ballest
04.01.10, 20:51
www.kreuz.net/article.10209.html
"Vor einigen Tagen erhielt ich die Photokopie eines Briefes, in dem es um den
österreichischen Diplomingenieur Wolfgang Fröhlich (57) ging, der in die
Botschaft der Islamischen Republik Iran floh und dort um politisches Asyl
ansuchte.
Fröhlich wurde im Januar 2008 in Wien zu sechseinhalb Jahren Haft ohne
Bewährung verurteilt, weil er die Vernichtung von sechs Millionen Juden
mittels der Substanz „Zyklon B“ in Frage gestellt hatte.
„Zyklon B“ ist ein Handelsname und keine Bezeichnung für eine chemische
Verbindung.
Das Mittel wurde und wird heute noch für die Entlausung und Desinfektion von
Spitalwäsche verwendet.
Es besteht aus dem Mineral Kieselgur, das mit Blausäure getränkt wurde.
Blausäure siedet bereits bei 27 Grad und verdampft anschließend. Daraus
entsteht das hochgiftige Gas Zyanwasserstoff, das aber nur langsam aus dem
Kieselgur entweicht.
Dieselbe Technologie hat der Chemiker Alfred Nobel († 1896) bei Nitro-Glyzerin
angewendet.
Nobel tränkte Kieselgur mit dem hochexplosiven Nitro-Glyzerin. Er setzte
dadurch die Explosionsgefahr des Nitro-Glyzerins herab und machte so die
Sprengkraft technisch anwendbar.
Der neue Sprengstoff bekam den Handelsnamen „Dynamit“.
Ich fordere die Staatsanwaltschaft Wien und das Landesgericht Wien mit
Nachdruck auf, unverzüglich zu prüfen, ob und wie ein Massenmord mit dem
Entlausungsmittel „Zyklon B“ in einer Gaskammer überhaupt möglich war.
Ich bitte, mir einen Bericht über diese Prüfung zu senden.
In den vergangenen Tagen brachte der ‘Österreichische Rundfunk’ eine Reportage
über die Befreiung des oberösterreichischen Konzentrationslagers Mauthausen.
Die Stapel von Leichen zeigten Menschen und keine Schaufensterpuppen. Es ist
wichtig, daß diese Dokumente immer wieder gezeigt werden.
Denn viele möchten heute diese Tatsachen am liebsten verschweigen und weglügen.
Es geht aber nicht an, daß schon ein Hauptschüler mit geringen Kenntnissen in
Chemie beweist, daß Massenvergasungen mit dem Entlausungsmittel „Zyklon B“
nicht möglich waren.
Es besteht sogar die Gefahr, daß später einmal die Verbrechen in den
Konzentrationslagern überhaupt, ganz allgemein, in Frage gestellt werden könnten.
Die Zahl der Morde ist für mich kein Thema. Ein einziger vom Staate befohlener
Mord genügt mir, um so einer Regierung die Anerkennung zu versagen.
Das vergangene 20. Jahrhundert ist und bleibt eine Schande für die Menschheit.
Wir können aus der Geschichte nur das Eine lernen: Fehlentwicklungen
rechtzeitig erkennen und dann rechtzeitig und mutig entgegensteuern.
Die Neigung zum Verbrechen hält auch heute in der ganzen Welt an.
Wir ermorden die ungeborenen Kinder und beginnen schon, den Alten, Kranken und
Behinderten das Recht auf Leben abzusprechen.
Es hat den Anschein, daß wir, sechzig Jahre nach Auschwitz-Birkenau, nichts
aus „der Geschichte“ dazugelernt haben.
Ich fordere die Staatsanwaltschaft und das Landesgericht Wien abermals auf,
mit der Prüfung von „Zyklon B“ unverzüglich zu beginnen.
Der Verfasser ist Obmann der
‘Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs’ in Waizenkirchen,
Oberösterreich."
Czyli ta zamiana w niemieckich mediach ze zagazowania na mordowanie nie jest
przypadkowa!