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Śląski Ogród Zoologiczny

    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 17:55
      Die Elefanten (Elephantidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Rüsseltiere. Die Familie stellt die größten gegenwärtig lebenden Landtiere und schließt außerdem die einzigen heute noch lebenden Vertreter der Ordnungsgruppe ein. Es werden drei rezente Arten unterschieden: der Afrikanische Elefant, der die weitgehend offenen Landschaften Afrikas südlich der Sahara bewohnt, der ebenfalls in Afrika heimische, aber weitgehend auf tropische Regenwälder beschränkte Waldelefant und der im südlichen und südöstlichen Asien vorkommende Asiatische Elefant, der eine Vielzahl von Landschaftsräumen nutzt. Alle Elefanten sind durch ihren Rüssel, ein muskulöses Organ, das aus der Verwachsung der Nase mit der Oberlippe hervorgegangen ist, und durch ihre aus den oberen Schneidezähnen gebildeten Stoßzähne gekennzeichnet. Weitere auffällige Merkmale finden sich in dem massiven Körperbau mit säulenförmigen Beinen und der grauen, wenig behaarten Haut.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:01
      Allgemein sind Elefanten massige Tiere mit einem großen und kurzen, dafür hohen Kopf auf kurzem Hals, säulenförmigen Beinen und einem über einen Meter langen Schwanz mit pinselartigem Ende. Das auffälligste Merkmal bildet der Rüssel, ein schlauchförmiger Muskelkörper entstanden aus der mit der Oberlippe verwachsenen Nase. Die Ausprägung des Rüssels bewirkt, dass die Maulöffnung bei den Elefanten verhältnismäßig klein ist. Als weiteres Kennzeichen kommen die vor allem bei erwachsenen Tieren ausgebildeten oberen Stoßzähne hinzu. Seitlich am Kopf setzen große, fächerartige Ohren an, die je nach Art unterschiedliche Ausmaße haben. Der Körper ist plump, die Rückenlinie verläuft entweder gerade beziehungsweise gesattelt wie bei den afrikanischen Elefanten oder aufgewölbt wie beim Asiatischen. Bei ersteren liegt der höchste Körperpunkt an den Schultern, beim letzteren auf der Stirn. Das Fellkleid der Elefanten ist sehr spärlich ausgebildet, längere Haare treten zumeist am Kinn und an der Rüsselspitze sowie am Schwanzende auf. Die Haut ist grau gefärbt, weist aber häufig pigmentfreie Flächen auf. Die eigentliche Hautfarbe kann durch Erd- und Staubbedeckung übertüncht sein.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:05
      Die Stoßzähne, allgemein auch Elfenbein genannt, werden aus Carbonat-Hydroxylapatit-Kristallen gebildet (Hauptbestandteil Dahllit), die mit Kollagenfasern verbunden sind. Dabei tragen die Kristalle hauptsächlich zur Härte der Stoßzähne bei, während die Kollagenfasern für die Elastizität sorgen. Strukturell bestehen die Stoßzähne aus drei Zonen. Den Hauptbestandteil bildet das Zahnbein, das der Knochensubstanz ähnelt, aber stark mineralisiert und daher frei von Zellen ist. Es besitzt einen faserigen Aufbau und ist von zahlreichen, mit Kollagen gefüllten Kanälchen durchsetzt. Der mineralische Anteil beträgt rund 59 %, der organische etwa 33 %, der Rest entfällt auf Wasser.[19] Umhüllt wird das Zahnbein von einer dünnen Schicht aus Zahnzement. Im Inneren dehnt sich die Pulpa aus, die hauptsächliche Wachstumszone. Das hier entstehende neue Zahnmaterial lagert sich in mehrfachen Wachstumsschüben ab, deren Länge zwischen wenigen Millimetern bis zu 35 cm variiert. Im Durchschnitt kann mit einer jährlichen Zuwachsrate von etwa 17 cm gerechnet werden.[14] Durch die Wachstumsschübe setzt sich der Stoßzahn aus zahlreichen übereinandergestülpten, konischen „Hüten“ zusammen. Im Querschnitt erscheinen diese Wachstumsphasen als ringartig mit den ältesten Zonen an der Außenseite und den jüngsten im Innern, vergleichbar den Baumringen in umgekehrter Reihenfolge.] Für die Bildung des Zahnbeins bedarf es großer Mengen an Calcium und Natrium, die beim Asiatischen Elefanten etwa täglich 60 g Calcium und 100 g Natrium betragen. Zahnschmelz ist an den Stoßzähnen der Elefanten in der Regel nicht ausgebildet, er findet sich lediglich an der Spitze, wird dort aber relativ schnell durch Nutzung der Zähne abgeschliffen. Im Gegensatz dazu weisen die Milchstoßzähne noch eine dünne Zahnschmelzschicht auf. Der fehlende Zahnschmelz unterscheidet die Elefanten von stammesgeschichtlich älteren Rüsseltierlinien.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:08
      Da die Kiefer der Elefanten relativ kurz und die Backenzähne vergleichsweise groß sind, trägt eine Kieferhälfte immer nur eins bis drei Backenzähne gleichzeitig, wobei aber nur ein Teil durchgebrochen, also sichtbar ist. Die Kaufläche wird stets nur von dem Backenzahn oder den Backenzähnen gebildet, die sich nahe dem Diastema befinden (also im vorderen Bereich des Kiefers). Ausgewachsene Elefanten haben so maximal anderthalb Backenzähne je Kieferast gleichzeitig in Funktion.[13][13][2] Beim Kauen beziehungsweise Zermahlen der relativ harten Pflanzennahrung nutzen sich die Zähne stark ab. Um zu gewährleisten, dass die Mahlleistung stets gleichbleibt, wandert vom hinteren Ende des Kiefers kontinuierlich, wie auf einem sehr langsamen Fließband, „frisches“ Zahnmaterial zum Diastema hin. Diese Wanderung wird durch Resorption und Neuaufbau von Kieferknochensubstanz ermöglicht. Bei den stark abgenutzten Zahnteilen unmittelbar am Diastema wird die Wurzel resorbiert, sodass sie absterben, keinen Halt mehr im Kiefer haben und schließlich abbrechen.[30] Nachdem die ersten drei Backenzähne des Jugendstadiums ausgefallen sind, erfolgt der vollständige Durchbruch des vierten im Alter von etwa 10 bis 14 Jahren, der des fünften mit 26 bis 27 Jahren und des sechsten und letzten mit 34 bis 37 Jahren (jeweils gerechnet auf das Lebensalter eines Afrikanischen Elefanten). Wenn ein Elefant noch zu Lebzeiten alle seine 24 Backenzähne verschlissen hat, muss er verhungern. Diese spezielle Form der Erneuerung von Zahnsubstanz wird horizontaler Zahnwechsel genannt und kommt heute fast ausnahmslos bei Elefanten vor. Sie hat sich innerhalb der Rüsseltiere schon stammesgeschichtlich sehr früh entwickelt und ist erstmals bei der Gattung Eritreum im Oberen Oligozän vor rund 27 Millionen Jahren nachgewiesen.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:23
      Evolutiv entstand der Rüssel schon sehr früh in der Stammesgeschichte der Rüsseltiere. Die Herausbildung des Rüssels führte zu einigen anatomischen Änderungen im Schädelbereich, die vor allem der Ausbildung der massiven Muskulatur geschuldet sind. Die markanteste findet sich in einer außerordentlichen Reduktion des Nasenbeins und einer stark vergrößerten Nasenöffnung. Sekundär kam es auch zur Rückbildung des vorderen Gebisses. Da der Rüssel die Distanz vom Kopf zum Erdboden überbrückt, die der kurze Hals nicht bewerkstelligen kann, ist ersterer unabdingbar bei der Nahrungsaufnahme. Die Schneidezähne, die bei zahlreichen Säugetieren hauptsächlich in schneidender Weise bei der Nahrungsaufnahme Einsatz finden, hatten bei den Rüsseltieren dadurch keine vordergründige Funktion mehr. Mit Ausnahme der Stoßzähne entwickelten sie sich deshalb zurück. Darüber hinaus ist der Rüssel ein Multifunktionsorgan, welches als Tast- und Greiforgan, zur Atmung beziehungsweise Geruchswahrnehmung sowie als Waffe und Drohmittel, zusätzlich auch als Saug- und Druckpumpe beim Trinken dient. Durch die an seinem unteren Ende befindlichen Tasthaare eignet er sich auch als Tastorgan, mit dem die Tiere kleinste Unebenheiten wahrnehmen können. Er findet zudem Einsatz bei der Kontaktaufnahme zu Artgenossen in der Herde, etwa bei den komplexen Begrüßungsritualen und beim Spiel. Mit dem Rüssel werden Staub und Schmutz auf der Haut verteilt, was zum Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung und vor Insekten geschieht. Des Weiteren wird der Rüssel zum Greifen von Gegenständen benutzt, beispielsweise, um sie zum Mund zu führen. Mit seiner Hilfe kann ein Tier Äste und Pflanzen aus bis zu sieben Meter Höhe erreichen. Ähnlich einem Giraffenhals verdoppelt er damit seine Streckhöhe. Gelegentlich dient der Rüssel beim Baden oder Schwimmen als eine Art Schnorchel, zum Riechen wird er hoch in die Luft gehalten. Ausgebildete Arbeitselefanten können mit Hilfe des Rüssels und mit Unterstützung der Stoßzähne sowie in Zusammenarbeit mit dem Elefantenführer Gegenstände von erheblichem Gewicht manipulieren, heben und bewegen
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:31
      Die Lebensweise der heutigen Elefanten ist vergleichsweise gut erforscht. Sie haben eine circadiane Lebensweise. Aktivitäten finden sowohl tagsüber als auch nachts statt. Den größten Teil verbringen die Tiere mit der Nahrungsaufnahme, was etwa zwei Drittel bis drei Viertel ihrer aktiven Phase ausmachen kann. Schlaf nimmt in der Regel nur wenige Stunden in Anspruch und erfolgt häufig in der späten Nacht oder um die Mittagszeit. Währenddessen stehen die Tiere zumeist, eine REM-Phase wird selten erreicht.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:36
      Neben der komplexen Kommunikation besitzen Elefanten auch bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. So erbrachte ein Spiegeltest an Zootieren des Asiatischen Elefanten, dass diese über ein Ichbewusstsein verfügen und sich selbst im Spiegel erkennen können, vergleichbar zu Elstern, Delfinen und Menschenaffen. Bei weiteren Untersuchungen erlernten sie das Unterscheiden von verwandten Musterpaaren wie „schwarz/weiß“ oder „klein/groß“ und konnten sich an diese über einen langen Zeitraum erinnern. Außerdem ist nachgewiesen worden, dass Elefanten in der Lage sind, zu zählen und einfachste Additionsaufgaben zu lösen sowie unterschiedliche Mengen zu vergleichen. Die Gedächtnisleistungen der Elefanten sind insofern besonders, als sie die Rufe abgewanderter oder verstorbener Familienangehöriger noch nach mehreren Jahren wiedererkennen und beantworten.[98] Unter Einfluss extrem negativer Erfahrungen erleiden die Tiere unter Umständen Traumata, deren Ursachen bis in das Fötalstadium zurückreichen oder deren Auswirkungen noch Jahre nach dem Ereignis auftreten können. Des Weiteren zeigen die Tiere verschiedene altruistische Verhaltensweisen, erkennen die Bedürfnisse anderer Gruppenmitglieder oder sind in der Lage, Koalitionen auf Zeit einzugehen. Weitere Studien erbrachten die Verwendung von Werkzeugen oder gar Luft zum Erreichen bestimmter Ziele. Vor allem Letzteres ist hervorzuheben, da es ein gewisses Verständnis für die physikalische Umwelt voraussetzt.[99] Ein überaus bemerkenswertes Verhalten ist das Aufsuchen von Knochen und Stoßzähnen verstorbener Tiere, wobei sich das nicht nur auf Familienangehörige, sondern auch auf andere Artgenossen bezieht. Verbunden sind diese Handlungen mit einem verstärkten Sekretfluss aus der Temporaldrüse und intensiven sozialen Interaktionen im Umfeld des verstorbenen Individuums.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 18:43
      Elefanten können sich allgemein ganzjährig fortpflanzen, in Regionen mit stärker ausgeprägten Jahreszeiten zeichnet sich aber eine gewisse Saisonalisierung ab. Die Brunftphase der Kühe gehört zu den längsten unter den Säugetieren und währt zwischen 13 und 18 Wochen. Sie teilt sich in eine luteale Phase, die zwischen 6 und 12 Wochen anhält, und in eine folliculare Phase von 4 bis 6 Wochen Dauer. Zwischen beiden Abschnitten liegt eine kurze, nichtluteale Phase, während deren es zu einer zweimaligen erhöhten Produktion luteinisierender Hormone kommt. Erst der zweite Produktionsschub führt letztendlich nach einem Zeitraum von 12 bis 24 Stunden zur Ovulation. Wozu der erste Hormonanstieg dient, ist nicht eindeutig geklärt. Womöglich gehört er zur Fortpflanzungsstrategie der Elefanten und ermöglicht es den Kühen, frühzeitig die Aufmerksamkeit paarungsbereiter Bullen zu erwecken. Eine andere Erklärung wäre die einer physischen Vorbereitung des Körpers auf eine bevorstehende Befruchtung. Aufgrund dieses langen Zyklus sind Kühe in der Regel nur drei- bis viermal im Jahr empfangsbereit. Im überwiegenden Teil der Fälle bildet sich eine befruchtete Eizelle, der Follikel hat einen Durchmesser von 21 mm, was relativ klein ist für Tiere dieser Körpergröße. Der Status des Sexualzyklus wird über Laute im niederfrequenten Bereich und durch chemische Signale wie Pheromone im Urin mitgeteilt. Beide Kommunikationsmethoden können über lange Distanzen genutzt werden.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 19:13
      Das Ende mehrerer Elefantenlinien im Oberen Pleistozän und im Verlauf des Holozäns fällt mit der Quartären Aussterbewelle zusammen, deren Ursachen vielfach diskutiert werden. Insgesamt zog sich aber das Aussterben der Mammute und der Vertreter von Palaeoloxodon über einen mehrere Tausend Jahre langen Zeitraum hin und ist so kein einmaliges Ereignis. Hier spielen vermutlich mehrere Faktoren eine Rolle. Sie setzten sich vor allem aus Klimaveränderungen, die die ausgehende letzte Kaltzeit bedingte, und den damit verbundenen Habitatüberprägungen zusammen. Gemeinsam mit diesen hat wohl auch zumindest lokal der Mensch einen Einfluss auf das Verschwinden oder Aussterben einzelner Elefantengruppen ausgeübt, etwa durch aktive Jagd.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 19:17
      Eine größere Bedeutung erreichten Elefanten wieder ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. In der bronzezeitlichen Indus-Kultur im heutigen Pakistan wurden die Tiere auf kleinen Siegeln aus Speckstein eingraviert. Die Funde deuten darauf hin, dass möglicherweise bereits zu dieser Zeit der Asiatische Elefant gezähmt und eventuell als Arbeitstier gehalten wurde.[212] Spätestens seit Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. berichten indische Schriften über Zähmung und Haltung von Elefanten. Ihrer großen Kraft wegen fanden sie vorwiegend Einsatz als Arbeitstiere. Überlieferungen über eine Verwendung als Kriegselefanten reichen bis in das 4. vorchristliche Jahrhundert zurück.[213][214] Von Indien aus breitete sich das Wissen um die Zähmung des Asiatischen Elefanten über Südost- bis nach Ostasien aus. Er wurde dabei in der Folgezeit auch in religiöse Zeremonien integriert. Seine teils heilige Bedeutung in der Region spiegelt sich im elefantengesichtigen Gott Ganesha des Hinduismus und in der Geburtslegende des Siddhartha Gautama im Buddhismus wider. Ihm zu Ehren zieren unter anderem steinerne Skulpturen Tempel und Paläste. Zur Zähmung wilder Tiere wurden spezielle Elefantenschulen eingerichtet, die Trainer von Tieren werden als Mahuts bezeichnet. Diese jahrhundertealte Tradition wird weitgehend in der Familie weitervererbt.[215] Einschränkend muss gesagt werden, dass trotz einer weitverbreiteten Annahme der Asiatische Elefant nie domestiziert wurde, sondern es sich vielmehr um die Zähmung von Wildtieren handelt. Nach dem Tod eines Elefanten müssen daher in der Regel neue Individuen aus den Wildbeständen eingefangen werden.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 19:23
      Die größte Gefährdung für die drei heute existierenden Elefantenarten ist die illegale Jagd. Diese erfolgt vor allem wegen der Stoßzähne, untergeordnet spielen auch das Fleisch als Nahrungsressource sowie Haut und Knochen als Rohstoffquelle eine Rolle. Des Weiteren wirken sich die Lebensraumzerstörung durch Abholzung der Wälder und Zersiedelung der Landschaften infolge der Ausbreitung menschlicher Siedlungen beziehungsweise Wirtschaftsflächen äußerst negativ auf die Bestände aus. Dies führt auch zu den bereits erwähnten Mensch-Elefant-Konflikten. Die IUCN stuft den Asiatischen Elefanten als „bedroht“ (endangered) ein. Der Wildbestand umfasst schätzungsweise 48.320 bis 51.680 Tiere, von denen die Hälfte ungefähr in Indien lebt. Hinzu kommen etwa 14.500 bis 16.000 Individuen, die als Nutztiere gehalten werden. Der Afrikanische Elefant gilt als „stark gefährdet“ (endangered), der Waldelefant als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered). Insgesamt leben in Afrika vermutlich rund 352.000 Elefanten mit dem größten Anteil im nördlichen Teil des südlichen Afrikas und in Ostafrika.[238] Alle drei heutigen Arten werden im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) im Anhang I geführt, womit der überregionale sowie internationale Handel mit lebenden Exemplaren oder Teilen toter Individuen verboten ist. Sowohl der Asiatische als auch die beiden afrikanischen Elefanten sind in zahlreichen Naturschutzgebieten präsent. Zu den wichtigen Herausforderungen gehören der Erhalt und Schutz der Lebens- und Migrationsräume der einzelnen Populationen auch über Grenzen hinweg sowie die Reduktion von Konflikten zwischen Elefanten und Menschen.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 20:38
      De par leur taille souvent impressionnante les membres de cette famille ont fasciné les humains qui les ont largement intégrés à leurs mythes et dans leur culture.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 20:51
      Les défenses sont des incisives supérieures à croissance continue. Chez les éléphants, la formule dentaire n'est jamais complète (deux prémolaires et trois molaires). L'éléphanteau possède des prémolaires de lait qui tombent lorsque les molaires apparaissent, il n'y a pas de prémolaires définitives. Quand la troisième molaire apparaît, c'est au tour de la première de tomber. Un éléphant adulte ne possède que deux molaires et, lorsqu'il devient très âgé, il ne lui reste plus que sa troisième molaire.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 20:53
      Les mâles en musth (rut), dont le taux sanguin de testostérone peut s'accroître cinquante fois, agitent les oreilles et secouent la tête. De leur pénis devenu vert, dégouline une urine fortement odorante.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 21:20
      La seconde, moins nombreuse, est l'Éléphant de forêt d'Afrique, Loxodonta (africana) cyclotis, à oreilles généralement plus petites et plus circulaires, et à défenses plus minces et plus droites. L'éléphant de forêt peut peser jusqu'à cinq tonnes, et mesurer 3 mètres. Cette sous-espèce, moins connue en raison des obstacles écologiques et politiques, est plus difficile à étudier, et à protéger. Ils se rencontrent généralement en forêt dense d'Afrique centrale et d'Afrique de l'Ouest. On les trouve aussi parfois en bord de territoire forestier, comme les éléphants de buisson.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 21:35
      Le comportement alimentaire a en général un impact important sur le milieu. Le bilan de ces conséquences varie en fonction des espèces (Afrique, Asie), de la saison, et du biotope et de la densité de la population. Ainsi, l'éléphant peut être considéré comme destructeur d'arbres en particulier dans la savane, alors qu'il participe ailleurs très activement à la régénération en limite des zones forestières. Certaines espèces d'arbres sont dépendantes de l'éléphant pour leur extension : celui-ci friand de leurs fruits en dissémine les graines avec l'excellent terreau que constitue son crottin, capable de contenir jusqu'à 35 % de graines.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 21:44
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    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 21:47
      Na słonia czekała cała Polska, emocjonując się prasowymi doniesieniami. Po dotarciu do kraju trafił do Ogrodu Zoologicznego w Warszawie. Szacowano wówczas jego wiek na ponad 40 lat. Na początku września 1955 r. słoń został umieszczony w pomieszczeniu zajmowanym niegdyś przez słonicę Kasię. Partyzant padł po dwóch latach pobytu w Warszawie.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 21:57
      Z Indii słonie bojowe trafiły do imperium perskiego, które używało ich w wielu kampaniach. Prawdopodobnie pierwsze zetknięcie się Europejczyków z tymi zwierzętami miało miejsce podczas bitwy pod Gaugamelą, stoczonej 1 października 331 p.n.e. pomiędzy armią perską i wojskami Aleksandra Wielkiego[1]. Umieszczone w centrum linii wojsk perskich piętnaście słoni wywarło tak duże wrażenie na żołnierzach Aleksandra, że w poprzedzającą bitwę noc składano ofiary bogu strachu (prawdopodobnie Fobosowi), nie ma jednak dowodów na to, że zwierzęta te brały udział w bitwie. Bitwa pod Gaugamelą okazała się jednym z największych sukcesów Aleksandra, który później docenił wartość słoni bojowych i podczas dalszego podboju Persji włączył wiele z nich do własnych wojsk. Pięć lat później w bitwie nad rzeką Hydaspes przeciwko wojskom hinduskiego księcia Porosa Aleksander Wielki znał już taktykę działania przeciwko słoniom[1]. Panujący w Pendżabie książę Poros wystawił przeciwko Aleksandrowi 200 słoni (według innych źródeł było ich 85), mimo to bitwę przegrał. Według danych historycznych ówczesne królestwo Magadha (znajdujące się na terenie dzisiejszego stanu Bihar) posiadało 6000 słoni bojowych, a powstałe po zjednoczeniu Indii przez Czandraguptę Maurję imperium – 9000 słoni. Liczby te były wielokrotnie większe niż liczba słoni bojowych posiadanych kiedykolwiek przez Persów czy Greków, jednak większość współczesnych historyków uważa te liczby za przesadzone. W Indiach słonie w armii były wykorzystywane nie tylko w czasie bitew ale również do transportu czy forsowania małych rzek – ustawione bokiem, z głowami skierowanymi w dół biegu rzeki umożliwiały żołnierzom przejście na drugi brzeg po swoich grzbietach
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:04
      W następnych stuleciach słonie bojowe były używane w Europie głównie przeciwko rzymskim legionom. W bitwie pod Herakleą w 280 p.n.e. wzięło udział 20 słoni. Przyczyniły się one do zwycięstwa Pyrrusa, gdyż rzymskie konie zlękły się nieznanych im zwierząt i rzuciły do ucieczki. Podczas II wojny punickiej w armii Hannibala znalazły się także słonie. Nieznana ich liczba wyruszyła późną wiosną 218 p.n.e. z terenów obecnej Hiszpanii, kierując się na Rzym, 37 z nich dotarło we wrześniu tego roku do Rodanu, a po wyczerpującym marszu przez Alpy pod wpływem deszczu i chłodu północnej Italii (była już zima) padły wszystkie słonie z wyjątkiem trzech. Zdaniem Katona najdzielniejszym ze słoni był Surus („Syryjczyk”). Brat Hannibala, Hazdrubal, walczył przeciwko Scypionowi dysponując 140 słoniami[3]. Do Italii przybył z 15 słoniami, z którymi jednak nie dotarł do brata
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:09
      Źródła historyczne podają, że król Rajasinghe I, kiedy rozpoczynał w 1558 oblężenie portugalskiego fortu w Kolombo w Sri Lance, miał do dyspozycji 2200 słoni. Referendarz królewski nazywany „Gaja Nayake Nilame” zarządzał poprzez swojego zastępcę, „Kuruwe Lekham” opiekunami słoni, którzy wywodzili się z klanu Kuruwe i byli odpowiedzialni za łapanie zwierząt na wolności, oswajanie ich, trenowanie do różnych celów, a także szkolenie późniejszych ich opiekunów, zwanych kornakami.
      Wraz z wynalezieniem prochu i wprowadzeniem w XV wieku broni strzeleckiej i artylerii zaczenie słoni znacznie spadło ze względu na łatwość, z jaką możne je było zastrzelić z dużej odległości
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:17
      Poza szarżą słonie stanowiły stabilną i bezpieczną platformę dla łuczników, zapewniającą doskonały widok na pole walki i umożliwiającą skuteczniejsze rażenie celów. Zarówno kornacy, jak i pozostali jeźdźcy posiadali poza łukami i kołczanami ze strzałami także długie włócznie, do bezpośredniej walki z jazdą i piechotą przeciwnika. Na grzbietach słoni montowano również bardziej zaawansowaną broń miotającą. Armie Khmerów i Hindusów używały broni podobnej do wielkiej kuszy lub balisty[7], która umożliwiała wystrzeliwanie dużo większych pocisków zdolnych do zabicia słonia lub zniszczenia rydwanu przeciwnika. Pod koniec XVI stulecia próbowano instalować na grzbietach słoni kolubryny, ale względnie powolne zwierzęta przestały być skuteczną bronią w nadchodzącej epoce broni palnej.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:20
      Użyto ich po raz pierwszy w czasie wojen punickich. Stosowano aż do rozpowszechnienia broni palnej. Potrzeba jej stosowania wzięła się stąd, że po pewnym czasie walczący przyzwyczaili się do słoni w bitwach, co skutkowało brakiem paniki wroga i chętnym atakowaniem. Wymyślono również skuteczne sposoby obrony, jak ustawianie rzędów włóczni, słonie silnie ranione nie docierały nawet do linii wroga. Opancerzenie zapobiegało zabiciu słonia na odległość zanim zdąży stratować wroga, oraz ochraniało go w trakcie bezpośredniego ataku. Zbroje były również użyteczne w czasie walki wrogich słoni, dawały opancerzonym znaczną przewagę. W przypadku słoni noszących wszelkiego rodzaju balisty czy katapulty zbroja była nieodłącznym wyposażeniem.
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:24
      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9e/Hannibal_traverse_le_Rh%C3%B4ne_Henri_Motte_1878.jpg/360px-Hannibal_traverse_le_Rh%C3%B4ne_Henri_Motte_1878.jpg
    • madohora Re: Śląski Ogród Zoologiczny 28.09.22, 22:38
      Słonie indyjskie żerowanie odbywają głównie rano, wieczorem i w nocy. Pokarm stanowią liście, owoce, gałęzie a nawet korzenie drzew i krzewów, a także trawy i pnącza.
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