31.08.10, 18:03
Am Mittwoch werden die Ministerpräsidenten wahrscheinlich beschließen, dass in
drei Jahren eine einheitliche Haushaltsabgabe das bisherige Gebührenmodell der
GEZ ersetzen soll.

Die Gerüchte verdichten sich immer weiter, dass es am Mittwoch zu einer
Einigung der Ministerpräsidenten der Länder bezüglich des Gebührenmodells der
GEZ kommen wird. Zwar werden keine GEZ-Schnüffler mehr vonnöten sein, dafür
fallen auch Gebühren in den Haushalten an, die über keine empfangsbereiten
Geräte verfügen. Die taz berichtet, die Gebühr fällt auch für sämtliche
Haushaltsgeräte wie Toaster an.

Ab 2013 soll obligatorisch pro Haushalt (17,98 Euro) und bei Firmen gestaffelt
nach der Anzahl der Mitarbeiter kassiert werden. Empfänger von Hartz IV dürfen
trotz Toaster weiterhin umsonst fernsehen. Die sonst üblichen GEZ-Ermittler,
die bei den Schwarzsehern empfangsbereite Geräte erspähen, würden demnach
entfallen. Wenn alle Haushalte gezwungenermaßen ihre Medienabgabe abdrücken,
muss folglich niemand mehr zum Kontrollieren vorbeikommen.

Es spielt dann auch keine Rolle mehr, ob in den jeweiligen Haushalten PCs oder
Smartphones existieren oder diese beruflich eingesetzt werden.

Bernd Höcker, der Macher von GEZ-Abschaffen.de plant aktuell eine neue
Initiative. Er will am 17. Juni die Server der "Öffis" in die Knie zwingen,
sollten genügend Personen seinem Aufruf folgen. Alle Teilnehmer werden
zeitgleich ab 20 Uhr den Livestream der Tagesschau verfolgen. Herr Höcker
rechnet vor, dass es für die Betreiber bereits ab zirka 30.000 Zuschauern
brenzlig werden könnte.
www.sat-crew.info/wbb2/thread.php?threadid=38678
Quelle: taz.de via gulli
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Nakarm Pajacyka