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Denkmäler in der Stadt

08.12.05, 12:53
Machen wir doch einmal einen Rundgang durch die Stadt, um uns die Denk,äler
anzusehen. Wer kommt mit?

Am Eingang zu Promenade von der Kreidelstraße aus steht ein steinerer
Kuppelbau. Es ist eine Ehrenhalle für das Infanterie-Regiment Nr. 22. von
Keith. Im Innern der Halle steht ein vierkantiger Stein, auf dem drei
Soldatenköpfe aus Bronze verschiedenen Alters stehen. Sie wollen zeigen, daß
Deutschlands Männer jeden Alters in den Kriegsjahren von 1914-1918
hinauszogen, um mit ihren Leibern die Grenzen unseres Vaterlandes zu
verteidigen. In die Wände dieser Ehrenhalle sind die Namen der Schlachten
gemeißelt, an denen das Regiment teilgenommen hat. An das Infanterie-Regiment
Nr. 22. erinnert noch ein Denkmal an der Keithstraße. Es wurde im Jahre 1913,
am hundertsten Geburtstage des Regiments, von ehemaligen Angehörigen des
Regiments errichtet.

dalyj bydzie juzas :)
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    • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 13:22
      Mitten in der Promenade erblicken wir das Standbild eines Reiters. Es stellt
      einen Ulan dar, der mit gefällter Lanze als Späher vor seinen Kameraden reitet.
      Auch dieses Denkmal erinnert an den Weltkrieg. Vor dem Kriege lagen Ulanen vom
      Ulanen_Regiment v. Katzler (Schlesisches) NR.2 in Gleiwitz in Garnison. Viele
      von ihnen sind aus dem Kriege nicht zurückgekehrt. Irgendwo in Feindesland
      liegen sie begraben. Ihre Kameraden aber haben ihnen dieses Denkmal setzen
      lassen. Sie haben unter sich Geld gesammelt, und als es beisammen war, hat der
      Künstler Hans Nowak das Denkmal geschaffen. Am Sockel steht eine Tafel mit der
      Inschrift: Mit Gott für König und Vaterland, 1914-1918. Im Jahre 1927 wurde es
      enthüllt. Offiziere und Mannschaften des früheren Regiments erschienen aus
      allen Teilen des deutschen Reiches, um an der Feier teilzunehmen.

      dbj
      • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 13:49
        Noch ein Denkmal auf der Promenade erinnert an einen großen Krieg: das
        Löwendenkmal. In den Jahren 1806 und 1807 hat der Kaiser Napoleon von
        Frankreich ganz Deutschland besiegt und uns viel Land geraubt. Die ganze Welt
        wollte dieser Mann beherrschen. So zog er in das große Rußland, um auch die
        Rußenzu schlagen. Es kam aber umgekehrt. Zerlumpt, zerrissen, halb verhungert
        zogen seine Soldaten nach Frankreich zurück. Und jetzt sagten Oesterreich,
        Rußland und Preußen: "Wir wollen uns vereinigen und Napoleon aus unserem Lande
        jagen, sonst gibt es keine Ruhe." In den Jahren 1813 und 1814 zogen sie gegen
        Napoleon. Auch aus Gleiwitz marschierten viele mit. Napoleon wurde geschlagen,
        Deutschland wurde frei, aber viele brave Soldaten blieben in Feindesland. Viele
        starben an ihren Verwundungen in den Krankenhäuser, in Gleiwitz allein 65.

        dbj
        • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 14:15
          Am 1. Oktober 1846 weilte König Friedrich Wilhelm IV. in Gleiwitz, um die
          Eisenbahnstrecke Gleiwitz-Myslowitz zu eröffnen. Am 2. Oktober besichtigte der
          König die Königliche Eisengießerei. Darau nahm er auf dem Hüttenplatz einen aus
          Eisen gegossenen schlafenden Löwen in augenschein. Das Modell stammte vom
          Bildhauer Kalide aus Berlin. Hier trug man dem König die Bitte vor: "Seine
          Majestät wolle gestatten, diesen Löwen, das Symbol ruhender Kraft, als Denkmal
          auf den Begräbnisplatz aufstellen zu lassen, wo 65 in der Schlacht von Groß-
          Görschen verwundete und in hiesigen Lazaretten gestorbene Krieger ruhen." Der
          König genehmigte die Bitte und befahl, für eine eiserne Umfriedung Sorge zu
          tragen. Am 15. Oktober wurde das Denkmal auf dem Militärbegräbnisplatz an der
          Löwenstraße eingeweiht. Der König hatte den Löwen mit dem Sockel, das Material
          für das Gitter und 100 Taler geschenkt, die Stadt den Platz unentgeltlich
          überlassen. Seit 1890 steht das Ehrenmal auf der Promenade. Die Vorderseite des
          Sockels trägt die Inschrift: "Dem Andenken Preußens tapferer Söhne welche in
          den Jahren 1813-1814 in dem Feldlazarett zu Gleiwitz an ihren in den Schlachten
          bei Groß-Göeschen und Bautzen erhaltenen Wunden starben und hier, fern vom
          Schauplatz ihres heldenmüttiges Kampfes, für Unabhängigkeit und Recht, diese
          geheiligte Ruhestätte fanden. Gleiwitz, den 15 Oktober 1849."
          Die rechte schmale Seite ist mit einem Schwerte und einem Eichenkranze
          geschmückt, und auf den beiden anderen Seiten sind die Namen der 65 Krieger,
          denen das Denkmal gewidmet ist, in vergoldeter Schrift angebracht.

          dbj
        • hanys_hans Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 17:29
          szwager_z_laband napisał:

          > Noch ein Denkmal auf der Promenade erinnert an einen großen Krieg: das
          > Löwendenkmal. In den Jahren 1806 und 1807 hat der Kaiser Napoleon von


          i15.ebayimg.com/01/i/05/8f/c0/92_1_b.JPG
          • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 17:44
            :))
    • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 08.12.05, 18:06
      Am 12 März 1872 traten mehrere Herren aus dem Kreisgebiet zusammen, um die
      Errichtung eines Denkmals für die im Kriege 1870/71 Gefallenen des Kreisgebiets
      zu beraten. Der Kreis spendete hierfür sofort 1000 Taler. Die Gleiwitzer
      Chronik schreibt hierüber: "Am 2. September 1874 fand die feierliche Enthüllung
      des Denkmals statt, welches den aus dem Kreise Tost-Gleiwitz in den Jahren
      1870/71 gefallenen Kriegern gewidmet worden war...

      Durch die festlich geschmückten Straßen ziehten dichtgedrängte Scharen, die
      einzelnen Vereine mit Musik und Fahnen nach dem herrlichen Festgewande
      strahlenden Neumarkt. Um 12 Uhr haben die Vereine ihre Aufstellung genommen,
      die Glocken der Kirchen leiten die erhebene Feier ein; Landrat Graf von
      Strachwitz hält die Festrede." Dann fällt die Hülle, und das Denkmal wird
      sichtbar.
      Auf einem achtkantigen Terrasse ruht ein sockel, der die Widmung enthält und
      die Namen von 67 Kriegern, die im Kriege von 1870/71 für ihr Vaterland das
      Leben ließen.
      Auf dem Sockel erhebt sich die Germania. In ihrer Rechten hält sie einen
      Lorbeerkranz, in der Linken ein Schwert.
      Die rasche Aufwärtsentwickelung unserer Stadt hat es nötig gemacht, dem Denkmal
      einen ruhigeren und würdigeren Platz zu geben. Man hat es im Kaiser-Wilhelm-
      Park aufgestellt.

      dbj
      • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 09.12.05, 10:34
        Im Nordosten von Gleiwitz liegt der Lindenfriedhof. Einen Teil hiervon hat die
        Stadt zum Heldenfriedhof herrichten lassen. Während des Weltkrieges starben
        viele Verwundete in Gleiwitzer Krankenhäusern. Ihre Gebeine hat man hier der
        Erde übergeben. Einfache Holzkreuze erheben sich über den Grabhügeln und tragen
        die Namen der Toten.
        Dem Andenken der in Feindesland ruhenden Krieger ist eine Figur gewidmet, die
        den Frieden darstellt. Dieses Ehrenmal trägt die Worte: Die Sonne der Heimat
        leuchtet auch ihren Gräbern.
        Die eingemeindeten Vororte haben das Andenken ihrer im Weltkriege Gefallenen
        durch Errichtung von Kriegerdenkmälern geehrt.

        dbj

    • szwager_z_laband Re: Denkmäler in der Stadt 09.12.05, 11:37
      An der Bahnhofstraße steht ein schlichter Stein mit dem Bildnis des Turnvaters
      Friedrich Ludwig Jahn.
      Turnvater wird dieser Mann genannt. Er war es, der das Turnen, das uns gesund
      und stark macht, in Deutschland eingeführt hat.

      Es war im Jahre 1810. Jahn war Lehrer an einer Erziehungsanstalt in Berlin. An
      einem schönen Frühlingstage sagte er zu seinen Jungen: "Heute wandern wir
      hinaus ins Freie." Sofort waren sie alle dabei, und hinaus ging es zum
      fröhlichen Spielen, Jagen, ringen und Laufen. Und weil ihnen das gut gefiel,
      zogen sie an den schulfreien Nachmittagen, am Mittwoch und sonnabend, in die
      Hafenheide. Hier richteten sie ein Jahr später den ersten Turnplatz ein. Ein
      Zaun aus Tannenreisig wurde hergestellt, eine Eingangstür gezimmert. Im
      Hintergrunde erstand eine kleine Hütte zum Ablegen der Kleider. Ein alter
      Schiffbauer kaufte und schenkte das Holz für die Geräte. Die Geräte waren: ein
      Schwebebaum, ein Tau, ein Reck, das zwischen den Fichten hing, eine Leiter,
      Sprungständer, Klettermaste und wurfspeere.
      Jahn hatte bald 200 Turner zusammen.

      Im Jahre 1896 feierte die Königliche Hütte ihren hundertsten Geburtstag. Aus
      dieser Veranlassung hat man vor der Hütte ein Denkmal errichtet, eine eiserne
      Säule, die einen Adler mit ausgebreiteten Flügeln trägt.

      Auf dem Reichspräsidentenplatz steht am Ende einer schönen Anlage ein Denkmal,
      das einen ruhenden Arbeiter darstellt.

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