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Propozycja:)

01.07.06, 21:51
Co powiecie Panowie i Panie (kolejność taka a nie inna, bo Panowie są w tych
kwestiach tu bardziej aktywni, nie wiem wręcz czy nie mają monopolu), żeby
wprowadzić ze 2 tygodnie moratorium na szeroko rozumiane tematy stosunków
polsko-niemieckich:))??? Albo to forum wtedy do reszty by zdechło, albo
wreszcie powróciłoby do czasów, kiedy czytało je się z zaciekawieniem:)))
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    • rico-chorzow Re: Propozycja:) 01.07.06, 22:00
      Pan się specjalnie nie udzielał,też z kolejnścią miałbym pytanie,wie Pan które
      są Panie?
      • Gość: tom Zadna pani tutaj nie pisze:-) IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 01.07.06, 22:45
        I nie dziwie sie:-)
        • rico-chorzow Re: Zadna pani tutaj nie pisze:-) 01.07.06, 22:49
          skąd ta pewność?
          • Gość: van deer Re: Zadna pani tutaj nie pisze:-) IP: *.icm.edu.pl / *.icm.edu.pl 01.07.06, 23:40
            Chcialbys nam Rico cos wyznac? :)

            A tak na powaznie to podpisuje sie pod petycja zalozyciela watku, hasiok sie
            zrobil jak sprzed moderacji, choc ta z racji swej skutecznosci z pewnoscia jest
            ostatnia, ktora bym o taki stan rzeczy podejrzewac mogl. A urlop sie zbliza:)
            Stali bywalcy poznikaja to i nowowielonikowcom odechce sie tu zagladac...
    • Gość: informierter Dem Pferd Deutschland die Beine brechen IP: *.dip0.t-ipconnect.de 02.07.06, 00:42
      Die „Entgermanisierung" Oberschlesiens nach 1945

      Parallel zur Vertreibung der Deutschen aus Polen und den polnischer Verwaltung
      unterstellten Gebieten nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine Vertreibung von
      Polen und anderen Slawen weiter im Osten. Spätestens diese Tatsachen widerlegen
      die Versuche, die Vertreibung der Deutschen als „Strafe" der Geschichte zu
      mystifizieren.

      Die vorliegende Dissertation von Malgorzata Swider beschäftigt sich
      hauptsächlich nicht mit der Vertreibung aus den Ostgebieten, sondern mit der
      Entfernung der deutschen Relikte, speziell im Regierungsbezirk Oppeln in den
      Grenzen nach der Teilung von 1922 (eine Karte des behandelten Gebietes wäre
      hilfreich gewesen). Diese Entgermanisierung sollte suggerieren, die Gebiete
      seien im Grunde schon immer polnisch gewesen.
      Nicht alle Deutschen in den Gebieten unter polnischer Verwaltung, aber die
      Mehrzahl der dort lebenden 8,5 Millionen wurden vertrieben (die Autorin
      schreibt, sie seien unmittelbar nach der Eroberung dieses Territoriums
      wie „Freiwild" behandelt worden). Die Verluste unter den Deutschen (Tote und
      Vermisste) in ganz Osteuropa gibt sie mit zwei Millionen an. Die in den
      Ostgebieten zurückgebliebenen Deutschen wurden „verifiziert", d. h. zu Polen
      erklärt. Ihre „Verifikation" beantragen konnten die nicht bereits vertriebenen
      Personen, die vor dem Zweiten Weltkrieg deutsche Staatsangehörige waren.
      Die Autorin hat zu diesem Thema die Akten mehrerer Ministerien (für Inneres,
      Propaganda und die „wiedergewonnenen Gebiete") und aus den Staatsarchiven von
      Oppeln und anderen wichtigen Orten sowie die polnische Presse aus dieser Zeit
      ausgewertet Mtverantwortlich für die Entgermanisierung waren Personen, die
      später in höchste Ämter des polnischen Staates gelangten. Der spätere
      Staatsratsvorsitzende Alexander Zawadzki wurde 1945 Wojewode (Leiter der
      Bezirksverwaltung) von Schlesien-Dabrowa. Sofort nach der Übernahme der
      Verwaltung der Gebiete durch Polen ordnete er die Aussiedlung von Deutschen und
      die Entfernung ihrer Spuren an. Der spätere Parteichef der PZPR, Wladyslaw
      Gomutka, war Leiter des „Ministeriums für die wiedergewonnenen Gebiete" (MZO).
      Er sagte am 17. Oktober 1946, dem Pferd Deutschland müssten alle vier Beine
      gebrochen werden, egal, ob auf ihm ein Nazi oder ein Sozialdemokrat reiten
      wolle. Der ewige deutsche Drang nach Osten könne so bald nicht beseitigt
      werden. Mt dem Wort „Deutschtum" war in Polen nicht nur eine Nationalität
      gemeint, sondern auch ein Bedrohungszustand.
      Man wundert sich über die Akribie, mit der die Spuren beseitigt wurden. Ende
      April 1948 wurden die Maßnahmen durch das MZO präzisiert und landesweit bekannt
      gegeben. Angewendet worden waren sie zu großen Teilen schon vorher. Zu ihnen
      gehörte die Entfernung von deutschen Ortsnamen und das Verbot der deutschen
      Sprache. Die Durchsetzung dieses Verbots war schwierig, denn vor allem die
      junge Generation beherrschte die polnische Sprache nur mangelhaft. Ein Dekret
      vom 10. November 1945 erleichterte zunächst nur die Namensänderung. Die
      Wojewoden und Starosten (Bürgermeister) begannen aber bald, Einwohner mit
      deutsch klingenden Namen zur „freiwilligen" Namensänderung zu zwingen.
      Im April 1946 ordnete Zawadzki an, dass neugeborenen Kindern keine deutschen
      Vornamen mehr gegeben werden durften - es sei denn, ihre Familien sollten
      ausgesiedelt werden. Mehr als 500 Vornamen wurden verboten, weil sie zu deutsch
      klangen (der Anhang des Buches enthält eine Liste). Sie galten als wichtigstes
      Merkmal der Volkszugehörigkeit Dass in der Bevölkerung die Tauf namen als
      unantastbar galten, spielte keine Rolle. Die Kirchen wurden unter Druck
      gesetzt, bei Taufen deutsche Namen abzulehnen. Namen aus der germanischen
      Mythologie waren besonders unerwünscht.
      Auch deutsche Spuren auf Wegweisem und Friedhöfen wurden beseitigt Nicht einmal
      jüdische Friedhöfe blieben von diesen Maßnahmen verschont; die Autorin vermutet
      sogar: „Offensichtlich wurden alle Spuren des Judentums als pro-deutsch oder
      sogar pro-hitierisch eingeordnet." Germanismen in der polnischen Sprache waren
      ebenfalls zu entfernen. Femer wurde z. B. sogar überprüft, ob Musikensembles
      bei Familienfeiern deutsche Schlager spielten. Bücher in deutscher Sprache
      wurden eingezogen. Religiöse Bücher wurden davon nicht ausgenommen, obwohl es
      sie kaum noch in polnischer Sprache gab. Sogar deutsche Beschriftungen auf
      Maschinen, Kleingeräten, Handtüchern, Tischdecken, Kaffeedosen etc. wurden
      entfernt
      Die Strafen für die Verweigerung der Mitarbeit bei der Entgermanisierung
      reichten von Geldstrafen bis zur Aussiedlung. Manche Personen, welche die
      entsprechenden Gesetze oder Verordnungen übertreten hatten, wurden in Lager
      gesperrt. Die Autorin machte hierzu folgende Entdeckung: „So entstanden die
      Anstalten an den Stätten früherer deutscher Konzentrationslager (...), z. B. im
      ehemaligen KZ Auschwitz (...)"
      Im Laufe der Zeit ist es hoffentlich möglich geworden, die Zeitgeschichte
      zu „historisieren", d.h. mit Wünschen nach Beschönigungen oder einseitigen
      Schuldzuweisungen Schluss zu machen.
      • wiksadyba1 Re: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland 02.07.06, 03:01
        Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends
        wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts
        wir trinken und trinken
        wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng
        Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
        der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
        er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine
        Rüden herbei
        er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde
        er befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz

        Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
        wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
        wir trinken und trinken
        Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
        der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
        Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man
        nicht eng

        Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt
        er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau
        stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum Tanz auf

        Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
        wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
        wir trinken und trinken
        ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
        dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen
        Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland
        er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft
        dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng

        Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
        wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland
        wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken
        der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau
        er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
        ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
        er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft
        er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus Deutschland

        dein goldenes Haar Margarete
        dein aschenes Haar Sulamith





        1. Überprüfen Sie
      • rico-chorzow Re: Dem Pferd Deutschland die Beine brechen 02.07.06, 07:32
        Szkoda,że Polacy nie odgermanizowali swojej własnejpolskiej mowy,a jest w niej
        dostatecznie dużo germanizmów.
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