28.09.06, 11:07
mozno sie kompletnie myla, ale niyje to ta samo postac co boua we "Pustyni i
Puszczy"?

Emin Pascha
Eduard Schnitzer (
- 28. März 1840 in Oppeln, Schlesien, † 23. Oktober 1892 in Kinena
(Kongogebiet)) war ein auch unter dem Namen Mehmed Emin Pascha bekannter
Afrikaforscher und Verwalter der sudanesischen Provinz Äquatoria.
Leben
Schnitzer, Sohn eines jüdischen Kaufmanns, zog nach dessen Tode mit seiner
Mutter nach Neisse. Nach dem Besuch des dortigen Gymnasiums studierte er
Medizin in Breslau, Berlin und Königsberg. Während seiner Breslauer
Studienzeit schloß er sich der Breslauer Burschenschaft Arminia (heute: Alte
Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn) an. Schnitzer war zweimal
verheiratet.
Osmanisches Reich
Nach dem Studium begab er sich in die Türkei. In Antivari (heute Bar in
Albanien), wurde er Hafen- und Distriktsarzt und beteiligte sich als
Militärarzt an einer Expedition nach Syrien und Arabien. 1871 folgte er einem
Ruf des Gouverneurs Ismail Pascha, dem er zuerst nach Trapezunt und Erzurum
und später ins Exil folgte. Nach Ismail Paschas Wiedereinsetzung in sein Amt
begleitete er ihn nach Janina und blieb dort bis zu dessen Tod im Jahre 1873.
Schnitzer heiratete darauf die Witwe Ismail Paschas, eine Griechin.
Inzwischen war er nicht nur des Französischen, Englischen, Italienischen,
verschiedener slawischer Idiome, des Türkischen, Arabischen und Persischen
vollständig mächtig geworden, er hatte sich auch die orientalischen Sitten
und Gebräuche so angeeignet, dass niemand an ihm den westeuropäischen
Ursprung anmerkte.
Afrika
Nach kurzem Besuch der Heimat 1875 begab sich Schnitzer nach Ägypten, folgte
1876 Gordon Pascha in den Sudan und wurde als Emin Efendi zum Chefarzt
ernannt. Er ging mit Gordon zum Ukerewesee und untersuchte den Somerset
(Victoria-Nil), fuhr 1877 von Lado über Dusile abermals den Nil hinauf bis
Magungo am Mwutansee und begab sich dann über Masindi nach Mruli und zwischen
dem Kafurfluss und dem Ibrahim Pascha See durch Unyoro südwärts bis zu Mtesas
Residenz Rubagha unweit des Ukerewesee.
Darauf zum Bei befördert und 1878 zum Gouverneur in den Äquatorialprovinzen
ernannt, ging er von Rubagha zum Ukerewesee und über Mruli und Fauvera wieder
nach Magungo. In Unyoro erfuhr er, dass der von Henry Morton Stanley
entdeckte Beatricegolf nicht, wie jener glaubte, zum Mwutan gehöre, sondern
zu einem südlicheren Seebecken. 1879 unternahm er eine Reise nach dem vorher
noch nie besuchten westlichen Uferland des Mwutan; 1880 besuchte er das
Makrakaland. 1881 wurden die Gebiete von Rohl und Amadi, Teile der Niam-Niam-
Länder und ganz Monbuttu zu seiner Provinz hinzugefügt.
Schnitzer war unermüdlich tätig, diese Gebiete zu organisieren und die
angrenzenden noch unbekannten Landschaften zu erforschen, als der Aufstand
des Mahdi und die Vernichtung der ägyptischen Herrschaft in den nördlich von
seiner Provinz gelegenen Bezirken ihn plötzlich völlig von jeder Verbindung
mit seiner Regierung abschnitt und ihn in eine äußerst gefährdete Lage
brachte.
Unnötige Rettung durch Henry Morton Stanley
Da sich zu derselben Zeit Wilhelm Junker und Casati bei Schnitzer befanden,
wurde auf Veranlassung des in St. Petersburg ansässigen Bruders von Casati
durch Vermittelung Bastians 1886 der Massaiforscher Fischer an der Spitze
einer Expedition abgesandt, um sie zu befreien.
Doch war es unmöglich, vom Herrscher von Uganda die Erlaubnis zum Durchzug zu
erlangen und Fischer musste umkehren. Junker gelangte trotzdem glücklich an
die Küste, Schnitzer aber blieb auf seinem Posten in Wadelai. Nun
organisierte man in England auf Anregung Felkins eine Expedition, an deren
Spitze Stanley gestellt wurde, die über Sansibar (zur Anwerbung von Trägern)
zum Kongo ging. Wohl noch nie war eine so bedeutende und so sorgfältig
ausgerüstete Expedition ausgezogen. Stanley hatte unter sich 9 Europäer, 61
Sudanesen, 13 Somali und 620 Sansibariten, führte 50 Esel und außer
vortrefflichen Gewehren auch eine Maximkanone mit sich. Auch wusste Stanley
den arabischen Händler Tippu-Tip zu gewinnen, der den Posten eines
Gouverneurs am oberen Kongo annahm.
Inzwischen war Schnitzer durch Junker von Uganda aus reichlich mit Vorräten
versorgt worden. Stanley fuhr mit Dampfern des Kongostaats den Kongo aufwärts
bis zum Aruwimi, an welchem er nun die Landreise antrat. Schnitzer setzte
inzwischen seine Forschungsreisen fort und unternahm eine Expedition zur
Untersuchung des Kakibbi, des südlichen Zuflusses des Albert Nyanza; er
erklärte auch, als die Nachricht von einer abgesandten Entsatzexpedition bei
ihm anlangte, ganz entschieden, seinen Posten nicht verlassen zu wollen und
hoffte, die Ordnung in seiner Provinz selbst aufrecht erhalten zu können. Da
aber von Stanley bis Ende 1888 keine Nachrichten nach Europa gelangten, auch
Berichte von einer Eroberung der Provinz Schnitzers, der inzwischen von der
ägyptischen Regierung zum Pascha ernannt worden war, und seiner Gefangennahme
durch den Mahdi nach Europa gelangten, so begann man von verschiedenen Seiten
Hilfsexpeditionen auszurüsten. Von Amerika brach Leutnant Shufeldt auf, von
England sollte eine Expedition unter Leutnant Swaine ausgehen, von
Deutschland wollte man eine Vorhut unter Hermann von Wissmann absenden,
während die Leitung der Hauptexpedition der deutsche Forscher und
Kolonialpolitiker Carl Peters übernehmen sollte. Zu diesem Zweck wurden
überall in Deutschland Sammlungen durchgeführt. Inzwischen brach in dem von
der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft in Verwaltung genommenen
Küstenstrich ein lange vorbereiteter, von den dortigen arabischen
Sklavenhändlern organisierter Aufstand aus, welcher zur Räumung fast
sämtlicher Stationen führte. Dennoch beschloss man deutscherseits, von der
Absendung einer Hilfsexpedition nicht abzustehen, und da Wißmann die Stellung
eines Reichskommissars für Ostafrika annahm, wurde Peters mit der alleinigen
Leitung der Expedition betraut. Jedoch befand sich Schnitzer nie in
ernsthafter Gefahr und rettete letztlich sogar Stanley das Leben, indem er
den inzwischen erkrankten nach Deutsch-Ostafrika geleitete. Dort im Dezember
1889 angekommen, ließ er sich nun vom Deutschen Reich anwerben, um seine
Afrika-Forschungen fortsetzen zu können.
Tod durch Sklavenhändler
Am 26. April 1890 startet Schnitzer im Auftrag des Reichskommissar Hermann
von Wissmann, zuständig für Deutsch-Ostafrika, eine Expedition, um Gebiete um
den Viktoria-See für das Deutsche Reich zu sichern. Dabei wird er am 23.
Oktober 1892, in Kinena, einem arabischen Handelsposten, von Sklavenhändlern
ermordet.
Tochter Ferida
Aus der zweiten Ehe hatte er eine Tochter namens Ferida, geboren um 1885. Im
Jahr 1890 verließ er die damals sechsjährige Tochter um seine letzte
Expedition durchzuführen. Nach seinem Tod wurde die Tochter in Ostafrika
versklavt. Die Tochter ist seitdem verschollen.
Literatur

- Schweinfurth und Ratzel (Hrsg.): Emin Pascha. Eine Sammlung von
Reisebriefen und Berichten, Leipzig 1888
- Meissner, Hans-Otto: An den Quellen des Nils - Die Abenteuer des Emin
Pascha, Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1986
Weblinks

- [www.zeit.de/2005/44/A-EminPascha?page=all "Die Zeit": Der Herr von
Äquatoria] Schnitzer, Eduard Schnitzer, Eduard Schnitzer, Eduard Schnitzer,
Eduard Schnitzer, Eduard Schnitzer, Eduard Schnitzer, Eduard Schnitzer,
Eduard Schnitzer, Eduar
Obserwuj wątek
    • szwager_z_laband no przeca! 28.09.06, 11:09
      We Opolu "w pobliżu kościoła franciszkanów, na ul. Minorytów stał dom, w którym
      urodzi) się słynny światowy podróżnik, lekarz, polityk Emin Pascha (Eduard
      Schnitzer), gubernator Ekwato-rii, znany z powieści Sienkiewicza „W pustyni i
      puszczy"."

      www.irg.pl/aktualnosci.php?news=2616
      • cirano Re: no przeca! 28.09.06, 12:56
        Gratuluja szwager
        • szwager_z_laband Re: no przeca! 28.09.06, 12:57
          tyj wymiany zdan samymu ze sobom?

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Nakarm Pajacyka