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Sport we Auschwitz

09.01.10, 15:07
Przeniesmy ten temat na nowy wontek, bo w oboizach koncentracyjnych nie tylko
ze byly domy publiczne ale tysz uprawiano tam SPORT!
"Unter den kibicy (Zuschauern) saßen oft auch SS-Männer. 1942 wurden erste
Spiele ausgetragen, 1943/44 gab es „beinahe regelmäßige Fußballturniere“. Das
lag daran, daß sich „besonders nach der Niederlage bei Stalingrad die
Lagerordnung spürbar erleichterte“: „Sogar im Krematorium wurde Fußball
gespielt“, aber generell diente der große „Appellplatz“ als Fußballfeld.

Die Spiele fanden meist am Sonntag statt und wurden von Teams mit neun (!)
Spielern, manchmal auch nur sieben, ausgetragen: Torwart, zwei Verteidiger,
drei Läufer und drei Stürmer. Überwiegend stellten die Arbeits-„Kommandos“
auch die Mannschaften, aber daneben kamen abenteuerliche Kombinationen
zustande: „Krankenbau“ gegen „Block 15“, „alte Nummern“ gegen „Zugänge“, Polen
gegen Deutsche (Österreicher, Franzosen, Russen) oder „jüdische Mannschaften“,
und daß Kapos und Gefangene in einer Mannschaft spielten, war keine
Seltenheit. Die SS schaute den Spielen interessiert zu, bedrohte aber
gelegentlich den polnischen Tormann, wenn dieser bei Spielen gegen „deutsche“
Mannschaften allzu gut hielt. Die Polen, wohlbestückt mit Starspielern der
berühmten Vorkriegsklubs (Cracovia, Warta, Wisla, Ruch u.a.) waren so etwas
wie der „Angstgegner“ der anderen „nationalen“ Teams, und der Schrei der meist
polnischen Zuschauer „Polska gol“ wirkte auf die Spieler wie „Doping“. Unter
den Spielern, alle ehemalige Profis, war mit Czeslaw Sowul (Bild) auch der
Mann, der in allen Berichten von Auschwitz-Überlebenden stets mit Hochachtung
und in vielen „Rollen“ erwähnt wird: Er war Schlagzeuger im Lagerorchester und
ein geborener Entertainer, der mit Witz und Schlagfertigkeit seine
Mitgefangenen aufrichtete. Als früherer Fußballprofi des Klubs „Garbarna“
spielte er auch in Auschwitz weiter und war daneben berühmt wegen seiner
parodistischen Imitationen von Boxkämpfen. Sowul, Häftlingsnummer 167, hat
Auschwitz überlebt und später vor dem Auschwitz-Prozeß in Deutschland, 20.
Dezember 1963 bis 20. August 1965, ausgesagt, jedoch nicht erlaubt, daß seine
Aussage auf Tonband aufgenommen wurde. Warum nicht? Er wird seine Gründe
gehabt haben. Boxen war die „zweite populäre Sportdisziplin“ im KZ Auschwitz.
„Populär“ auch bei der SS, die mitunter an lebenden und durch Fesselung
wehrlosen Gefangenen Boxschläge trainiert haben soll. Bei den Gefangenen
selber ging es sportlicher zu, auch wenn die üblichen Gewichtsklassen nicht
immer exakt eingehalten wurden. So konnte es geschehen, daß der Pole
Kolczynski („Kolka“), vor dem Krieg Mitglied der polnischen Nationalstaffel,
gegen einen konditionell und gewichtmäßig weit überlegenen Deutschen antreten
mußte, was wie der „biblische Kampf David gegen Goliath“ anmutete. Aber
„Kolka“ war seinem Gegner boxerisch in allen Belangen überlegen. "
zukunft-braucht-erinnerung.de/holocaust/vernichtungslager/236.html
Obserwuj wątek
    • ballest Re: Sport we Auschwitz 09.01.10, 15:11
      Czytejcie ale tysz miedzy literami;)
      "Ähnlich verfuhr der Boxer Tadeusz Pietrzykowski, der am 28. März 1941 gegen den
      deutschen Kapo Walter antrat. Bereits in der zweiten Runde traf er den Gegner so
      machtvoll, daß dieser eigentlich kampfunfähig war. Pietrzykowski ging zum ihn
      und fragte: „Was ist los, Walter?“ Der antwortete „in derselben sportlichen
      Art“: „Alles ist in Ordnung“ und gab den Kampf auf. Später boxte Pietrzykowski
      noch siegreich gegen die Deutschen Meyer und Stein, der immerhin
      Ex-Europameister und Deutscher Meister war. Im März 1943 wurde er auf eigenen
      Wunsch ins KZ Neuengamme verlegt, was ihn vor Auschwitzer Gaskammern rettete.

      1944 kam es zu einem regelrechten „Nationenkampf“ Deutsche gegen Polen, den die
      Polen 18:2 gewannen. Die einzige Niederlage kassierte der berühmte Tadeusz
      „Teddy“ Sobolewski, der darüber so verärgert war, daß er von den Schiedsrichtern
      einen augenblicklichen zweiten Kampf forderte. Die Schiedsrichter hatten nichts
      dagegen, der deutsche Gegner auch nicht, so daß die Neuauflage sofort begann –
      die Teddy bereits in der ersten Runde durch k.o. für sich entschied. Insgesamt
      hat „Sobolewski in Auschwitz 37 Kämpfe ausgetragen und nur einen verloren –
      gegen Leo Sanders, einen holländischen Juden. Ähnlich erfolgreich war Antoni
      „Kajtek“ Czortek, der 1936 an der Olympiade in Berlin teilgenommen hatte. In
      Auschwitz boxten er und seine Kameraden um einen Kanten Brot, ein Stück
      Margarine, einen leichteren Arbeitsplatz etc., und zwar in Kämpfen „na smierc i
      zycie“ (auf Tod und Leben). Unblutiger verliefen andere Wettkämpfe, etwa in der
      Leichtathletik (3000- bzw. 100-Meter-Läufe, ausgetragen auf der
      „Hauptlagerstraße“, Hoch- und Weitsprung in eine 4 x 6 Meter Grube zwischen den
      Blöcken 20 und 21, Kugelstoßen etc.), im Handball, bei Schach- und
      Bridge-Turnieren (die Alfons Wrona in Block 14 ausrichtete), im Schwimmen und
      Turmspringen (in dem 1944 gebauten Feuerlöschteich, der 8 Meter breit, 25 Meter
      lang und ausreichend tief war) und anderes mehr.

      Eine große und wachsende Bedeutung hatte schließlich der „therapeutische Sport“
      (sport leczniczy), zumal bei diesem Mediziner wie Dr. Vladimír Hanák, 1936
      Mannschaftsarzt des tschechoslowakischen Olympiateams, ein entscheidendes Wort
      mitredeten. Dieser Sport wurde auch von den Funktionshäftlingen“ sehr geschätzt
      und der „Lagerälteste“ Bruno Brodniewitsch verpflichtete die Häftlinge dazu,
      z.B. die jungen Gefangenen der sog. „Maurerschule“. Bei der Schulung der
      Lagerfeuerwehr gehörte dieser Sport zum Lehrprogramm. Es handelte sich dabei um
      jede Art von prophylaktischen oder therapeutischen Übungen, von der Abhärtung
      gegen Kälte bis zur postoperativen Rehabilitierung, die die Gesundheit und
      Arbeitskraft der Gefangenen erhielten bzw. wiederherstellten. Die Gefangenen
      selber hatten daran das größte Eigeninteresse, denn allzu lange krank zu sein,
      vergrößerte die Gefahr, „ins Gas“ selektiert zu werden. Insofern war es
      verständlich, wenn Hanák und andere Fachleute regelrechte „Kurse“ organisierten,
      die von den Gefangenen eifrigst wahrgenommen wurden – als Mittel zur Eigen- und
      Kameradenhilfe. "
      • ballest Re: Sport we Auschwitz 09.01.10, 15:29
        Tak samo kulturalnie:
        robiono tam muzyka, mmalowano obrazy, co nie zmienia faktu, ze wielu zistalo zamordowanych.
        https://www.shoa.de//images/stories/Holocaust/kz_auschwitz_sport.jpg

        To jest Lagerschlagzeuger und füherer Fussballprofi Czeslaw Sowul. Quelle Zdzislaw Ryn, Stanislaw Klodzinski: Patologia sportu w obozie koncentracyjnym Oswiecim-Brzezinka

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Nakarm Pajacyka