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Die Grafen Welczek und Gleiwitz

10.09.06, 12:18
[Von Baurat P. Scheitza]

In unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtbezirks Gleiwitz lagen seit
Jahrhunderten die Güter der Grafen Welczek, Freiherrn von Dubensko und
Petersdorf. Der Ursprung dieser Familie läßt sich bis ins zwölfte Jahrhundert
zurückverfolgen. Ältester Stammsitz war eine Burg im Dorfe Raschütz, etwa 6 km
nordöstlich von Ratibor, von der noch im Jahre 1860 ansehnliche Bauteile
erhalten und sogar noch bewohnt waren. Heute freilich ist kaum noch etwas von
der Burg zu sehen. Nach Dorf und Burg nannte sich die Familie zuerst „von
Raschütz". Urkundlich wird der erste Raschütz (Egid Rasicha) in der Zeit um
1239 bis 1246 genannt, und zwar zunächst als Schatzmeister, später als
Unterkämmerer des Herzogs Mesko von Op-peln. Im Laufe der Zeit teilte sich die
Familie Raschütz in mehrere Linien, die wohl auch den Namen Raschütz
beibehielten, sich aber schließlich nach den in ihren Besitz gekommenen
Dörfern nannten, wie z. B. ,die Welczek von Dubensko, Kozlowski von Koslow,
die Raschütz von Wydow (Kr. Gleiwitz), die wohl identisch sind mit den
Wieprzowski von Wieprz, denn eine Familie Wieprzik von Schweinoch besaß vor
1685 Wydow und Lohnia. Wieprz ist ein Dorf, das 19 km südöstlich von Auschwitz
(Os-wieczim) liegt. Weiter gehören zur Sippe Raschütz die Borinski von
Rostropitz (= Rostropitz bei Skotschau zwischen Bielitz und Teschen) sowie die
Osinsky von Zietna und andere. Wenn nun auch die Namen sich geändert hatten,
so führten doch alle diese Familien dasselbe Wappen, nämlich zwei silberne
Türme in rotem Feld. Dieses Wappen nannten die älteren polnischen Historiker
„Reszyca", erst nach 1600 ging man zu der Bezeichnung „Wieze" (= Türme) über.
Der Familiensage nach soll das Wappen ursprünglich nur einen Turm enthalten
haben. Den zweiten Turm erhielt ein Raschütz ins Wappen als Belohnung dafür,
daß er um das Jahr 1100 die Burg Cosel tapfer und erfolgreich gegen die Mähren
oder Böhmen verteidigt hatte. Die hervorragendste Familie vom Stamme Raschütz
ist wohl die der Welczek von Dubensko, die im Laufe der Jahrhunderte
zahlreiche bedeutende Staatsmänner und Diplomaten hervorgebracht hat. Doch
auch der bekannte schlesische Dichter Angelus Silesius (Johannes Scheffler,
geb. 1624) hatte in seinen Adern Welczeksches Blut.
Wie kömmt es nun, daß die Familie Raschütz von Dubensko den Namen „Welczek von
Dubensko" annahm? Der Genealoge Pilnacek, Wien, glaubte, daß der Name
„Welczek" vielleicht durch Heirat eines Raschütz von Dubensko mit einer Frau
aus der Adelsfamilie Wilczek übernommen worden sei. Diese Familie Wilczek
führt aber ein ganz anderes Wappen als die Welczeks, nämlich einen
aufspringenden silbernen Ziegenbock in rotem Schilde. Es stimmen also nur die
Wappenfarben -Rot-Silber. Die Wilczeks hatten den Beinamen von Gutenland. Auch
sie spielten in der ältesten Geschichte der Stadt und Burg Cosel eine große
Rolle. Wohnsitz der Grafen Wilczek ist heute die Burg Kreuzenstein bei Wien.
Dubensko war schon im 13. Jahrhundert Stammsitz der Familie Welczek. Das Dorf
liegt etwa 15 km südlich von Gleiwitz. Unweit davon befindet sich das Dorf
Ör-nontowitz, das im Jahre 1587 einem Christoph von Welczek gehörte.
Christophs Sohn Johann war einer der bedeutendsten Männer aus der Familie
Welczek. Geboren 1593, studierte er schon im Jahre 1607 in Olmütz und stand
später als Edelknabe in Diensten ,des Erzherzogs (späteren Kaisers) Mathias.
1631 erwarb er das Stammgut Dubensko, 1638 das Dorf Niepaschütz bei Laband
(Kreis Gleiwitz), 1649 Petersdorf und Ellgut bei Gleiwitz, 1651 eine Mühle in
Petersdorf und von Frau Katharina Strzela, geb. von Holy, am 4. 4. 1667 das
Dorf Pschyschowka (Waldenau bei Laband). Im Jahre 1638 wurde er mit der
Kanzlerschaft für das Herzogtum Oppeln-Ratibor beauftragt, und verwaltete
dieses Amt 31 Jahre hindurch bis zum Jahre 1669. Im Jähre 1645 hatte der
Kaiser Ferdinand II,, der dauernd in Geldverlegenheit war, die Fürstentümer
Oppeln-Ratibor an den König Wladislaw IV. von Polen verpfändet und dessen
Nachfolger, König Johann Casimir hatte das Pfandrecht seinem Bruder, Karl
Ferdinand, Bischof von Breslau und Plock, im Jahre 1648 überlassen.
Obserwuj wątek
    • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:18
      König Wladislaw bestellte Johann Welczek im Jahre 1646 zum
      Landeshauptamtsverweser. Da Johann bei den herzoglichen, königlichen und
      kaiserlichen Höfen gut eingeführt und zweifel­los ein sehr gewandter und
      befähigter Staatsmann war, wurde er für seine hervor­ragenden Leistungen,
      mehrmals belobt, so z. B. am 12. 12, 1651 durch Bischof Karl Ferdinand von
      Breslau. Schließlich wurde er am 8. 11. 1656 .durch die Verleihung des erblichen
      Reichsfreiherrnstandes besonders ausgezeichnet. Immerhin hatte die Familie
      Welczek in seiner Person nicht zum ersten Male einen Kanzler gestellt. Schon im
      Jahre 1469 bekleidete ein Johann Welczek das Amt eines Kronkanzlers und
      gleich­zeitig Richters des Herzogtums Auschwitz. Der Johann Welczek des 17.
      Jahrhunderts war ein treuer Sohn der katholischen Kirche. Schon an der Gründung
      des Franziskanerklosters in Gleiwitz war er beteiligt, und als im Jahre 1658 mit
      dem Neubau von Kirche und Kloster begonnen wurde, gehörte er zu den eifrigsten
      Förderern. Wie uns die Chronik der Stadt Gleiwitz be­richtet, wurden damals die
      verschiedenen Zweige der Familie Welczek vom Franzis­kanerkloster immer wieder
      als „benefaetores singularissimi" (ganz besondere Wohl­täter) hervorgehoben.
      Doch erstreckte sich das Wohlwollen Johann Welczeks nicht einseitig auf das
      Gleiwitzer Franziskanerkloster. Für die Gleiwitzer Pfarrkirche
      • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:19
        Ierheiligen dotierte er in den Jahren 1626 und 1650 eine Stiftung und eine
        Fundation. Und als im Jahre 1634 in Gleiwitz die Pest herrschte, vermachte eine
        Eva Welczek in ihrem Testament der Pfarrkirche in Gleiwitz 100 Taler, der
        Spitalskirchei, damit diese erbaut wird, 200 Taler, dem Gleiwitzer Kloster 100
        Taler, der Barbarakirche 100 Ta­ler, den Ordensbrüdern 100 Taler, dem Gleiwitzer
        Stadtbürgermeister bzw. Ratmann Georg Sobelius (Sobel) 100 Taler, und zwar für
        seine Dienste während ihrer Krank­heit und Genesung, Herrn Georg Michalinus
        ebenso 100 Taler, Herrn Simon Micha­linus dem Jüngeren Söhne 100 Taler. Danach
        scheint das Verhältnis der Welczeks nicht nur zu den kirchlichen Stellen,
        sondern auch zur Bürgerschaft von Gleiwitz da­mals recht gut gewesen zu sein.
        Schließlich ließ der Kanzler Johann Welczek in der Kirche der Franziskaner zu
        Gleiwitz eine Familiengruft erbauen, in welcher er nach seinem Tode (10. 2.
        1670) beigesetzt wurde. Sein bemerkenswertes Grabdenkmal, das ihn im Relief vor
        einem Kreuze kniend mit dem Rosenkranz in Händen zeigt, be­findet sich noch
        heute an der Wand der Epistelseite des Chors der Kreuzkirche. Die Söhne des
        Freiherrn Johann Welczek kamen ähnlich wie ihr Vater zu gro­ßem Ansehen. Franz
        Johann Ignatz Welczek, Freiherr von Gr. Dubensko und Peters­dorf (geb. 1628),
        studierte an der bischöflichen Universität in Olmütz, promovierte zum Doktor der
        Theologie und wurde später Apostolischer Protonotar, Prälat, Kanz­ler des
        Domstifts in Breslau, Kanonikus der Kreuzkirche zu Breslau, Archidiakon von
        Oppeln und Dekan von Ratibor. Als im Jahre 1683 ,die Stadt Wien von den Türken
        eingeschlossen und stark bedrängt war, wurde Archidiakon! Welczek beauftragt,
        dem Könige von Polen, Johann Sobieski, die Bitte um schnelle Hilfe zu
        überbringen. Es war dies eine schwierige Mission, denn Sobieski hatte wohl die
        Türken in mehreren Schlachten geschlagen, aber mit ihnen Frieden geschlossen, so
        daß es durchaus nicht im polnischen Interesse lag, mit .den Türken von neuem in
        einen Krieg verwickelt zu werden. Aber Sobieski entschloß sich zur Hilfe und kam
        rechtzeitig zum Entsatz der stark bedrohten Stadt Wien an. Auf dem Marsche nach
        Wien übernachtete Johann Sobieski im Franziskanerkloster in Gleiwitz und so war
        sowohl der Polenkönig wie auch der Archidiakon Welczek bei der feierlichen Weihe
        der Klosterkirche am 22. 8. 1683 zugegen. Schon 1667 war diese Kirche nach einem
        Brande mit Franz Johann Welczeks Hilfe renoviert worden. Man hat in neuerer Zeit
        versucht, die Hilfe Johann Sobieskis als unnötig und seine 25 000 bis 30 000
        Mann starke Armee als minderwertig hinzustellen. Doch hat man dabei wohl
        vergessen, daß Sobieskis Truppen in mehre­ren siegreichen Schlachten gegen die
        Türken kriegserprobt waren. Auch ist uns ein Bericht aus der damaligen Zeit
        erhalten, der wohl aus der Feder eines Sekretärs ,des Grafen von. Oppersdörf,
        des damaligen Landeshauptmanns von Oberschlesien, stammt. Benno Nietsche bringt
        ihn in seiner Geschichte der Stadt Gleiwitz, und da heißt es von der Kavallerie:
        „Was die Polen für schone Pferde gehabt, kann ich nicht be­schreiben." Die
        Stärke der Armee wird mit 50 000 Mann angegeben, die Artillerie mit 28 Kanonen.
        Freilich wird die Infanterie nach dem langen Marsche und bei der man­gelhaften
        Versorgung der damaligen Zeit keinen besonders günstigen Eindruck ge­macht
        haben. Entscheiden war aber damals die Kavallerie. Franz Johann Ignatz Welczek
        starb am 21. 3. 1686. Ein anderer Sohn Johann Welczeks war Georg Bernhard, der
        seinem Vater im Amte des Kanzlers des Fürstentums Oppeln-Ratibor folgte. Er
        .studierte an der Uni­versität Löwen, wo er im Jahre 1658 als Assessor genannt
        wird. Darauf stand er im Dienste der böhmischen Landesregierung in Prag und
        bekleidete 1662—1667 die Stelle eines Appellationsrats. 1668 war er in
        Schlesien! Oberamtsrat und schließlich wurde er Kanzler des Fürstentums
        Oppeln-Ratibor. Am 6. 9. 1670 wurde von Kaiser Leo­pold I. der „schon mehrere
        Jähre ersprießlich und treu amtierende Georg von Wel­czek" in seinem Amte als
        Kanzler bestätigt. Im Jahre 1683 empfing er gemeinsam mit dem Landeshauptmann
        Franz Eusebius Graf von Oppersdorf und den Ständen an der Grenze den Polenkönig
        Sobieski, der zum Entsatz von Wien heranrückte. Georg von Welczek erwarb im
        Jahre 1670 Laband und Petersdorf, 1671 Alt-Glei-witz, 1679 Gieraltowitz, 1682
        Czechowitz und das Oppersdörf sehe Freihaus in Glei­witz, 1683 Pschow und 1686
        Koslow.
        • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:19
          1687 schenkte er dem Franziskanerkloster in Gleiwitz 1000 Taler. Im selben
          Jahre noch starb er (am 6. 11. 1687) und wurde in der Gruft der Kreuzkirche zu
          Gleiwitz beigesetzt.
          Christoph Welczek, der jüngste Sohn des Kanzlers Johann, erbte den größten Teil
          der väterlichen Güter. Er wird öfters als Regent bezeichnet, war bei der
          Musterung der Hilfstruppen gegen die Türken im Jahre 1690 in Pleß Rittmeister
          und 1693 Ober­landrichter des Fürstentums Pleß. In der Kreuzkirche zu Gleiwitz
          wurde am 10. 6. 1689 auf seine und seiner Schwester Anna Susanna Veranlassung
          der Grundstein zur dor­tigen Josefskapelle gelegt. Von den Söhnen des Freiherrn
          Christoph von Welczek studierte Franz Rudolf an der Universität in Löwen. 1695
          war er Oberregent in Teschen und erhielt 1696 den Titel „Kaiserlicher Rat". Am
          6. 12. 1706 wurde er in den erblichen Grafenstand er­hoben. 1717 aber wurjde er
          auf einer Jagd im Dubenskowalde erschossen. Er hinter­ließ keine männlichen
          Erben. Sein jüngerer Bruder Johann Bernhard erbte die Besitzungen des Vaters. Er
          machte für diesen nach 1697 eine Fundation in Petersdorf.
          • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:19
            In Laband stiftete er im Jahre 1704 ein Spital, ließ auch die dortige Kirche
            neu ein wölben und mit einem neuen Kirchturm versehen. 1741 und 1742 wird er
            als Kreishauptmann von Gleiwitz genannt. 1745 starb er im Alter von 84 Jahren
            undwurde in der Gruft der Gleiwitzer Kreuzkirche beigesetzt, wo auch seine Frau
            Josepha geb. Gräfin Berchtold von Ungerschütz begraben liegt. Von seinem Sohne
            Karl Anton stammen die heutigen Grafen von Welczek ab, die in der Person des
            Grafen Johannes Welczek, deutschen Bot­schafters in Madrid und zuletzt in Paris,
            den rühmlichst bekannten Namen der alten obersehlesischen Familie zu höchstem
            Ansehen brachten. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich der Schwerpunkt
            der Welczekschen Besitzungen von Dubensko nach der Umgebung von Gleiwitz
            verlagert. Um das Jahr 1700 lagen im Halbkreis um Gleiwitz die Welczekschen
            Güter Petersdorf, Pschyschowka, Laband, Czechowitz, Niepasehütz, Alt-Gleiwitz
            und Koslow. Während des 17. Jahrhunderts waren die Beziehungen der Welczeks zur
            Stadt Gleiwitz durchaus gut, wie besonders im Testament der Eva Welczek von 1634
            zum Ausdruck kommt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aber
            verschlechterte sich das Verhältnis zur Stadt Gleiwitz zusehends. Es fing an mit
            dem 1682 erworbenen Freihaus, das wohl bei der großen Feuersbrunst im Jahre 1711
            abgebrannt war. Denn im Kataster 1723 heißt es nach Nietsche: „Das Baron
            Welczeksche, nach Art eines Herrenschlosses ganz neu erbaute, ge­mauerte a parte
            stehende Haus, worin etliche Zimmer, Boden und Keller befindlich, die aber dem
            Magistrat unbekannt sind. Darin wird der Bier- und Branntweinhandel zu größtem
            Abbruch der armen Stadt stark exerziert, auch anderer Handel und Wan­del. Neben
            diesem Hause etliche Schritte davon ist auch ein ganz neues, niemals ge­wesenes,
            allerjüngst erbautes Bier- und Branntweinhaus." 1750 heißt es: „Bezüglich der
            Grenzen ist nur Streit mit dem Baron von Welczek." Inzwischen war die Freiheit
            des Welczekschen Hauses durch allerhöchsten Immediatspruch kassiert worden.
            Ungeachtet der Gleiwitzer Privilegien ließ nun Baron Wel­czek auf seinen Dörfern
            Bier brauen und ausschenken. Von Petersdorf gehörten zwei Anteile dem Freiherrn
            von Welczek und ein Anteil der Stadt Gleiwitz. Zum größten Nachteil der armen
            Stadt befanden sich im Welczekschen Anteil mehrere „Bäcker­und
            Fleischerpfuscher" (nicht zur Innung gehörig). Ebenso hielt der Baron in seinem
            Anteil zwei Kretschmer, entgegen dem Meilenrecht. Es wurde lange prozessiert.
            Die Stadt mag wohl schlechter gefahren sein, denn 1755 trat sie an den Freiherrn
            von Welczek die Mühle und einen Garten in Petersdorf ab, anscheinend außerdem
            noch 4 Bauerngüter und einen Kretscham auf dem städtischen Anteil, und zwar zur
            Dekkung der Kosten für den verlorenen Prozeß in Höhe von 300 schweren Mark.
            Abge­sehen von den unruhigen Zeiten mögen die damaligen Vertreter der Stadt
            nicht sehr geschickt in der Behauptung ihrer Rechte gewesen sein. Denn 1744
            befanden sich in der Stadtkasse nur 6 Kreuzer und ein Kämmerer war gar nicht
            vorhanden.
            Immerhin kam es im Jahre 1755 zum Vergleich zwischen der Stadt und dem Freiherrn
            von Welczek, und seitdem gab es bis auf die heutige Zeit keinerlei Zwistigkeiten
            mehr. Die Welczeks haben wie die Mehrzahl der ureingesessenen Familien ihre
            oberschlesische Heimat verloren. Ihre glanzvolle Vergangenheit aber kann man
            ihnen nicht nehmen und sie wird stets wegweisend für die kommenden Geschlechter
            dieser altberühmten Familie sein, die heute noch besteht. Der frühere deutsche
            Botschafter in Paris und Madrid verbringt seinen otium cum dignitate und
            vertritt den souve­ränen Malteserritterorden in Chile. Sein Sohn ist als
            Botschaftsrat bei der deutschen Botschaft in Wien tätig.
            • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:20
              "Pochodzący z Łabęd dziejopis ziemi toszecko-gliwickiej, Józef Bencz, określa
              czas powstania osady na około III-IV wiek po Chrystusie. Osada ta miała
              należeć do wspólnoty pogańskiej kultu starosłowiańskiego, której ośrodkiem
              były Czechowice. Prawdopodobnie po przyjęciu chrztu przez jej ludność od
              południowych sąsiadów, których chrystianizowali apostołowie słowian, święci
              Cyryl i Metody, powstała wspólnota chrześcijańska Czechowice-Łabędy.

              W IX w. Łabędy miały należeć do kasztelani toszeckiej, zaś pierwszym ich
              władcą był Christianius Labandtus. W 1401 r. właścicielem miał być Ulbrecht
              Kucze von Labut. W dniu 16 maja 1429 r. w dokumencie księcia Konrada IX
              Czarnego w charakterze właściciela występuje już Fryderyk Labud, a w 1453 r.
              zaś Sambor de Labut. W dokumencie wystawionym w Krakowie 10 pażdziernika 1456
              r. jako właściciel występuje Jan Nasimbor von der Crampa von Labanti. Grundel
              uważał, że Łabędy już w okresie pomiędzy 1383 a 1472 z pewnością należały do
              książąt opolskich. Szukając lenników Grundel odnalazł dokument świadczący o
              kolejnym ich posiadaczu. Z dokumentu wystawionego w Toszku wynika , że w latach
              1547-1573 właścicielem wspomnianego obszaru był Wacław Prokop ze Zwiastoszowic
              lub raczej Zwiastowic. W Starych Łabędach przy dawnym PGR, pośrodku parku
              zamkowego odkryto ślady średniowiecznego stożkowatego grodziska, prawdopodobnie
              z XII w. i późniejszego zamku. Fragment wału drugiego grodziska z XV w.
              znajduje się nie opodal ujścia Kłodnicy Jeziora Rzeczyckiego.

              Dopiero z 1648 r. pochodzą pewne dane dotyczące kupna Łabęd przez Annę Sidonię,
              żonę hrabiego Kaspra Colonny. Dwadzieścia dwa lata później prawo własności
              zostało przekazane ich potomkowi Gustawowi. W jego rękach Łabędy pozostały do
              16 stycznia 1671 r. kiedy odkupił je hrabia Jerzy (czy też Grzegorz!?) Welczek
              z Piotrowic. Chociaż nowy właściciel Łabęd umarł bezpotomnie, to przez prawie
              280 następnych lat miejscowość wchodziła w skład majątku Welczyków. Bowiem po
              Grzegorzu odziedziczył je jego brat Krzysztof, sędzia nadworny księstwa opolsko-
              raciborskiego. W 1697 r. po śmierci ojca majątek przejął jego syn, Jan Bernard
              (1661-1734), następnie prawa własności uzyskał Karol Antoni. Od 1764 r. przez
              kolejnych siedem lat dobrami w imieniu swoich nieletnich synów zarządzała wdowa
              po ostatnim z wspomnianych właścicieli. Następnie Łabędy przejął Jan Nepomucen
              von Welczek(1749-1811). Wówczas to według oszacowania majątku, przeprowadzonego
              do celów spadkowych w 1773 r. wartość łabędzkich dóbr określono na 66861
              talarów dochód zaś na 3356 talarów. W 1811 r. spadkobiercą majątku został Józef
              von Welczek, a po jego zgonie ziemię wraz z osadą otrzymał jego syn,
              nieznanego nam imienia. Ostatnim z wymienionych przez kronikę Grundela
              właścicieli majątku, w skład którego wchodziły Łabędy, był baron Hanno von
              Welczek."

              to ze tyj zajty:

              www.labedy.kom.pl/
              • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:21
                Sobieski trefiou sie ze hrabiom Janem von Welczek we Glywicach, Von Welczek
                prosiou Sobieskego o pomoc do Wiednia.Bouo to 22 VIII 1683 roku. Ta scyna we
                keryj von Welczek prosi Sobieskiego o pomoc do wiednia namalowou tysz jedyn
                malorz, Henryk Rodakowski. A sam adresa kaj se idzie tyn obrozek obejzec:


                info.ellaz.pl/GazetaEl.nsf/df5790b386a3f8ecc12568fb0040391c/158490229af898d2c1256aa800533bc7!OpenDocument

                Kiynga osmo - Zajazd:

                Czy król posła z pokojem, czy z wojną wyprawiał?
                O to ani pytają. Pomnę za mych czasów,
                Gdy Branecki karetą swą ruszył do Jassów
                I za tą niepoczciwą pociągnął karetą
                160 Ogon Targowiczanów, jak za tą kometą,
                Lud prosty, choć w publiczne nie mieszał się rady,
                Zgadnął zaraz, że ogon ów jest wróżbą zdrady.
                Słychać, że lud dał imię miotły tej komecie
                I powiada, że ona milijon wymiecie>>.
                A na to rzekł z ukłonem Wojski: <<Prawda, Jaśnie
                Wielmożny Podkomorzy; przypominam właśnie,
                Co mnie mówiono niegdyś małemu dziecięciu,
                Pamiętam, choć nie miałem wówczas lat dziesięciu,
                Kiedy widziałem w domu naszym nieboszczyka
                170 Sapiehę, pancernego znaku porucznika,
                Co potem był nadwornym marszałkiem królewskim,
                Na koniec umarł wielkim kanclerzem litewskim,
                Miawszy lat sto i dziesięć. Ten, za króla Jana
                Trzeciego, był pod Wiedniem w chorągwi hetmana
                Jabłonowskiego; owoż ów kanclerz powiadał,
                Że właśnie kiedy na koń król Jan Trzeci wsiadał,
                Gdy nuncyjusz papieski żegnał go na drogę,
                A poseł austryjacki całował mu nogę
                Podając strzemię (poseł zwał się Wilczek hrabia),
                180 Król krzyknął: "Patrzcie, co się na niebie wyrabia!"
                Spójrzą, alić nad głowy suwał się kometa
                Drogą, jaką ciągnęły wojska Mahometa,

                • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:21
                  Najprawdopodobniej przed 1687 rokiem w nieznanych okolicznościach posiadaczem
                  dóbr chudowskich został baron Jerzy Bernard von Welczek. Ten absolwent
                  uniwersytetu Louvain w Belgii, radca książęcy w Pradze, a potem kanclerz
                  opolsko?raciborski był właścicielem Łabęd, Starych Gliwic, Niepasic, Zabrza,
                  Pszowa, Gierałtowic, Czechowic, Chudowa, Paniówek, Brzegowa, Szombierek,
                  Kozłowa, Piotrowic. Ożenił się z Marią Elżbietą Konstantyną von Pötting i
                  Persing; jego żona stale mieszkała w Pradze, nie mieli dzieci. Jerzy baron
                  Welczek, w towarzystwie hrabiego Jana Grzegorza Oppersdorfa i jego ojca
                  Franciszka Euzebiusza, starosty ziemiańskiego, jako przedstawiciele szlachty
                  śląskiej, w dniach 20?21 sierpnia 1683 roku witali króla Jana III Sobieskiego i
                  jego świtę w Targowicach (Tarnowskie Góry) podczas przemarszu z wojskiem na
                  odsiecz Wiednia.
                  Ówczesny sprawozdawca "Kuriera wojennego" tak pisał:
                  "Przyjmuje (król) błogosławieństwa od ludu i oracje od wszystkich stanów, a
                  przeważnie oracje, jakie mu sprawił kanclerz państwa Jerzy hrabia Welczek, a
                  jakie były oracje... to już nawet trudno opisać, które jemu (królowi) bardzo
                  się spodobały. Po krótkiej powitalnej ceremonii króla wystąpił z dłuższą
                  przemową kanclerz Jerzy Welczek, jak następuje:
                  Najjaśniejszy Panie i Królu! Okrutni i niemiłosierni Turcy oblegają stołeczne
                  miasto państwa naszego. Straszny, dotkliwy głód trapi mieszkańców Wiednia,
                  którzy w śmiertelnej trwodze przed Turkami wyglądają Twojego wybawienia. Jeżeli
                  Wiedeń dostanie się w ręce nowych nieprzyjaciół, wówczas biada nam!... nikt ich
                  bowiem nie powstrzyma od triumfalnego pochodu do naszej ziemi ojczystej, której
                  dzieci Ciebie, Najjaśniejszy Panie - jako obrońcę swego, powitać i na drogę
                  błogosławić przyszły!... Biada nam, jeżeli wpadniemy w ręce tych odwiecznych
                  katów naszych. (...) I któż wybawi z ręki tych katów, jeżeli nie Ty,
                  Najjaśniejszy Królu i Panie?... Pan Bóg Cię posyła, abyś z pomocą Bożą pokonał
                  i pogromił odwiecznych katów naszych i jako zwycięzca uwieńczony wiekopomną
                  sławą powrócił w czerstwem zdrowiu do ojczyzny swojej, którą chwalebnie
                  władasz."
                  Mowa ta podobała się Janowi III Sobieskiemu.
                  Jerzy Bernard Welczek został pochowany w kościele gliwickich franciszkanów.
                  • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:21
                    Wieze.
                    "In rotem Felde auf grünem Boden stehen neben einander zwei silberne, schwarz
                    gefugte, viereckige Türme (wieze), jeder mit drei zu 2 und 1 stehenden
                    viereckigen Fenstern und mit einem spitzen Dach; Helmschmuck: drei
                    Straussenfedern. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Als von dem Feinde
                    ein Schloss an der Oder belagert wurde, schlug sich ein Ritter durch deren
                    Linie und kam mit seinen Leuten den Belagerten zu Hilfe. Es wurde nun die
                    Verteidigung so tapfer weitergeführt, dass der Feind abziehen musste. Dafür
                    habe König Boleslaw III. Krzywousty dem Ritter dieses Wappen verliehen, also um
                    1125. Die Heimat des Wappens war Schlesien, von wo es nach Polen um 1500 kam.
                    Dasselbe führen die: Borynski, Kozlowski, Nidecki, Osynski, Raszyc, Welczek,
                    Weprowski, Wieprzewski, Wolk Doch verändert führen das Wappen die: Raszyc,
                    Borynski, Kozlowski, Osynski, Wieprzewski: einen runden Turm mit Zinnen, auf
                    dem zwei kleine Türme mit Zinnen stehen, jeder mit einer Öffnung; Helmschmuck.
                    das Wappenbild."

                    "Die Grafen Welczek und Gleiwitz

                    Von Baurat P.Scheitza
                    (ze "Gleiwitzer und Beuthener Heimatblat")
                    /fragmynty/

                    "Wie kommt es nun, daß die Familie Raschütz vonDubensko den Namen "Welczek von
                    Dubensko" annahm? Der Genealoge Pilnacek, Wien, glaubte, daß der Name "Welczek"
                    vielleicht durch Heirat eines Raschütz vonDubensko mit einer Frau aus der
                    Adelsfamilie Wilczek übernommen worden sei. Diese Familie Wilczek führt aber
                    ein ganz anderes Wappen als die Welczeks, nämlich einen aufspringenden
                    silbernen Ziegebock in rotem Schilde. Es stimmen also die Wappenfarben -Rot-
                    Silber. Die Wilczeks hatten den Beinamen von Gutenland. Auch sie spielten in
                    der ältesten Geschichte der Stadt und Burg Cosel eine große Rolle. Wohnsitz der
                    Grafen Wilczek ist heute die Burg Kreuzenstein bei Wien."

                    "Die Welczeks haben wie die Merzahl der ureingesessenen Familien ihre
                    oberschlesische Heimat verloren. Ihre glanzvolle Vergangenheitaber kann man
                    ihnen nicht nehmen und sie wird stets wegweisend für die kommenden Geschlechter
                    dieser altberühmten Familie sein, die heute noch besteht. Der frühere deutsche
                    Botschafter in Paris und Madrit verbringt seinen otium cum dignitate und
                    vertritt den souveränen Malteserritterorden in Chile. Sein Sohn ist als
                    Botschaftsrat bei der deutschen Botschaft in Wien tätig."

                    to bouo wydane we oku 1958."
                    • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:22
                      Sissy i Laband , 10.Nov.2004 20:08

                      Wer war Maria Katharina Fürstin von Pless?

                      Als bayerische Gräfin, Maria Katharina Schönborn-Wiesentheid, - liebevolle auch
                      ´Sissy´ genannt,

                      fühlte sich die überzeugte und praktizierende Katholikin mit Pless und den
                      Plesser Bürger sehr verbunden, da ihre Mutter, die Freiin von Welczek selbst
                      aus Laband (£abêdy bei Gleiwitz) in Oberschlesien stammte.

                      Im Jahre 1924 heiratet die Freifrau Maria Katharina den Hans Heinrich XVII,
                      Prinz von Pless, Reichsgraf von Hochberg, Freiherr zu Fürstenstein und siedelte
                      nach Pless über.

                      Die Eheleute, Familie von Pless waren die letzten offiziell in Pless Besitzer
                      u.a. von Tichauer Brauereien.

                      Fürst Hans Heinrich XVII starb am 26.1.1984 in London. Sein Bruder, Graf
                      Alexander, folgt ihm als V. Fürst von Pless schon schwer erkrankt und starb
                      kurz darauf am 22.2.1984 in Mallorca.

                      „Unsere Fürstin“ Maria Katharina geboren am 8.9.1896 in Berlin ist in München
                      1994 gestorben.

                      Ihr Neffe, als Sohn von HH-XVII des jüngsten Bruders - Graf Bolko (23.9.1910-
                      22.6.1936) – Bolko Graf von Hochberg, VI. Fürst von Pless (geb. 3.4.1936) ist
                      seitdem Chef der Familie von Hochberg. Oft aus München fährt der Fürst nach
                      Pless, heute Pszczyna, wo sein Großvater HH-XI ihm sein Kabinett „zur Verfügung
                      vorbereitet“.
                      • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:23
                        to je dlo mie najciekawszy wontek w kerym zamiyszane som Welczki ze Laband -
                        sam pora tekstow o tym:

                        "Siódmego listopada 1938 roku, siedemnastoletni chłopiec, Herszel Grynszpan,
                        polski Żyd nielegalnie przebywający w Paryżu, wszedł do budynku ambasady Rzeszy
                        Niemieckiej i oddał pięć strzałów z rewolweru do 29-letniego dyplomaty Ernsta
                        vom Rath. Dwa dni później, Rath zmarł w wyniku odniesionych ran. Hitlerowska
                        propaganda nazwała zabójstwo "atakiem terrorystycznym Żydów w celu wywołania
                        rewolucji światowej". Dziewiątego listopada 1938 roku, na ulice niemieckich
                        miast wyszły faszystowskie bojówki, demolując żydowskie sklepy i domy, paląc
                        świątynie i aresztując niewinnych ludzi. Ofiarą zainscenizowanego przez
                        hitlerowców pogromu padło 91 osób, 26 tysięcy zostało aresztowanych. 177
                        synagog stanęło w ogniu. Wydarzenie to weszło do historii jako "Kryształowa
                        Noc" - co było przypomnieniem dziesiątków tysięcy rozbitych szyb wystawowych
                        żydowskich sklepów, których odłamki zalegały ulice. Aby usunąć szkody,
                        belgijskie fabryki szkła musiały pracować pełną parą przez sześć miesięcy. "Noc
                        Kryształowa" uznawana jest jako początek Holocaustu, czyli planowego
                        wyniszczenia Żydów przez nazistów i kamień milowy na drodze do Drugiej Wojny
                        Światowej.

                        Dotychczas uważano, że Herszel Grynszpan chciał zamordować ambasadora Niemiec w
                        Paryżu, hrabiego Welczek, zastrzelił zaś pierwszą napotkaną osobę. Zrobił to
                        zaś dlatego, że hitlerowskie Niemcy postanowiły pozbyć się kilkunastu tysięcy
                        Żydów przybyłych z Polski - wśród nich jego rodziców. Jednak niemiecki historyk
                        Hans-Jürgen Döscher twierdzi, że młody człowiek dokładnie wiedział do kogo
                        strzela i dlaczego - do swego byłego kochanka który nie wywiązał się ze
                        złożonych obietnic. Profesor Döscher, który wykłada historię współczesną na
                        uniwersytecie w Osnabrück (północne Niemcy) szczegółowo odtworzył wydarzenia,
                        które doprowadziły do Kryształowej Nocy, a są one doprawdy zaskakujące.
                        Posłużył się przy tym drobiazgowo zebranymi, nigdzie dotąd nie publikowanymi
                        dokumentami, włączając w to zeznania świadków i pamiętniki znanego pisarza
                        francuskiego André Gide‘a. Wyniki jego badań przedstawia gazeta "Guardian".

                        Dowiadujemy się więc, że niemiecki dyplomata Ernst vom Rath był znany w
                        paryskim środowisku homoseksualnym, gdzie nosił przydomek "ambasadorowa" lub
                        też "Notre Dame de Paris". Był on bywalcem popularnego wówczas gejowskiego
                        baru "Le Boeuf sur le Toit" i tam właśnie poderwał Grynszpana, "chłopca o
                        aksamitnym spojrzeniu". Była to bardzo nierówna para. Żydowski nastolatek,
                        uciekinier, bez legalnych papierów i arystokratyczny, zmanierowany dyplomata na
                        usługach nazistowskiego reżymu. Vom Rath obiecał Grynszpanowi załatwienie
                        paszportu, ale słowa nie dotrzymał. Zrozpaczony chłopak wpadł do budynku
                        niemieckiej ambasady przy rue de Lille 78 i zażądał widzenia z wiarołomnym
                        kochankiem. Kiedy ten się zjawił, wyciągnął rewolwer i oddał pięć strzałów.

                        Herszel Grynszpan został natychmiast aresztowany i trafił do więzienia. W roku
                        1940 przekazany został władzom hitlerowskich Niemiec, które planowały nawet
                        urządzenie pokazowego procesu, by tezą o "żydowskim światowym spisku" uzasadnić
                        wywołanie wojny. Wspólny raport niemieckich ministerstw spraw zagranicznych,
                        sprawiedliwości i propagandy głosił jeszcze w roku 1942, że "celem procesu ma
                        być wyjaśnienie narodowi niemieckiemu i całemu światu, że wina za wybuch wojny
                        spada na Żydów".

                        Profesor Döscher pisze, że kiedy Grynszpan dowiedział się o tych planach,
                        wyznał całą prawdę. Prokuratura zbadała sprawę, doszła do wniosku że proces
                        może zakończyć się kompromitacją. Herszel Grynszpan trafił do obozu
                        koncentracyjnego w Sachsenhausen, gdzie słuch po nim zaginął.

                        Wśród cytowanych przez profesora Döschera dokumentów, znajdują się wspomniane
                        fragmenty pamiętników pisarza francuskiego André Gide‘a, który, jak powszechnie
                        wiadomo, był gejem. Gide (także pochodzenia żydowskiego) nie może w nich ukryć
                        zdumienia, że nikt jeszcze nie zwrócił uwagi na kulisy tak znanego wydarzenia
                        historycznego jak Noc Kryształowa. "Ten mały Żyd-morderca i jego kochanek, tak
                        intymny związek. Jak to się stało, że nikt jeszcze nie wywlókł tego na światło
                        dzienne?" Teraz już wiemy...
                        • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:23
                          Chronik von Herschel Grynszpan

                          28. März 1921 Geburt in Hannover, Burgstraße 36 als Sohn des Schneiders Sendel
                          Grynszpan, (* 17. Oktober 1886 in Dmenin, Russland)

                          1927 bis 1935 Besuch der Volksschule in Hannover, Burgstraße 22. Vorzeitiger
                          Abbruch wegen zunehmender Anfeindungen.

                          1935 bis 1936 Besuch der "Rabbinischen Lehranstalt Jeschiwa", Frankfurt am
                          Main, Theobald-Christ-Straße 6, wo die Schüler für den Beruf des Rabbiners bzw.
                          eines Religionslehrers ausgebildet wurden.

                          April bis Juli 1936 Aufenthalt in Hannover ohne Arbeit

                          Juli bis August 1936 Aufenthalt bei Verwandten in Brüssel. Dort wartet er auf
                          die Dokumente, um nach Palästina auszuwandern

                          August 1936 bis Februar 1937 Illegaler Aufenthalt in Paris bei Verwandten

                          Februar 1937 bis August 1938 Weiterer Aufenthalt in Paris, jetzt aber
                          legalisiert

                          ab August bis November 1938 Wieder illegaler Aufenthalt in Paris

                          28. Oktober 1938 Deportation der Eltern und Geschwister nach Polen

                          6. November 1938 Einbuchung in das Pariser Hotel "Hotel de Suez", Boulevard de
                          Strasbourg 17, unter dem Namen "Heinrich Halter", Alter: 18, Adresse: Hannover

                          7. November 1938 Besuch des Eisenwarenladens "A La Fine Lame", Rue du Faubourg
                          Saint-Martin 61. Kauf eines 6,35 mm Trommelrevolvers. Vor der Deutschen
                          Botschaft in der Rue de Lille 76 trifft er durch Zufall auf den deutschen
                          Botschafter Graf Welczek. In der Botschaft erschießt er den Legationsrat Ernst
                          Eduard vom Rath mit fünf Schüssen.

                          Das Zusammantreffen von Herschel und vom Rath ereignet sich zufällig. Der
                          zuständige Vertreter des Botschafters war der Gesandtschaftssekretär Ernst
                          Achenbach, der sich an diesem Morgen verspätet hatte. So wurde Herschel an den
                          schon anwesenden vom Rath verwiesen (1).

                          November 1938 bis Mai 1940 Haft im Untersuchungsgefängnis Frèsnes bei Paris

                          1. Juni 1940 Evakuierung aus Paris vor den anrückenden deutschen Truppen nach
                          Bourges

                          18. Juni 1940 Flucht nach Toulouse

                          Juli 1940 Haft im Gefängnis von Toulouse

                          18. Juli 1940 Auslieferung an die deutschen Behörden

                          Juli 1940 bis Januar 1941 In Haft bei der Gestapo in Berlin

                          Januar 1941 bis Sommer 1941 Haft im KZ Sachsenhausen

                          Sommer 1941 bis Sommer 1942 Haft im Untersuchungsgefängnis Berlin Moabit

                          Sommer 1942 bis Frühjahr 1945 Haft im KZ Sachsenhausen. Danach gibt es keine
                          Daten mehr über seinen Verbleib. Einigen Berichten zufolge wurde er von der
                          Roten Armee befreit. Andere sprechen von einer Befreiung durch die Amerikaner
                          im Gefängnis Magdeburg

                          Frühjahr 1945 Vermutlicher Aufenthalt in Paris mit falscher Identität
                          (in "Deutsche Wirtschaftszeitung" vom 24. Juli 1960:

                          "Nach unseren Informationen aus Paris bestätigte die französische Polizei
                          Grünspans Anwesenheit in Paris und erklärte, sie werde ihn unbedingt decken.
                          Der Mann wolle seine Ruhe haben." Andere Quellen sprechen von seinem Tod vor
                          1945, aber es werden keine Dokumente vorgelegt.
                          • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 12:24
                            Die französisch-deutsche Erklärung ist am Kai von Orsay.... im Laufe eines
                            Eingangs der französischen und ausländischen Presse im Rundfunk ausgestrahlt
                            worden. N.p.m.: Herr von Ribbentrop, der die deutsche Erklärung vor macht;
                            rechts die HERREN Bonnet und Léger links Herr von Welczek. 6.XII.1938.

                            La déclaration franco-allemande a été radio-diffusée au Quai d'Orsay. ... au
                            cours d'une réception de la Presse française et étrangère. N.p.m. : M. von
                            Ribbentrop faisant la déclaration allemande devant le micro; à droite MM.
                            Bonnet et Léger, à gauche M. von Welczek. 6.XII.1938.


                            www.cegesoma.be/pallas/servlet/gisc?vn=49176
    • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 10.09.06, 14:30
      Hanys wciep to na Glywicke Slonzoki tysz mozno
      • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 12.09.06, 18:54
        www.czerwionka-leszczyny.com.pl/debiensko.html

        Pierwsza osada powstała prawdopodobnie na obszarze dzisiejszego Dębieńska
        Starego, na terenie porośniętym lasem dębowym. Stąd też pierwotna nazwa osady -
        Damb. Po spustoszeniach dokonanych przez Tatarów w 1241 r. książę opolski
        Władysław nadał prawo lokacji grupie osadników z zasadźcą. Właścicielem osady
        został następnie rycerz Egidio Rassycz. W tym samym czasie erygowano również
        dębieńską parafię. W 1306 roku dobra przejął po ojcu Egidius, który pełnił
        liczne funkcje na dworze książąt opolsko-raciborskich. Umierając w 1320 r.
        przekazał Dębieńsko średniemu z synów - Wlostkowi. Jeden z jego potomków przyjął
        około 1350 r. nazwisko Welczek, używane odtąd przez właścicieli Dębieńska.

        Dębieńsko - widok z lotu ptakaZa rządów Mikołaja Starszego Welczka doszło w 1450
        r. do podziału majątku. Dla siostry Mikołaja, wychodzącej za mąż za rycerza
        Ramscha, wydzielono folwark z osadą, zwany Dębieńskiem Małym. Resztę dóbr
        natomiast odziedziczył w 1455 r. Mikołaj Młodszy Welczek. Po jego śmierci opiekę
        nad włościami i małoletnim synem, objął jego starszy brat Jan. Po bezpotomnej
        śmierci bratanka, dobra rodowe przejęli synowie synowie Jana, Wacław i Wlostek.

        Kolejnym właścicielem został potomek Wlostka - Jerzy Welczek, który okazał się
        hojnym opiekunem miejscowego kościoła. Ufundował on boczną kaplicę z
        umieszczonym w podziemiach grobowcem rodzinnym, w którym został pochowany w 1566
        r. Opiekunem jego małoletnich dzieci został brat Jan, który swoim spadkobiercą
        uczynił najmłodszego bratanka Jerzego. Był on równie dobrym gospodarzem jak
        ojciec i stryj. Rozwinął uprawę chmielu, który w dużych ilościach był
        eksportowany do Krakowa.

        Po śmierci Jerzego w 1631 r. zarząd nad dobrami przejęła rada składająca się z
        Jerzego Kozielskiego, Wilhelma von Trach, Jana Kotulińskiego, Adama Holly i
        Stanisława Reiswitza. Potomkowie Jerzego Welczka utworzyli nową gałąź rodu -
        Welczków z Dębieńska na Grzybowicach i Białowieży. Dębieńskie dobra rodowe
        przeszły na własność ich kuzyna Jana Welczka, zwanego Hankiem. Był on osobą
        niezwykle wpływową. W 1638 r. został kanclerzem księstwa opolsko-raciborskiego,
        a w 18 lat później otrzymał godność barona. Jego siostra Anna wychodząc w 1637
        r. za mąż za Adama Holly, wniosła mu w posagu Dębieńsko Stare.

        Wnętrze kościoła pw. św. Jerzego w DębieńskuNastępcą Jana Welczka został jego
        syn Krzysztof, pełniący przez wiele lat funkcję sędziego krajowego w państwie
        pszczyńskim. Umierając po 30 latach energicznych rządów, pozostawił majątek swej
        żonie Marii Eufemii, która na spadkobiercę wyznaczyła syna Franciszka Rudolfa.
        Został on śmiertelnie postrzelony w czasie polowania w listopadzie 1717 r. Jego
        żona Elżbieta sprzedała w 1722 r. Dębieńsko Wielkie Johannowi Rudolfowi von
        Eichendorff. Osiem lat później dobra te nabył Józef von Tluck. Jego wnuk -
        Antoni - sprzedał w 1772 r. dominium Joannie von Görtz, która już po roku
        przekazała je Tadeuszowi Przyłuskiemu - staroście czerniakowskiemu. Tymczasem
        Dębieńsko Stare w połowie XVIII wieku przeszło w ręce rodu Paczyńskich (poprzez
        małżeństwo Rozalii de Holly z Janem Paczyńskim).

        W 1808 r. zarówno Dębieńsko Wielkie jak i Dębieńsko Stare stały się własnością
        Antoniego Węgierskiego. Hrabia ów był fundatorem powstającego od 1808 r.
        murowanego kościoła pw. św. Jerzego oraz wybudowanej w 1823 r. szkoły. Jego
        dobra przejął Frydrich Adrian de Limburg-Stirum, który następnie sprzedał je
        Wilhelmowi Schneiderowi. W 1853 r. majątek stał się własnością Louisa Theodora
        Moritza Eichborn. W cztery lata później odkupili go kupcy niemieccy: Carl
        Eiserhard, Wilhelm Eiserhard, Carl Denelts, August Morgenstern, którzy utworzyli
        spółkę pod nazwą Ornontowitzer Aktiengesellschaft fur Kohlen und Eisenproduction
        zu Berlin. W 1883 r. Dębieńsko Wielkie i Stare odkupił od spółki Otto
        Hegenscheidt. W 1918 r. majątek odziedziczył jego syn Jan Klaus.

        W czasie walk I wojny światowej na wszystkich frontach zginęło 17 mieszkańców
        Dębieńska. Mieszkańcy brali udział również w powstaniach śląskich. W III
        powstaniu śląskim kompanią dębieńską pułku żorskiego dowodził Paweł Profaska.
        Uczestniczyła ona w walkach o Czerwionkę, Rybnik, Kędzierzyn, Górę św. Anny. W
        czasie II wojny światowej w Dębieńsku Wielkim znajdował się obóz dla jeńców
        angielskich, których zatrudniano do pracy w rolnictwie. Obecnie Dębieńsko jest
        dzielnicą Czerwionki-Leszczyn.
    • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 12.09.06, 18:57
      Geschichte Makoschaus

      Die erste schriftlich übermittelte Information über Makoschau erscheint im
      Oberschlesischen Urbarium (Register freier Bauern), dessen Entstehungsdatum auf
      das Jahr 1498 zurückgeführt wird. Makoschau war eine kleine Ansiedlung im Tal
      des Flusses Klodnitz, von zahlreichen Wäldern und fruchtbaren Wiesen umgeben und
      bestand aus nur sieben Bauernhöfen und einer Mühle. Der erste bekannte Besitzer
      aus Makoschau war Andrzej Przyszowski, der Gutsherr in Preiswitz. Nach dem Tod
      von Andrzej Przyszowski im Jahr 1538 teilten seine Söhne: Melchior, Krzysztof
      und Waclaw das Gut des Vaters unter sich auf. Und so fiel die andere Hälfte von
      Preiswitz mit dem ganzen Dorf Makoschau dem ältesten der Brüder, Waclaw, zu.
      Waclaw, der kein Geld hatte, lieh von dem Priester Zaifried Ribisch 300 Gulden
      und verpfändete dafür seinen Teil des Dorfes Preiswitz und das ganze Dorf
      Makoschau. Bis 1620 war Makoschau Eigentum der Sippe der Przyszowski. 1620
      gehörte schon das immer größer werdende Dorf Makoschau Piotr Przyszowski und
      einem gewissen Holly, der Anne, die Tochter von Waclaw Przyszowski heiratete.
      Bauern

      Ein halbes Jahrhundert später, in den Jahren 1668 - 1685 war Krzysztof aus
      Kwiatkowice Kwiatkowski, der Herr auf Makoschau. Während eines langen
      Auslandsaufenthaltes von Kwiatkowski verwaltete der Vikar von Preiswitz,
      Pendzich, Makoschau, wofür er die Flur ???unter dem Storchnest als Dank erhielt.
      Anhand der erhaltenen Dokumente kann man schlussfolgern, daß im 18. Jahrhundert
      Makoschau im Besitz der Sippe Ziemieniecki war.
      Die nächste Persönlichkeit in der Geschichte von Makoschau ist der Freiherr Jan
      Welczek, Herr auf Laband, der 1779 nach dem Tod von Friederika Luise aus der
      Sippe Ziemieniecki Makoschau erwarb. Welczek war Landesvogt und Eigentümer
      zahlreicher Güter in Oberschlesien. Ihm gehörten: Hindenburg, Zaborze,
      Bielschowitz, Chudow, Paniow, Kunzendorf, Paulsdorf u.a. Welczek wurde am 2. Mai
      1749 geboren und ist am 2. Januar 1811 gestorben. Trotz seines großen Vermögens
      war Freiherr Welczek ein bescheidener Mensch, deshalb wurde er seinem Wunsch
      gemäß in aller Ruhe bestattet, es wurde auch keine Grabrede gehalten. Die 1790
      von Salomon Izaack in dieser Gegend entdeckte Steinkohle und die darauf folgende
      Entwicklung von Bergbau und Schwerindustrie veränderten rapide die
      Dorflandschaft des nahegelegenen Hindenburg (heute Zabrze) und seiner Umgebung.
      1826 wurden die Güter Makoschaus Eigentum der Grafen Henckel von Donnersmarck
      (seit 02.02.1826 auch Eigentümer von Hindenburg) und blieben es über 100 Jahre
      lang. 1861 wurde Graf Guido Henckel von Donnersmarck (Eigentümer von Hindenburg
      und der ???Donnersmarckhütte) Eigentümer des Gutes Makoschau. In dieser Zeit
      wurde das Dorf Makoschau in zwei Gebiete geteilt. Das erste Gebiet umfasst die
      Hofgüter in einer Größe von 1241 Morgen. Gewirtschaftet wurde auf zwei
      Maierhöfen, aber es gab nur 8 Pferde und 25 Kühe. Das andere Gebiet bildete die
      Gemeinde, dh. Der Bauernboden, der zusammen nur 720 Morgen umfasste. Die Bauern
      sorgten allerdings für 23 Pferde und 150 Kühe. Die Makoschauer Wälder umfassten
      600 Morgen. Einer der Förster war Jozef Godula, der 1790 die Makoschauer Güter
      pachtete. Er war der Vater des berühmten Industriellen, Karol Godula, der am 8.
      November 1781 in Makoschau geboren wurde.

      In den letzten Jahrhunderten gab es in Makoschau zwei Mühlen: die Mühle von
      Szombora und die von Widera (die Mühle von Suchan) Die Mühle von Schombora
      existierte schon in den Anfängen des Dorfes im 16. Jahrhundert. Die letzte dort
      lebende Familie war die Familie Naczynski, die auch 1920 das Steinkreuz für den
      Makoschauer Friedhof stiftete. Die Mühle von Widera entstand viel später. Auf
      der Karte von Homan aus dem Jahre 1736 ist schon vermerkt. Im Dorf gab es auch
      einen Schmied, einen Metzger, eine Ziegelei und natürlich ein Wirtshaus, das in
      dieser Zeit eine große Bedeutung für das Dorf hatte. Im Wirtshaus fanden
      Hochzeiten und Versammlungen der Dörfler statt, dort hielten auch die
      vorbeiziehenden Fuhrleute Rast. Dorf

      Die erste Schule in Makoschau entstand erst 1873 auf einem von Graf Donnersmarck
      geschenkten Grundstück und aus dem von ihm gestifteten Baustoffen. Noch später
      als die Schule entstand die Pfarrergemeinde Makoschau. 1910 gab es in Makoschau
      über 2.500 Katholiken, deshalb war es an der Zeit, an eine eigene Kirche zu
      denken. Leider wurde die von ???Kirchbaukomitee geplante große und schöne Kirche
      auf dem Gelände des ???Pfarski Garten" durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges
      verhindert. Deshalb entschloss man sich die 1873 entstandene Schule in eine
      Kirche umzubauen; sie wurde am 28. November 1919 eingeweiht und erhielt den
      Namen ???Sankt Johann und Paul Kirche". Der erste Pfarrer in der neuen Gemeinde
      war Henryk Rduch, und sein Nachfolger im Jahr 1923 Priester Jakub Manda.
      1900 wurde bei Makoschau mit dem Bau zweier Schächten, die ???Zero-Schächta"
      genannt wurde, begonnen. Die neue Grube wurde ???Delbrückschächte genannt und
      entwickelte sich sehr dynamisch. 1912 betrug die Jahresproduktion der Grube
      ???Guido und den ???Rheinbaben-Schächte zusammen 1.367.705 Tonnen Kohle. Es
      arbeiteten dort 4.771 Bergleute und Beamte, der Jahreslohn betrug 4.940.000 Mark.
      Parallel zum Grubenbau wurde auch Eisenbahnlinien der Strecke Kattowitz -
      Ellguth - Gleiwitz gelegt. Die eigene Bahnstation erhielt Makoschau 1904. Die
      Entstehung der Grube ???Delbrück (heute ???Makoszowy) und die sich ständig
      entwickelnde Industrie im benachbarten Hindenburg trugen zu großen Veränderungen
      in Makoschau bei. Die in der Industrie Angestellten und vor allem die im Bergbau
      Tätigen verdrängten allmählich die Bauern aus Makoschau. Schon vor dem ersten
      Weltkrieg bildeten die im Bergbau tätigen Einwohner 90% der Dorfeinwohner von
      Makoschau.
      Die Schlesischen Aufstände erstreckten sich auch auf Makoschau und die
      benachbarten Ortschaften. In Folge der Abstimmung und mit dem Beschluss des
      Botschafterrates wurde 1922 während der Teilung Oberschlesiens Makoschau Polen
      zuerkannt, die Grube ???Delbrück" blieb in Deutschland. 1939 brachte der zweite
      Weltkrieg außer der Abschaffung der Grenzsteine in Makoschau und in ganz
      Oberschlesien keine Veränderung; mit dem Ende des Krieges 1945 kamen neue Zeiten.
    • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 26.09.06, 12:37
      bez cufal 'ech na to floz:

      Briesnitz/Schles.

      Briesnitz im Kreis Frankenstein in Niederschlesien ist ein malerisches Dorf am
      Rand des Warthaer Gebirges im Vorland der Sudeten. Seit 1945 trägt es den
      polnischen Ortsnamen "Brzeznica".

      Das Dorf ist 1270 Hektar groß, hat 560 Hektar landwirtschaftliche Fläche und
      670 Hektar Wald.

      Ca´ 100 ha des Waldes befanden sich im Privatbesitz der Bauern. Von den
      restlichen ca`570 ha gehörte der größte Teil dem Grafen Welczek aus Laband bei
      Gleiwitz, der diese Waldfläche vom Grafen Daym gekauft hatte. Ein kleinerer
      Teil war Eigentum des Grafen Strachwitz.

    • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 13.10.06, 19:40
      mauo ciekawostka:

      Wasserleonburg

      "Der nächste Schlossherr war der deutsche Botschafter in Paris, Johannes Graf
      Welczek (1938 – 1950)"

      www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Wasserleonburg
      • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 13.10.06, 19:58
        Wer war Maria Katharina Fürstin von Pless?

        Als bayerische Gräfin, Maria Katharina Schönborn-Wiesentheid, - liebevolle auch
        ´Sissy´ genannt,

        fühlte sich die überzeugte und praktizierende Katholikin mit Pless und den
        Plesser Bürger sehr verbunden, da ihre Mutter, die Freiin von Welczek selbst
        aus Laband (£abêdy bei Gleiwitz) in Oberschlesien stammte.

        Im Jahre 1924 heiratet die Freifrau Maria Katharina den Hans Heinrich XVII,
        Prinz von Pless, Reichsgraf von Hochberg, Freiherr zu Fürstenstein und siedelte
        nach Pless über.

        Die Eheleute, Familie von Pless waren die letzten offiziell in Pless Besitzer
        u.a. von Tichauer Brauereien.

        Fürst Hans Heinrich XVII starb am 26.1.1984 in London. Sein Bruder, Graf
        Alexander, folgt ihm als V. Fürst von Pless schon schwer erkrankt und starb
        kurz darauf am 22.2.1984 in Mallorca.

        „Unsere Fürstin“ Maria Katharina geboren am 8.9.1896 in Berlin ist in München
        1994 gestorben.

        Ihr Neffe, als Sohn von HH-XVII des jüngsten Bruders - Graf Bolko (23.9.1910-
        22.6.1936) – Bolko Graf von Hochberg, VI. Fürst von Pless (geb. 3.4.1936) ist
        seitdem Chef der Familie von Hochberg. Oft aus München fährt der Fürst nach
        Pless, heute Pszczyna, wo sein Großvater HH-XI ihm sein Kabinett „zur Verfügung
        vorbereitet“.

        www.echoslonska.com/0304/PeterSczepanek_BrauereiTichau.htm
        • ballest Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 13.10.06, 20:14
          "Dotychczas uważano, że Herszel Grynszpan chciał zamordować ambasadora Niemiec w
          Paryżu, hrabiego Welczek, zastrzelił zaś pierwszą napotkaną osobę. Zrobił to
          zaś dlatego, że hitlerowskie Niemcy postanowiły pozbyć się kilkunastu tysięcy
          Żydów przybyłych z Polski - wśród nich jego rodziców. Jednak niemiecki historyk
          Hans-Jürgen Döscher twierdzi, że młody człowiek dokładnie wiedział do kogo
          strzela i dlaczego - do swego byłego kochanka który nie wywiązał się ze
          złożonych obietnic. Profesor Döscher, który wykłada historię współczesną na
          uniwersytecie w Osnabrück (północne Niemcy) szczegółowo odtworzył wydarzenia,
          które doprowadziły do Kryształowej Nocy, a są one doprawdy zaskakujące.
          Posłużył się przy tym drobiazgowo zebranymi, nigdzie dotąd nie publikowanymi
          dokumentami, włączając w to zeznania świadków i pamiętniki znanego pisarza
          francuskiego André Gide‘a. Wyniki jego badań przedstawia gazeta "Guardian".

          Dowiadujemy się więc, że niemiecki dyplomata Ernst vom Rath był znany w
          paryskim środowisku homoseksualnym, gdzie nosił przydomek "ambasadorowa" lub
          też "Notre Dame de Paris". Był on bywalcem popularnego wówczas gejowskiego
          baru "Le Boeuf sur le Toit" i tam właśnie poderwał Grynszpana, "chłopca o
          aksamitnym spojrzeniu". Była to bardzo nierówna para. Żydowski nastolatek,
          uciekinier, bez legalnych papierów i arystokratyczny, zmanierowany dyplomata na
          usługach nazistowskiego reżymu. Vom Rath obiecał Grynszpanowi załatwienie
          paszportu, ale słowa nie dotrzymał. Zrozpaczony chłopak wpadł do budynku
          niemieckiej ambasady przy rue de Lille 78 i zażądał widzenia z wiarołomnym
          kochankiem. Kiedy ten się zjawił, wyciągnął rewolwer i oddał pięć strzałów.

          Herszel Grynszpan został natychmiast aresztowany i trafił do więzienia. W roku
          1940 przekazany został władzom hitlerowskich Niemiec, które planowały nawet
          urządzenie pokazowego procesu, by tezą o "żydowskim światowym spisku" uzasadnić
          wywołanie wojny. Wspólny raport niemieckich ministerstw spraw zagranicznych,
          sprawiedliwości i propagandy głosił jeszcze w roku 1942, że "celem procesu ma
          być wyjaśnienie narodowi niemieckiemu i całemu światu, że wina za wybuch wojny
          spada na Żydów".

          Profesor Döscher pisze, że kiedy Grynszpan dowiedział się o tych planach,
          wyznał całą prawdę. Prokuratura zbadała sprawę, doszła do wniosku że proces
          może zakończyć się kompromitacją. Herszel Grynszpan trafił do obozu
          koncentracyjnego w Sachsenhausen, gdzie słuch po nim zaginął."

          Podobno przezou, i byc moze do dzisiej zyje!?????????
          • szwager_z_laband Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 13.10.06, 20:28
            ja na Glywickich Slonzokach to douech kedys
            • hanys_hans Re: Die Grafen Welczek und Gleiwitz 25.10.06, 21:39
              www.brzeznica.diecezja.swidnica.pl/strniem.html

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Nakarm Pajacyka