polski_francuz
20.07.08, 13:07
czyli prognozy Holendra de Wintera c/d Europy i Izraela w roku 2024 z der
Spiegel no 28/2008
Dosc pesymistyczne dla Izraela. Ich prawdziwa "Ziemia Obiecana" jest Ameryka.
"SPIEGEL: In Ihrer Vision verlassen viele Juden Israel und gehen nach Europa
oder Amerika, wo das Leben einfacher ist. Im wirklichen Israel besorgen sich
immer mehr Israelis einen zweiten Pass, man hat aber nicht den Eindruck, dass
sie wirklich gehen wollen - wohl eher eine moderne Form der
Lebensversicherung, für den Fall des Falles.
De Winter: Es ist mehr als das. Die Einwanderung gleicht die Auswanderung aus,
weil noch immer russische Juden ins Land kommen, dennoch: Wenn Sie nach Los
Angeles oder New York schauen, da gibt es inzwischen große Gemeinden von
Exil-Israelis, auch bei uns in Holland. Ich frage mich, was passieren wird,
wenn es zu einer neuen Auseinandersetzung mit der Hisbollah kommt. Die
Mehrheit der Israelis wird sehr bald in Reichweite jener Raketen leben, die
von der Hisbollah und der Hamas abgefeuert werden. Die Tradition des
Märtyrertums ist im Judentum, anders als im Islam, nur schwach ausgeprägt. Und
gegenüber einem Volk, das bereit ist, alles zu opfern, ist man am Ende machtlos."
Europejczycy nie sa w stanie zrozumiec ukladow politycznych w Iranie i ich
negocjacje sa smieszne.
"de Winter: ... aber was kommt dabei denn raus? Erinnern Sie sich doch an die
sogenannte Troika, die Außenminister von Deutschland, Frankreich und
Großbritannien, Joschka Fischer, Dominique de Villepin und Jack Straw. Die
flogen nach Teheran hin- und zurück, tranken Tee und Kaffee mit iranischen
Politikern und verhandelten über das iranische Atomprogramm. Stellen Sie sich
vor: drei anständige europäische Intellektuelle, die mit Burschen verhandeln,
die im Teheraner Basar großgeworden sind und die Ihnen Ihre eigene Uhr
verkaufen würden! Entsprechend waren die Ergebnisse. Man habe konstruktive
Gespräche geführt, sei aber noch nicht dort angekommen, wo man hinwollte, es
müsse weiterverhandelt werden ... Und diese drei gebildeten, sensiblen,
kritischen europäischen Intellektuellen machen das mit! Und dann, im Herbst
2003, also schon vor fünf Jahren, geben sie eine Pressekonferenz: Wir sind am
Ziel! Tatsächlich aber ist nichts geschehen, kein Abkommen, gar nichts."
Wizja pisarza. Ale pisarze pisza co czuja.
PF