Gość: Hans
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02.11.03, 21:08
Hier werden Probleme künstlich erzeugt: Polen hat nichts, um zu entschädigen
und von den Deutschen möchte auch niemand in Schlesien wohnen.
Ich frage mich ohnehin, wer hinter solchen Ansprüchen steht. Das müssen Leute
sein, die dort großen Grundbesitz hatten. Und den wollen die vermutlich nicht
bearbeiten, sondern versilbern.
Von meinen Vorfahren haben die Polen nur Möbel, Geschirr und Unterwäsche
kassiert, die dürfen sie gerne behalten.
Der Familienteil, der in Polen geblieben ist, hat die Arschkarte gezogen.
Bekamen immer Pakete, um in der kommunistischen Misswirtschaft zu überleben.
Jetzt brauchen sie Unterstützung wegen Arbeitslosigkeit.
Deshalb war der obige Satz auch richtig: Hier werden künstliche Probleme
erzeugt...
Sorry astronaut, wenn ich es mal drastisch ausdrücke: Deutschland braucht
Pommern und Schlesien so nötig wie Pest und Cholera. Und so denkt vermutlich
die überwältigende Mehrheit der Deutschen.
Die Leute haben ja von Business auch keine Ahnung. Das Geschäft blüht doch
schon lange: Deutsche kaufen über Mittelsmänner Grund und Boden in Tschechien
und Polen. Nach dem Beitritt der Länder zur EU ist das dann zehnmal so viel
Wert. Sie wollen nicht dort wohnen sondern mit Gewinn verkaufen, um damit
ihre Villen in der Schweiz oder der Toskana zu finanzieren, dort ist das
Wetter auch schöner. Zehn Prozent des Bodens soll bereits in deutscher Hand
sein, das war vor einigen Jahren. Das sind keine Schlesier. Die gibt es ja
auch nicht mehr. Diejenigen, die die Sprache und Kultur Schlesiens kannten,
sterben weg, die darauffolgenden Generationen sind im Westen verwurzelt.