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Joseph von Eichendorff

26.12.01, 16:48
Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab' nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seinen Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
(Joseph von Eichendorff)
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    • Gość: Wehrwolf Re: Joseph von Eichendorff IP: *.pppool.de 28.12.01, 12:29
      "Viele Gedanken können verdrängt werden,
      zeitweise auch der Gedanke an der Heimat:
      aber eines Tages wird die Erinnerung an die Heimat,
      die Sehnsucht nach der Heimat wieder mit urwüchsiger Gewalt hervorbrechen"
      • Gość: ober ohne titel IP: 193.194.145.* 28.12.01, 12:54
        Oberschlesiens große Städte machen selbst von sich reden. Die kleinen Städtchen
        dagegen sind still und bescheiden und müssen erst genannt werden, um nicht ganz
        vergessen zu werden. Dabei boten sie neben den vielen noch kleineren Dörfern
        jedem ihrer Bewohner alle von jenen Bindungen, die ein Stück Land zur Heimat
        machen. Und sie ist eben mehr als nur ein Wohnort und eine Adresse!!!

        Das Wort HEIMAT soll eine Flamme sein,
        die im Herzen brennt und nie verlöschen sollte.

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