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Zwei Mandate im Sejm

IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 20:58
Die deutsche Minderheit konnte ihre zwei Mandate im Sejm erhalten —Heinrich
Kroll und Helmut Pazdzior wurden wiedergewÄhlt

Doch muß man zugeben, besonders seitens der im Wahlkampf aktiv arbeitenden DFK
Mitglieder hat man auf mehr gehofft. Die Wahlkampagne wurde auch unserem
Empfinden nach intensiver wie in den vorigen Wahlen geführt, und trotzdeni
blieb der Erfolg aus. Man hoffte auf drei Repräsentanten des Oppelner Gebiets
und einen aus dem Gebiet der Woiwodschaft Slask ( Kattowitz). Die Zahlen sagen
uns Folgendes:
Wahlbezirk Oppeln 1997 2001
Stimmen für Deutsche Minderheit 56.660 42.340
Heinrich Kroll 28.284 11.704
Helmut Pazdzior 10.958 7.989

Wahlbezirk Oppeln — Wahlbeteiligung 39.8 % - 1. Platz SLD 38.8% 2.Platz
Deutsche Minderheit 13.6%

Wahlbezirk Rybn.ik ( Ratibor. Jastrzebie, Loslau, Sohrau. Nikolei, Orzesze)
Wahlbeteiligung 43.0 % 1.Platz SLD 9.Platz Deutsche Minderheit 2.1 %
Kandidat Nr.1 der DM Lidia Burdzik 1.480 St. Stimmen für dieDeutsche
Minderheit 4.890
Wahlbezirk Gleiwitz — Wahlbeteiligung 39,3 % l.Platz SLD 44,4 % 8.Platz
Deutsche Minderheit 3.1 %
Kandidat Nr.1 der DM Dietmar Brehmer 3.170 St. Stimmen für die deutsche
Minderheit 8.024

Gedanken über den Ausgang der Scjmwahlen 2001 für die Deutsche Minderheit
Anstatt einer ungerechten Kritik über die Organisatoren des Wahlkampfes und
deren persönliche Schwächen sollte man jetzt eine genaue Analyse des
Wahlergebnisses durchführen um damit für die Zukunft zu lernen. Im kommenden
Jahr erwarten uns die Wahlen in den Kommunen. Ein Grund von den jetzt gemachten
Fehlern zu lernen, diese wenn es möglich in der Zukunft zu meiden.
Das in Oppeln erscheinende ,,Schlesische Wochenblatt“ brachte einen Bericht
über die Wahlen mit der Überschrift,, Wähler blieben zu Hausev Man sprach und
schrieb in den meistens deutsch gesinnten Medien über die Zahl der noch im
Oppelner Gebiet lebenden Deutschen und meinte es müßten etwa 500 000 sein. Die
Stimmenabgabe für 2001 beträgt 42.340. das sind 14.320 weniger als 1997. - 25%
Heinrich Kroll verlor im Vergleich zu 1997 auch zirka 17.000 Stimmen. = - 60%
Helmut Pazdzior verlor seit dem Jahr 1997 3000 Stimmen = - 27%
Den anderen hier nicht genannten Kandidaten ging es auch nicht viel besser.
Wahlbezirk Gleiwitz brachte 8.024 Stimmen auf, Allein der DFK Kreisverband von
Gleiwitz zahlt 23.000 Mitglieder. Mehr als 4000 Stimmen fehlten ihnen um die
Sperrkausel zu überspringen, und einen Abgeordneten im Sejm zu bekommen.
Wahlbezirk Rybnik mit Ratibor als Kern der deutschgesinnten Einwohner.
Kreisverband Ratibor mit 22.000 DFK Mitgliedern. Abgegebene Stimmen auf alle
zehn Kandidaten 4890 Stimmen.

Damit scheint die These der Oppelner Zeitung bestatigt, Wähler vor allen aus
unseren Reihen im Gegensatz zu denen der SLD ( Postkommumsten ) Wähler blieben
zu Hause. Wir konnten ihre Desinteresse und vor allen Apathie nicht
durchbrechen. Wir ( gemeint ist das Aktiv des DFK, aller Ebenen) konnten oder
haben es nicht verstanden ihnen die Bedeutung der Sejmwahlen begreiflich zu
machen.
Heinrich Kroll meint: ,, Es ist eine brutale Wahrheit, die ,,aktive“ Minderheit
ist überaltert. Unser Wählerpotential stirbt langsam aus. Die Arbeitsemigranten
zeigen keine Interesse an den DFK Aktivitaten. Selbst wenn sie daheim waren
gingen sie nicht zu den Wahlen. Die im Lande verbliebene Jugend wählt die
Partei von denen sie am meisten positive Signale für die Verbesserung ihrer
eigenen Lebenssituation erwartet. Die Deutsche Minderheit mit ihrem politischen
Regionahsmus hat für sie keine Anziehungskraft.“
In den Kommentaren einiger Zeitungen wurde auch folgende Frage aufgestellt: Ist
die deutsche Minderheit noch als politische Gruppe nötig? Die wichtigsten Ziele
ihrer Interessenten sind doch schon erreicht Deutschunterricht in den Schulen,
Deutsche Staatsangehörigkeit, Paß und Arbeit in Deutschland
Vom immer noch nicht ratifizierten Gesetz für die Rechte der Minderheiten
schweigen diese Zeitungen allerdings.
Eine besondere Frage sind auch die DFK Verbände in denen seit zehn Jahren ,,
eingespielte“ Vorstände herrschen diese sollte doch endlich jungere Krafte
anlernen und dann ihnen eine Chance geben den Verband im Sinne der jüngeren
Generation zu fuhren

Obserwuj wątek
    • Gość: Janek Re:Va bank. Cz.II IP: *.wroclaw.dialog.net.pl 25.02.02, 21:30
      Zwei faceten w jednym łożku. Dlatego ich złapali. :)))
      • mastat Re:Zwei faceten... 25.02.02, 21:41
        Kruca bomba!!!
        • Gość: Jajaccek Re:Zwei faceten... IP: *.chicago-18-19rs.il.dial-access.att.net 25.02.02, 22:29
          Malo casu!.
          • mastat Re:VB-I 25.02.02, 22:58
            To co mam powiedzieć spiętemu?
            • Gość: szfab Re:VB-I IP: *.wroclaw.dialog.net.pl 26.02.02, 00:02
              ja ja
              • Gość: STrup Mein Gott! IP: *.chem.uni.wroc.pl 26.02.02, 08:07
                Was ist los?
                Ich trafil do der berliner Forum, oder was?
                • Gość: alosza Re: Mein Gott! IP: *.dip.t-dialin.net 26.02.02, 09:12
                  Gość portalu: STrup napisał(a):

                  > Was ist los?
                  > Ich trafil do der berliner Forum, oder was?

                  Du trafil do der Breslauer Forum!
                  • Gość: Jureek Re: Mein Gott! IP: 62.8.156.* 26.02.02, 09:22
                    Gość portalu: alosza napisał(a):

                    > Du trafil do der Breslauer Forum!

                    To ci posłowie są z Wrocławia? Chyba nie. W takim razie jaki związek ma ten wątek
                    z wrocławskim forum? Może wytłumaczysz.
                    Jak dla mnie, propagandowy spam i nic więcej.
                    Jurek
    • Gość: Gerd Gen Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.dip.t-dialin.net 26.02.02, 11:13
      Grüß Gott lieber Hermann,

      Das Problem, dass Du hier ansprichst, ist trotz einiger Rechtschreibfehler sehr
      ernst. Was sollen wir bloß machen? Vielleicht versuchen wir ein paar Rentner in
      Breslau zu mobilisieren. Natürlich respektieren wir, dass Wroclaw heute eine
      Polnische Stadt ist, aber immerhin gibts dort sicher noch ein paar Gebäude, die
      noch unseren Vätern gehören. Aber das ist ja alles ein Schmarrn - Na! So wollen
      wir ja gar nicht ernst Anfangen. Wroclaw ist heute eine wunderschöne Stadt mit
      sehr Toleranten Leuten. (Obwohl ich mich doch schon mal gewundert habe, wieso
      ich im RUCH-kiosk ein Buch gefunden habe, mit dem Titel "Wie erkennt man einen
      Juden". Nau gut, aber der Verlag ist ja nicht aus Breslau...)

      Wo waren wir gleich? Ach ja, ich finde Das Breslauer Forum sollte
      kosmopolitischer werden! Also mehr Fremdsprachen auf dem Forum Wroclawskie der
      Gazeta Wyborcza, der einzigen freien liberalen und normalen Tageszeitung in
      Polen. Wroclaw rulez!
      • Gość: hrabiaa Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.wroclaw.sdi.tpnet.pl 26.02.02, 12:54
        Nostalgia, czy kabotyństwo ? Rewizjonistyczna hydra znów podnosi łeb ?
        • Gość: Gerd Ge Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.dip.t-dialin.net 27.02.02, 14:40
          Leider verstehe ich Ihren, sehr geehrter Herr Hrabiaa, zynischen polnischen
          Humor nicht. Ich würde mich über eine Erklärung mehr als freuen.

          Hochachtungsvoll Ihr Freund Gerd Ge
          • Gość: hrabiaa Re: Zwei Mandate im Sejm IP: 213.77.64.* 27.02.02, 19:34
            Schade ! Du muss Polska Humor verstehen. Lepsza od niemiecka humor.
            Gruesse !
            • Gość: Jureek Re: Zwei Mandate im Sejm IP: 62.8.156.* 27.02.02, 20:01
              Hrabio, a wiesz, że jednym z filarów RWPG było enerdowskie poczucie humoru?
              Tak samo jak czeska odwaga, mongolska aparycja i węgierski język?
              Jurek
              • Gość: Gerd Ge Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.dip.t-dialin.net 28.02.02, 01:59
                Wann gehen wir zusammen ein, oder zwei Bier trinken?
                • Gość: hrabiaa Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.wroclaw.sdi.tpnet.pl 28.02.02, 08:26

                  Jureek, a tyle dyskusji o mniejszościach narodowych. Ten, od tego postu jest
                  nieznaną mniejszością.
                  • Gość: Janek Re: Zwei Mandate im Sejm IP: *.wroclaw.dialog.net.pl 01.03.02, 01:00
                    Karel Polacek: "Co słychać , panie Kohn?"
                    ...Pewien mój znajomy zaprowadził matkę do Hrdlorzezów, żeby zobaczyła, ile tam
                    ostatnio wyrosło nowych domów. Starsza pani niedowidzi, zwraca sie więc do
                    syna:
                    - Popatrz, Pepiczku, co tam za wielka firma? Przeczytaj napis na szyldzie.
                    - Maison chic.
                    - No, no - dziwi sie matka nie wiedziałam, że i w Hrdlorzezach są Żydzi.......
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