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Zur Kasse, bitte

12.11.10, 16:49
"Opposition kritisiert Weg in die «Drei-Klassen-Medizin»

Die Opposition griff ihrerseits Röslers Reform scharf an. Das Vorhaben weise den Weg in eine Drei-Klassen-Medizin und in eine Privatisierung der Gesundheitskosten, kritisierten SPD, Linke und Grüne in der Schlussdebatte. «Wir werden diesen Murks komplett wieder rückgängig machen», kündigte die SPD-Vizefraktionschefin Elke Ferner für die Zeit nach der Bundestagswahl 2013 an.

Die Grünen-Gesundheitsexpertin Birgitt Bender sagte: «Das ist eine Reform, die verdient den Namen nicht.» Rösler plane eine Privatisierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit habe der Minister seine «Verantwortung für das Solidarsystem verfehlt».

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi warf Schwarz-Gelb sogar Verfassungsbruch vor. Er bezog sich auf Röslers Pläne, sogenannte Kostenerstattungstarife auszuweiten. Gysi sagte, Patienten würden künftig unterteilt in privilegierte Privatversicherte, in Kassenpatienten mit Vorkassetarif und schließlich in die ganz normalen Kassenpatienten, die sich Vorkasse nicht leisten könnten. «Das alles widerspricht dem Grundgesetz dieser Bundesrepublik Deutschland», sagte Gysi. «Sie haben das Ende der Solidarität eingeleitet.»


Bund zahlt für Sozialausgleich

Die Reform sieht vor, den herkömmlichen Krankenkassenbeitrag nach der Erhöhung zum 1. Januar einzufrieren. Alle künftigen Kostensteigerungen werden über Zusatzbeiträge finanziert, die die Kassenmitglieder ohne Unterstützung des Arbeitgebers allein zahlen. Im kommenden Jahr werden Zusatzbeiträge nur bei wenigen Kassen erwartet, mittelfristig jedoch flächendeckend. Der Sozialausgleich soll eine Überforderung vermeiden. Er greift, sobald der einzelne zwei Prozent seines Einkommens für den Zusatzbeitrag aufgebracht hat. Finanziert wird der Ausgleich aus einem Sonderzuschuss des Bundes von zwei Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds. "
Obserwuj wątek
    • ballest Re: Zur Kasse, bitte 12.11.10, 16:54
      Alle künftigen Kostensteigerungen werden über Zusatzbeiträge finanziert, die die Kassenmitglieder ohne Unterstützung des Arbeitgebers allein zahlen
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      das sollten sich die FDP und CDU Wähler auf der Zunge zergehen lassen
      • ballest Re: Zur Kasse, bitte 12.11.10, 17:12
        Die Fakten

        Bislang erhalten nur Privatpatienten eine Rechnung, die sie bezahlen und dann von ihrer Versicherung erstattet bekommen.

        Schwarz-Gelb will jetzt den Druck erhöhen, dass Versicherte bei ihrer Krankenkasse einen Tarif mit Kostenerstattung statt mit Sachleistung wählen.

        Versicherte sollen dann mindestens drei Monate an die Vorkasse-Regelung gebunden sein.

        Seit Jahren vertreten FDP und Teile der CDU die These, dass viele Probleme des Gesundheitswesens dadurch gelöst werden könnten, dass auch gesetzlich Versicherten in Vorkasse gehen. Dies führe zu

        * weniger Arztbesuchen und
        * höherem Kostenbewusstsein durch mehr Transparenz.

        Aber: Vorkasse bringt für GKV-Versicherte eine Reihe von Nachteilen.

        Die Argumente

        * Führt der Arzt unnötige Behandlungen durch oder berechnet er mehr als den üblichen Satz, bleibt der Patient in Zukunft auf den Kosten sitzen.

        * Künftig ist nicht auszuschließen, dass diejenigen eher einen Arzttermin bekommen, die in Vorkasse gehen – genau wie Privatpatienten. Damit entsteht indirekter Zwang, dies auch zu tun.

        * Menschen mit kleinen Einkommen, die sich keine Vorkasse leisten können, haben das Nachsehen. So entsteht in Deutschland eine Drei-Klassen-Medizin.

        * Ähnlich wie heute schon bei den „IGEL-Leistungen“ können die Ärzte Leistungen „anbieten“, die die Krankenkassen wegen nachgewiesenem geringem oder keinem Nutzen nicht zahlen. Auf diesen Kosten bleiben die Versicherten ebenso sitzen, wie auf überhöhten Honorarabrechnungen.

        * Obwohl Rösler bei allen Beteiligten einsparen wollte, bekommen die Ärzte im nächsten Jahr eine Milliarde Euro zusätzlich. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen dagegen höhere Beiträge und demnächst auch noch eine Kopfpauschale zahlen. Vorkasse verschärft diese Entwicklung noch.

        Aktuelle Umfrage (WIdOmonitor Nr. 1/2010)

        * 17,5 Prozent der privat Versicherten, aber nur 8,1 Prozent der gesetzlich Versicherten sagen, dass sie Opfer unnötiger Behandlungen wurden.
        * 61 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger lehnen Vorkasse ab, 24 Prozent sind dafür, 15 Proznet sind unentschieden.
        • hans-jurgen Re: Zur Kasse, bitte 12.11.10, 17:44
          Rok 2012 sie zblizo,a z nim prawdopodobny Weltuntergang, byc moze ta reforma
          jest pierwsza oznaka tego.
          Mie sie tyz to wszystko bardzo niy podobo, ale poki co padom: pozyjymy,
          oboczymy.

          We Francji juz od downa juz muszom Vorkasse leisten.
          • ballest Re: Zur Kasse, bitte 12.11.10, 21:41
            we Francji tysz idom ze 60 na rynta !!!!
            Nie ma kraju, co tak partie zniszczouy jak Niemcy !
            Najwiyncy mnie wkurzou, ze te zniszczenia chca przedstawic jako sukces Niemcow, bo Eksport sztajguje itd.

            Yno zapomnieli, ze panstwo jest da zu da, zeby obywatelom zapewnic dobrobyt a nie chciwym, ale tego Niemcy nie widzom, co se u nich robi!
            • hans-jurgen Re: Zur Kasse, bitte 12.11.10, 22:39
              ballest napisał:

              > we Francji tysz idom ze 60 na rynta !!!!
              > Nie ma kraju, co tak partie zniszczouy jak Niemcy !
              > Najwiyncy mnie wkurzou, ze te zniszczenia chca przedstawic jako sukces Niemcow,
              > bo Eksport sztajguje itd.

              > Yno zapomnieli, ze panstwo jest da zu da, zeby obywatelom zapewnic dobrobyt
              > a nie chciwym, ale tego Niemcy nie widzom, co se u nich robi!

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              Wezmy, ze mosz recht, ze niymieckie polityki ( egal z jaki partii ) robiom wszystko
              aby ino bogaci i chciwi mogli miec coroz wiyncy, to ja sie Cia pytom co te polityki
              z tego majom, przeca ci bogocze nawet niy mogom im zapewnic zwyciynstwa
              w wyborach, bo jest ich liczbowo za malo niz tych biydnych.
              Drugie pytanie jest takie: jako siyla ( oprocz pieniadza ) majom ci bogocze,
              ze polityki egal z jaki partii , tancujom tak jak im ci grajom.
              Dlo mnie to je wszystko niydoprzyjyncio co Ty sugerujesz, to juz bardzi mi sie
              zdo za prawdopodobna, ze Niymckie polityki muszom bardzi dbac o
              interesy USA, i Izraela niz o zadowolynie wlasnego norodu.
              Tam idom nasze pieniondze, kierych tu brakuje w Miastach i gminach.

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