Gość: ballest
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07.03.04, 07:21
Kassen spionieren Patienten aus
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Der Fragebogen der IKK Bayern
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Der Arzt konnte gar nicht glauben, was er da las. Eine schwer nierenkranke
Patientin hatte ihm einen Brief ihrer Krankenkasse mitgebracht. Auf drei
Seiten sollten der Mediziner und die Patientin darin begründen, weshalb sie
regelmäßig einen Transport in ein Dialysezentrum benötige. Die IKK Bayern
beschränkte sich darin aber nicht auf die üblichen Fragen, sondern wollte
auch wissen, ob die Versicherte zur Miete wohne oder ein Eigenheim besitze,
was für eine Berufsausbildung sie habe, wie es um ihre psychische Verfassung
bestellt sei, ob sie bereit sei, sich einer Nierentransplantation zu
unterziehen, und wenn nein, warum nicht