Gość: Erika Steinbach
IP: *.chello.pl
28.02.04, 13:15
Ja, es ist alles wahr. Der Bund der Vetriebenen in Deutschland hat immer zur
deutsch-polnischen Aussöhnung viel beigetragen, u.a. finanzierte polnische
Referendum-Kampagne im Frühling 2003. Der Diskutant "ferd" [forum Stettin]
hat in diesem Fall Recht, möchte ich jedoch unterstreichen, dass ich leider
in der polnischen Medien nie etwas Positives über unser Beitrag zur Aufnahme
Polens in die EU gehört habe. Nur immer: Steinbach ist Bedrohung für polnisch-
deutsche Beziehungen!, Steinbach muß weg!, Nieder mit Steinbach! und andere
so dumme Parole. Es wurde sogar im Sommer ein Nummer des
Wochenblattes "Wprost" veröffentlicht, auf dessem Cover ich als SS-Mitglied
dargestellt wurde. Das hat mich geschmerzt! Polen sollten deswegen BdV und
mich persönlich entchuldigen! Sonst wird es immer schwerer sein, sich mit
einander zu verständigen und ein gemainsames Europa zu bauen. Ich hoffe, daß
die nächste polnische Regierung von PO und PiS, ein bißchen sensibler in der
Sache „Vertreibung“ agieren wird. Gebrüder Kaczyńskis sind eine echte
Hoffnung für mich. Und noch was: hört mit dieser Bennenung der Kriegsschäden
in Warschau auf, sonst bennenen wir – die Vertriebenen – unsere Schäden und
euch wird niemals davonkommen! Wozu braucht ihr ein solcher Durcheinander?
Mit freundlichem Gruß
MdB Erika Steinbach
die Vorsitzende von BdV