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Die Grafen Welczek und Gleiwitz

29.12.05, 20:59
[Von Baurat P. Scheitza]

In unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtbezirks Gleiwitz lagen seit
Jahrhunderten die Güter der Grafen Welczek, Freiherrn von Dubensko und
Petersdorf. Der Ursprung dieser Familie läßt sich bis ins zwölfte Jahrhundert
zurückverfolgen. Ältester Stammsitz war eine Burg im Dorfe Raschütz, etwa 6 km
nordöstlich von Ratibor, von der noch im Jahre 1860 ansehnliche Bauteile
erhalten und sogar noch bewohnt waren. Heute freilich ist kaum noch etwas von
der Burg zu sehen. Nach Dorf und Burg nannte sich die Familie zuerst „von
Raschütz". Urkundlich wird der erste Raschütz (Egid Rasicha) in der Zeit um
1239 bis 1246 genannt, und zwar zunächst als Schatzmeister, später als
Unterkämmerer des Herzogs Mesko von Op-peln. Im Laufe der Zeit teilte sich die
Familie Raschütz in mehrere Linien, die wohl auch den Namen Raschütz
beibehielten, sich aber schließlich nach den in ihren Besitz gekommenen
Dörfern nannten, wie z. B. ,die Welczek von Dubensko, Kozlowski von Koslow,
die Raschütz von Wydow (Kr. Gleiwitz), die wohl identisch sind mit den
Wieprzowski von Wieprz, denn eine Familie Wieprzik von Schweinoch besaß vor
1685 Wydow und Lohnia. Wieprz ist ein Dorf, das 19 km südöstlich von Auschwitz
(Os-wieczim) liegt. Weiter gehören zur Sippe Raschütz die Borinski von
Rostropitz (= Rostropitz bei Skotschau zwischen Bielitz und Teschen) sowie die
Osinsky von Zietna und andere. Wenn nun auch die Namen sich geändert hatten,
so führten doch alle diese Familien dasselbe Wappen, nämlich zwei silberne
Türme in rotem Feld. Dieses Wappen nannten die älteren polnischen Historiker
„Reszyca", erst nach 1600 ging man zu der Bezeichnung „Wieze" (= Türme) über.
Der Familiensage nach soll das Wappen ursprünglich nur einen Turm enthalten
haben. Den zweiten Turm erhielt ein Raschütz ins Wappen als Belohnung dafür,
daß er um das Jahr 1100 die Burg Cosel tapfer und erfolgreich gegen die Mähren
oder Böhmen verteidigt hatte. Die hervorragendste Familie vom Stamme Raschütz
ist wohl die der Welczek von Dubensko, die im Laufe der Jahrhunderte
zahlreiche bedeutende Staatsmänner und Diplomaten hervorgebracht hat. Doch
auch der bekannte schlesische Dichter Angelus Silesius (Johannes Scheffler,
geb. 1624) hatte in seinen Adern Welczeksches Blut.
Wie kömmt es nun, daß die Familie Raschütz von Dubensko den Namen „Welczek von
Dubensko" annahm? Der Genealoge Pilnacek, Wien, glaubte, daß der Name
„Welczek" vielleicht durch Heirat eines Raschütz von Dubensko mit einer Frau
aus der Adelsfamilie Wilczek übernommen worden sei. Diese Familie Wilczek
führt aber ein ganz anderes Wappen als die Welczeks, nämlich einen
aufspringenden silbernen Ziegenbock in rotem Schilde. Es stimmen also nur die
Wappenfarben -Rot-Silber. Die Wilczeks hatten den Beinamen von Gutenland. Auch
sie spielten in der ältesten Geschichte der Stadt und Burg Cosel eine große
Rolle. Wohnsitz der Grafen Wilczek ist heute die Burg Kreuzenstein bei Wien.
Dubensko war schon im 13. Jahrhundert Stammsitz der Familie Welczek. Das Dorf
liegt etwa 15 km südlich von Gleiwitz. Unweit davon befindet sich das Dorf
Ör-nontowitz, das im Jahre 1587 einem Christoph von Welczek gehörte.
Christophs Sohn Johann war einer der bedeutendsten Männer aus der Familie
Welczek. Geboren 1593, studierte er schon im Jahre 1607 in Olmütz und stand
später als Edelknabe in Diensten ,des Erzherzogs (späteren Kaisers) Mathias.
1631 erwarb er das Stammgut Dubensko, 1638 das Dorf Niepaschütz bei Laband
(Kreis Gleiwitz), 1649 Petersdorf und Ellgut bei Gleiwitz, 1651 eine Mühle in
Petersdorf und von Frau Katharina Strzela, geb. von Holy, am 4. 4. 1667 das
Dorf Pschyschowka (Waldenau bei Laband). Im Jahre 1638 wurde er mit der
Kanzlerschaft für das Herzogtum Oppeln-Ratibor beauftragt, und verwaltete
dieses Amt 31 Jahre hindurch bis zum Jahre 1669. Im Jähre 1645 hatte der
Kaiser Ferdinand II,, der dauernd in Geldverlegenheit war, die Fürstentümer
Oppeln-Ratibor an den König Wladislaw IV. von Polen verpfändet und dessen
Nachfolger, König Johann Casimir hatte das Pfandrecht seinem Bruder, Karl
Ferdinand, Bischof von Breslau und Plock, im Jahre 1648 überlassen.
Obserwuj wątek
    • ramon6 Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 21:14
      Hans! bardzo interesujace - juzajs sie luka zakroua;-)
      • ballest Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 21:21
        Tyn Scheitza sporo pisze uo naszych stronach a bou jak se nie mylam z Bytomia!
        • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 21:25
          König Wladislaw bestellte Johann Welczek im Jahre 1646 zum
          Landeshauptamtsverweser. Da Johann bei den herzoglichen, königlichen und
          kaiserlichen Höfen gut eingeführt und zweifel­los ein sehr gewandter und
          befähigter Staatsmann war, wurde er für seine hervor­ragenden Leistungen,
          mehrmals belobt, so z. B. am 12. 12, 1651 durch Bischof Karl Ferdinand von
          Breslau. Schließlich wurde er am 8. 11. 1656 .durch die Verleihung des erblichen
          Reichsfreiherrnstandes besonders ausgezeichnet. Immerhin hatte die Familie
          Welczek in seiner Person nicht zum ersten Male einen Kanzler gestellt. Schon im
          Jahre 1469 bekleidete ein Johann Welczek das Amt eines Kronkanzlers und
          gleich­zeitig Richters des Herzogtums Auschwitz. Der Johann Welczek des 17.
          Jahrhunderts war ein treuer Sohn der katholischen Kirche. Schon an der Gründung
          des Franziskanerklosters in Gleiwitz war er beteiligt, und als im Jahre 1658 mit
          dem Neubau von Kirche und Kloster begonnen wurde, gehörte er zu den eifrigsten
          Förderern. Wie uns die Chronik der Stadt Gleiwitz be­richtet, wurden damals die
          verschiedenen Zweige der Familie Welczek vom Franzis­kanerkloster immer wieder
          als „benefaetores singularissimi" (ganz besondere Wohl­täter) hervorgehoben.
          Doch erstreckte sich das Wohlwollen Johann Welczeks nicht einseitig auf das
          Gleiwitzer Franziskanerkloster. Für die Gleiwitzer Pfarrkirche
          • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 21:41
            Ierheiligen dotierte er in den Jahren 1626 und 1650 eine Stiftung und eine
            Fundation. Und als im Jahre 1634 in Gleiwitz die Pest herrschte, vermachte eine
            Eva Welczek in ihrem Testament der Pfarrkirche in Gleiwitz 100 Taler, der
            Spitalskirchei, damit diese erbaut wird, 200 Taler, dem Gleiwitzer Kloster 100
            Taler, der Barbarakirche 100 Ta­ler, den Ordensbrüdern 100 Taler, dem Gleiwitzer
            Stadtbürgermeister bzw. Ratmann Georg Sobelius (Sobel) 100 Taler, und zwar für
            seine Dienste während ihrer Krank­heit und Genesung, Herrn Georg Michalinus
            ebenso 100 Taler, Herrn Simon Micha­linus dem Jüngeren Söhne 100 Taler. Danach
            scheint das Verhältnis der Welczeks nicht nur zu den kirchlichen Stellen,
            sondern auch zur Bürgerschaft von Gleiwitz da­mals recht gut gewesen zu sein.
            Schließlich ließ der Kanzler Johann Welczek in der Kirche der Franziskaner zu
            Gleiwitz eine Familiengruft erbauen, in welcher er nach seinem Tode (10. 2.
            1670) beigesetzt wurde. Sein bemerkenswertes Grabdenkmal, das ihn im Relief vor
            einem Kreuze kniend mit dem Rosenkranz in Händen zeigt, be­findet sich noch
            heute an der Wand der Epistelseite des Chors der Kreuzkirche. Die Söhne des
            Freiherrn Johann Welczek kamen ähnlich wie ihr Vater zu gro­ßem Ansehen. Franz
            Johann Ignatz Welczek, Freiherr von Gr. Dubensko und Peters­dorf (geb. 1628),
            studierte an der bischöflichen Universität in Olmütz, promovierte zum Doktor der
            Theologie und wurde später Apostolischer Protonotar, Prälat, Kanz­ler des
            Domstifts in Breslau, Kanonikus der Kreuzkirche zu Breslau, Archidiakon von
            Oppeln und Dekan von Ratibor. Als im Jahre 1683 ,die Stadt Wien von den Türken
            eingeschlossen und stark bedrängt war, wurde Archidiakon! Welczek beauftragt,
            dem Könige von Polen, Johann Sobieski, die Bitte um schnelle Hilfe zu
            überbringen. Es war dies eine schwierige Mission, denn Sobieski hatte wohl die
            Türken in mehreren Schlachten geschlagen, aber mit ihnen Frieden geschlossen, so
            daß es durchaus nicht im polnischen Interesse lag, mit .den Türken von neuem in
            einen Krieg verwickelt zu werden. Aber Sobieski entschloß sich zur Hilfe und kam
            rechtzeitig zum Entsatz der stark bedrohten Stadt Wien an. Auf dem Marsche nach
            Wien übernachtete Johann Sobieski im Franziskanerkloster in Gleiwitz und so war
            sowohl der Polenkönig wie auch der Archidiakon Welczek bei der feierlichen Weihe
            der Klosterkirche am 22. 8. 1683 zugegen. Schon 1667 war diese Kirche nach einem
            Brande mit Franz Johann Welczeks Hilfe renoviert worden. Man hat in neuerer Zeit
            versucht, die Hilfe Johann Sobieskis als unnötig und seine 25 000 bis 30 000
            Mann starke Armee als minderwertig hinzustellen. Doch hat man dabei wohl
            vergessen, daß Sobieskis Truppen in mehre­ren siegreichen Schlachten gegen die
            Türken kriegserprobt waren. Auch ist uns ein Bericht aus der damaligen Zeit
            erhalten, der wohl aus der Feder eines Sekretärs ,des Grafen von. Oppersdörf,
            des damaligen Landeshauptmanns von Oberschlesien, stammt. Benno Nietsche bringt
            ihn in seiner Geschichte der Stadt Gleiwitz, und da heißt es von der Kavallerie:
            „Was die Polen für schone Pferde gehabt, kann ich nicht be­schreiben." Die
            Stärke der Armee wird mit 50 000 Mann angegeben, die Artillerie mit 28 Kanonen.
            Freilich wird die Infanterie nach dem langen Marsche und bei der man­gelhaften
            Versorgung der damaligen Zeit keinen besonders günstigen Eindruck ge­macht
            haben. Entscheiden war aber damals die Kavallerie. Franz Johann Ignatz Welczek
            starb am 21. 3. 1686. Ein anderer Sohn Johann Welczeks war Georg Bernhard, der
            seinem Vater im Amte des Kanzlers des Fürstentums Oppeln-Ratibor folgte. Er
            .studierte an der Uni­versität Löwen, wo er im Jahre 1658 als Assessor genannt
            wird. Darauf stand er im Dienste der böhmischen Landesregierung in Prag und
            bekleidete 1662—1667 die Stelle eines Appellationsrats. 1668 war er in
            Schlesien! Oberamtsrat und schließlich wurde er Kanzler des Fürstentums
            Oppeln-Ratibor. Am 6. 9. 1670 wurde von Kaiser Leo­pold I. der „schon mehrere
            Jähre ersprießlich und treu amtierende Georg von Wel­czek" in seinem Amte als
            Kanzler bestätigt. Im Jahre 1683 empfing er gemeinsam mit dem Landeshauptmann
            Franz Eusebius Graf von Oppersdorf und den Ständen an der Grenze den Polenkönig
            Sobieski, der zum Entsatz von Wien heranrückte. Georg von Welczek erwarb im
            Jahre 1670 Laband und Petersdorf, 1671 Alt-Glei-witz, 1679 Gieraltowitz, 1682
            Czechowitz und das Oppersdörf sehe Freihaus in Glei­witz, 1683 Pschow und 1686
            Koslow.
            • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 21:53
              1687 schenkte er dem Franziskanerkloster in Gleiwitz 1000 Taler. Im selben
              Jahre noch starb er (am 6. 11. 1687) und wurde in der Gruft der Kreuzkirche zu
              Gleiwitz beigesetzt.
              Christoph Welczek, der jüngste Sohn des Kanzlers Johann, erbte den größten Teil
              der väterlichen Güter. Er wird öfters als Regent bezeichnet, war bei der
              Musterung der Hilfstruppen gegen die Türken im Jahre 1690 in Pleß Rittmeister
              und 1693 Ober­landrichter des Fürstentums Pleß. In der Kreuzkirche zu Gleiwitz
              wurde am 10. 6. 1689 auf seine und seiner Schwester Anna Susanna Veranlassung
              der Grundstein zur dor­tigen Josefskapelle gelegt. Von den Söhnen des Freiherrn
              Christoph von Welczek studierte Franz Rudolf an der Universität in Löwen. 1695
              war er Oberregent in Teschen und erhielt 1696 den Titel „Kaiserlicher Rat". Am
              6. 12. 1706 wurde er in den erblichen Grafenstand er­hoben. 1717 aber wurjde er
              auf einer Jagd im Dubenskowalde erschossen. Er hinter­ließ keine männlichen
              Erben. Sein jüngerer Bruder Johann Bernhard erbte die Besitzungen des Vaters. Er
              machte für diesen nach 1697 eine Fundation in Petersdorf.
              • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 29.12.05, 22:10
                In Laband stiftete er im Jahre 1704 ein Spital, ließ auch die dortige Kirche
                neu ein wölben und mit einem neuen Kirchturm versehen. 1741 und 1742 wird er
                als Kreishauptmann von Gleiwitz genannt. 1745 starb er im Alter von 84 Jahren
                undwurde in der Gruft der Gleiwitzer Kreuzkirche beigesetzt, wo auch seine Frau
                Josepha geb. Gräfin Berchtold von Ungerschütz begraben liegt. Von seinem Sohne
                Karl Anton stammen die heutigen Grafen von Welczek ab, die in der Person des
                Grafen Johannes Welczek, deutschen Bot­schafters in Madrid und zuletzt in Paris,
                den rühmlichst bekannten Namen der alten obersehlesischen Familie zu höchstem
                Ansehen brachten. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich der Schwerpunkt
                der Welczekschen Besitzungen von Dubensko nach der Umgebung von Gleiwitz
                verlagert. Um das Jahr 1700 lagen im Halbkreis um Gleiwitz die Welczekschen
                Güter Petersdorf, Pschyschowka, Laband, Czechowitz, Niepasehütz, Alt-Gleiwitz
                und Koslow. Während des 17. Jahrhunderts waren die Beziehungen der Welczeks zur
                Stadt Gleiwitz durchaus gut, wie besonders im Testament der Eva Welczek von 1634
                zum Ausdruck kommt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aber
                verschlechterte sich das Verhältnis zur Stadt Gleiwitz zusehends. Es fing an mit
                dem 1682 erworbenen Freihaus, das wohl bei der großen Feuersbrunst im Jahre 1711
                abgebrannt war. Denn im Kataster 1723 heißt es nach Nietsche: „Das Baron
                Welczeksche, nach Art eines Herrenschlosses ganz neu erbaute, ge­mauerte a parte
                stehende Haus, worin etliche Zimmer, Boden und Keller befindlich, die aber dem
                Magistrat unbekannt sind. Darin wird der Bier- und Branntweinhandel zu größtem
                Abbruch der armen Stadt stark exerziert, auch anderer Handel und Wan­del. Neben
                diesem Hause etliche Schritte davon ist auch ein ganz neues, niemals ge­wesenes,
                allerjüngst erbautes Bier- und Branntweinhaus." 1750 heißt es: „Bezüglich der
                Grenzen ist nur Streit mit dem Baron von Welczek." Inzwischen war die Freiheit
                des Welczekschen Hauses durch allerhöchsten Immediatspruch kassiert worden.
                Ungeachtet der Gleiwitzer Privilegien ließ nun Baron Wel­czek auf seinen Dörfern
                Bier brauen und ausschenken. Von Petersdorf gehörten zwei Anteile dem Freiherrn
                von Welczek und ein Anteil der Stadt Gleiwitz. Zum größten Nachteil der armen
                Stadt befanden sich im Welczekschen Anteil mehrere „Bäcker­und
                Fleischerpfuscher" (nicht zur Innung gehörig). Ebenso hielt der Baron in seinem
                Anteil zwei Kretschmer, entgegen dem Meilenrecht. Es wurde lange prozessiert.
                Die Stadt mag wohl schlechter gefahren sein, denn 1755 trat sie an den Freiherrn
                von Welczek die Mühle und einen Garten in Petersdorf ab, anscheinend außerdem
                noch 4 Bauerngüter und einen Kretscham auf dem städtischen Anteil, und zwar zur
                Dekkung der Kosten für den verlorenen Prozeß in Höhe von 300 schweren Mark.
                Abge­sehen von den unruhigen Zeiten mögen die damaligen Vertreter der Stadt
                nicht sehr geschickt in der Behauptung ihrer Rechte gewesen sein. Denn 1744
                befanden sich in der Stadtkasse nur 6 Kreuzer und ein Kämmerer war gar nicht
                vorhanden.
                Immerhin kam es im Jahre 1755 zum Vergleich zwischen der Stadt und dem Freiherrn
                von Welczek, und seitdem gab es bis auf die heutige Zeit keinerlei Zwistigkeiten
                mehr. Die Welczeks haben wie die Mehrzahl der ureingesessenen Familien ihre
                oberschlesische Heimat verloren. Ihre glanzvolle Vergangenheit aber kann man
                ihnen nicht nehmen und sie wird stets wegweisend für die kommenden Geschlechter
                dieser altberühmten Familie sein, die heute noch besteht. Der frühere deutsche
                Botschafter in Paris und Madrid verbringt seinen otium cum dignitate und
                vertritt den souve­ränen Malteserritterorden in Chile. Sein Sohn ist als
                Botschaftsrat bei der deutschen Botschaft in Wien tätig.
      • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 30.12.05, 12:16
        ramon6 napisał:

        > Hans! bardzo interesujace - juzajs sie luka zakroua;-)


        Ha, to je super ciekawe - i jak to porownuja ze inkszymi tekstami to momy sam
        niyzue kontrowersje. Samo sprawa pochodzynia herbu i miana juz je w
        roztomaitych zroduach roztomaicie potraktowano. Tyn wontek Hanys jeszcze
        rozbuduja - wraza sam wszysko co do tyj pory my juz wysznupali na tyn temat, bo
        geszichta tyj familii je super ciekawo. Dlo Polokow pprzipomna ino ize Welczka
        znondom i we "Panu Tadeuszu" !!!
        :)
        • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 30.12.05, 13:17
          "Pochodzący z Łabęd dziejopis ziemi toszecko-gliwickiej, Józef Bencz, określa
          czas powstania osady na około III-IV wiek po Chrystusie. Osada ta miała
          należeć do wspólnoty pogańskiej kultu starosłowiańskiego, której ośrodkiem
          były Czechowice. Prawdopodobnie po przyjęciu chrztu przez jej ludność od
          południowych sąsiadów, których chrystianizowali apostołowie słowian, święci
          Cyryl i Metody, powstała wspólnota chrześcijańska Czechowice-Łabędy.

          W IX w. Łabędy miały należeć do kasztelani toszeckiej, zaś pierwszym ich
          władcą był Christianius Labandtus. W 1401 r. właścicielem miał być Ulbrecht
          Kucze von Labut. W dniu 16 maja 1429 r. w dokumencie księcia Konrada IX
          Czarnego w charakterze właściciela występuje już Fryderyk Labud, a w 1453 r.
          zaś Sambor de Labut. W dokumencie wystawionym w Krakowie 10 pażdziernika 1456
          r. jako właściciel występuje Jan Nasimbor von der Crampa von Labanti. Grundel
          uważał, że Łabędy już w okresie pomiędzy 1383 a 1472 z pewnością należały do
          książąt opolskich. Szukając lenników Grundel odnalazł dokument świadczący o
          kolejnym ich posiadaczu. Z dokumentu wystawionego w Toszku wynika , że w latach
          1547-1573 właścicielem wspomnianego obszaru był Wacław Prokop ze Zwiastoszowic
          lub raczej Zwiastowic. W Starych Łabędach przy dawnym PGR, pośrodku parku
          zamkowego odkryto ślady średniowiecznego stożkowatego grodziska, prawdopodobnie
          z XII w. i późniejszego zamku. Fragment wału drugiego grodziska z XV w.
          znajduje się nie opodal ujścia Kłodnicy Jeziora Rzeczyckiego.

          Dopiero z 1648 r. pochodzą pewne dane dotyczące kupna Łabęd przez Annę Sidonię,
          żonę hrabiego Kaspra Colonny. Dwadzieścia dwa lata później prawo własności
          zostało przekazane ich potomkowi Gustawowi. W jego rękach Łabędy pozostały do
          16 stycznia 1671 r. kiedy odkupił je hrabia Jerzy (czy też Grzegorz!?) Welczek
          z Piotrowic. Chociaż nowy właściciel Łabęd umarł bezpotomnie, to przez prawie
          280 następnych lat miejscowość wchodziła w skład majątku Welczyków. Bowiem po
          Grzegorzu odziedziczył je jego brat Krzysztof, sędzia nadworny księstwa opolsko-
          raciborskiego. W 1697 r. po śmierci ojca majątek przejął jego syn, Jan Bernard
          (1661-1734), następnie prawa własności uzyskał Karol Antoni. Od 1764 r. przez
          kolejnych siedem lat dobrami w imieniu swoich nieletnich synów zarządzała wdowa
          po ostatnim z wspomnianych właścicieli. Następnie Łabędy przejął Jan Nepomucen
          von Welczek(1749-1811). Wówczas to według oszacowania majątku, przeprowadzonego
          do celów spadkowych w 1773 r. wartość łabędzkich dóbr określono na 66861
          talarów dochód zaś na 3356 talarów. W 1811 r. spadkobiercą majątku został Józef
          von Welczek, a po jego zgonie ziemię wraz z osadą otrzymał jego syn,
          nieznanego nam imienia. Ostatnim z wymienionych przez kronikę Grundela
          właścicieli majątku, w skład którego wchodziły Łabędy, był baron Hanno von
          Welczek."

          to ze tyj zajty:
          www.labedy.kom.pl/
          • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 30.12.05, 13:42
            Sobieski trefiou sie ze hrabiom Janem von Welczek we Glywicach, Von Welczek
            prosiou Sobieskego o pomoc do Wiednia.Bouo to 22 VIII 1683 roku. Ta scyna we
            keryj von Welczek prosi Sobieskiego o pomoc do wiednia namalowou tysz jedyn
            malorz, Henryk Rodakowski. A sam adresa kaj se idzie tyn obrozek obejzec:

            info.ellaz.pl/GazetaEl.nsf/df5790b386a3f8ecc12568fb0040391c/158490229af898d2c1256aa800533bc7!OpenDocument


            Kiynga osmo - Zajazd:

            Czy król posła z pokojem, czy z wojną wyprawiał?
            O to ani pytają. Pomnę za mych czasów,
            Gdy Branecki karetą swą ruszył do Jassów
            I za tą niepoczciwą pociągnął karetą
            160 Ogon Targowiczanów, jak za tą kometą,
            Lud prosty, choć w publiczne nie mieszał się rady,
            Zgadnął zaraz, że ogon ów jest wróżbą zdrady.
            Słychać, że lud dał imię miotły tej komecie
            I powiada, że ona milijon wymiecie>>.
            A na to rzekł z ukłonem Wojski: <<Prawda, Jaśnie
            Wielmożny Podkomorzy; przypominam właśnie,
            Co mnie mówiono niegdyś małemu dziecięciu,
            Pamiętam, choć nie miałem wówczas lat dziesięciu,
            Kiedy widziałem w domu naszym nieboszczyka
            170 Sapiehę, pancernego znaku porucznika,
            Co potem był nadwornym marszałkiem królewskim,
            Na koniec umarł wielkim kanclerzem litewskim,
            Miawszy lat sto i dziesięć. Ten, za króla Jana
            Trzeciego, był pod Wiedniem w chorągwi hetmana
            Jabłonowskiego; owoż ów kanclerz powiadał,
            Że właśnie kiedy na koń król Jan Trzeci wsiadał,
            Gdy nuncyjusz papieski żegnał go na drogę,
            A poseł austryjacki całował mu nogę
            Podając strzemię (poseł zwał się Wilczek hrabia),
            180 Król krzyknął: "Patrzcie, co się na niebie wyrabia!"
            Spójrzą, alić nad głowy suwał się kometa
            Drogą, jaką ciągnęły wojska Mahometa,
            • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 30.12.05, 13:47
              Najprawdopodobniej przed 1687 rokiem w nieznanych okolicznościach posiadaczem
              dóbr chudowskich został baron Jerzy Bernard von Welczek. Ten absolwent
              uniwersytetu Louvain w Belgii, radca książęcy w Pradze, a potem kanclerz
              opolsko?raciborski był właścicielem Łabęd, Starych Gliwic, Niepasic, Zabrza,
              Pszowa, Gierałtowic, Czechowic, Chudowa, Paniówek, Brzegowa, Szombierek,
              Kozłowa, Piotrowic. Ożenił się z Marią Elżbietą Konstantyną von Pötting i
              Persing; jego żona stale mieszkała w Pradze, nie mieli dzieci. Jerzy baron
              Welczek, w towarzystwie hrabiego Jana Grzegorza Oppersdorfa i jego ojca
              Franciszka Euzebiusza, starosty ziemiańskiego, jako przedstawiciele szlachty
              śląskiej, w dniach 20?21 sierpnia 1683 roku witali króla Jana III Sobieskiego i
              jego świtę w Targowicach (Tarnowskie Góry) podczas przemarszu z wojskiem na
              odsiecz Wiednia.
              Ówczesny sprawozdawca "Kuriera wojennego" tak pisał:
              "Przyjmuje (król) błogosławieństwa od ludu i oracje od wszystkich stanów, a
              przeważnie oracje, jakie mu sprawił kanclerz państwa Jerzy hrabia Welczek, a
              jakie były oracje... to już nawet trudno opisać, które jemu (królowi) bardzo
              się spodobały. Po krótkiej powitalnej ceremonii króla wystąpił z dłuższą
              przemową kanclerz Jerzy Welczek, jak następuje:
              Najjaśniejszy Panie i Królu! Okrutni i niemiłosierni Turcy oblegają stołeczne
              miasto państwa naszego. Straszny, dotkliwy głód trapi mieszkańców Wiednia,
              którzy w śmiertelnej trwodze przed Turkami wyglądają Twojego wybawienia. Jeżeli
              Wiedeń dostanie się w ręce nowych nieprzyjaciół, wówczas biada nam!... nikt ich
              bowiem nie powstrzyma od triumfalnego pochodu do naszej ziemi ojczystej, której
              dzieci Ciebie, Najjaśniejszy Panie - jako obrońcę swego, powitać i na drogę
              błogosławić przyszły!... Biada nam, jeżeli wpadniemy w ręce tych odwiecznych
              katów naszych. (...) I któż wybawi z ręki tych katów, jeżeli nie Ty,
              Najjaśniejszy Królu i Panie?... Pan Bóg Cię posyła, abyś z pomocą Bożą pokonał
              i pogromił odwiecznych katów naszych i jako zwycięzca uwieńczony wiekopomną
              sławą powrócił w czerstwem zdrowiu do ojczyzny swojej, którą chwalebnie
              władasz."
              Mowa ta podobała się Janowi III Sobieskiemu.
              Jerzy Bernard Welczek został pochowany w kościele gliwickich franciszkanów.

    • szwager_z_laband Herb Welczkow 30.12.05, 13:45
      Wieze.
      "In rotem Felde auf grünem Boden stehen neben einander zwei silberne, schwarz
      gefugte, viereckige Türme (wieze), jeder mit drei zu 2 und 1 stehenden
      viereckigen Fenstern und mit einem spitzen Dach; Helmschmuck: drei
      Straussenfedern. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Als von dem Feinde
      ein Schloss an der Oder belagert wurde, schlug sich ein Ritter durch deren
      Linie und kam mit seinen Leuten den Belagerten zu Hilfe. Es wurde nun die
      Verteidigung so tapfer weitergeführt, dass der Feind abziehen musste. Dafür
      habe König Boleslaw III. Krzywousty dem Ritter dieses Wappen verliehen, also um
      1125. Die Heimat des Wappens war Schlesien, von wo es nach Polen um 1500 kam.
      Dasselbe führen die: Borynski, Kozlowski, Nidecki, Osynski, Raszyc, Welczek,
      Weprowski, Wieprzewski, Wolk Doch verändert führen das Wappen die: Raszyc,
      Borynski, Kozlowski, Osynski, Wieprzewski: einen runden Turm mit Zinnen, auf
      dem zwei kleine Türme mit Zinnen stehen, jeder mit einer Öffnung; Helmschmuck.
      das Wappenbild."

      "Die Grafen Welczek und Gleiwitz

      Von Baurat P.Scheitza
      (ze "Gleiwitzer und Beuthener Heimatblat")
      /fragmynty/

      "Wie kommt es nun, daß die Familie Raschütz vonDubensko den Namen "Welczek von
      Dubensko" annahm? Der Genealoge Pilnacek, Wien, glaubte, daß der Name "Welczek"
      vielleicht durch Heirat eines Raschütz vonDubensko mit einer Frau aus der
      Adelsfamilie Wilczek übernommen worden sei. Diese Familie Wilczek führt aber
      ein ganz anderes Wappen als die Welczeks, nämlich einen aufspringenden
      silbernen Ziegebock in rotem Schilde. Es stimmen also die Wappenfarben -Rot-
      Silber. Die Wilczeks hatten den Beinamen von Gutenland. Auch sie spielten in
      der ältesten Geschichte der Stadt und Burg Cosel eine große Rolle. Wohnsitz der
      Grafen Wilczek ist heute die Burg Kreuzenstein bei Wien."

      "Die Welczeks haben wie die Merzahl der ureingesessenen Familien ihre
      oberschlesische Heimat verloren. Ihre glanzvolle Vergangenheitaber kann man
      ihnen nicht nehmen und sie wird stets wegweisend für die kommenden Geschlechter
      dieser altberühmten Familie sein, die heute noch besteht. Der frühere deutsche
      Botschafter in Paris und Madrit verbringt seinen otium cum dignitate und
      vertritt den souveränen Malteserritterorden in Chile. Sein Sohn ist als
      Botschaftsrat bei der deutschen Botschaft in Wien tätig."

      to bouo wydane we oku 1958."
      • szwager_z_laband Re: Herb Welczkow 30.12.05, 14:50
        czuchow.cba.pl/rody_wlascicieli.htm
        i przi okazji reklama tyj zajty:)

        czuchow.cba.pl/
        • szwager_z_laband Re: Herb Welczkow 30.12.05, 14:55
          czuchow.cba.pl/welczek_rod.htm
    • szwager_z_laband Sisi 30.12.05, 13:48
      Sissy i Laband , 10.Nov.2004 20:08

      Wer war Maria Katharina Fürstin von Pless?

      Als bayerische Gräfin, Maria Katharina Schönborn-Wiesentheid, - liebevolle auch
      ´Sissy´ genannt,

      fühlte sich die überzeugte und praktizierende Katholikin mit Pless und den
      Plesser Bürger sehr verbunden, da ihre Mutter, die Freiin von Welczek selbst
      aus Laband (£abêdy bei Gleiwitz) in Oberschlesien stammte.

      Im Jahre 1924 heiratet die Freifrau Maria Katharina den Hans Heinrich XVII,
      Prinz von Pless, Reichsgraf von Hochberg, Freiherr zu Fürstenstein und siedelte
      nach Pless über.

      Die Eheleute, Familie von Pless waren die letzten offiziell in Pless Besitzer
      u.a. von Tichauer Brauereien.

      Fürst Hans Heinrich XVII starb am 26.1.1984 in London. Sein Bruder, Graf
      Alexander, folgt ihm als V. Fürst von Pless schon schwer erkrankt und starb
      kurz darauf am 22.2.1984 in Mallorca.

      „Unsere Fürstin“ Maria Katharina geboren am 8.9.1896 in Berlin ist in München
      1994 gestorben.

      Ihr Neffe, als Sohn von HH-XVII des jüngsten Bruders - Graf Bolko (23.9.1910-
      22.6.1936) – Bolko Graf von Hochberg, VI. Fürst von Pless (geb. 3.4.1936) ist
      seitdem Chef der Familie von Hochberg. Oft aus München fährt der Fürst nach
      Pless, heute Pszczyna, wo sein Großvater HH-XI ihm sein Kabinett „zur Verfügung
      vorbereitet“.
    • szwager_z_laband krysztauowo noc a Welczek ze Laband 30.12.05, 14:15
      to je dlo mie najciekawszy wontek w kerym zamiyszane som Welczki ze Laband -
      sam pora tekstow o tym:

      "Siódmego listopada 1938 roku, siedemnastoletni chłopiec, Herszel Grynszpan,
      polski Żyd nielegalnie przebywający w Paryżu, wszedł do budynku ambasady Rzeszy
      Niemieckiej i oddał pięć strzałów z rewolweru do 29-letniego dyplomaty Ernsta
      vom Rath. Dwa dni później, Rath zmarł w wyniku odniesionych ran. Hitlerowska
      propaganda nazwała zabójstwo "atakiem terrorystycznym Żydów w celu wywołania
      rewolucji światowej". Dziewiątego listopada 1938 roku, na ulice niemieckich
      miast wyszły faszystowskie bojówki, demolując żydowskie sklepy i domy, paląc
      świątynie i aresztując niewinnych ludzi. Ofiarą zainscenizowanego przez
      hitlerowców pogromu padło 91 osób, 26 tysięcy zostało aresztowanych. 177
      synagog stanęło w ogniu. Wydarzenie to weszło do historii jako "Kryształowa
      Noc" - co było przypomnieniem dziesiątków tysięcy rozbitych szyb wystawowych
      żydowskich sklepów, których odłamki zalegały ulice. Aby usunąć szkody,
      belgijskie fabryki szkła musiały pracować pełną parą przez sześć miesięcy. "Noc
      Kryształowa" uznawana jest jako początek Holocaustu, czyli planowego
      wyniszczenia Żydów przez nazistów i kamień milowy na drodze do Drugiej Wojny
      Światowej.

      Dotychczas uważano, że Herszel Grynszpan chciał zamordować ambasadora Niemiec w
      Paryżu, hrabiego Welczek, zastrzelił zaś pierwszą napotkaną osobę. Zrobił to
      zaś dlatego, że hitlerowskie Niemcy postanowiły pozbyć się kilkunastu tysięcy
      Żydów przybyłych z Polski - wśród nich jego rodziców. Jednak niemiecki historyk
      Hans-Jürgen Döscher twierdzi, że młody człowiek dokładnie wiedział do kogo
      strzela i dlaczego - do swego byłego kochanka który nie wywiązał się ze
      złożonych obietnic. Profesor Döscher, który wykłada historię współczesną na
      uniwersytecie w Osnabrück (północne Niemcy) szczegółowo odtworzył wydarzenia,
      które doprowadziły do Kryształowej Nocy, a są one doprawdy zaskakujące.
      Posłużył się przy tym drobiazgowo zebranymi, nigdzie dotąd nie publikowanymi
      dokumentami, włączając w to zeznania świadków i pamiętniki znanego pisarza
      francuskiego André Gide‘a. Wyniki jego badań przedstawia gazeta "Guardian".

      Dowiadujemy się więc, że niemiecki dyplomata Ernst vom Rath był znany w
      paryskim środowisku homoseksualnym, gdzie nosił przydomek "ambasadorowa" lub
      też "Notre Dame de Paris". Był on bywalcem popularnego wówczas gejowskiego
      baru "Le Boeuf sur le Toit" i tam właśnie poderwał Grynszpana, "chłopca o
      aksamitnym spojrzeniu". Była to bardzo nierówna para. Żydowski nastolatek,
      uciekinier, bez legalnych papierów i arystokratyczny, zmanierowany dyplomata na
      usługach nazistowskiego reżymu. Vom Rath obiecał Grynszpanowi załatwienie
      paszportu, ale słowa nie dotrzymał. Zrozpaczony chłopak wpadł do budynku
      niemieckiej ambasady przy rue de Lille 78 i zażądał widzenia z wiarołomnym
      kochankiem. Kiedy ten się zjawił, wyciągnął rewolwer i oddał pięć strzałów.

      Herszel Grynszpan został natychmiast aresztowany i trafił do więzienia. W roku
      1940 przekazany został władzom hitlerowskich Niemiec, które planowały nawet
      urządzenie pokazowego procesu, by tezą o "żydowskim światowym spisku" uzasadnić
      wywołanie wojny. Wspólny raport niemieckich ministerstw spraw zagranicznych,
      sprawiedliwości i propagandy głosił jeszcze w roku 1942, że "celem procesu ma
      być wyjaśnienie narodowi niemieckiemu i całemu światu, że wina za wybuch wojny
      spada na Żydów".

      Profesor Döscher pisze, że kiedy Grynszpan dowiedział się o tych planach,
      wyznał całą prawdę. Prokuratura zbadała sprawę, doszła do wniosku że proces
      może zakończyć się kompromitacją. Herszel Grynszpan trafił do obozu
      koncentracyjnego w Sachsenhausen, gdzie słuch po nim zaginął.

      Wśród cytowanych przez profesora Döschera dokumentów, znajdują się wspomniane
      fragmenty pamiętników pisarza francuskiego André Gide‘a, który, jak powszechnie
      wiadomo, był gejem. Gide (także pochodzenia żydowskiego) nie może w nich ukryć
      zdumienia, że nikt jeszcze nie zwrócił uwagi na kulisy tak znanego wydarzenia
      historycznego jak Noc Kryształowa. "Ten mały Żyd-morderca i jego kochanek, tak
      intymny związek. Jak to się stało, że nikt jeszcze nie wywlókł tego na światło
      dzienne?" Teraz już wiemy...
      "
      • szwager_z_laband ps 30.12.05, 14:27
        Chronik von Herschel Grynszpan

        28. März 1921 Geburt in Hannover, Burgstraße 36 als Sohn des Schneiders Sendel
        Grynszpan, (* 17. Oktober 1886 in Dmenin, Russland)

        1927 bis 1935 Besuch der Volksschule in Hannover, Burgstraße 22. Vorzeitiger
        Abbruch wegen zunehmender Anfeindungen.

        1935 bis 1936 Besuch der "Rabbinischen Lehranstalt Jeschiwa", Frankfurt am
        Main, Theobald-Christ-Straße 6, wo die Schüler für den Beruf des Rabbiners bzw.
        eines Religionslehrers ausgebildet wurden.

        April bis Juli 1936 Aufenthalt in Hannover ohne Arbeit

        Juli bis August 1936 Aufenthalt bei Verwandten in Brüssel. Dort wartet er auf
        die Dokumente, um nach Palästina auszuwandern

        August 1936 bis Februar 1937 Illegaler Aufenthalt in Paris bei Verwandten

        Februar 1937 bis August 1938 Weiterer Aufenthalt in Paris, jetzt aber
        legalisiert

        ab August bis November 1938 Wieder illegaler Aufenthalt in Paris

        28. Oktober 1938 Deportation der Eltern und Geschwister nach Polen

        6. November 1938 Einbuchung in das Pariser Hotel "Hotel de Suez", Boulevard de
        Strasbourg 17, unter dem Namen "Heinrich Halter", Alter: 18, Adresse: Hannover

        7. November 1938 Besuch des Eisenwarenladens "A La Fine Lame", Rue du Faubourg
        Saint-Martin 61. Kauf eines 6,35 mm Trommelrevolvers. Vor der Deutschen
        Botschaft in der Rue de Lille 76 trifft er durch Zufall auf den deutschen
        Botschafter Graf Welczek. In der Botschaft erschießt er den Legationsrat Ernst
        Eduard vom Rath mit fünf Schüssen.

        Das Zusammantreffen von Herschel und vom Rath ereignet sich zufällig. Der
        zuständige Vertreter des Botschafters war der Gesandtschaftssekretär Ernst
        Achenbach, der sich an diesem Morgen verspätet hatte. So wurde Herschel an den
        schon anwesenden vom Rath verwiesen (1).

        November 1938 bis Mai 1940 Haft im Untersuchungsgefängnis Frèsnes bei Paris

        1. Juni 1940 Evakuierung aus Paris vor den anrückenden deutschen Truppen nach
        Bourges

        18. Juni 1940 Flucht nach Toulouse

        Juli 1940 Haft im Gefängnis von Toulouse

        18. Juli 1940 Auslieferung an die deutschen Behörden

        Juli 1940 bis Januar 1941 In Haft bei der Gestapo in Berlin

        Januar 1941 bis Sommer 1941 Haft im KZ Sachsenhausen

        Sommer 1941 bis Sommer 1942 Haft im Untersuchungsgefängnis Berlin Moabit

        Sommer 1942 bis Frühjahr 1945 Haft im KZ Sachsenhausen. Danach gibt es keine
        Daten mehr über seinen Verbleib. Einigen Berichten zufolge wurde er von der
        Roten Armee befreit. Andere sprechen von einer Befreiung durch die Amerikaner
        im Gefängnis Magdeburg

        Frühjahr 1945 Vermutlicher Aufenthalt in Paris mit falscher Identität
        (in "Deutsche Wirtschaftszeitung" vom 24. Juli 1960:

        "Nach unseren Informationen aus Paris bestätigte die französische Polizei
        Grünspans Anwesenheit in Paris und erklärte, sie werde ihn unbedingt decken.
        Der Mann wolle seine Ruhe haben." Andere Quellen sprechen von seinem Tod vor
        1945, aber es werden keine Dokumente vorgelegt.
    • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 30.12.05, 14:36
      Die französisch-deutsche Erklärung ist am Kai von Orsay.... im Laufe eines
      Eingangs der französischen und ausländischen Presse im Rundfunk ausgestrahlt
      worden. N.p.m.: Herr von Ribbentrop, der die deutsche Erklärung vor macht;
      rechts die HERREN Bonnet und Léger links Herr von Welczek. 6.XII.1938.

      La déclaration franco-allemande a été radio-diffusée au Quai d'Orsay. ... au
      cours d'une réception de la Presse française et étrangère. N.p.m. : M. von
      Ribbentrop faisant la déclaration allemande devant le micro; à droite MM.
      Bonnet et Léger, à gauche M. von Welczek. 6.XII.1938.


      www.cegesoma.be/pallas/servlet/gisc?vn=49176
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