amoremio
28.03.06, 18:38
Nobelpreisträger Noblista- KURT ALDER 1902-1958
Kurt Alder urodził się 10 lipca1902 w Koenigshuette –(Królewska Huta).
Dzieciństwo i młodość spędził w Królewskiej Hucie (1902 - 1922),Po podziale
Górnego Śląska wyjechał do Berlina gdzie studiował chemię na Uniwersytecie
Berlińskim a następnie na Uniwersytecie Christiana - Albrechta w Kilonii.
Doktorat uzyskał pod opieką prof. Ottona Dielsa. . W 1927 dokonał wspólnie z
Dielsem odkrycia tzw. Syntezy dienowej(wielostronnej syntezy w nowoczesnej
chemii organicznej), nazwanej reakcją Dielsa - Aldera. Wyniki swoich badań
opublikowali w 1928. Alder nie miał statusu na uczelni. Opuścił Kilonię
(1936) i podjął pracę w laboratorium koncernu IG-Farben Industrie. Od 1940
był prof. Zwyczajny w Instytucie Chemii Uniwersytetu w Kolonii. W 1948 i 1950
był dziekanem Wydziału Filozoficznego Uniwersytetu Kolońskiego. W 1950
otrzymał Nagrodę Nobla "za odkrycie i rozwój syntezy dienowej" - wspólnie z
O.Dielsem. Doczekał się uznania, a jeden z wytworzonych dzięki syntezie
dienowej środków owadobójczych otrzymał nazwę Aldrin. W 1955 wybrano go na
rektora Uniwersytetu w Kolonii jednak stanowiska tego nieprzyjął. Podpisał
tzw. Manifest z Lindau (wzywający do wprowadzenia zakazu użycia broni
atomowej). Krótko przed śmiercią poślubił swoją przyjaciółkę i asystentkę
Gertrudę Bitzer. Zmarł bezpotomnie w Kolonii w czerwcu 1958 roku.
"Kurt Alder wurde am 10. Juli 1902 in Koenigshuette im damals preussischen
Teil von Oberschlesien geboren, wo er bis zum Abitur Ostern 1922 lebte. Kurz
danach verliess die Familie die jetzt Królewska Huta genannte Stadt und zog
nach Kiel, wo Kurt Alder nach einem Semester in Berlin sein Chemiestudium
fortsetzte. 1924 legte er dort das Verbandsexamen (der Vorlaeufer der
heutigen Diplompruefung) ab und erhielt vom damaligen Chef des Chemischen
Instituts der Universitaet Kiel, Otto Diels, das Thema seiner
Dissertation "UEber die Ursache und Verlauf der Azoester-Reaktion". Seine
Promotion zum Dr. rer.nat. erfolgte am 24. Juli 1926. Die Anlagerung des
Azodicarbonsaeurediethylester, wie die von Kurt Alter untersuchte Verbindung
heute genannt wird, an ungesaettigte Kohlenwasserstoffe unter Ausbildung von
Sechsringen war ein Beispiel fuer einen Reaktionstyp, dessen Universalitaet
zu erkennen das grosse Verdienst von Diels und Alder war und deren Namen die
Reaktion heute traegt. die nun folgenden Forscherjahre waren ueberschattet
von der schwierigen Finanzlage der dreissiger Jahre. Es war nicht nur die
mangelnde finanzielle Unterstuetzung der Universitaetsforschung, die wir ja
heute auch kennen, auch privat musste sich ein junger Dozent im
Hochschuldienst bis zum aeussersten einschraenken. Kurt Alder habilitierte
sich 1930 fuer das Fach Chemie, 1934 erfolgte die Ernennung zum
nichtbeamteten ausserordentlichen Professor, ein Titel der keine weiteren
Mittel mit sich brachte. Dies und die bei den beengten Verhaeltnissen nicht
zu vermeidenden Spannungen mit Otto Diels fuehrte dazu, dass Kurt Alter 1936
eine Stelle als Abteilungsleiter im IG-Farben-Werk Leverkusen annahm. Als
akademischer Lehrer wirkte er weiter an der Koelner Universitaet und wurde
1940 nach der Emeritierung von Professor Darapsky, dem ersten Koelner
Ordinarius fuer Chemie nach der Wiedererrichtung der Universitaet, dessen
Nachfolger. Waehrend des Krieges war die Koelner Chemie Nach Marburg
ausgelagert. Nach der Rueckkehr 1945 mussten erst die Bombenschaeden am
Augusten-Hospital am Suedbahnhof, wo die Koelner Chemie bis 1975
untergebracht war, notwendig repariert und unter freiwilligem Einsatz der
damaligen Chemie- und Medizinstudenten eine neue Gasleitung gelegt werden,
bevor der Lehr- und Forschungsbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. 1950
kam dann die Nachricht aus Stockholm, dass das wissenschaftliche Lebenswerk
von Diels und Alder die hoechste wissenschaftliche Anerkennung, die
Verleihung des Nobelpreises fuer Chemie, erfahren hatte. AEusserlichen
Ehrungen ging Kurt Alder nach Moeglichkeit aus dem Weg - sie stoerten ihn nur
in seiner Arbeit - ebenso lag ihm wenig an akademischen AEmtern, die damals
noch eher Wuerde als - wie heute - Buerde waren. So lehnte er 1948 die Wahl
zum Dekan der Philosophischen Fakultaet ab, trat das Amt aber 1949/50 doch
an; die Wahl zum rector magnificus 1955 nahm er jedoch nicht mehr an - er
wusste wohl schon, wie die vielen Jahre an staendiger UEberforderung an
seiner Gesundheit gezehrt hatten. Am 21. Maerz 1958 schloss er die Ehe mit
seiner langjaehrigen Bekannten, Gertrud Bilzer, aber schon am 20. Juni 1958
verstarb er nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Kurt Alder hat viele
Ehrungen erfahren, von denen nur die Ehrendoktorwuerden der Koelner
Medizinischen Fakultaet und der Universitaet Salamanca erwaehnt werden
sollen. Die Stadt Koeln hat nach ihm eine Strasse in Duennwald benannt. Zwei
Insektizide, die ueber eine Diels-Alder-Reaktion hergestellt werden (Aldrin
und Dieldrin) tragen seinen Namen.
Verantwortlich: Professor Dr. Herbert Budzikiewicz, Anneliese Odenthal