amoremio
28.03.06, 17:49
WALTER MIXA
Walter Mixa wurde 1941 im oberschlesischen Königshütte, dem heutigen
polnischen Chorzów, geboren. Nach der Vertreibung aus der oberschlesischen
Heimat siedelte sich die Familie in Heidenheim an der Brenz an. Mixa besuchte
zunächst das naturwissenschaftliche Gymnasium in Heidenheim, später das
humanistische Spätberufenengymnasium in Fockenfeld/ Oberpfalz, auch bekannt
als Spätberufenenseminar St. Josef. 1964 machte er hier sein Abitur.
Mixa studierte von 1964 bis 1970 Philosophie und Theologie in Dillingen und
Freiburg im Üchtland/Schweiz und wurde 1970 in Augsburg durch Josef Stimpfle
zum Priester geweiht. Seine Konsekratoren zum Bischof 1996 waren Erzbischof
Karl Braun sowie Erzbischof Giovanni Lajolo und Bischof Viktor Josef Dammertz
O.S.B.
1975 wurde er an der neu errichteten Theologischen Fakultät der Universität
Augsburg im Fach Dogmatik bei Prof. Hermann Lais mit der Dissertation "Das
Werden der Person durch Glaube, Hoffnung und Liebe nach Martin Deutinger"
promoviert. Zugleich war er als Pfarrvikar in Weilach bei Schrobenhausen
sowie als Religionslehrer an mehreren Schulen tätig.
1975 wurde Mixa Stadtpfarrer von Schrobenhausen und Regionaldekan von
Schrobenhausen, Neuburg/ Donau und Pfaffenhofen. Es folgten zahlreiche
weitere Ämter, beispielsweise 1982 die Ernennung zum Bischöflichen
Geistlichen Rat und 1984 zum Kaplan Seiner Heiligkeit (Monsignore). Kurz nach
der Ernennung zum Dekan des Dekanates Schrobenhausen wurde Walter Mixa am 24.
Februar 1996 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Eichstätt ernannt.
Am 23. März wurde er von seinem Vorgänger, dem späteren Erzbischof von
Bamberg Karl Braun im Eichstätter Dom konsekriert. Sein Wahlspruch lautet:
Jesus hominis salvator (Jesus, der Retter des Menschen). Er war der 80.
Nachfolger des hl. Willibald auf dem Eichstätter Bischofsstuhl.
Der Bischof von Eichstätt ist Magnus Cancellarius der Katholischen
Universität Eichstätt-Ingolstadt und Vorsitzender des Stiftungsrates der
Stiftung Katholische Universität Eichstätt. 1997 wurde Mixa in die
Europäische Akademie der Wissenschaft und Künste (ASAE) aufgenommen. Im
selben Jahr erfolgt die Aufnahme in den Ritterorden der Ritter vom Heiligen
Grab zu Jerusalem. Bischof Mixa ist Mitglied der katholische
Studentenverbindung KDStV Tuiskonia München im CV.
1998 gründet Bischof Walter Mixa das Collegium Orientale.
Am 31. August 2000 wird er von Papst Johannes Paul II. zum Katholischen
Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr ernannt. Zum XX. Weltjugendtag
2005 hat Mixa eine Werkwoche der Militärseelsorge mit mehr als 200
Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie Gästen der Streitkräfte
Argentiniens, Ecuadors, Frankreichs, Großbritanniens, Irlands, Kroatiens,
Litauens, der Niederlande, Österreichs, Polens, der Schweiz, der Slowakei,
Spaniens, Ungarns und der USA organisiert.
Am 16. Juli 2005 wird er von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg
ernannt. Er wird dieses Amt am 1. Oktober 2005 antreten.
www.de efaktory.pl
www.bistum-augsburg.de/ba/opencms/sites/bistum/dioezese/bistumsleitung/mixa/biographie.ht
ml