polen füllten die Flüchtlingslager im Reich und der
freien Stadt Danzig.
Wer Näheres über jene volksdeutsche Tragödie erfahren möchte, möge das
aufschlußreiche 1930 erschienene Buch von Dr. Hermann Rauschning, "Die
Entdeutschung Westpreußens und Posens - 10 Jahre polnischer Politik"
einsehen. Für unsere etablierten Politiker scheint dies schädlichen Wissen zu
sein und es dürfte nicht eine Zeile in einen heutigen Schulgeschichtsbuch
geben, aus der erkennbar wäre, daß bereits in den 20er und 30er Jahren des
20. Jahrhunderts im christlichen Europa eine Volksgruppenvernichtung
besonderen Ausmaßes stattgefunden hat, die ganz gewiß einer der Hauptgründe
für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war.
Von den drei Druckmittel die Polen in der Hand hatte um Deutschland zum Krieg
herrauszuforden war eigentlich nur das der Deutschen Minderheit das
stichhaltige. Über den Status von Danzig und die Frage exterritorialer
Verkehrswege durch den westpreußischen Korridor hätte man bis in alle
Ewigkeit verhandeln können.
Soviel mal zu einigen Ursachen des Krieges. Die Vertreibung der 15 Millionen
Deutschen aus ihren seit jahrhunderten angestammten Heimat kann - selbst bei
einer 100% Alleinschuld Deutschlands (die es nicht gibt) - nicht
gerechtfertigt werden.
4. Was ich nun wissen möchte habe ich ja ins GB des Heimatkreises
geschrieben. Wann genau wurde von den Russen der kommunistische Bürgermeister
eingesetzt, kamen polnische Truppen in die Stadt, wurden Deutsche Bewohner
ermordet und erging der Vertreibungsbefehl der polnischen Verbrecher an die
Deutsche Bevölkerung ?
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Jestem ciekaw co można autorowi powyższych słów odpowiedzieć. Czekam na
komentarze. A może Admin coś podpowie ?
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