hanys_hans
05.08.10, 20:53
Journal D | 05.08.2010 | 16:05
60 Jahre Vertriebenen-Charta: ein Dokument der Versöhnung?
Das schwarz-weiß Archivbild vom 05.08.1950 zeigt rund 70 000
Heimatvertriebene, die vor dem Stuttgarter Neuen Schloss demonstrieren (dpa)
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Weiter Streit um die Position der Vertriebenen-Verbände
Recht auf Heimat und Verzicht auf Rache und Vergeltung, das sind die zentralen
Aussagen der sogenannten Heimatvertriebenen-Charta vom 5. August 1950, an die
man an diesem Donnerstag (05.08.2010) in Stuttgart erinnert hat. Dort hatten
sich vor 60 Jahren die Vertreter von Vertriebenen-Verbänden auf dieses
Grundsatzpapier geeinigt. Sie vertraten die 12 bis 15 Millionen Menschen, die
gegen Ende des Zweiten Weltkrieges aus ehemaligen ostdeutschen Gebieten wie
Ostpreußen, Pommern oder Schlesien Richtung Westen fliehen mußten.
Die Siegermächte hatten nach den nationalsozialistischen Verbrechen 1945 in
Potsdam beschlossen, dass die deutsche Grenze Richtung Westen verschoben wird.
Auch 60 Jahre nach der Vertriebenen-Charta wird noch über ihre Aussage und
Wirkung gestritten. Mehr dazu in Journal D.
www.dw-world.de/dw/article/0,,5785045,00.html