anton_28
28.08.10, 20:39
Moszno niy bydzie za wiela o Oberschlesien, ale trotzdem, stare
Niymiecke Gebiete werci se uobejrzec, co jescze s niych uostauo:
20:15
Östlich der Oder (1/2)
Film von Wolfgang Wegner
Durch die Neumark
Wenig erinnert heute am polnischen Ufer der Oder an die deutsche
Vergangenheit. Einige alte Backsteinbauten haben den Krieg und die
Jahrzehnte danach überlebt. Das alte Küstrin gibt es nicht mehr, nur
Ruinen sind von der einstigen Perle der Oder geblieben. Im
modernen ...
Wenig erinnert heute am polnischen Ufer der Oder an die deutsche
Vergangenheit. Einige alte Backsteinbauten haben den Krieg und die
Jahrzehnte danach überlebt. Das alte Küstrin gibt es nicht mehr, nur
Ruinen sind von der einstigen Perle der Oder geblieben. Im modernen
Küstrin setzt eine Großbäckerei inzwischen ganz auf Europa,
beliefert täglich Läden zwischen Frankfurt an der Oder und Berlin
mit frischen Backwaren. Das Wahrzeichen von Königsberg in der
Neumark - Chojna, wie es heute auf Polnisch heißt -, ist die
Marienkirche. Im Krieg wurde sie fast vollständig zerstört. Mithilfe
deutscher Investoren wird sie wieder aufgebaut. Die Warthe mit einer
Länge von mehr als 800 Kilometern ist der längste Nebenfluss der
Oder. Friedrich der Große führte den Anbau von Hopfen in diesem Teil
Preußens ein, und auch die Anfänge der Korbweidenwirtschaft stammen
noch aus preußischer Zeit. Es sind Traditionen, die heute von
polnischen Landwirten fortgesetzt werden.
Der zweiteilige Film führt östlich der Oder entlang. Der erste Teil
führt durch die Neumark.
Den zweiten Teil von "Östlich der Oder" zeigt 3sat im Anschluss, um
21.00 Uhr.
Östlich der Oder (2/2)
Film von Wolfgang Wegner
Durch das Posener Land
Beim Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno ist das ganze
Dorf auf den Beinen. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die
Erntekränze gesegnet werden, danach in einer feierlichen Prozession
zum Festplatz. Jetzt, im Spätsommer, werden überall im Posener Land
Tomaten, ...
Beim Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno ist das ganze
Dorf auf den Beinen. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die
Erntekränze gesegnet werden, danach in einer feierlichen Prozession
zum Festplatz. Jetzt, im Spätsommer, werden überall im Posener Land
Tomaten, Zuckerrüben und Kartoffeln geerntet. In Posen, der
Metropole Westpolens, ist der Marktplatz vollständig restauriert und
strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten einst
Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte
Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. In das Posener Land kamen um
1720 katholische Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger.
Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische
Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre
Herkunft.
Der zweiteilige Film führt östlich der Oder entlang. Der letzte Teil
führt durch das Posener Land.