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Garsc informacji

10.07.04, 13:55
hier sind die Informationen zu den einzelnen Orten:

Von der Ortschaft Bismarckhuette sagt die Chronik 1917:
Bismarckhuette, 24 589 Einwohner, Amts- und Gemeindevorsteher Buergermeister
Fuhrmann, kath. Kirche in Bismarckhuette, Pfarrer Schwierk, evangelische
Kirche in
Schwientochlowitz, katholische Schulen, 1 evangelische Schule und 1
Hilfsschule mit
61 Lehrern und 21 Lehrerinnen, 1 Gewerbliche Fortbildungsschule mit 2o
Klassen.
Rektoren: Steuer, Patermann, Radwan, Altmann, Mittmann. Hauptlehrer:
Scholz, Stark.
Von der Ortschaft Bismarckhuette sagt die Chronik 1917:
Bismarckhuette, 24 589 Einwohner, Amts- und Gemeindevorsteher Buergermeister
Fuhrmann, kath. Kirche in Bismarckhuette, Pfarrer Schwierk, evangelische
Kirche in
Schwientochlowitz, katholische Schulen, 1 evangelische Schule und 1
Hilfsschule mit
61 Lehrern und 21 Lehrerinnen, 1 Gewerbliche Fortbildungsschule mit 2o
Klassen.
Rektoren: Steuer, Patermann, Radwan, Altmann, Mittmann. Hauptlehrer:
Scholz, Stark.
Behörden: Amtsgericht, Amtsrichter Dr. Peltason (Aufsichtsrichter), Herzmann
(Amtsgerichtsrat), Dr. Maass, Mende, Grünbaum, Scherner, Neugebauer,
Milowski, Hildebrand, Schindler, Stanske, Laschinsky.
Rechtsanwälte und Notare: Justizraete Berger, Schoekiel, Kosterlitz.
Rechtsanwälte: Romann, Lachmann, Dr. Schäfer, Scheffs, Bartlau, Dr.Hübner,
Kochmann.
Kgl. Kreisschulinspektion 1: umfassend den Stadtbezirk Königshütte.
Kgl. Kreisschulinspektion II: umfassend die Schulen in Schwientochlowitz,
Charlottenhof, Lipine, Neu-Heiduk und Bismarckhütte.
Bergrevier Königshütte: Bergrat Rensch.
Berginspektion 1: Bergwerksdirektor Oberbergrat Wiester.
Berginspektoren: Steinhoff, Spinn, Rischel. Bergassessoren: Dünkelberg,
Gössmann, v. Damm


Bogutschuetz 1864
Das Rittergut ist ein Bestandteil der Herrschaft Myslowitz, das 1839 an
Herrn von Winckler verkauft wurde. Es umfaßt 425 Morgen Acker, 157 Morgen
Wiese, 31 Morgen Hutung, 3 Morgen Garten und 6oo Morgen Wald.
Das Kirchdorf zählt 11 Bauern, 17 Halbbauern, 24 Freigaertner, 12
Halbgaertner
und 72 Haeusler mit einem Grundbesitz von 1162 Morgen Acker, 20 Morgen
Garten, 18 Morgen Hutung und 200 Morgen Wiese.
Bestandteile der Gemeinde sind:
1.Kolonie Zawodzie an der Kattowitz-Myslowitzer Chaussee;
2.Weiler Koschutka an der Kattowitz-Siemianowitzer Chaussee;
3.die 18o1 beliehene Steinkohlengrube ?Ferdinand? der Gutsherrschaft
gehoerig;
4.die Franz-Zinklzütte, 1828 errichtet, der Gutsherrschaft gehoerig;
5.die Auguste-Zinkhuette, 1839 errichtet, der Gutsherrschaft gehoerig;
6.die Norma-Zinkhuette, 1843 errichtet, dem Commerzienrat v. Loebbecke zu
Breslau gehoerig;
7. die Kunigunde-Zinkhuette? 1843 errichtet, den Gebruedern Rau zu Breslau
gehoerig.
Es befindet sich hier eine katholische Mutterkirche, eine Filialkirche und
eine Kapelle, an welchen ein Pfarrer und ein Kaplan fungieren. Auch eine
zweitklassige Pfarrschule ist am Orte. Pfarrer Markefka hat hier ein
katholisches Waisenhaus für Kinder beiderlei Geschlechts gegründet, welchem
Schwestern vom Orden des hl. Borromäus vorstehen.
Zalenze 1864
Das Rittergut, den Graf Moltkeschen Erben gehörig, hat einen Flaecheninhalt
von 1200 Morgen Acker und Wiese, 15 Morgen Wald und 100 Morgen Unland.
Das Dorf zählt 23 Großgärtner, 23 Kleingärtner und 64 Haeusler mit einem
Grundbesitz von 900 Morgen Acker, 2oo Morgen Wiese und 15 Morgen Hutung. Es
wird hier Eisenstein und Muffelthon gefördert. Die Viktoria-Zinkhuette wurde
1840 erbaut und gehört dem Commerzienrath Kramsta in Freiburg. Die
Johanna-Zinkhuette wurde 1820 als Glashuette errichtet, dann in eine
Zinkhuette verwandelt, spaeter abgetragen und endlich durch den
Rittergutsbesitzer Freund in Zalenze wieder aufgebaut. Die Kombinierte
Viktor- und Charlotten Kohlengrube versorgt lediglich diese beiden
Zinkhuetten. Die Kleophas-Kohlengrube gehoert der Graefin
Schaffgotsch-Godulla.
Eine katholische Schule mit 311 Kindern ist am Orte. Zalenze liegt an der
Oberschlesischen Eisenbahn, sowie an der Straße zwischen Kattowitz und
Beuthen und hat Verbindung mit Beuthen, Kattowitz, Myslowitz und Nikolai.
Kattowitz (1917). Gut mit Südpark, Muchowietz, Karbowa, Koschutka,
Marthahuette. Kath. Kirche und evg. Kirche in Kattowitz. Eingeschult in
Kattowitz und Bogutschuetz. Gutsbesitzer Kattowitzer AG. für Berg- und
Eisenhuettenbetrieb zu Schloß Kattowitz. 1 500 Einwohner

Bogutschuetz (1917). Gemeinde mit Karolinengrube, Koschutka,
Kunigundehuette, Zawodzie, Ferrum, Karbowa. Katholische Kirche am Ort,
Pfarrer Skowronek. Evangelische Kirche Kattowitz. 4 katholische Schulen mit
70 Lehrern. Rektoren: Klimas, Fieweger, Kirsch und Gawron. 1 evangelische
Schule, Hauptlehrer Haupt und 2 Lehrer. Private kath. Waisenhausschule mit 3
Lehrern. Gemeindevorsteher Dr. Sobawa. 22 852 Einwohner
Ferdinandgrube, Bergwerksdirektor Edelmann.



Schwientochlowitz (1830)
Die älteste Ortsbeschreihung von Schlesien (1830 - J. G. Knie) besagt
darüber lapidar: Dorf, Allodium von Karl Graf Henckel von Donnersmarck, 55
Häuser, 1 Vorwerk, 1 Schäferei, 300 Einwohner (evg. 15, jüd. 7), Kirche zu
Beuthen, 1 Wassermühle, 1 Steinkohlengrube ?Mathilde?.
Mehr darüber zu sagen hat 1864 Felix Triest in seinem ?Topographischen
Handbuch von Oberschlesien?. Danach besteht Schwientochlowitz aus dem
Rittergut mit den Vorwerken Schloß-Vorwerk und Charlottenhof und dem Dorfe.
Seit dem 17. Januar 1790 ist das Rittergut, das früher aus den Anteilgütern
Ober-, Mittel- und Nieder-Schwientochlowitz bestand und drei verschiedenen
Besitzern gehörte, zusammengelegt worden und in den Besitz von Joseph von
Lippa gelangt. Vermöge Vertrag vom 25. Oktober 1817 hat Joseph von Porembski
Schwientochlowitz für 31 000 Thaler erstanden. Mittels Vertrag vom 9.
Oktober 1828 hat Graf Lazarus Henckel von Donnersmarck diesen Besitz von dem
Vorbesitzer Emil von Rheinbaben für 41 000 Thaler erkauft und ihn am 7.
Oktober 1850 seinem Sohne, dem Grafen Guido Henckel von Donnersmarck auf
Neudeck, überlassen.
Schwientochlowitz wird von Ober-Heiduk, Kochlowitz, Beuthen-Schwarzwald,
Chropaczow und Mittel-Lagiewnik begrenzt.
Das Rittergut hat 952 Morgen Acker, 67 Morgen Wiese, 8 Morgen Garten, 155
Morgen Hutung und 361 Morgen Wald, zusammen 1543 Morgen; die Gemeinde hat
750 Morgen Acker, 20 Morgen Wiese und 13 Morgen Garten, zusammen 783 Morgen.
Total der Gemarkung: 2326 Morgen. Das Dorf zählt 21 Freigärtner, 18
Großhäusler, 29 Kleinhäusler und 45 Leerhäusler. Die Vegetation tritt hier
überall sehr spät ein.
Die Feldmark wird von Westen nach Osten von der oberschlesischen Eisenbahn
durchschnitten und enthält eine Eisenbahnstation. Im Gemeindebezirk befinden
sich außer dem vorstehend dargestellten Hauptort noch folgende wichtige
Bergwerks- und Hüttenbetriebe:
Der das westliche Feld der landesherrlichen Königs-Steinkohlengrube
aufschließende Jacobsschacht, in dem 144 000 To Stueckkohlen und 156 000 To
Kleinkohlen gefördert wurden. Belegt ist die Grube mit 230 Arbeitern, die
150 Frauen und 300 Kinder haben.
Die Franz-Steinkohlengrube? zu gleichen Teilen im Besitz der Frau Johanna
Schaffgotsch und der Schlesischen AG für Bergbau und Zinkhüttenbetrieb.
Gefördert und lediglich zum Betriebe der der Schlesischen AG gehörigen
Zinkhütten verwendet wurden 48 10 To. Stück- und 19028 To. Kleinkohlen.
Belegt ist die Grube mit 72 Arbeitern, die mit ihren Familienangehörigen 170
Seelen repräsentieren.
Das Eisenhüttenwerk Betlem-Falvchütte, im Jahre 128 vom Grafen Lazarus auf
dem von ihm erkauften Spinczykschen Mühlengrundstück gegründet, besteht aus
einem Hochofenwerk mit 2 Hochöfen, aus einem Walz- und Puddlingswerk mit
einer Luppen- und einer Feineisenwalzstrecke, 10 Puddelöfen, 6 Schweißöfen
und einem Drehwerk. Erzeugt wurden 29 263 Ztr. Stab- und Schmiedeeisen von
120 Arbeitern, die 319 Frauen und Kinder haben. Ferner ist dort eine
Koksanstalt mit 28 eschlossenen Koksöfen und
Die Chamotte-Ziegelei, 1861 von dem Hauptmann a. D. G
Obserwuj wątek
    • arnold7 Re: Garsc informacji 10.07.04, 13:56
      Die Chamotte-Ziegelei, 1861 von dem Hauptmann a. D. Gustav Schimmelpfennig
      gepachtet, in der 62 Arbeiter beschäftigt sind, die mit ihren Angehörigen
      114 Seelen repräsentieren.
      Schwientochlowitz hat eine katholische Schule mit 2 Klassen, zu der mit
      Einschluß der nach hier eingeschulten Gemeinde Pniaky 565 Kinder gehören,
      von denen aber rund 350 Kinder die hiesige Schule und die übrigen die
      Knappschaftsschulen zu Königshütte, die Schulen zu Eintrachthütte,
      Friedenhütte und Lipine und die jüdischen Kinder die konzessionierte
      Familienschule zu Lipine besuchen.
      2. Die Kolonie Pniaky ist etwa 18oo auf dem Schwientochlowitzer
      Forstrodelande des Grafen Lazarus gegründet worden. Die 22 darauf erbauten
      Koloniestellen sind mittels Recesses vom 22. September 1852 freies Eigentum
      ihrer Wirte geworden. Von den 22 Koloniestellen hat eine 16 Morgen Acker,
      zwei Stellen haben je 10 Morgen, 15 Stellen je 6 Morgen, 3 Stellen je 4
      Morgen und eine Stelle 1 Morgen. Der Boden befindet sich durch den Fleiß
      seiner Eigentuemer in recht gutem Kulturzustande; es ist ein guter
      ertragreicher Kornboden. Der Ort ist nach Schwientochlowitz eingeschult, die
      40 schulpflichtigen Kinder besuchen die nahe gelegenen Knappschaftsschulen
      zu Königshütte.
      3. Charlottenhof ist von Johann von Porembslci auf seinem Hutungsterrain
      gegründet worden, der an den Bergfiskus einen 18 Morgen großen Hutungsfleck
      verkaufte, der an 24 auf der Koenigsgrube arbeitende Bergleute zu gleichen
      Teilen geschenkweise und mit der Bedingung überlassen wurde, daß jeder auf
      dem ihm überwiesenen Grundstuecke unter darlehnsweiser Gewährung von einigen
      hundert Thalern Baugeldern ein Haus zur Aufnahme von Bergleuten erbaut. Auf
      diese Weise ist die Kolonie Neu-Charlottenhof entstanden.
      Charlottenhof hat 1 Großhäuslerstelle, 17 Kleinhäusler- und 26 unbeackerte
      Koloniestellen. Hierzu gehören 98 Morgen Acker, 7 Morgen Wiese und 9 Morgen
      Garten. Der Boden ist von mittlerer Qualitaet und hat durch den Abbau der
      Königsgruhe viele Vertiefungen und Unebenheiten, welche die Bearbeilung
      erschweren. Charlottenhof ist nach Chropaczow eingeschult und hat 174
      Schulkinder, von denen die meisten die Knappschaftsschule zu Königshuette
      besuchen, die jüdischen Kinder aber besuchen die Familienschule zu
      Ober-Lagiewnik.
      Das Verwaltungs-Handbuch Von 1917 besagt:
      Schwientochlowitz. Gemeinde und Gut, mit Charlottenhof, Deutschlandgrube,
      Falvahütte, Hugogrube. Kath. und evg. Kirche am Orte: Pfarrer Scholtyssek,
      Pastor Schwencker. 6 kath. Schulen mit 70 Lehrern und 16 Lehrerinnen.
      Rektoren: Bronny, Trautmann, Wecker, Hartsch, Hauptlehrer Paul, Hauptlehrer
      Klaka in Charlottenhof. 1 evg. Schule mit ~ Lehrern und 2 Lehrerinnen.
      Hauptlehrer Schulz. Gemeindevorsteher Nolden. Gutsbes. Fürst Henckel von
      Donnersmarck auf Neudeck. 17 036 und 7 381 Einwohner.
      Kons. Deutschlandgrube: Oberbergwerksdirektor Drescher, Grubendirektor
      Nimptsch.
      Fürst v. Donnersmarcksche Bergwerks- und Hüttendirektion:
      Betriebsdirektor: Bergrat Drescher.
      Falvahütte: Betriebsdirektor v. Gumberz.
      Die Kirchengemeinden
      Kirchlich war Schwientochlowitz zur St. Barbarakirche in Königshütte
      eingepfarrt, die 1852 errichtet worden war, aber die Parochianen besuchten
      die näher gelegene 1874 erbaute Filialkirche St. Hedwig. 1882 beschlossen
      Gemeinde und Gut Schwientochlowitz, für ihre
      4500 Katholiken eine eigene Kirche zu errichten. Nach glücklicher Rettung
      von 43 verschütteten Bergleuten am 15. 6. 1884 auf Deutschlandgrube, die 8
      Tage von der Welt abgeschnitten waren, wandten sich die Geretteten um
      Bewilligung einer Subvention für den Kirchenbau an die Regierung. 1891 war
      der Bau fertiggestellt. 1894 schuf Fürstbischof Kardinal Kopp-Breslau die
      selbständige Parochie Peter und Paul und konsekrierte die Kirche 1896.
      Erster Pfarrer derselben war August Hencinski bis 1910, dann folgte Viktor
      Scholtyssek bis 1922, von 1923 bis 1948 Pfarrer Viktor Otremba und dann sein
      Nachfolger Pfarrer Josef Rzepka.
      1930 zählte Schwientochlowitz 29 107 Seelen.
      Die Glieder der Evangelischen-Unierten Kirche in Schwientochlowitz gehörten
      bis 1901 nach Königshütte, bis die neue Filialkirche zu Schwientochlowitz
      erbaut wurde. 1910 wurden Schwientochlowitz und Bismarckhütte von
      Königshütte abgetrennt. Der erste Pfarrer war Ottokar Klejzar. Er starb 1909
      und ist in Schwientochlowitz begraben. Ihm folgte Pfarrer Friedrich
      Schwencker, der bis 1935 dort amtiert hat. 1944 ist er bei seinem Sohne,
      Pfarrer Christian Schwenkker, in Rybnik gestorben. Von 1935 bis 1945 wirkte
      in der Gemeinde Schwientochlowitz-Bismarckhütte Pfarrer Werner Koderisch,
      allerdings mit einer Unterbrechung von 1937 bis zum Einmarsch der Deutschen
      im September 1939, da er von den Polen amtsenthoben worden war. Bis 1945
      wirkte er wieder in Schwientochlowitz. Die Gemeinde, die vor der Teilung
      Oberschlesiens 1922 noch 2 800 Seelen zaehlte, war 1930 auf 2 ooo Seelen
      zusammengeschrumpft.
      Schlesiengrube (1917). Gemeinde und Gut. Kath. Kirche in Schlesiengrube,
      evg. Kirche in Lipine. 2 kath. Schulen mit 40 Lehrern. Rektoren: Rieger und
      Werner. Gemeindevorsteher Kaczynski. Gutsbes. Fürst Henckel von Donnersmarck
      auf Neudeck. 7 571 und 3 369 Einwohner.
      Konsolidierte Schlesiengrube: Bergwerksdirektor Drescher in
      Schwientochlowitz, Grubendirektor Lück.
      Guidotto-Zinkhütte:Hütteninspektor Kessler.


      Der Ort Königshütte ist eine Enklave der Dörfer Chorzow, Lagiewnik und
      Schwientochlowitz. Die Königshütte ist fiskalisches Eigentum und hat einen
      Grundbesitz von 136 Morgen, davon 114 Morgen Ackerland, 16 Morgen
      Gartenland, 6 Morgen Wiese, 8 Morgen Hutung und 2 Morgen Lehmgruben.
      Königshütte besitzt eine katholische Pfarrkirche, eine evangelische Kirche,
      die mit der Mutterkirche in Beuthen verbunden ist, und eine Synagoge, sowie
      katholische und evangelische Schulhäuser, die dem Knappschaftsverein
      gehören. Die eigentliche Königshütte umfaßt 8 nach belgischen Mustern
      erbaute Hochöfen, bei weIchen 610 Arbeiter mit 1 084 Familienangehörigen
      beschäftigt sind. Bei der Alvensleben-Hütte waren durchschnittlich im
      Betriebe 22 Puddel- und 22 Schweißöfen, alsdann 2 Rohschienen-, 1
      Deckschienen- und Stabeisen-, 1 mittleres Stabeisen-, 1 Eisenbahnschienen-,
      1Feineisen- 1 Kesselblech-Walzwerk und 6 Dampfhämmer. Die Belegschaft
      bestand aus 530 Mann mit 1050 Familienmitgliedern.


      Ober-Heiduk (1864)
      Besitzer des Rittergutes ist Graf Guido Henckel von Donnersmarck auf
      Neudeck, der es 1853 von Hermann Maron erkauft hat. Es hat 114 Morgen
      Acker, 37 Morgen Wiese, 9 Morgen Garten, 28 Morgen Hutung und 212 Morgen
      Wald, zusammen 400 Morgen; die Gemeinde hat 142 Morgen Acker, 5 Morgen Wiese
      und 12 Morgen Garten, zusammen
      159 Morgen. Die Herren Kommerzienrat Bormann, Fabrikbesitzer Kuehn zu
      Goldberg, Wilhelm Hoffmann in Neukirch und Kaufmann Adolf Wauer zu Herrnhut
      haben 1856 auf einem Grundstück eine Baeckerei eingerichtet, in welcher sich
      8 für Kohlenfeuerung eingerichtete Backoefen befinden, die sogenannte
      ?Elisen-Knappschaftsbaeckerei?.


      Viele Gruesse

      Reinhard koperlik


    • carrramba Re: Garsc informacji 10.07.04, 13:58
      arnold7 napisał:

      ) hier sind die Informationen zu den einzelnen Orten:
      )
      ) Von der Ortschaft Bismarckhuette sagt die Chronik 1917:
      ) Bismarckhuette, 24 589 Einwohner, Amts- und Gemeindevorsteher Buergermeister
      ) Fuhrmann, kath. Kirche in Bismarckhuette, Pfarrer Schwierk, evangelische
      ) Kirche in

      translate please :)
      ) Schwientochlowitz, katholische Schulen, 1 evangelische Schule und 1
      ) Hilfsschule mit
      ) 61 Lehrern und 21 Lehrerinnen, 1 Gewerbliche Fortbildungsschule mit 2o
      ) Klassen.
      ) Rektoren: Steuer, Patermann, Radwan, Altmann, Mittmann. Hauptlehrer:
      ) Scholz, Stark.
      ) Von der Ortschaft Bismarckhuette sagt die Chronik 1917:
      ) Bismarckhuette, 24 589 Einwohner, Amts- und Gemeindevorsteher Buergermeister
      ) Fuhrmann, kath. Kirche in Bismarckhuette, Pfarrer Schwierk, evangelische
      ) Kirche in
      ) Schwientochlowitz, katholische Schulen, 1 evangelische Schule und 1
      ) Hilfsschule mit
      ) 61 Lehrern und 21 Lehrerinnen, 1 Gewerbliche Fortbildungsschule mit 2o
      ) Klassen.
      ) Rektoren: Steuer, Patermann, Radwan, Altmann, Mittmann. Hauptlehrer:
      ) Scholz, Stark.
      ) Behörden: Amtsgericht, Amtsrichter Dr. Peltason (Aufsichtsrichter), Herzmann
      ) (Amtsgerichtsrat), Dr. Maass, Mende, Grünbaum, Scherner, Neugebauer,
      ) Milowski, Hildebrand, Schindler, Stanske, Laschinsky.
      ) Rechtsanwälte und Notare: Justizraete Berger, Schoekiel, Kosterlitz.
      ) Rechtsanwälte: Romann, Lachmann, Dr. Schäfer, Scheffs, Bartlau, Dr.Hübner,
      ) Kochmann.
      ) Kgl. Kreisschulinspektion 1: umfassend den Stadtbezirk Königshütte.
      ) Kgl. Kreisschulinspektion II: umfassend die Schulen in Schwientochlowitz,
      ) Charlottenhof, Lipine, Neu-Heiduk und Bismarckhütte.
      ) Bergrevier Königshütte: Bergrat Rensch.
      ) Berginspektion 1: Bergwerksdirektor Oberbergrat Wiester.
      ) Berginspektoren: Steinhoff, Spinn, Rischel. Bergassessoren: Dünkelberg,
      ) Gössmann, v. Damm
      )
      )
      ) Bogutschuetz 1864
      ) Das Rittergut ist ein Bestandteil der Herrschaft Myslowitz, das 1839 an
      ) Herrn von Winckler verkauft wurde. Es umfaßt 425 Morgen Acker, 157 Morgen
      ) Wiese, 31 Morgen Hutung, 3 Morgen Garten und 6oo Morgen Wald.
      ) Das Kirchdorf zählt 11 Bauern, 17 Halbbauern, 24 Freigaertner, 12
      ) Halbgaertner
      ) und 72 Haeusler mit einem Grundbesitz von 1162 Morgen Acker, 20 Morgen
      ) Garten, 18 Morgen Hutung und 200 Morgen Wiese.
      ) Bestandteile der Gemeinde sind:
      ) 1.Kolonie Zawodzie an der Kattowitz-Myslowitzer Chaussee;
      ) 2.Weiler Koschutka an der Kattowitz-Siemianowitzer Chaussee;
      ) 3.die 18o1 beliehene Steinkohlengrube ?Ferdinand? der Gutsherrschaft
      ) gehoerig;
      ) 4.die Franz-Zinklzütte, 1828 errichtet, der Gutsherrschaft gehoerig;
      ) 5.die Auguste-Zinkhuette, 1839 errichtet, der Gutsherrschaft gehoerig;
      ) 6.die Norma-Zinkhuette, 1843 errichtet, dem Commerzienrat v. Loebbecke zu
      ) Breslau gehoerig;
      ) 7. die Kunigunde-Zinkhuette? 1843 errichtet, den Gebruedern Rau zu Breslau
      ) gehoerig.
      ) Es befindet sich hier eine katholische Mutterkirche, eine Filialkirche und
      ) eine Kapelle, an welchen ein Pfarrer und ein Kaplan fungieren. Auch eine
      ) zweitklassige Pfarrschule ist am Orte. Pfarrer Markefka hat hier ein
      ) katholisches Waisenhaus für Kinder beiderlei Geschlechts gegründet, welchem
      ) Schwestern vom Orden des hl. Borromäus vorstehen.
      ) Zalenze 1864
      ) Das Rittergut, den Graf Moltkeschen Erben gehörig, hat einen Flaecheninhalt
      ) von 1200 Morgen Acker und Wiese, 15 Morgen Wald und 100 Morgen Unland.
      ) Das Dorf zählt 23 Großgärtner, 23 Kleingärtner und 64 Haeusler mit einem
      ) Grundbesitz von 900 Morgen Acker, 2oo Morgen Wiese und 15 Morgen Hutung. Es
      ) wird hier Eisenstein und Muffelthon gefördert. Die Viktoria-Zinkhuette wurde
      ) 1840 erbaut und gehört dem Commerzienrath Kramsta in Freiburg. Die
      ) Johanna-Zinkhuette wurde 1820 als Glashuette errichtet, dann in eine
      ) Zinkhuette verwandelt, spaeter abgetragen und endlich durch den
      ) Rittergutsbesitzer Freund in Zalenze wieder aufgebaut. Die Kombinierte
      ) Viktor- und Charlotten Kohlengrube versorgt lediglich diese beiden
      ) Zinkhuetten. Die Kleophas-Kohlengrube gehoert der Graefin
      ) Schaffgotsch-Godulla.
      ) Eine katholische Schule mit 311 Kindern ist am Orte. Zalenze liegt an der
      ) Oberschlesischen Eisenbahn, sowie an der Straße zwischen Kattowitz und
      ) Beuthen und hat Verbindung mit Beuthen, Kattowitz, Myslowitz und Nikolai.
      ) Kattowitz (1917). Gut mit Südpark, Muchowietz, Karbowa, Koschutka,
      ) Marthahuette. Kath. Kirche und evg. Kirche in Kattowitz. Eingeschult in
      ) Kattowitz und Bogutschuetz. Gutsbesitzer Kattowitzer AG. für Berg- und
      ) Eisenhuettenbetrieb zu Schloß Kattowitz. 1 500 Einwohner
      )
      ) Bogutschuetz (1917). Gemeinde mit Karolinengrube, Koschutka,
      ) Kunigundehuette, Zawodzie, Ferrum, Karbowa. Katholische Kirche am Ort,
      ) Pfarrer Skowronek. Evangelische Kirche Kattowitz. 4 katholische Schulen mit
      ) 70 Lehrern. Rektoren: Klimas, Fieweger, Kirsch und Gawron. 1 evangelische
      ) Schule, Hauptlehrer Haupt und 2 Lehrer. Private kath. Waisenhausschule mit 3
      ) Lehrern. Gemeindevorsteher Dr. Sobawa. 22 852 Einwohner
      ) Ferdinandgrube, Bergwerksdirektor Edelmann.
      )
      )
      )
      ) Schwientochlowitz (1830)
      ) Die älteste Ortsbeschreihung von Schlesien (1830 - J. G. Knie) besagt
      ) darüber lapidar: Dorf, Allodium von Karl Graf Henckel von Donnersmarck, 55
      ) Häuser, 1 Vorwerk, 1 Schäferei, 300 Einwohner (evg. 15, jüd. 7), Kirche zu
      ) Beuthen, 1 Wassermühle, 1 Steinkohlengrube ?Mathilde?.
      ) Mehr darüber zu sagen hat 1864 Felix Triest in seinem ?Topographischen
      ) Handbuch von Oberschlesien?. Danach besteht Schwientochlowitz aus dem
      ) Rittergut mit den Vorwerken Schloß-Vorwerk und Charlottenhof und dem Dorfe.
      ) Seit dem 17. Januar 1790 ist das Rittergut, das früher aus den Anteilgütern
      ) Ober-, Mittel- und Nieder-Schwientochlowitz bestand und drei verschiedenen
      ) Besitzern gehörte, zusammengelegt worden und in den Besitz von Joseph von
      ) Lippa gelangt. Vermöge Vertrag vom 25. Oktober 1817 hat Joseph von Porembski
      ) Schwientochlowitz für 31 000 Thaler erstanden. Mittels Vertrag vom 9.
      ) Oktober 1828 hat Graf Lazarus Henckel von Donnersmarck diesen Besitz von dem
      ) Vorbesitzer Emil von Rheinbaben für 41 000 Thaler erkauft und ihn am 7.
      ) Oktober 1850 seinem Sohne, dem Grafen Guido Henckel von Donnersmarck auf
      ) Neudeck, überlassen.
      ) Schwientochlowitz wird von Ober-Heiduk, Kochlowitz, Beuthen-Schwarzwald,
      ) Chropaczow und Mittel-Lagiewnik begrenzt.
      ) Das Rittergut hat 952 Morgen Acker, 67 Morgen Wiese, 8 Morgen Garten, 155
      ) Morgen Hutung und 361 Morgen Wald, zusammen 1543 Morgen; die Gemeinde hat
      ) 750 Morgen Acker, 20 Morgen Wiese und 13 Morgen Garten, zusammen 783 Morgen.
      ) Total der Gemarkung: 2326 Morgen. Das Dorf zählt 21 Freigärtner, 18
      ) Großhäusler, 29 Kleinhäusler und 45 Leerhäusler. Die Vegetation tritt hier
      ) überall sehr spät ein.
      ) Die Feldmark wird von Westen nach Osten von der oberschlesischen Eisenbahn
      ) durchschnitten und enthält eine Eisenbahnstation. Im Gemeindebezirk befinden
      ) sich außer dem vorstehend dargestellten Hauptort noch folgende wichtige
      ) Bergwerks- und Hüttenbetriebe:
      ) Der das westliche Feld der landesherrlichen Königs-Steinkohlengrube
      ) aufschließende Jacobsschacht, in dem 144 000 To Stueckkohlen und 156 000 To
      ) Kleinkohlen gefördert wurden. Belegt ist die Grube mit 230 Arbeitern, die
      ) 150 Frauen und 300 Kinder haben.
      ) Die Franz-Steinkohlengrube? zu gleichen Teilen im Besitz der Frau Johanna
      ) Schaffgotsch und der Schlesischen AG für Bergbau und Zinkhüttenbetrieb.
      ) Gefördert und lediglich zum Betriebe der der Schlesischen AG gehörigen
      ) Zinkhütten verwendet wurden 48 10 To. Stück- und 19028 To. Kleinkohlen.
      ) Belegt ist die Grube mit 72 Arbeitern, die mit ihren Familienangehörigen 170
      ) Seelen repräsentieren.
      )
      • Gość: Krzysiak Po co to piszesz. Nielepiej omowic strone z panien IP: *.icpnet.pl 10.07.04, 14:00
        kami.

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Nakarm Pajacyka