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Friedrich Nowottny

26.01.06, 17:55
Friedrich Nowottny
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Friedrich Nowottny (* 16. Mai 1929 in Hindenburg, Oberschlesien; heute
Zabrze, Polen) ist deutscher Journalist und ehemaliger Intendant des
Westdeutschen Rundfunks (WDR).

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Leben
Nach seinem Schulabschluss arbeitete Friedrich Nowottny von 1946 bis 1948 bei
der britischen Besatzungsmacht in Bielefeld. Seine journalistische Karriere
begann er 1948 als freier Mitarbeiter und Lokalreporter bei der Tageszeitung
Freie Presse in Bielefeld. Bevor er 1953 ein Volontariat bei dieser Zeitung
aufnahm, war er zwischenzeitlich in der Hauptverwaltung der Deutschen
Eisenbahn-Versicherungskasse in Bielefeld beschäftigt. Nach dem Abschluss des
Volontariats wurde er als Redakteur übernommen und wurde 1958 Ressortleiter.

1962 wechselte Nowottny zum Saarländischen Rundfunk und wurde Leiter der
Fernsehhauptabteilung für Wirtschaft und Soziales. Die Fernsehsendung Der
Markt - Wirtschaft für jedermann machte ihn beim Fernsehpublikum bekannt.
1965 übernahm er bereits die Stelle des stellvertretenden Chefredakteurs.

Am 1. April 1967 wechselte Nowottny als stellvertretender Studioleiter zum
WDR in das Fernsehstudio Bonn, das er ab dem 1. Februar 1973 leitete. Für die
ARD moderierte er bis zum 7. Juni 1985 insgesamt 1000 mal die Sendung Bericht
aus Bonn, die unter ihm zur Institution wurde. Außerdem war er Kommentator
und Chefkorrespondent der ARD. Wegen seiner ironischen Berichterstattung und
Schlagfertigkeit vor allem in Interviews mit Politikern gehörte er zu den
beliebtesten Fernsehjournalisten und verhalf dem Politjournalismus zu höherer
Popularität. Als legendär gilt ein Interview mit Willy Brandt mit langen
Fragen und kurzen Ja-/Nein-Antworten.

Am 14. Juni 1985 stieg Nowottny zum Intendanten des WDR auf. Als einer der
größten Erfolge seiner Tätigkeit als Intendant gilt die Einführung des WDR-
Vollprogramms im Jahre 1994. In seine Amtszeit fielen weiterhin der Start der
Weekly „Lindenstraße“, die Einführung des ARD-Frühstücksfernsehens und der
Radioprogramme Eins Live sowie WDR Radio 5. 1991 und 1992 führte Nowottny die
ARD als Vorsitzender an. In seiner Amtszeit managte er die Aufnahme der
ostdeutschen Rundfunkanstalten in die ARD sowie die Fusion des
Deutschlandfunks und RIAS Berlin zum DeutschlandRadio. Den WDR-Chefposten
übergab Nowottny am 30. Juni 1995 an Fritz Pleitgen und ging in den Ruhestand.

Lange hielt es ihn dort allerdings nicht. Noch heute erscheint Friedrich
Nowottny gelegentlich auf dem Bildschirm wie z. B. als Kommentator der
Bundestagswahl 2002 für RTL aktuell und der Bundestagswahl 2005 für Phoenix.
Er arbeitet wieder als freier Journalist, hält Vorträge und schreibt u. a.
für eine Zeitungskolumne im Kölner Express.
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    • ballest Re: Friedrich Nowottny 26.01.06, 18:39
      Bardzo znany i bardzo lubiany, zawsze podkreslou, ze jest aus Oberschlesien!

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Nakarm Pajacyka