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BSE W NIEMCZECH

IP: *.dip.t-dialin.net 07.01.04, 17:30
SCHLAMPIGE BSE-KONTROLLEN

Verdachtsfälle in allen Bundesländern

Erst waren es nur 26 Fälle im Saarland, wo ein schludriger Tierarzt
Rindfleisch ohne BSE-Test für den Handel freigab. Inzwischen ist aber klar,
dass in fast allen Bundesländer Fleisch ungeprüft auf dem Teller der
Verbraucher landete - bislang soll es mehr als 17.000 ungeklärte
Schlachtungen geben
Obserwuj wątek
    • Gość: arnold7 Re: BSE W NIEMCZECH IP: *.dip.t-dialin.net 08.01.04, 16:01
      Niemcy truja wlasnych ludzi

      Donnerstag, 8. Januar 2004
      Abgleich der Rinderdatenbank
      Schwarzschlachtung und Zahlendreher

      Im vergangenen Jahr sind nach Angaben von Verbraucherschutz-Staatssekretär
      Alexander Müller (Grüne) in Deutschland mindestens 510 Rinder ohne BSE-Test
      geschlachtet worden. Da in einigen Ländern noch nicht alle unklaren Fälle
      aufgeklärt seien, gehe er "von einem leichten Anwachsen dieser Zahl aus",
      sagte Müller im ZDF
      • Gość: ballest Re: BSE W NIEMCZECH IP: *.dip.t-dialin.net 08.01.04, 19:58
        W roku ubiegłym dokonano w RFN uboju co najmniej 510-iu krów bez testu na
        BSE.

        Liczbę tę podały kraje związkowe ministerstwu ochrony konsumentów w Berlinie.
        Zagrożenie, że rzeczywiście skażone mięso wołowe zostało sprzedane
        konsumentom, jest minimalne – powiedział sekretarz stanu Alexander Mueller.

        Zdaniem ministerstwa właściciele krów chcąc zaoszczędzić koszty związane z
        testami na BSE dopuścili się przestępstw. W sumie jednak 99,95 procent
        wszystkich testów odbyło się zgodnie z przepisami

    • Gość: adolf Re: BSE W NIEMCZECH IP: *.dip.t-dialin.net 09.01.04, 16:14
      Niemcy mają następny skandal w zawiązku z chorobą wściekłych krów. Jak obecnie
      wyszło na jaw , nie wszystkie starsze niż dwa lata krowy przeznaczone do uboju
      poddawane były obowiązkowym testom na BSE.

      Od stycznia do września ubiegłego roku bez testów dokonano uboju 611-stu krów
      a ich mięso znalazło się w handlu.

      Komisja Euroepejska domaga się od niemieckich władz wyjaśnień, czy mięso to
      było także eksportowane.

      • Gość: arnold7 Re: BSE W NIEMCZECH IP: *.dip.t-dialin.net 09.01.04, 21:00
        Niemcy mają następny skandal w zawiązku z chorobą wściekłych krów. Jak obecnie
        wyszło na jaw , nie wszystkie starsze niż dwa lata krowy przeznaczone do uboju
        poddawane były obowiązkowym testom na BSE.

        Od stycznia do września ubiegłego roku bez testów dokonano uboju 611-stu krów
        a ich mięso znalazło się w handlu.

        Komisja Euroepejska domaga się od niemieckich władz wyjaśnień, czy mięso to
        było także eksportowane.

    • laband Re: BSE W NIEMCZECH 09.01.04, 21:09
      robisz ty za weterynoza?
      • Gość: Ramon Re: BSE W NIEMCZECH IP: *.proxy.aol.com 10.01.04, 10:51
        noch´n Gedicht:
        Humoriges: Pointer
        geschrieben von: POINTER am 6.01.03



        Pointer sich bereits vor acht
        Auf den Weg zur Praxis macht,
        Dabei denkt er so beim Gehn:
        Mensch, was ist doch Arztsein schön.
        Erstens ist es intressant,
        Dazu wird man anerkannt,
        Ferner, wenn man dann und wann
        Menschenleben retten kann,
        Fühlt man sich auch insoweit
        Irre geil und benedeit.

        Während sich nun die Gedanken
        Weiter in die Höhe ranken,
        Tritt er durch die Praxistür
        Und beginnt mit Bütefür.
        Doc! Ich kriegte nachts, au Backe!
        Tief im Schlafe ne Attacke,
        Und in meiner Atemnot
        Sah ich schon Gevatter Tod.
        Jetzt, da ich total okay,
        Brauch ich meinen Hustenspray.
        Lieber Mann! Ich riech es doch,
        Trotz des Hustens rauchst Du noch.
        Nunmehr keine Widerrede,
        Höre auf! Jetzt stante pede!
        Denn auf Dauer einwandfrei
        Hilft Dir keine Arzenei.
        Durch die Predigt ganz schockiert,
        Bütefür ist fast kuriert.

        Pointer aber voller Glück
        Lehnt im Sessel sich zurück,
        Doch als er zum Fenster sieht,
        Flucht er laut: Verdammter Schiet!
        Denn da steht der Bütefür
        Rauchend vor der Praxistür.

        Langsam mit Beamtenschritt
        Nähert sich jetzt Hänschen Schmitt.
        Kaum hat er sich hingesetzt,
        Will er, Pointer ist entsetzt,
        Ohne Krankheit und Beschwerden
        Stationär behandelt werden.
        Pointer denkt nur: Sieh mal guck,
        Jeder nimmt sich einen Schluck
        Und wenn dann, weil Flasche leer,
        Steigt der Beitrag allzu sehr,
        Machen alle Mordsgeschrei,
        Dass das Schuld der Ärzte sei,
        Weil in Praxen, wie wir wissen,
        Wird mit Pillen rumgeschmissen,
        Und der Doktor ganz allein
        Drängt die Leut zum gelben Schein.
        Pointer gibt sich einen Ruck.
        Schmitt, sagt er, es ist genug!
        Vor zwei Wochen ungefähr
        Waren Sie erst stationär,
        Und man checkte Sie doch da
        Just von A bis Omega.
        Doktor!, jetzt wird Schmitten bös,
        Sakrament, was soll denn dös.
        Mach nicht so ein Tralala,
        Ich will gleich ins BWK.
        Krieg ich aber nicht den Schein,
        Fahr ich trotzdem an den Rhein.
        Kurz vor Koblenz, so ists recht,
        Wirds mir halt ein bisschen schlecht,
        Dann bringt mich die Feuerwehr
        Notfallmäßig stationär.

        Pointer rauft sich seine Haare,
        Dass er Contenance bewahre,
        Da erscheint schon Markus Wix:
        Doc, ich habe wirklich nix,
        Aber ich brauch dergestalt
        Zwei Atteste möglichst bald.
        Erstens, dass aus Krankheitsgründen
        Ich muss neue Arbeit finden,
        Weil das Amt, wie ich gehört,
        Mir drei Löhne sonst verwehrt.
        Zweitens, da ich jetzt allein
        Möchte Arbeitgeber sein,
        Braucht die Bank fürs Kapital
        Ein Testat nur ganz pauschal,
        Dass nach Durchsicht der Kartei
        Ich nie krank gewesen sei,
        Und dass ferner für mein Leben
        Risiken sind nicht gegeben.
        Pointer denkt sich ganz bedrückt,
        Sind denn alle jetzt verrückt.
        Doch als er aufs Datum sieht,
        Weiß er, was ihm heut noch blüht,
        Denn da sieht er Freitag stehn,
        Freitag Komma drei und zehn.

        Der Beipackzettel
        Hochdruck gilt, weil er nicht zwickt,
        Meist als Kavaliersdelikt,
        Und es oft genug geschieht,
        Dass man ihn dann übersieht.
        Pointer will drum intensiv
        Dieses ändern präventiv.

        Einstmals, schon des Abends spät,
        War bei Flux der Druck erhöht.
        Pointer hat ihn nicht verkehrt
        Gleich ausführlich aufgeklärt,
        Und ihn, dass ers auch behält,
        Zur Kontrolle einbestellt.
        Dazu aber, welche Crux,
        Nicht erschien der Herr von Flux.
        Irgendwann, so ist das oft,
        Kam er gänzlich unverhofft.

        Jetzo Pointer flink und stet
        Nahm ihn nochmals ins Gebet:
        Achten Sie auf Ihr Gewicht!
        Fett verträgt der Körper nicht.
        Zweitens: Finger weg vom Salz!
        Nur ein bisschen allenfalls.
        Ferner ist auch Nikotin
        Für Ihr Leben kein Gewinn.
        Und besonders Alkohol
        Tut dem Ganzen gar nicht wohl.
        Steigt, trotzdem Sie dann solider,
        Justament der Blutdruck wieder,
        Müssen wir, um Sie zu retten,
        Rasch ihn senken mit Tabletten.

        Doktor Pointer mehrmals noch
        Prüft, ob der RR ist hoch.
        Sei es, dass der Flux den Rat
        Mit dem Salz vergessen hat,
        Oder dass der gute Mann
        Nicht das Naschen lassen kann,
        Jedenfalls bei dem Monsieur
        Bleibt der Blutdruck in der Höh.
        So gibts zur Philippika
        Antihypertonika.

        Anderntags direkt nach sieben
        Rast Herr Flux, nicht übertrieben,
        Ohne Worte und Termin
        Gleich zu seinem Doktor rin.
        Pointer! ruft er: Scharlatan!
        SchaunSe sich den Beipack an,
        Falls davon nur etwas stimmt,
        Ist man tot, wenn man das nimmt,
        Und ich glaub, selbst Dioxin
        Ist am Ende halb so schlimm.
        Damit schmeißt er einen Wisch
        Wutentbrannt auf Pointers Tisch
        Und lässt dann im Handumdrehn
        Den entsetzten Doktor stehn.

        Kurz danach war dann zu lesen,
        Dass Herr Fluxen ist gewesen,
        Weil ein Herzinfarkt am Morgen
        Ihn erlöste seiner Sorgen.

        Heut liegt jeder Arzenei
        Stets ein Beipackzettel bei,
        Und, wem je sein Leben lieb,
        Der kommt nach dem Horrortrip
        Ganz alleine ins Gegrübel:
        Ob ne Krankheit gar so übel
        Oder ob man, auch nicht gut,
        Pillenmäßig sterben tut.


        aus Dr.med.Pointer: Medi-Zynisches aus Deutschland-West
        Verlag-videel, 25899 Niebüll
        mit freundlicher Genehmigung des Autors

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