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Katzler Ulanen

21.11.05, 12:14
VI. AK, 12. Div., 12. Kav.-Brig.

Ulanen Regiment von Katzler
(Schlesisches) Nr. 2


Chefs des Regiment


1809-1821 Oberst Prinz Biron von Kurland

1853-1876 Gen. d. Kav. Graf von der Groeben

1895 Gen. d. Kav. von Hänisch

Kommandeure
1808 v. Borstell
1809 v. Katzler
1809 Prinz Solms-
Braunfels
1809 Laroche v.
Starkenfels
1815 v. Schmiedeberg
1822 v. Horn
1833 v. Katte
1836 v. Lupinski
1845 Frhr. v. Reitzenstein
1848 v. d. Lancken
1851 v. Ganzauge
1853 v. Boddien
1857 v. Wnuck
1861 Baumgarth


1867 v. Arnim
1870 Rode
1872 Cleve
1874 v. d. Groeben
1878 v. Dresky
1880 v. Lepel
1885 Frhr. v. Dincklage
1889 v. Papen
1894 Gr. v. Haugwitz
1895 Frhr, v. Massen-
bach
1897 v. Rothkirch u.
Panden
1898 v. Schallehn
1903 v. Hänisch
Geschichte des Regiments
6.10.1807 wird das alte Hus. Regt. 9 mit dem Bosniaken Bat. Towarczys
vereinigt und Ulan. Regt. zu 8. Esk. 16.11.1808 geteilt, das I. Bat. wird 1.
Ulan. Regt. (schles.), komplettiert durch Mannschaften des alten Hus. Regt.
1. 26.12.1808 2. Ulan. Regt.
Abgaben: 15.5.1809 1 Esk. an Ulan. Regt. 3. 7.3.1815 3. Esk. an Ulan. Regt.
5. 7.5.1860 2. Esk. an Ulan. Regt. Nr. 10, wieder ersetzt. 27.9.1866 5. Esk.
an Ulan. Regt. 16..

Standorte:
1809 Guhrau, Trachenberg, Oels, Namslau, Herrnstadt, Poln. Wartenberg; 1810
St. Oppeln, Namslau, Poln. Wartenberg, Gleiwitz; 1819 St. Gleiwitz, 2. Pleß,
3. Nicolai, 4. Beuthen; 1821 3. Ratibor, 1857 4. Leobschütz, 4. Sohrau, 5.
Gleiwitz; 1894 Gleiwitz, 1. Pleß.
Schlachten
1807 gegen Frankreich
8.2. Pr. Eylau, 22.2. Heilsberg.
1812 gegen Rußland (im Napoleon. Heer, 3., 4. Esk. beim kombinierten Ulan.
Regt.)
8.8. Inkowo, 7.9. Borodino, 13.9. Moskau, 3.10. Woronowo, 28.11. an der
Beresina.
1813-14 gegen Frankreich (die 2 Esk.)
2.5. Gr. Görschen, 20./21.5. Bautzen; 26.5 Haynau; 26./27.8 Dresden, 28.8.
Possendorf, Peterswalde, Flösberg, Kitscher, 17.9. Liebertwolkwitz, 18.10.
Leipzig; 30.10.-20.12. Belag. von Erfurt; 1814 30.1.-12.2. Einschl. v.
Luxemburg, 28.2.Gué a Tremes, 2.3. May, 9.3. Laon; 30.3. Paris.
1815 gegen Frankreich
16.6. Ligny, 18.6. Belle-Alliance (Waterloo);
1866 gegen Österreich
1870/71 gegen Frankreich
1.9. Sedan, 20.9.-7.10. Einschl. von Paris; 8.10. Marolles, 10.10. Artenay,
7.11. Rekcog. von Wald bei Marchénoir, 9.11. Coulmiers, 24.11. Artenay,
Creuzy, 2.12. Loigny-Paupry, 3./4.12. Orleans, 7.12. Meung, 9.12. Montlivault
u. Chambord, 10.-12.1. Le Mans.



www.preussenweb.de/kavregt4.htm
Obserwuj wątek
    • szwager_z_laband Re: Katzler Ulanen 21.11.05, 13:13
      1731 vermachte der Herzog von Kurland dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. 20
      »türkische Gardesoldaten«, für die der König 1732. am Langen Stall in Potsdam
      einen Gebetssaal herrichten ließ: die erste Moschee auf deutschem Boden. 1740
      bestieg Friedrich der (nachmals) Große den Thron und entschied eine Anfrage aus
      Frankfurt/Oder, ob in einer protestantischen Stadt ein Katholik das Bürgerrecht
      erwerben könne: »Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die
      sich zu ihnen bekennen, ehrliche Leute sind. Und wenn die Türken kämen und
      wollten hier im Lande wohnen, dann würden wir ihnen Moscheen bauen.«
      1745 erhöhte sich die Zahl muslimischer Söldner im preußischen Heer erheblich,
      als der albanische Juwelenhändler Sarkis dem König eine Schwadron bosnischer
      Lanzenreiter als Gegengewicht gegen die im vereinigten sächsisch-polnischen Heer
      dienenden tatarischen Reiter verkaufte. Der König war mit ihrer Leistung sehr
      zufrieden und richtete ihnen nach dem Friedensschluß in Ostpreußen feste
      Garnisonen ein. 1760 liefen zahlreiche in der russischen Armee dienende
      muslimische Truppen zu den Preußen über, weil sie befürchteten, in einen Krieg
      gegen das Osmanische Reich gezwungen zu werden; aus ihnen wurde ein
      selbständiges »Bosniakenkorps« gebildet - zehn Eskadronen mit insgesamt über
      1000 Mann. Die Soldbücher dieser Truppeneinheit nennen einen preußischen
      Heeres-Imam: »Leutnant Osman, Prediger der preußischen Mohammedaner«.
      1795 gewährte der König den Nachkommen der tatarischen Goldenen Horde, die beim
      Anfall Westpreußens und weiterer polnischer Gebiete an Preußen bei den
      muslimischen Lanzenreitern eintraten, in »Neu- Ostpreußen« freie
      Religionsausübung, einen eigenen Wohnbezirk, die Aufstellung eines eigenen
      Reiterkorps. Die muslimisch-tatarischen Kleinadligen nannten sich mit einem
      türkischen Wort »Oghlani« - woraus die berühmten preußischen Ulanen entstanden.
      Das erste Ulanenregiment wurde 1807 aus Dank für ihre Tapferkeit im Kampf gegen
      Napoleon gegründet. Die Kopfbedeckung bestand bis 1919 aus einer Tschapka, einer
      stilisierten tatarischen Gebetskappe. In den Wojewodschaften Bialystok und
      Zielona Gora des benachbarten Polen lebt das tatarische Erbe bei Minderheiten
      bis heute im muslimischen Glauben und ihrer Turksprache fort.
      1798 erwarb das Osmanische Reich nach dem Tode des türkischen Botschafters Ali
      Aziz Effendi in der Berliner Hasenheide ein Friedhofsgelände, auf dem
      verstorbene Muslime fortan nach ihrem Ritus beigesetzt wurden. Der »Türkische
      Friedhof« wurde im 19. Jahrhundert an den Columbiadamm verlegt und besteht noch
      heute mit alten kulturhistorisch wertvollen Hinterlassenschaften und Bauten wie
      der Türbe. 1922 wurde die »Islamische Gemeinde Berlin« als Gebets- und
      Versammlungsort offiziell gegründet. Und 1922 wurde der indische Imam Maulana
      Sadr ad-Din nach Berlin berufen, der 1925 die Moschee in Berlin-Wilmersdorf
      gründete. 1927 wurde ebenfalls in Berlin das »Islam-Archiv-Deutschland«
      gegründet, das nach der deutschen Teilung nach Soest verlegt wurde, wo es noch
      heute arbeitet. Sein Leiter vertritt seit 1974 die in Deutschland lebenden
      Muslime im »Islamischen Weltkongreß«, dessen deutsche Sektion 1932 eingerichtet
      wurde.
      1926 erhoben die Briten Hadschi Muhammad al- Husseini zum Großmufti von
      Jerusalem, Da sie ihre Zusagen nicht einhielten, setzte er auf die
      Versprechungen der Nazis. Nach dem Scheitern des antibritischen und prodeutschen
      Aufstands im Irak floh er nach Deutschland, wo ihn Hitler großzügig empfing. Er
      residierte in Berlin im Schloß Bellevue und wurde zum Oberbefehlshaber einer
      »Arabischen Legion« ernannt, die in Nordafrika gegen Engländer und Juden zu
      kämpfen hatte. 1943 gab er bosnisch-islamischen Hilfstruppen der SS seinen
      Segen. 1945 gewährte der ägyptische König Faruk dem auf allen
      Kriegsverbrecherlisten stehenden »Großmufti« politisches Asyl. 1951 wurde er in
      Karachi zum Sprecher der »Islamischen Weltkonferenz« gewählt. Im Irak wird
      Husseini bis heute fast kultisch verehrt.
      Die DDR versuchte eine Fortsetzung der anti-zionistischen Politik der Nazis und
      gewann den Irak 1971 dazu, als erster Staat außerhalb des Ostblocks die DDR
      anzuerkennen. Als mehr als 500 palästinische, algerische und syrische Studenten
      1987 am Leipziger Herder-Institut, das sie zur Studienvorbereitung Deutsch
      lehren sollte, Räume zur Abhaltung des Freitagsgebets forderten, kam es zu
      schweren Konflikten mit Universitätsleitung und DDR-Behörden. Doch konnten sich
      die Studenten wenigstens teilweise durchsetzen.
      Heute gibt es in der Bundesrepublik Deutschland über 1200 islamische
      Gebetshäuser und Kulturzentren und fast 2 Millionen muslimische Bürger.
      Das ist aus den 20 kurländischen »türkischen Gardesoldaten« von 1731 geworden.

      • ballest Re: Katzler Ulanen 21.11.05, 15:33
        Danke Laband!
        Glywice do dzisiej jest garnizonowym miastem!
        --
        pyrsk
        Ballest

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Nakarm Pajacyka