07.02.06, 18:24
Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in Görlitz geboren. Ob sie später ihren
Wirkungskreis in Görlitz hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

1480, Wendel Roskopf, † 25. Juni 1549, Ratsbaumeister

1540, Bartholomäus Scultetus, † 21. Juni 1614, Bürgermeister von Görlitz,
Astronom und Mathematiker; er zeichnete die erste Landkarte der Oberlausitz
und befürwortete die Einführung des Gregorianischen Kalenders in seinem
Heimatland.

1651, 10. April, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, † 11. Oktober 1708,
Mathematiker, Kursächsischer Rat, Erfinder des Porzellans

1703, Johann Gottlob Harrer, † 9. Juli 1755, Komponist und Thomaskantor

1798, 23. November, Robert Oettel, † 14. März 1884, Kaufmann, Hühnerologe

1805, 18. Juni, David Richter, † 7. Mai 1876, Tischler, Forscher, berühmter
Erbauer zahlreicher astronomischer Modelle und Apparaturen

1863, 21. Mai, Hugo Meyer, † 1. März 1905, Begründer der „Hugo Meyer Optik“

1871, 21. Februar, Paul Cassirer, † 7. Januar 1926 in Berlin, Kunsthändler
und Verleger (veröffentlichte zahlreiche unbekannte und zum Teil auch
verbotene Werke und förderte zeitgenössische Künstler)

1883, 30. Januar, Hildegard Burjan, † 11. Juni 1933 in Wien, Ordensgründerin,
Politikerin

1898, 19. Juli, Benno von Arent, † 14. Oktober 1956 in Bonn, Bühnenbildner,
Gründer des „Bundes nationalsozialistischer Bühnen- und
Filmkünstler“, „Reichsbühnenbildner“ und „Reichsbeauftragter für die Mode“

1902, 24. Januar, Oskar Morgenstern Mitbegründer der Spieltheorie

1902, 2. Mai, Werner Finck, † 31. Juli 1978 in München, Schauspieler,
Kabarettist, Autor

1905, 7. August, Karl Würzburg, † 8. Oktober 1982, Ehrenbürger,
Widerstandskämpfer

1907, 7. Februar, Willy Gumprecht, † 16. Februar 1996, Photograph

1913, 17. September, Mira Lobe, † 6. Februar 1995, Kinderbuchautorin

1923, 23. April, Reinhart Koselleck, † 3. Februar 2006, einer der
bekanntesten deutschen Historiker des 20. Jahrhunderts

1923, 2. Juni, Peter Hirche, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und
Hörspielautor, gewann unter anderem den „Prix Italia“ (1955) und
den „Hörspielpreis der Kriegsblinden“ (1967)

1927, 8. Juli, Alexander May, Schauspieler, spielte in zahlreichen Fernseh-
und Kinofilmen

1922, 9. September, Hans Georg Dehmelt, Physiker (Nobelpreis 1989 für
Hochpräzisionsmessungen, diese waren unter anderem für den Bau von Atomuhren
erforderlich)

1930, 15. Februar, Georg Zur, Dr. iur. can. (Doktor im Kirchenrecht),
Apostolischer Nuntius in Österreich

1951, 25. Januar, Hans-Jürgen Dörner, einer der besten Fußballspieler in der
DDR, später Trainer des SV Werder Bremen

1951, 14. Oktober, Udo Nagel, Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg

1966, 7. Januar, Heiko Scholz, Fußballtrainer und früherer Fußballprofi.

1967, 25. Januar, Stephan Winkler, Komponist

1974, 5. März, Jens Jeremies, Fußballspieler. Jeremies wurde viermal
Deutscher Meister (Fußball), gewann zweimal den DFB-Pokal, 2001 die Champions
League sowie im gleichen Jahr noch den Weltpokal. Zudem wurde er bei der
Weltmeisterschaft 2002 Vizeweltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft.

1976, 26. September, Michael Ballack, Fußballspieler. Ballack wurde 1998,
2003 und 2005 Deutscher Meister und 2003 DFB-Pokalsieger. Seit dem 16. August
2004 ist Ballack Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft.


de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rlitz
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    • fyrlok zwiazani 07.02.06, 18:26
      Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
      Die Persönlichkeiten werden zeitlich aufgeführt.

      Hedwig von Andechs (1174 - 1243), Schutzpatronin der Stadt, Ihre Statue steht
      in der Kirche St. Hedwig Görlitz

      Johann von Görlitz (1370 - 1396)

      Georg Emmerich (1422 - 1509), sechsmal in Folge Bürgermeister von Görlitz, hat
      den Bau des heiligen Grabes in Görlitz angeregt und mitfinanziert.

      Agnete Fingerin († 1515) pilgerte ins Heilige Land und brachte die Pläne der
      Grabeskirche von Jerusalem mit, die u.a. Grundlage für die Nachbildung des
      heiligen Grabes in Görlitz waren.

      Der Schuhmacher und Theosoph Jakob Böhme (1575 - 1624) verbrachte in Görlitz
      sein Leben.

      Des Weiteren besuchte der Barockdichter Andreas Gryphius (1616 - 1664) das
      Gymnasium Augustum.

      Johann Adam Hiller (1728 - 1804), Komponist, Musikschriftsteller und
      Kapellmeister besuchte bis 1745 das Gymnasium in Görlitz. Er wurde zum
      Wegbereiter für die Deutsche Spieloper.

      Der Unternehmer, Industriepionier und Stadtverordnete Johann Christoph Lüders
      (1803 - 1872) hat sich mit seinem Lebenswerk ein lebendiges Denkmal in Görlitz
      gesetzt.

      Dr. Karl Ludwig Kahlbaum (1828-1899) führte die 1855 von Dr. Hermann Andreas
      Reimer gegründete Heilanstalt für Epileptische am Obermühlberg zu
      internationalem Ansehen.

      Otto Straßburg (* 1862) bleibt durch die Straßburg-Passagen, die er im
      Jugendstil bauen ließ im Gedächtnis.

      Conrad Heese, (1872 - 1945) Justizrat in Görlitz, hat durch seine
      Tagebuchaufzeichnungen Einblicke in die Vertreibung und das Elend der letzten
      Kriegsmonate im Jahr 1945 (Ost und West) in seiner Stadt gegeben.

      Otto Mueller, (1874 - 1930) Maler des Expressionismus, hat seine Jugendjahre
      hier verbracht.

      Erna von Dobschütz, (1876 - 1963), (Porträt-)Malerin, lebte seit 1888 in
      Görlitz und hat ihre rd. 200 Werke den Städtischen Kunstsammlungen vermacht;
      ihr Atelier wurde 1929 von Johannes Wüsten übernommen.

      Johannes Wüsten (1896 - 1943), Schriftsteller, Künstler, Widerstandskämpfer. Er
      stand an der Spitze der Görlitzer Stecherschule, in der er die Technik eines
      Albrecht Dürer wiederbelebt hatte.

      Ferdinand Wilhelmy, Begründer der Farbglaswerke Schuster & Wilhelmy
      Arno Schmidt (1914 - 1979) besuchte von 1928 bis 1933 (Abitur) die
      Oberrealschule in Görlitz. Anschließend (bis 1934 ) besuchte er hier die Höhere
      Handelsschule.

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Nakarm Pajacyka