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Kardinal Scheffczyk

18.12.05, 17:18
Kardinal Leo Scheffczyk wurde am 21. Februar 1920 in Beuthen in Oberschlesien
geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er 1938 in Breslau das
Theologiestudium, das er drei Jahre später wegen Einberufung zum Wehrdienst
unterbrechen mußte. Nach Kriegsgefangenschaft in Norwegen nahm er in Freising
wiederum das Studium auf und wurde am 29. Juni 1947 von Kardinal Michael
Faulhabcr in Freising zum Priester geweiht.
Nach kurzer Kaplanstätigkeit in Grafing bei München arbeitete er als
Subregens an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Königstein im
Taunus, vollendete dort im Jahr 1950 seine Doktorarbeit in Kirchengeschichte
und wirkte an dieser Priesterausbildungsstätte von 1952 bis 1959 als
akademischer Lehrer. In dieser Zeit schrieb er unter der Leitung von Prof.
Dr. Michael Schmaus seine Habilitationsschrift mit dem Titel: „Das
Mariengeheimnis in Frömmigkeit und Lehre der Karolingerzeit". Nach
sechsjähriger Lehrtätigkeit als Professor für Dogmatik in Tübingen wurde er
1965 zum Nachfolger von Michael Schmaus nach München berufen, wo er zwanzig
Jahre lang gründliche akademische Arbeit in Lehre und Forschung leistete.
Auch nach seiner Emeritierung im Jahre 1985 setzte der Verstorbene sein
unermüdliches Schaffen fort. Aus seiner Feder stammen über 1200
Veröffentlichungen. Er war Mitglied der Päpstlichen Marianischen Akademie,
der Päpstlichen Internationalen Theologischen Akademie und des Päpstlichen
Rates für die Familie, ferner theologischer Berater der Glaubenskommission
der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften. Die Universität von Navarra verlieh ihm die Ehrendoktorwürde.
Sein priesterliches Wirken zeichnete sich aus durch eine reichhaltige
Vertrags- und Predigttätigkeit, durch Beratung und Hilfestellung in
theologischen, geistlichen und persönlichen Fragen sowie durch
jahrzehntelange seelsorgliche Tätigkeit im Münchner Bürgerheim.
Kardinal Scheffczyk war ein seiner schlesischen Heimat und dem Bayernland
sehr verbundener, liebenswürdiger Mensch. Er war ein bedeutender und
einflußreicher Lehrer der Theologie. Er war ein frommer Priester, der die
Menschen im Glauben ermutigt und bestärkt
hat.
Quelle: Erzbischöfliches Ordinariat München Freising
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    • jaborygyn Re: Kardinal Scheffczyk 18.12.05, 22:39

      www.opoka.org.pl/biblioteka/T/TH/THO/25jp/scheffczyk_tysiaclat.html
    • jaborygyn Re: Kardinal Scheffczyk 22.12.05, 19:56
      Rede von Leo Kardinal Scheffczyk vom 7.05.2005

      silesia.trella.de/artikel.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=13&tx_ttnews[backPid]=4&cHash=e47846b4f9

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