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NIEMCY BEZ RENTY

IP: *.dip.t-dialin.net 11.11.03, 18:46
ballest TO cie CZEKA
Riesters Renten-Betrug


Die Diskussion um die von Arbeitsminister Riester angestrebte Rentenreform
gerät zunehmend zur Groteske. Alle Voraussetzungen für eine ordentliche
Debatte sind formal erfüllt: es gibt eine ministerielle Vorlage, die
Opposition schäumt, die Wohlfahrtsverbände lamentieren und die
Öffentlichkeit (vor allem die veröffentlichte Meinung) diskutiert beflissen
mit. In Zeitungsspalten und Talk-Shows werden eifrige Debatten geführt.
Jeder versucht sich zu profilieren und auch Teile der einfachen Bürger
diskutieren mit (in Leserbriefen und am Stammtisch). Es geht um gewichtige
Fragen: ab wann soll der Einstieg in die Rente möglich sein, wie hoch ist
das Rentenniveau, welche Gelder werden in die Rentenfinanzierung gesteckt?

Damit wird Demokratie simuliert. Denn längst ist klar, daß das, was in der
öffenlichen Rentendiskussion thematisiert wird, in atemberaubender Weise an
den Realitäten vorbei geht. In Wirklichkeit steht das herkömmliche
Rentensystem vor dem vollständigen Bankrott. Schon heute können die
eigentlich notwendigen Anpassungen nur durch allerlei haushaltspolitische
Tricks - kaum noch notdürftig - überdeckt werden. Jeder weiß - auch wenn die
wenigsten es sich laut auszusprechen wagen - daß die heutigen Gelder, die in
die Rentenversicherung eingezahlt werden, nur der Finanzierung der heutigen
Renten dienen, den Beitragszahlern aber, sofern diese nicht bereits
unmittelbar vor dem Renteneintritt stehen, nur wertlose Papieransprüche
bringen. Kein Mensch, der heute 40 Jahre oder jünger ist, kann im Ernst
hoffen, aus der gesetzlichen Rentenversicherung mehr als die Ansprüche zu
beziehen, die der Sozialhilfe entsprechen. Darauf hätte er aber sowieso
Anspruch. Anderslautende Berechnungen aus dem Hause Riester beruhen auf dem
sogenannten "Eckrentner", einer mathematischen Kunstfigur, die es in der
Realtität so gut wie nicht gibt. 45 Jahre versicherungspflichtige
Beitragsjahre mit durchschnittlichem Verdienst? Wer hat die denn? In
Wirklichkeit ist die "Rentenreform" Riesters der notdürftig verdeckte
Einstieg in die private Altersvorsorge. Verdeckt nur deshalb, weil noch jede
Regierung, die hier Klartext reden würde, mit dem geballten Zorn der
Wählerschaft rechnen müßte - immerhin handelt es sich um eine kalte
Enteignung der jüngeren Generationen! - und der skrupellosen Demagogie der
Opposition ausgesetzt wäre. Es kommt aber noch hinzu, daß die Rentenfrage ja
nur ein Teil der quasi virtuellen Diskussion ist, auch die
Krankenversorgung, die Zukunft der Arbeit, die Probleme der Zuwanderung,
ohne die die Gesellschaft allerdings längst nicht mehr lebensfähig wäre,
werden ernsthaft thematisiert. So rücken Pseudothemen wie Kampfhunde oder
Korruption in den Vordergrund.

Insgesamt ca. 3 Billionen Mark (!) Rentenansprüche sind derzeit ungedeckt,
darüber hinaus gibt es eine offene Staatsverschuldung von 2,3 Billionen
Mark. Umgekehrt ist jedem einigermaßen realistisch denkenden Menschen klar,
daß ein Großteil der "Ansprüche", die sich aus der Verschuldung der "Dritten
Welt" ergeben - ungeachtet der Frage, inwieweit diese überhaupt rechtmäßig
sind - schlicht nicht mehr einzutreiben sind. Seriöserweise müßten sie
abgeschrieben werden. Aber was dann? Die dann notwendigen Wertberichtigungen
hätten einen ökonomischen Domino-Effekt zur Folge: den reihenweisen
Zusammenbruch der Großbanken, der Exportindustrie, der Inlandindustrie und
des Staates (vielleicht nicht ganz in dieser Reihenfolge).


Obserwuj wątek
    • Gość: ballestrem Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.dip.t-dialin.net 11.11.03, 18:59
      TO WAS GEBELSY CZEKA
    • Gość: hg niy ma wyjontklow IP: *.mitre.org 11.11.03, 20:18
      Hopy dziwni to z wos poje ...cy jak piszecie z takich ip to wos to niy
      dotyczycy abo nasrali wom do leby? No chyba zescie mozg przepili bo to co sam
      piszecie to sie rici niy trzimie!!1
    • Gość: ballestrem Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.dip.t-dialin.net 11.11.03, 21:05
      Brot geholt: Keine Rente

      Wenn Arbeitnehmer in einer Pause Brot und Brötchen für die Arbeitskollegen
      holen, stehen sie nicht unter dem Schutz der Unfallversicherung. Auf Bitten
      seines Vorgesetzten hatte ein Arbeiter für sich und seine Kollegen Frühstück
      vom Bäcker geholt und war dabei mit dem Leichtkraftrad schwer verunglückt. Das
      Bundessozialgericht hob das Urteil des Landessozialgerichts auf, das die
      betriebliche Unfallversicherung zur Rentenzahlung verurteilt hatte
      • Gość: Edek ballestrem,ty ciulu niemiecki IP: *.dip.t-dialin.net 12.11.03, 16:57
        siedzisz w Deutschland na dupie,w ciepelku,z pewna renta i innymi duperelami
        i straszysz swoich slaskich kolegow,zeby do Niemiec nie emigrowali...
    • Gość: builder Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.cable.ubr02.hari.blueyonder.co.uk 12.11.03, 00:17
      ja wszystko rozumie!, sproboj raz jeszcze, please!!!!!!!!!!!!!)))))
      sprobuj zrozumiec`, ze nie wszyscy czytaja po Niemiecku
    • Gość: ballest Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.dip.t-dialin.net 13.11.03, 19:38
      Besonders kleinen Firmen passiert es: Die Auftragslage ist lau. Die Kunden
      trödeln mit dem Bezahlen der Rechnungen. Und schon wird das Geld knapp. Oder
      die Firma geht Pleite – wie bereits mehrere 10.000 andere Unternehmen seit
      Anfang des Jahres 2003.
    • Gość: arnold7 Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.dip.t-dialin.net 13.11.03, 19:52
      REGIERUNG: Das Vorziehen der dritten Steuerreformstufe von 2005 auf 2004
      belastet den Staat insgesamt mit 15,6 Milliarden Euro: Bund und Länder mit
      jeweils knapp 7 Milliarden, Gemeinden mit knapp 2 Milliarden. Die
      Gesamtentlastung von Bürgern und Wirtschaft im kommenden Jahr beläuft sich
      zusammen mit der zweiten Steuerreformstufe auf 21,8 Milliarden Euro. Durch das
      Vorziehen der letzten Reformstufe werden der untere Einkommensteuersatz von
      19,9 auf 15 Prozent und der Spitzensatz von 48,5 auf 42 Prozent gesenkt.

      • Gość: Edek Ciule Niemcy IP: *.dip.t-dialin.net 13.11.03, 23:30
        Gość portalu: arnold7 napisał(a):

        > REGIERUNG: Das Vorziehen der dritten Steuerreformstufe von 2005 auf 2004
        > belastet den Staat insgesamt mit 15,6 Milliarden Euro: Bund und Länder mit
        > jeweils knapp 7 Milliarden, Gemeinden mit knapp 2 Milliarden. Die
        > Gesamtentlastung von Bürgern und Wirtschaft im kommenden Jahr beläuft sich
        > zusammen mit der zweiten Steuerreformstufe auf 21,8 Milliarden Euro. Durch das
        > Vorziehen der letzten Reformstufe werden der untere Einkommensteuersatz von
        > 19,9 auf 15 Prozent und der Spitzensatz von 48,5 auf 42 Prozent gesenkt.
        >

        przebili wszystkich eksportem towrow.Mowie wam,przyjda czasy,ze Niemcy beda zyc w biedzie i walic produkcje tylko na eksport.Co oni takiego ciekawego produkuja??????
        • Gość: er Re: Ciule Niemcy IP: *.mitre.org 14.11.03, 08:56
          Gość portalu: Edek napisał(a):

          > Gość portalu: arnold7 napisał(a):
          >
          > > REGIERUNG: Das Vorziehen der dritten Steuerreformstufe von 2005 auf 2004
          > > belastet den Staat insgesamt mit 15,6 Milliarden Euro: Bund und Länder mit
          >
          > > jeweils knapp 7 Milliarden, Gemeinden mit knapp 2 Milliarden. Die
          > > Gesamtentlastung von Bürgern und Wirtschaft im kommenden Jahr beläuft sich
          >
          > > zusammen mit der zweiten Steuerreformstufe auf 21,8 Milliarden Euro. Durch
          > das
          > > Vorziehen der letzten Reformstufe werden der untere Einkommensteuersatz vo
          > n
          > > 19,9 auf 15 Prozent und der Spitzensatz von 48,5 auf 42 Prozent gesenkt.
          > >
          >
          > przebili wszystkich eksportem towrow.Mowie wam,przyjda czasy,ze Niemcy beda
          zyc
          > w biedzie i walic produkcje tylko na eksport.Co oni takiego ciekawego
          produkuj
          > a??????
          To co inne ciule kupuja kretynie!!
    • Gość: ballest Re: NIEMCY BEZ RENTY IP: *.dip.t-dialin.net 14.11.03, 19:16
      Kalaschnikow
      Online


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      Riesters Renten-Betrug


      Die Diskussion um die von Arbeitsminister Riester angestrebte Rentenreform
      gerät zunehmend zur Groteske. Alle Voraussetzungen für eine ordentliche
      Debatte sind formal erfüllt: es gibt eine ministerielle Vorlage, die
      Opposition schäumt, die Wohlfahrtsverbände lamentieren und die Öffentlichkeit
      (vor allem die veröffentlichte Meinung) diskutiert beflissen mit. In
      Zeitungsspalten und Talk-Shows werden eifrige Debatten geführt. Jeder versucht
      sich zu profilieren und auch Teile der einfachen Bürger diskutieren mit (in
      Leserbriefen und am Stammtisch). Es geht um gewichtige Fragen: ab wann soll
      der Einstieg in die Rente möglich sein, wie hoch ist das Rentenniveau, welche
      Gelder werden in die Rentenfinanzierung gesteckt?

      Damit wird Demokratie simuliert. Denn längst ist klar, daß das, was in der
      öffenlichen Rentendiskussion thematisiert wird, in atemberaubender Weise an
      den Realitäten vorbei geht. In Wirklichkeit steht das herkömmliche
      Rentensystem vor dem vollständigen Bankrott. Schon heute können die eigentlich
      notwendigen Anpassungen nur durch allerlei haushaltspolitische Tricks - kaum
      noch notdürftig - überdeckt werden. Jeder weiß - auch wenn die wenigsten es
      sich laut auszusprechen wagen - daß die heutigen Gelder, die in die
      Rentenversicherung eingezahlt werden, nur der Finanzierung der heutigen Renten
      dienen, den Beitragszahlern aber, sofern diese nicht bereits unmittelbar vor
      dem Renteneintritt stehen, nur wertlose Papieransprüche bringen. Kein Mensch,
      der heute 40 Jahre oder jünger ist, kann im Ernst hoffen, aus der gesetzlichen
      Rentenversicherung mehr als die Ansprüche zu beziehen, die der Sozialhilfe
      entsprechen. Darauf hätte er aber sowieso Anspruch. Anderslautende
      Berechnungen aus dem Hause Riester beruhen auf dem sogenannten "Eckrentner",
      einer mathematischen Kunstfigur, die es in der Realtität so gut wie nicht
      gibt. 45 Jahre versicherungspflichtige Beitragsjahre mit durchschnittlichem
      Verdienst? Wer hat die denn? In Wirklichkeit ist die "Rentenreform" Riesters
      der notdürftig verdeckte Einstieg in die private Altersvorsorge. Verdeckt nur
      deshalb, weil noch jede Regierung, die hier Klartext reden würde, mit dem
      geballten Zorn der Wählerschaft rechnen müßte - immerhin handelt es sich um
      eine kalte Enteignung der jüngeren Generationen! - und der skrupellosen
      Demagogie der Opposition ausgesetzt wäre. Es kommt aber noch hinzu, daß die
      Rentenfrage ja nur ein Teil der quasi virtuellen Diskussion ist, auch die
      Krankenversorgung, die Zukunft der Arbeit, die Probleme der Zuwanderung, ohne
      die die Gesellschaft allerdings längst nicht mehr lebensfähig wäre, werden
      ernsthaft thematisiert. So rücken Pseudothemen wie Kampfhunde oder Korruption
      in den Vordergrund.

      Insgesamt ca. 3 Billionen Mark (!) Rentenansprüche sind derzeit ungedeckt,
      darüber hinaus gibt es eine offene Staatsverschuldung von 2,3 Billionen Mark.
      Umgekehrt ist jedem einigermaßen realistisch denkenden Menschen klar, daß ein
      Großteil der "Ansprüche", die sich aus der Verschuldung der "Dritten Welt"
      ergeben - ungeachtet der Frage, inwieweit diese überhaupt rechtmäßig sind -
      schlicht nicht mehr einzutreiben sind. Seriöserweise müßten sie abgeschrieben
      werden. Aber was dann? Die dann notwendigen Wertberichtigungen hätten einen
      ökonomischen Domino-Effekt zur Folge: den reihenweisen Zusammenbruch der
      Großbanken, der Exportindustrie, der Inlandindustrie und des Staates
      (vielleicht nicht ganz in dieser Reihenfolge).

      Aber alle spielen auf Zeit. So wird die Bundesrepublik wohl den Weg der
      Sowjetunion gehen müssen. Immerhin mag sie sich trösten: sie geht ihn nicht
      allein.



      Autor: Charly Kneffel
      Quelle: © Philosophischer Salon
      Update: Berlin, Mo., 02.10.2000

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