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Hanza {Breslau - Krakau}

11.12.06, 19:30
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/Hanza-map.jpg
Pierwsze hanzy powstały w XII wieku w Niderlandach, następna (tzw. hanza
londyńska składała się z 15 miast z Flandrii i ułatwiała im handel wełną z Anglii.

Największą sławę zdobyła tzw. Hanza niemiecka (w literaturze znana po prostu
jako "Hanza"), która w XIV-XV w. gromadziła praktycznie wszystkie miasta
pobrzeża Morza Północnego i Bałtyckiego. Po uzyskaniu monopolu na wspomnianych
akwenach Hanza osiągała wielkie zyski, a należące do niej miasta często
wówczas właśnie przeżywały swoją świetność. Równie wielkie były wpływy
polityczne Hanzy, zwłaszcza w Niemczech i państwach skandynawskich (m.in.
zwycięska wojna przeciw Danii 1368-1370 – pokój ze Stralsundu gwarantował
Hanzie 15% zysków z duńskiego handlu). Wpływy Hanzy sięgały Nowogrodu i
Anglii. Bogate miasta były w stanie często wystawiać większe i silniejsze
armie zaciężne niż biedni monarchowie, polegający często na pospolitym
ruszeniu swojej szlachty.

W szczytowym okresie rozwoju Hanza liczyła około 160 miast pod przewodnictwem
Lubeki a językiem urzędowym Związku była odmiana języka dolnosaksońskiego z
rejonu tegoż miasta. Delegaci z miast hanzeatyckich zjeżdżali się co jakiś
czas i opracowywali wspólną politykę (tzw. Hansetage).

Z czasem jednak znaczenie tej organizacji zaczęło maleć. Miasta stały się
mniej niezależne od swoich monarchów, pojawiły się rozbieżności między
interesami poszczególnych członków, niechęć konsumentów do wysokich cen
dyktowanych przez Ligę, wreszcie konkurencja niezależnych kupców holenderskich
doprowadziły do upadku organizacji (XVIII wiek).

[edytuj] Najważniejsze miasta Hanzy

* Lubeka (*)
* Rostock (*) (Roztoka)
* Hamburg (*)
* Brema (*)
* Kolonia
* Gdańsk
* Szczecin
* Słupsk
* Goleniów (*)
* Stargard (*)
* Toruń
* Kraków
* Wrocław
* Chełmno
* Elbląg
* Deventer (*)
* Kampen (*)
* Zutphen (*)
* Wismar (*) (Wyszomierz)
* Stralsund (*) (Strzałów)
* Greifswald (*) (Gryfia)
* Anklam (*) (Nakło)
* Tallin (Rewel, Reval)
* Pärnu (Parnu, Parnawa, Pernau)
* Tartu (Dorpat, Derpt)
* Viljandi (Felin, Fellin)
* Ryga
* Ventspils (Windawa, Windau)
* Kuldiga (Goldynga, Goldingen)
* Valmiera (Wolmar)
* Kaliningrad (Królewiec, Königsberg)
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    • rita100 Re: Hanza {Breslau - Krakau} 11.12.06, 19:34
      A co to jest Hanza ?
      • rybniker Hanse 11.12.06, 19:37
        Die Hanse war über lange Zeit eine politische Macht ersten Ranges, der es
        gelang, ohne eigene Souveränität - ihre Mitglieder verblieben jeweils unter der
        Herrschaft unterschiedlicher, weltlicher und kirchlicher Gewalten - sogar
        siegreiche Kriege zu führen. Anfang und Ende der Hanse sind schwer zu bestimmen.

        Entstehung der Kaufmannshanse (bis etwa 1250) [Bearbeiten]
        Lübeck im 17. Jahrhundert.
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        Lübeck im 17. Jahrhundert.
        Das Holstentor in Lübeck um 1900.
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        Das Holstentor in Lübeck um 1900.

        Verschiedene Vorschläge für ein Gründungsjahr [Bearbeiten]

        Es gibt kein Gründungsdatum der Hanse. Sie ist entstanden, gewachsen. Nicht
        einmal die Zeitgenossen scheinen klare Vorstellungen darüber gehabt zu haben.
        Als sich der Rat der Stadt Bremen 1418 in einem Streit mit Hamburg an Köln
        wandte, um eine Abschrift der Gründungsurkunde der Hanse bat, antworteten die
        Kölner, sie hätten vergeblich nach der geforderten Schrift van der fundatacien
        der Duytzschen hensze gesucht, würden aber weitersuchen und den Bremern die
        gewünschte Abschrift schicken, sobald sie fündig geworden seien.

        Als Gründungsjahr der Hanse wird neben der Neugründung bzw. dem Wiederaufbau
        Lübecks im Jahre 1159 auch die erste überlieferte Erwähnung eines deutschen
        Kaufmannsbundes 1157 in einer Londoner Urkunde gerne genannt. Philippe Dollinger
        argumentiert für 1159 mit der führenden Stellung der Lübecker Kaufleute während
        der ganzen Hansezeit. Für 1157 spricht die Tatsache, dass die Hanse anfangs eine
        Schutzgemeinschaft deutscher Kaufleute im Ausland war und der Erwerb eines
        Grundstücks bei London zur Errichtung des Stalhofes durch Kölner Kaufleute den
        ersten uns heute bekannten Beleg für die Existenz dieser Gemeinschaft bildet.

        Gotländische Genossenschaft [Bearbeiten]

        Im 12. Jahrhundert wurde der Ostseeraum im Rahmen der Ostkolonisation für den
        Handel erschlossen.

        In Visby auf der Insel Gotland entstand im Jahre 1161 eine Gilde, die
        Gemeinschaft der deutschen Gotlandfahrer. Sie war ein Zusammenschluss einzelner
        Kaufleute gleicher Herkunft, gleicher Rechtsgewohnheiten und ähnlicher
        Handelsinteressen aus dem Nordwesten Deutschlands, von Lübeckern und aus
        Stadtneugründungen an der Ostsee. Visby avancierte zu einer Drehscheibe im
        Ostseehandel mit Hauptverbindung nach Lübeck. Diese Gilde der Kaufleute aus dem
        Heiligen Römischen Reich, die sich gegenseitig Hilfe schworen, sollte zur
        Keimzelle der Hanse werden. Die Gotlandfahrer unterhielten (1252 erwähnt) ein
        Kontor im flandrischen Brügge.

        Als weitere Vereinigungen entstanden in Nowgorod um 1200 der Peterhof als
        Konkurrenz zum skandinavischen Gotenhof und die Tyske Brygge im norwegischen
        Bergen. Diese Genossenschaften wehrten sich gemeinsam gegen Gefahren und aus
        ihrer Sicht unberechtigte Ansprüche, zum Beispiel aus dem Grundruhrrecht und dem
        Strandrecht.

        Entstehung der Städtehanse, Blütezeit (etwa 1250 bis 1400) [Bearbeiten]

        Regionale Bündnisse zwischen Städten entstehen [Bearbeiten]

        Die Hanse entwickelte sich von der ursprünglichen Kaufmannshanse zur
        Städtehanse, bei der Städte einen gegenseitigen Bund bildeten. Als Gründungsjahr
        wird häufig 1241 angegeben, als Lübeck und Hamburg ihre schon seit elf Jahren
        bestehende enge Zusammenarbeit auf eine vertragliche Basis stellten, aus dem
        später der Wendische Städtebund hervorging. Fünf Jahre später begannen sich
        Bünde westfälischer und (nieder)sächsischer Städte zu bilden. Etwa 100 Jahre
        später bildeten sich die Bünde der preußischen und livländischen Städte. (Zur
        Zugehörigkeit einzelner Städte zu den Bünden siehe Hansestädte).

        Mitglied der Hanse konnte eine Stadt auf dreierlei Weise sein oder werden. Bis
        zur Mitte des 14.Jh. wuchsen die Städte durch die Teilnahme ihrer Kaufleute am
        hansischen Handel in die Gemeinschaft hinein. Seit der Mitte des Jh. stellten
        die Städte förmliche Aufnahme- oder Wiederaufnahmeanträge. Einen dritten Weg in
        die Hanse beschritten vielfach die kleineren Städte, indem sie sich ohne
        besondere Formalitäten von einer der größeren Städte aufnehmen ließen. Ein
        Sonderfall blieb das rheinische Neuß, das 1475 durch kaiserliches Privileg in
        den Rang einer Hansestadt erhoben wurde.

        Die Hanseeigenschaft ging verloren durch Nichtbenutzung der Privilegien, durch
        freiwilligen Austritt aus der Gemeinschaft oder durch den förmlichen Ausschluß
        einer Stadt (Verhansung), der bei gravierenden Verstößen gegen die Prinzipien
        und Interessen der Gemeinschaft von der Städteversammlung vorgenommen werden konnte.

        Vormachtstellung im Ostseeraum [Bearbeiten]
        Carta marina der Ostsee, 1539
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        Carta marina der Ostsee, 1539

        Zwischen etwa 1350 und 1400 stand die Hanse als nordeuropäische Großmacht da.
        1356 schloss sich ein unter der Leitung Lübecks stehender lockerer Städtebund
        offiziell zum Bund van der düdeschen hanse zusammen. Die deutsche Hanse war auch
        nach dieser offiziellen Gründung eher frei organisiert, hatte keine Verfassung
        und keine Mitgliederlisten, keine dauerhafte eigenständige Finanzgebarung oder
        Beamte.

        Ihren Kern bildeten etwa 70 Städte, weitere 130 waren locker assoziiert. So
        dehnte sich der Einflussbereich der Hanse über ein Gebiet aus, das von Flandern
        bis nach Reval reichte und dabei den gesamten Ostseeraum bis hin zum Finnischen
        Meerbusen umfasste. Wichtigstes nichtstädtisches Mitglied war der Deutsche Orden.

        Die Beschlüsse der Hanse wurden ab 1356 an so genannten Hansetagen mit einfacher
        Mehrheit gefasst und in den Hanserezessen protokolliert.

        Die so erreichte Vormachtstellung der Hanse in Nord- und Ostsee erregte vor
        allem den Widerstand Dänemarks: 1361 kam es im Ersten Hanse-Dänemark-Krieg zum
        Kampf gegen den dänischen König Waldemar IV., der die Rechte der Hanse
        einschränken wollte. Der ursprünglich nur wirtschaftlichen Interessen dienende
        Bund erhielt durch die gegen die Bedrohung des Dänenkönigs geschlossene Kölner
        Confederation am 19. November 1367, der die Städte zum Kriegsbündnis mit
        Schweden und Norwegen gegen Dänemark zusammenschloss, auch hohe politische
        Bedeutung. Der siegreiche Ausgang dieses Zweiten Hanse-Dänemark-Krieges brachte
        der Hanse mit dem Frieden von Stralsund 1370 eine ungewöhnliche Machtstellung.
        Die Königswahl in Dänemark wurde abhängig gemacht von der Zustimmung der Hanse.
        (Diese Option wurde allerdings von der Hanse nicht wahrgenommen.)

        Die Hanse bewährte sich auch im Kampf gegen den Seeräuberbund der
        Vitalienbrüder, der 1402 mit der Hinrichtung durch Enthauptung ihres Anführers
        Klaus Störtebeker in Hamburg endete.

        Im 14. und 15. Jahrhundert geriet die Handelsstadt Emden in stetige Konflikte
        mit der mächtigen Hanse, da von Emden (und anderen Orten in Ostfriesland wie
        Marienhafe) aus die Seeräuber um Klaus Störtebeker unterstützt wurden. Folge
        dieses Konfliktes war die mehrfache Besetzung Emdens durch hanseatische (vor
        allem hamburgische) Kräfte. Die Hamburger zogen erst 1447 endgültig wieder aus
        Emden ab.

        Der Versuch des dänischen Königs Erich VII., Skandinavien aus der Abhängigkeit
        zu lösen und die Einführung des Sundzolls, führte 1420 bis 1435 zu einem
        neuerlichen Krieg, in dem Dänemark wieder unterlag und der 1435 mit dem Frieden
        von Vordingborg beendet wurde.

        Krisen und Niedergang (etwa 1400 bis 1669) [Bearbeiten]

        Der Machtverlust der Hanse begann mit dem Erstarken der landesherrlichen
        Territorialgewalten im Ostseeraum, durch die die Städte den Interessen der
        regierenden Fürsten untergeordnet wurden. Ein anderer, späterer Grund war die
        Entdeckung Amerikas, die den bisher dominierenden Ostsee-Westsee (Nordsee)
        Handel nun in überseeische Gebiete ausdehnte. Dabei ging nicht etwa das
        Handelsvolumen der Hanse im eigentlichen Sinne zurück, wohl entstanden jedoch
        mächtige Konkurrenten, die die Bedeutung der Hanse für die einzelnen Städte -
        und Kaufleute - schwächten.

        Schon 1441 musste die Hanse die wirtschaftliche Gleichberechtigung der
        Niederländer anerkennen, nachdem Brügge als
      • ballest Re: Hanza {Breslau - Krakau} 14.12.06, 09:00
        upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5e/Hanza-map.jpg/400px-Hanza-map.jpg

        Rita to zwiazek miast przewaznie niemieckich, ktory wzbogacil sie na Handlu.

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