Gość: Jureek
IP: 62.8.156.*
08.05.02, 08:58
Podesłał mi to kolega, myślę, że trochę może to dać do myślenia tym, którzy
twierdzą, że na Sląsku nie mówiło się po polsku.
Jurek
A teraz fragmenty kroniki:
Aus der Bronietzer Schulchronik
Seite 48:
... Ende März 1906 besuchten die Schule 43 Kn. 38 Mäd. Zus. 71 Kath. Kinder.
Davon kamen 2 Knaben u. 3 Mädchen zu Entlassung, es blieben also noch 66
schulpflichtige Kinder. Da am 1.4.06 5 Knaben und nur 4 Mädchen = 9 Kinder in
das schulpflichtige Alter kamen, so wurde das neue Schuljahr mit 75 Kinder
eröffnet. Die Schulanfänger konnten nur polnisch sprechen. ....
Seite 50:
... Am 27 März 1907 kamen 10 Kinder der hiesigen Schule zur Entlassung. 8
Kinder wurden neu aufgenommen. Sämtliche Schulanfänger konnten nur polnisch.
Bei Beginn des Schuljahres 1907/08 hatte die Schule 67 Kinder aufzuweisen. ...
Seite 51:
... Schuljahr 1908
In diesem Jahre wurden 12 Kinder in die Schule aufgenommen. Alle waren nur der
polnischen Sprache mächtig. Das Schuljahr begann mit 75 Kindern. ....
Seite 54:
... Schuljahr 1909
Am 1. April d.J. wurden 15 neue polnisch sprechende Kinder in die Schule
aufgenommen. Die Schüllerzahl betrug am Anfange des Schuljahres 77 Kinder. ...
Seite 56:
... Schuljahr 1910/11
Es wurden in diesem Jahr nur 5 Kinder in die Schule aufgenommen. Keines davon
ist deutsch. Das Schuljahr begann mit 71 Kinder.
Am 22 August 1910 wurde dem hiesigen Lehrerstelle, Ignaz Gensior, die
Verwaltung einer Präparandenlehrerstelle an der Kgl. Präparandenanstalt zu Zülz
übertragen. An seiner Stelle trat Schulamtskandidat Johannes Prenzel,
vorgebildet am Seminar zu Frankenstein. ...
Seite:57:
... Schuljahr 1911/12
Am 31. März 1911 kamen 7 Kinder der hiesigen Schule zur Entlassung. Es wurden
am 1. April 1911 sieben Kinder in die Schule aufgenommen, die nur der
polnischen Sprache mächtig sind.
Der am 1. Oktober nach Eilguth versetzten, hiesigen Inhaber der hiesigen
Lehrstelle, Johannes Prenzel, folgte auf seine Stelle der am Könglichen Seminar
zu Ziegenhals O/S vorgebildete Schulamtsbewerber Max Schmidt. ...
Seite: 60
... Am 29. Mai (1913) machten die Mittel- u. Oberklasse einen Ausflug nach
Rosenberg. Die Schulkasse bewilligte eine Beihilfe von 10 Mk., der Ausflug
wurde mit einem Leiterwagen unternommen. Im Schützenhausgarten wurde gerastet.
Nachher fanden Wettspiele unter den einzelnen Abteilungen statt. Auch Herr
Kreisschulinspektor war auf dem Platze. An die Spiele schloß sich die
Besichtigung der Stadt, dabei wurden besonders betrachtet: das Denkmal auf der
Promenade, die wundervolle, neue Kirche, der Bahnhof. In der lustigen Stimmung
wurde die Nachhause fahrt angetreten. ...