Gość: . IP: 204.52.178.* 11.02.03, 17:29 Kilka "politykow", ktorym Europa sie podkladala/podklada. Odpowiedz Link Zgłoś Obserwuj wątek Podgląd Opublikuj
indris Hitler a Stalin 11.02.03, 17:47 Hitlerowi Europa ustępowała. Stalinowi - nie. Ale też nikomu nie przychodziło do głowy od Stalina "wyzwalać" przez wojnę. I dobrze, bo teraz na miejscu Warszawy mógłby być radioaktywny śmietnik. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: as Re: O Bushu ...po niemiecku. IP: *.pppool.de 11.02.03, 18:54 SPIEGEL ONLINE: Herr Drewermann, US-Präsident George W. Bush benutzt oft religiöse Vokabeln: Er spricht von der Achse des "Bösen", vom "Kreuzzug" gegen den Terror. Nach dem Absturz der Raumfähre "Columbia" zitierte er den Propheten Jesaja, häufig schließt er Reden mit der Formel: "Gott schütze Amerika". Ist Bush ein überzeugender Christ? Drewermann: Seine Rhetorik verrät sein Bemühen, die Öffentlichkeit mit religiösen Vorstellungen von seiner Art der Machtausübung zu überzeugen, insbesondere von den monumentalen Möglichkeiten eines Kreuzzuges gegen das Böse. SPIEGEL ONLINE: Welche Folgen hat die Einteilung der Menschheit in Gut und Böse? Drewermann: Eine solche bipolare Betrachtungsweise der Geschichte ist ideologisch außerordentlich gefährlich und psychologisch geradezu blind. Man bedient sich der Mythen des persischen Dualismus zur Begründung einer absoluten Skrupellosigkeit. Merkt man denn nicht, dass man alles, was man böse nennt, längst in die eigene Praxis übernommen hat? SPIEGEL ONLINE: Wollen Sie etwa Saddam Hussein und George W. Bush gleichsetzen? Drewermann: Wer wie Bush gegen den Terrorismus kämpft, potenziert das Unheil. Die Amerikaner sollten der Welt ein Beispiel geben für effektive Abrüstung, und sie sollten die Unsummen von Geld, das sie in den Krieg investieren, einsetzen zum Kampf gegen die Gründe des Krieges. Die Amerikaner haben ihre Ausgaben zur Bekämpfung der Armut in der Welt gerade auf 1,7 Milliarden Dollar reduziert. Das ist nicht einmal so viel, wie sie in zwei Tagen fürs Militär ausgeben. SPIEGEL ONLINE: Sie halten Bush offenbar eher für einen Verbrecher als für einen Anhänger Jesus von Nazarets. Drewermann: Wer aus dem Neuen Testament die Pflicht zum Präventivkrieg herausliest, wer aus der Bergpredigt die Legitimation nimmt, Hunderttausende Menschen mutwillig zu töten, hat entweder das Christentum nicht verstanden, oder er entfernt sich mit Siebenmeilenstiefeln davon. Man kann nicht über Leichen gehen, wenn man den Weg Christi gehen will. SPIEGEL ONLINE: Warum benutzt Bush dennoch religiöse Sprache? Drewermann: Es geht darum, die Stimmen aus dem amerikanischen Bibelgürtel zu gewinnen. Sie sind das religiöse Zünglein an der Waage. Inzwischen ist es üblich, sich als Präsident mit der Aura der Gotterwähltheit darzustellen. Damit verbunden ist die Stilisierung der USA als "God's own country". Man lebt dort in dem Wahn, als große Nation von Gott für die Lenkung der Weltgeschicke eine besondere missionarische Berufung zu besitzen. SPIEGEL ONLINE: Rührt daher die Intoleranz der amerikanischen Regierung gegenüber der deutschen Haltung im Irak-Konflikt? Drewermann: Bush verschiebt den religiösen Absolutheitsanspruch auf machtpolitische, geostrategische und wirtschaftliche Ziele. Daher seine Haltung: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. In diesen Zusammenhang muss man die unglaubliche Hybris einordnen, mit der Bush sich weigert, einem ihm nicht wie ein Hund nach dem Stöckchen springenden Bundeskanzler auch nur die Hand zu geben. Über einen derartig chauvinistischen, schein-religiös motivierten Allseligkeitsanspruch kann man nur erschrecken. SPIEGEL ONLINE: Ist diese Haltung der amerikanischen Regierung allein auf Bush zurückzuführen? Drewermann: In gewissem Sinne ist Bush Opfer einer Geisteshaltung, die bei den Evangelikalen, den Rechten und den Fundamentalisten christlicher Prägung außerordentlich tief geht. Darüber hinaus hat er sich mit einer Ministerriege aus der Zeit des Golfkrieges seines Vaters umgeben. Sein Vize Dick Cheney ist mit dem Öl-Ausrüster Halliburton zum Großlieferant fürs Pentagon aufgestiegen, Colin Powell erscheint zwar moderat, war aber in Wirklichkeit nie etwas anderes, als der jeweiligen Macht untertan. Condoleezza Rice ist eine absolut ehrgeizige Dame und predigt nichts als Krieg. Paul Wolfowitz beglückt die Welt mit der Vorstellung, dass ein Krieg im Irak weltweit Wohlstand, Demokratie und Menschenrechte bringen werde. SPIEGEL ONLINE: Wenn fundamentalistische Positionen bei Bush anschlagen, wie ist seine Psyche gestrickt? Drewermann: Psychoanalytisch dürfen wir annehmen, dass sich die religiöse Grundeinstellung nach den verinnerlichten Werten der Eltern richtet. Bush senior hatte schon im ersten Krieg gegen den Irak 1991 gesagt, der Ausgang des Krieges könne nur der Sieg des Guten sein. Dieser Sieg des Guten hat im Irak allein mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet und Hunderttausende zu Krüppeln gemacht. Die Embargopolitik hat mehr als eine Million Menschen in den Tod gedrückt. Wie kann man das Wort "gut" auf eine derart grausame Weise intonieren? SPIEGEL ONLINE: Wollen Sie allen Ernstes behaupten, Bushs Irak-Politik sei eine Synthese aus Vaterkomplex und religiösem Fundamentalismus? Drewermann: Die religiöse Komponente kann sich mit der Beendigung seiner Alkoholismus-Probleme verbunden haben. Alkoholiker kompensieren schwere Minderwertigkeitskomplexe - Bush galt über Jahre als der Versager der Familie - durch die Droge und durch Loyalität und Jovialität. Trocken geworden, als Bekehrte sozusagen, strengen sie sich dann an, die verinnerlichten Maßstäbe ihres Über-Ichs perfekt zu erfüllen. Für George W. verschmelzen Gott und sein Vater zu dem Auftrag, einen noch größeren und noch besseren Krieg zu führen als der eigene Vater - mit dem Beistand des Vaters im Himmel. Das alles ist eine Verzahnung aus individueller Neurose und sozialpsychologischem Wahn: ein Überbietungssyndrom und eine Weltbeglückungskomponente. SPIEGEL ONLINE: Besteht Hoffnung, dass sich der Präsident aus dieser Verfangenheit befreien kann? Drewermann: Man müsste mit dem potenziellen Gegner, dem Irak, reden und gemeinsam Wege aus der Krise suchen. Das versuchen die Europäer. Doch Bush - im Alleinbesitz von Weisheit und Macht - verweigert dies der Welt. Er ist die einstudierte Sprechpuppe des Pentagons und der Ölindustrie. SPIEGEL ONLINE: Sie bezeichneten Krieg einmal als eine Krankheit. Sitzt der Infektionsherd in Washington oder in Bagdad? Drewermann: Der Infektionsherd sitzt in jedem, der glaubt, Probleme mit Gewalt lösen zu können. Der Krieg ist das Resultat der Wahnidee, dass man aus den Mündungsrohren der furchtbareren Kanonen und der effizienteren Raketensilos Recht herbeibomben könnte. Der Krieg ist das Scheitern, Menschen gerecht zu werden. SPIEGEL ONLINE: Ein Scheitern, zu dem Saddam Hussein wesentlich beiträgt. Drewermann: Der Irak stellt keine wirkliche Gefahr dar. Das Gerede vom Besitz der Atomwaffen wird nicht einmal mehr von Condoleezza Rice aufgelegt, simpel, weil es nicht stimmt. Die chemischen Waffen haben nach Auskunft von Scott Ritter, der bis 1998 die Waffenkontrollen im Irak geleitet hat, eine Verfallszeit von fünf Jahren. Das heißt, es gibt solche Bestände nicht mehr. Es sei denn, sie wären in der Zwischenzeit unter dem außerordentlich strengen Auge der amerikanischen Kontrollen nachgerüstet worden. Dafür gibt es definitiv nicht den geringsten Beweis. Die Amerikaner haben selbst behauptet, alles, was sich auf dem Boden bewegt, könnten sie sehen - und zerstören. SPIEGEL ONLINE: Wie kommen Sie zu ihrer optimistischen Einschätzung? Im Irak werden angeblich 8500 Liter Anthrax versteckt. Drewermann: Kein geringerer als Donald Rumsfeld hat den Irak 1981 in den Besitz der Milzbranderreger gebracht, als er Saddam Hussein als Kettenhund gegen die Ajatollahs im Iran scharf machen wollte. Rings um den Irak herum existiert übrigens kaum ein Staat, der nicht über solche Mittel verfügt. SPIEGEL ONLINE: Das macht den Irak nicht besser. Drewermann: Man kann aber nicht einen Staat einseitig abrüsten wollen, wenn man mit dem Faktor eins zu tausend all das im eigenen Arsenal hält, was man beim anderen abschaffen will. Der Irak ist im Vergleich zu andere Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Alex Re: O Drewermannie ...po niemiecku. IP: *.hispeed.ch 15.02.03, 17:31 Gość portalu: as napisał(a): > SPIEGEL ONLINE: itd. Na odtrutke tego inerview z Drewermannem zalecam realistyczna ocene tego "apostola" ktora mozna przeczytac na www.geopowers.com a dalej na News: Freitod. Zeby nie bylo watpliwosci jaka jest ta strona polecam zajrzec do impressum. P.S. Niestety der SPIEGEL po smierci nieodzalowanego Augsteina dryfuje coraz bardziej na lewo. Szkoda. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: jarek Re: Hitler a Stalin IP: *.fastres.net 15.02.03, 17:08 i moze by bylo koniec nieszczesc Polski-Krakow za stolice. indris napisał: > Hitlerowi Europa ustępowała. Stalinowi - nie. Ale też nikomu nie przychodziło > do głowy od Stalina "wyzwalać" przez wojnę. I dobrze, bo teraz na miejscu > Warszawy mógłby być radioaktywny śmietnik. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: franek dolas Re: Hitler, Stalin teraz Saddam IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 15.02.03, 17:37 facet, nietaktem jest stawianie tego czerwonego paranoika Stalina w jednym rzędzie z wielkimi wodzami jakimi byli i są Hitler, Saddam i ja bym jeszcze dodał Rudolfa Hessa. Odpowiedz Link Zgłoś
ale-x Re: Hitler, Stalin teraz Saddam 15.02.03, 17:52 Gość portalu: . napisał(a): > Kilka "politykow", ktorym Europa sie podkladala/podklada. Czy mozna wiedziec, co zlego Wam Polakom zrobil ten Saddam? Czy to po prostu takie sobie ,,huzia na Jozia''... O ile mnie pamiec nie myli, za czasow prosperity Iraku Polacy niezle tam zarabiali. Irakijczycy sa sympatyczni a Polakow zawsze lubili i szanowali. Dlaczego zyczycie im wojny? Saddama, jako tego oslawionego tyrana, mozna ,,zdjac''w inny sposob. I gdyby rzeczywiscie na Saddamie Ameryce zalezalo, zrobiliby to juz bardzo dawno, zrobiliby to w czasie pierwszej wojny w Zatoce! A jednak zostawili go, zatrzymali, bo byl potrzebny do realizacji bardziej odleglych celow. I teraz nastal czas wcielenia w zycie tych planow - planow ekonomicznych (ropa) i strategicznych. Saddam jest tylko pretekstem. Biedny Saddam... No a najbiedniejszy w tym wszystkim jest narod iracki. I to o nim nalezy pomyslec, zanim ochoczo krzykniemy za Bushem ,,huzia na jozia!" Odpowiedz Link Zgłoś