Niemcy=murzyni

17.11.03, 20:53
Ostatnio czytalem ,ze niemieccy jency,ktorzy zostali wzieci do niewoli przez
Amerykanow pracowali na amerykanskich plantacjach w Missisipi,Georgii czy
Alabamie.Niemcy ,a takze Slazacy podobno byli tam traktowani 100 razy
gorzej ,jak murzyni.Wie ktos moze cos na ten temat? Moze dziadek
dziadek ,ktoregos z was byl takim slasko niemieckim murzynem?
    • Gość: ballest Re: Niemcy=murzyni IP: *.dip.t-dialin.net 17.11.03, 21:21
      MEIN OPA WAR VÖLKERMÖRDER...

      Die Wehrmachtssoldaten waren 'das einfache Volk' an der Front, kämpfend für
      die Umsetzung des kollektiven Vernichtungsprojektes, das keinesfalls allein
      Projekt der Nationalsozialisten war, sondern Unterstützung durch alle
      Deutschen erfuhr, die ihre Freiräume zur Verweigerung absichtlich nicht
      nutzten. So wird die Ausstellung von rechtskonservativer Seite
      als „Vernichtungsfeldzug gegen das deutsche Volk“ (Bayernkurier) angesehen
      und
      auch aus der 'Mitte' der Gesellschaft heraus angegriffen, von denjenigen,
      die
      wie Gerhard Schröder ihren Papas und Opas in Wehrmachtsuniformen verzeihen
      wollen, und für die weiße Weste der deutschen Soldatenehre einstehen. Diese
      revanchistischen Pöbeleien sind allerdings nur die eine Hälfte. Die
      Wehrmachtssaustellung funktioniert ebenso perfekt im Vergangenheitsdiskurs
      eines 'aufgeklärten' Deutschlands. Der Umgang mit ihr erzeugt
      Geschichtsbilder, historisiert NS-Verbrechen, versucht diese aufzurechnen
      oder
      durch Einordnung des NS in ein 'Jahrhundert der Gewalt' vergleichbar zu
      machen.

      Die Debatten, in deren Kontext der Wehrmachtsaustellung auch von offizieller
      Seite Anerkennung zukommt, stehen unter dem Zeichen von 'Verantwortung'
      und 'Aussöhnung zwischen den Generationen' oder den 'Völkern'. Verständnis
      für
      Opferschicksale bedeutet hier aber auch gleichzeitig Verständnis für
      Täterschicksale; alles wird munter in einen bunten Matsch aus 'Verbrechen'
      gemischt, von dem Deutschland sich nun positiv absetzen kann, und welcher im
      Anschluss an den Krieg gegen Jugoslawien es Deutschland zum Beispiel
      erlaubt „nicht trotz, sondern wegen Auschwitz“ Kriege zu führen, eben
      standortgerechte Instrumentalisierung der deutschen Geschichte für
      militaristische (Außen-)Politik zu betreiben. So ersetzt ‚deutsche
      Verantwortung’ den Begriff der Schuld. Verantwortung ist interpretierbar und
      verwendbar für eigene Zwecke, als Imperativ um, jeweils der Situation
      entsprechend, sich für Krieg oder Frieden stark zu machen. Deutschlands
      Täterschicksal bedeutet, dass es nun aufgrund seiner Vergangenheit handeln
      muss, allerdings nicht im Sinne der Opfer, sondern aus eigener Perspektive.
      Plakativ demonstrierte Abgrenzung zum 'schlechten' Deutschland des
      Nationalsozialismus erlaubt neue nationale Selbstfindung.

      Dieser Komplex ist kein Modell der 'Eliten' oder der 'Kriegstreiber' sondern
      ein gesamtgesellschaftlich verankerter. Schuldabwehr funktioniert
      schließlich
      am besten bei denen, die selbst genau wissen, dass sie im Notfall sich dem
      Täterkollektiv zuordnen würden. ' Verantwortung & Frieden' aus dem Deutschen
      übersetzt, bedeutet Schuldabwehr mit dem Ziel der Wiedergeburt des
      Kollektivs,
      dessen Verbrechen nicht zu leugnen sind. Die Konsequenz, welche die
      Deutschen
      daraus ziehen ist denkbar einfach. Man betrauert sich selbst und erstarrt
      selbstmitleidig in unterwürfiger Lethargie der Besiegten bis zur nächsten
      Gelegenheit, wie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Spätestens in Kriegs-
      und Krisenzeiten dann (wie jüngst angesichts des 3. Golfkrieges oder der
      Flutkatastrophe), bricht das (Nicht-)Bewusstsein der Krise wieder durch, man
      rekurriert in Deutschland ganz real zum „wir sind ein Volk“, der
      Verschmelzung
      von Staat und Gesellschaft, zur autoritären, antisemitischen oder
      antiamerikanischen Gemeinschaft, in der Überzeugung endlich aus dem
      permanenten Opfer und Krisenstatus ausbrechen zu können.

      Ziel der Angriffe werden dann die als 'Kriegsverbrecher' titulierten
      alliierten Befreier. Die Bombardements von deutschen Städten werden von
      SPIEGEL und Jörg Friederichs Bestseller ‚Der Brand’ zum ‚Krieg gegen die
      Deutschen’ erklärt, der militärisch sinnlos gewesen sei. Fakt ist, dass,
      ausgehend von der These, dass es in Deutschland keine wesentlichen
      Unterschiede zwischen Führer und Geführten gebe, die massiven Luftangriffe
      den
      Durchhaltewillen der Deutschen, welche fest geschlossen im Luftschutzkeller
      auf den Endsieg warteten, brechen sollten. Jene hatten allerdings anderes im
      Sinn als aufzugeben. Man trauert der verlorenen Heimat im Osten nach,
      beklagt
      den 'hinterhältigen Angriff' auf die 'Wilhelm Gustloff' und empfindet
      Mitgefühl für die deutschen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen in der
      Sowjetunion. Empört wird sich über alles, was nach der militärischen Wende
      an
      der Ostfront in Stalingrad den Volksdeutschen und Wehrmachtssoldaten
      wiederfahren ist. Die Bombardierung Dresdens steht hier als „Symbol des
      Untergangs, des Grauens und des Leidens (...), das jener Krieg über die
      Menschheit brachte" wie es der Intendant der Dresdener Musikfestspiele
      ausdrückte. Ob nun Luftkrieg oder Vertreibung, jedes dieser Ereignisse war
      notwendig, um Deutschland in die Knie zu zwingen, jedes war Teil des
      Programms
      antifaschistischer Gegenwehr.

      Dass gerade an diesen Themen sich aktuell der Volkszorn bricht, beweist die
      Notwendigkeit antifaschistischer Intervention, neben militanter Gegenwehr
      gegen Nazis, die Deutschen niemals ihre Niederlage vergessen zu lassen, sie
      in
      ihrer nationalen Schmach klein zu halten, als unterwürfige, lethargische
      Wesen
      einer permanenten Nachkriegsgesellschaft deren Horizont hinter ihrem
      Gartenzaun aufzuhören hat. Aufklärung funktioniert hier nicht; das Gegenteil
      hätte innerhalb der letzten 58. Jahre bewiesen werden

      • Gość: molotov Re: Niemcy=murzyni IP: *.dip0.t-ipconnect.de 17.11.03, 21:33
        bist du als Pole beim Asta? hast du bereits gelernt, ein
        Molotov-Coctail anzufertigen?
        • silesius88 Re: Niemcy=murzyni 17.11.03, 21:43
          Gość portalu: molotov napisał(a):

          > bist du als Pole beim Asta? hast du bereits gelernt, ein
          > Molotov-Coctail anzufertigen?


          Tja, Volksgenosse molotov hat seine Stimme erhoben ! Willst etwa' die Taten
          deiner Vorfahren und Gleichgesinnten leugnen ?! Dies haette mich gar nicht
          gewundert. Die Studenten waren fuer euch, braunes Pack schon immer die
          Pruegelknaben in dieser s.g. Republik.



          pyrsk
          silesius88
          • Gość: molotov Re: Niemcy=murzyni IP: *.dip0.t-ipconnect.de 17.11.03, 21:59
            denke auch an die Taten deiner polnischen Vorfahren. Es
            gibt keine Täter-Nation, mesco...
            • silesius88 Re: Niemcy=murzyni 17.11.03, 22:30
              Gość portalu: molotov napisał(a):

              > denke auch an die Taten deiner polnischen Vorfahren. Es
              > gibt keine Täter-Nation, mesco...


              Tja, deine Vergleiche koennen nur eine Krankheit deuten ... hmmm ... bei dir !


              pyrsk
              silesius88
              • Gość: hanys Re: Niemcy=murzyni IP: *.atl.client2.attbi.com 19.11.03, 11:23
                a tys po polsku juz zapomniol? ciekawe kto ci to przetlumaczyl na szwabski
    • silesius88 Re: Niemcy=murzyni 17.11.03, 21:30
      Nasche karlusy w sztamknajpa na Weddingu godoly, co nyimieckie i szlezjerskie
      krigsgefangyne u sowiyetuf na plantacjach bawylny w Kazachstanie robili. Uoni
      tysch cuglinie na Syberia budowali a pschede fschystkim w kopalnia pod Workuta
      fedrowali. Jydyn taki nyimiecki krigsgefangyny to nawyt na Alaska uciekal
      psches cisnina Byringa ale go Amerykany do sowyetuf zadenunjowali i spowrotym
      poslali.


      pyrsk
      silesius88
    • Gość: hanys Re: Niemcy=murzyni IP: *.atl.client2.attbi.com 19.11.03, 11:20
      niy czytej tych komunistycznych gazet synek
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