ale zech sie zdziwiol jak zech to dzisiej przeczytol:
Der Südsudan, der heute in die Unabhängigkeit strebt, stand vor 130 Jahren unter der einsamen Herrschaft des Deutschen Emin Pascha
Äquatoria - ein Name für einen Staat, der nach Utopia klingt, nach Atlantis oder anderen Kopfgeburten aus Fantasiewelten. Fantastisch war es, doch das Land gab es wirklich, vor 130 Jahren, im finstersten Afrika, beherrscht von einem muslimischen Deutschen, der eingesetzt war von einem Briten im Auftrag des ägyptisch-osmanischen Reiches: Emin Pascha, 1840 geboren als Eduard Schnitzer im schlesischen Oppeln. Gerade dieser Tage, im Frühjahr 2011, könnte Paschas vergessene Geschichte wieder in Erinnerung kommen. Sein Äquatoria wird wohl, wenn auch in etwas anderer Gestalt, wiederauferstehen als souveräner Staat. Am gestrigen Samstag schlossen die Wahllokale im Südsudan, nach einer Woche Volksabstimmung. Das Ergebnis dürfte die Abspaltung der ölreichen südlichen Provinz des Sudans sein, die Unabhängigkeit von dessen Hauptstadt Khartoum. Die Hauptstadt des neuen Staates, Juba, wird nicht weit entfernt liegen von jenem Ort Lado, in dem Emin Pascha zwischen 1878 und 1888 aus seiner Hütte heraus die Geschicke seines Landes leitete, über 600 Soldaten und eine unbekannte Bevölkerungszahl herrschte, insgesamt vielleicht einige Zehntausend.
www.welt.de/print/wams/vermischtes/article12183594/Ein-Schlesier-im-Herzen-Afrikas.html
lg dede