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Czlowieczenstwo po Polsku

IP: *.telia.com 07.01.07, 09:06
img.interia.pl/wiadomosci/nimg/Znana_piosenkarka_trafila_1403142.jpg



Violetta Villas w szpitalu psychiatrycznym

Znana piosenkarka trafiła do szpitala, fot. Andrzej Tomaszewski /Agencja
SE/East NewsPiątek, 5 stycznia (16:01)

Violetta Villas jest przetrzymywana - wbrew swojej woli - w Wojewódzkim
Szpitalu dla Nerwowo i Psychicznie Chorych w Stroniu Śląskim - dowiedział się
reporter RMF FM Michał Szpak.

Znana piosenkarka przebywa tam od co najmniej tygodnia - twierdzą jej adwokat
i menadżer.

Dyrektor szpitala, Dorota Miernicka, nie chciała potwierdzić informacji o
pobycie gwiazdy na jednym z oddziałów. - Nie udzielamy żadnych informacji na
temat naszych pacjentów -powiedziała Miernicka.
Tymczasem menedżer Villas, Andrzej Sikora, zapytany o zdrowie piosenkarki,
powiedział, że nigdy nie zauważył u niej jakichkolwiek zaburzeń
psychicznych. - Rozmawiałem z nią przed świętami. Złożyliśmy sobie życzenia i
wszystko było dobrze. Nie wiem, co może być przyczyną jej pobytu w szpitalu -
zaznaczył.

Tymczasem schronisko dla psów prowadzone w Lewinie Kłodzkim przez znaną
polską piosenkarkę Violettę Villas zostało zlikwidowane . Blisko 70 psów z
przytuliska zostało odwiezionych do schronisk w Stargardzie Szczecińskim i
Dzierżoniowie (Psy zamordowano?).


Jak poinformowała w piątek rzeczniczka starostwa powiatowego w Kłodzku,
Elżbieta Żytyńska, od kilku dni z psami był kłopot. - Pani Villas trafiła
(przymusowa jak za Stalina) do szpitala i jej zwierzęta zostały bez opieki.
Prawdopodobnie przez kilka dni nie otrzymywały jedzenia ( dobrzy sasiedzi
jesc Pieskom niedali ?). Zaczęły wychodzić za ogrodzenie i strasznie
hałasować (glowny powod zrobienia warjatki z Pani Villas) - powiedziała.

Wójt Lewina Kłodzkiego Bolesław Kędzierewicz wystąpił więc do władz
powiatowych o pomoc. Wtedy też zapadła decyzja o wywiezieniu zwierząt do
innych schronisk, które zgodziły się na przyjęcie czworonogów. - Wszystko
odbyło się zgodnie z prawem i w asyście policji. Powodem tych działań był
stan wyższej konieczności - tłumaczyła Żytyńska.
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"Bracia" i Siostry" - "Rodacy" , pamietacie jak sami przymieraliscie glodem ?
gdy wredna Wam wladza "Prawem " Was szczula ? , otrzymywaliscie gigantyczna
pomoc od nas Polonusow ,odemnie tez .., teraz zaluje ze Wam pomagalem ,
czytajac ten artukol brzydze sie moim czynem - ze Wam kiedykolwiek
pomagalem ,niejestescie warci godnego zycia jezeli nieinteresuje Was los
zwierzat od czlowieka zaleznych.


www.poloniainfo.se/forum/temat.php?forum=5&temat=10722


www.gopolonia.com/forum/showthread.php?s=12992c5528c60b5afc95d9b7a50c7b77&p=1465#post1465



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Obserwuj wątek
      • Gość: Polonus 76 Ein Skandal ungeahnten Ausmaßes IP: *.telia.com 08.01.07, 08:31

        Polen
        Ein Skandal ungeahnten Ausmaßes
        Die Causa Wielgus wird die katholische Kirche in Polen auch nach dem Rücktritt
        des Erzbischofs noch weiter beschäftigen. Nach dem überraschenden Schritt gibt
        es jetzt Gerüchte um eine gezielte Denunziation.
        Von Gernot Facius

        Warschau/Bonn - Der Riss im polnischen Katholizismus hätte deutlicher kaum
        zutage treten können als gestern in der Warschauer Kathedrale. Als Erzbischof
        Stanislaw Wielgus (67), erst seit vergangenem Freitag als Metropolit von
        Warschau im Amt, zu Beginn des Elf-Uhr-Gottesdienstes nach vorn trat und seinen
        Rücktritt erklärte, ertönten lautstarke "Nein, nein"- und "Bleibe bei uns"-Rufe
        der Gläubigen. Wielgus, seit Wochen wegen seiner Kontakte zum ehemaligen
        kommunistischen Geheimdienst in der Kritik, hat seiner Kirche einen Skandal,
        ein Desaster beschert, dessen wahres Ausmaß noch nicht abzusehen ist. Die
        Affäre fällt in eine Zeit lebhafter Debatten über den Umgang mit den giftigen
        Hinterlassenschaften des kommunistischen Regimes, die vor allem von der Staats-
        und Regierungsführung der Kaczynski-Zwillinge befeuert wird.

        Direkt involviert in die Causa Wielgus ist natürlich der Papst selbst, auch
        wenn sich der Unmut im Vatikan momentan auf den päpstlichen Botschafter in
        Warschau und dessen Informationspolitik konzentriert. Während seiner Polen-
        Reise im Mai 2006 hatte Benedikt XVI. dazu aufgerufen, sich nicht zum Richter
        über vergangene Generationen zu machen, jedoch hinzugefügt, dass die
        Wahrheit "nicht verdunkelt" werden dürfe. Am 6. Dezember 2006 ernannte er den
        damaligen Bischof von Plock und früheren Rektor der traditionsreichen
        Katholischen Universität Lublin zum Nachfolger von Primas Kardinal Jozef Glemp
        an der Spitze der Warschauer Erzdiözese. Als die ersten Berichte über die
        Geheimdienstkontakte des designierten Erzbischofs auftauchten, ließ sich der
        Vatikan nicht von seiner Personalentscheidung abbringen. "Der Heilige Stuhl hat
        bei seiner Entscheidung zur Ernennung des neuen Erzbischofs von Warschau alle
        Umstände seines Lebens untersucht, auch die, die mit seiner Vergangenheit in
        Zusammenhang stehen." Und dann folgte ein Hinweis, der heute zu vielerlei
        Spekulationen Anlass geben wird: Der Papst habe Wielgus auch in Kenntnis der
        Lebensumstände "bewusst" sein neues Amt gegeben. Noch am vergangenen Freitag,
        als sich in Polen die Kritik an Wielgus längst zugespitzt und der hohe
        Würdenträger einen "Augenblick der Schwäche" gegenüber dem Geheimdienst
        eingeräumt hatte, zog sich Rom auf die vor zwei Wochen veröffentlichte
        Erklärung zurück: Man habe ihr nichts hinzuzufügen.


        Ein fehlerhaftes Krisenmanagement unter dem Papst aus Deutschland und dessen
        hochgerühmten Diplomaten? Die Frage wird so schnell nicht verstummen. Umso
        weniger, als es an warnenden Stimmen nicht gefehlt hat - weder aus dem
        polnischen Episkopat noch seitens der Regierung. Noch in der Nacht zum Sonntag,
        als der Erzbischof sein Amt schon angetreten hatte, soll es Gespräche zwischen
        Warschau und dem Heiligen Stuhl gegeben haben.

        Der Apostolische Nuntius verlas dann am Morgen die Mitteilung über den
        Rücktritt des Metropoliten unter Berufung auf Kanon 401, Paragraf 2 des
        Kirchenrechts. Danach ist ein Amtsverzicht möglich, wenn ein
        Diözesanbischof "wegen seiner angegriffenen Gesundheit oder aus einem anderen
        schwerwiegenden Grund nicht mehr in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte
        wahrzunehmen". Die schwer wiegenden Gründe liegen in diesem Fall wohl in den
        scheibchenweise eingestandenen Geheimdienstkontakten des hohen Geistlichen.
        Ein "äußerst brutaler Beamter", so suchte Wielgus seine Zusammenarbeit mit der
        Staatssicherheit zu erklären, habe ihn unter der Androhung der Vernichtung zur
        Unterschrift genötigt, als er in den 70er-Jahren einen Pass für ein Studium in
        der Bundesrepublik benötigte. Nie habe er jedoch mit dem Inlandsgeheimdienst
        zusammengearbeitet, und er habe niemandem geschadet. Und gegenüber den
        Gläubigen seiner Erzdiözese erklärte Wielgus: "Wenn Ihr mich annehmt, worum ich
        Euch mit reuevollem Herzen bitte, werde ich zum Bruder unter Euch, der einen
        und nicht spalten möchte." Gleichzeitig versicherte er, dass er sich jeder
        Entscheidung des Papstes unterwerfen werde.

        In der polnischen Bevölkerung war die päpstliche Personalentscheidung von
        vornherein mit Skepsis und später mit Befremden aufgenommen worden. In einer
        von der Zeitung "Dziennik" veröffentlichen Umfrage hatten zwei Drittel der
        Befragten erklärt, ein Priester, der mit dem kommunistischen Geheimdienst
        zusammen gearbeitet habe, könne keine höheren Funktionen in der Hierarchie
        ausüben. Und 73 Prozent waren dafür, dass der Vatikan seine umstrittene
        Entscheidung revidiert. Dies ist nun geschehen - unter dem Druck der Gläubigen
        und von Teilen der veröffentlichten Meinung: ein seltener Vorgang in der
        Geschichte der katholischen Kirche.

        Der greise Kardinal Glemp (77) wird nun vorerst weiter an der Spitze der
        Warschauer Erzdiözese stehen. Er verteidigte den nun tief gefallenen
        Amtsbruder: "Heute wird über Euch ein Gericht gehalten. Was für ein Gericht ist
        das? Aufgrund von ein paar Papieren, die drei Mal kopiert wurden?" Noch sind
        freilich nicht alle Geheimnisse in der Causa Wielgus enthüllt. Es gibt
        Anzeichen dafür, dass die Hinweise auf die Spitzeltätigkeit des Erzbischofs
        gezielt in Umlauf gesetzt wurden, entweder aus Regierungs- oder Kirchenkreisen,
        für die Stanislaw Wielgus heute ein verdächtiger "Liberaler" ist. Wielgus ist
        kein Mann nach dem Geschmack polnischer Nationalisten. Er blieb auf Distanz zur
        Kaczynski-Politik und erhob seine Stimme gegen antideutsche und antieuropäische
        Ressentiments, wie sie in Polen unter anderem von dem umstrittenen
        Rundfunksender "Radio Marya" geschürt werden. Der Papst ging gestern beim
        Angelus-Gebet mit keinem Wort auf die Affäre Wielgus ein. Doch Pater Tadeusz
        Isakowicz-Zaleski, der seit Jahren darauf hinweist, dass es im Episkopat immer
        noch eine starke Lobby gegen die Aufarbeitung der Vergangenheit gibt, gibt sich
        überzeugt: Die Causa Wielgus wird ein Umdenken bewirken.


        Artikel erschienen am 08.01.2007

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Nakarm Pajacyka