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Machen Zeitung

IP: *.nycmny83.covad.net 28.04.04, 01:23


Les@s machen Zeitung




Der Tag hatte am Morgen begonnen. Nach dem Aufwachen bin ich aufgestanden
und habe mir im Radio sofort die neuesten Meldungen angehört. Dann habe ich
mir die Zähne geputzt. Ich verwende dabei immer eine Zahnpasta, die mir die
freundliche Verkäuferin in der Drogerie um die Ecke verkauft hat. Es zeigt
sich immer wieder, wie wichtig es ist, auf die Menschen in der nächsten
Umgebung zu hören. Dann habe ich in der Badewanne mit einem entspannenden
Orangenbadesalzbad ein Bad genommen und die Zeitung gelesen. Das
Orangenbadesalz hat mir auch die nette Verkäuferin in der Drogerie verkauft.
Die Zeitung bringt mir immer jemand vorbei, den ich zwar noch nie gesehen
habe, der aber sehr nett sein muss, weil er wirklich jeden Tag die Zeitung
vorbeibringt. Beim Lesen der Zeitung bin ich immer wieder erstaunt, wie sehr
dieser Wahlkampf die Österreicher und Österreicherinnen bewegt. Dann habe ich
mich auf den Weg gemacht. Es sollte wieder ein spannender Tag werden, mit
viel Kontakt zu den Menschen, den Österreichern und Österreicherinnen.

Wir sehr die Menschen auf mich zugehen, habe ich sofort in der Trafik
gemerkt, weil mich der Trafikant mit einem "Guten Morgen" begrüßt hat. Ich
habe ihm ein herzliches "Guten Morgen" erwidert, und ich glaube, dass ich
damit wieder einen Österreicher überzeugt habe, dass ich mich immer und
überall für alle Österreicher und Österreicherinnen einsetze.

Der Wahlkampftag war wieder sehr anstrengend, aber wie an jedem Tag, gab es
auch heute wieder ein Ereignis, dass ich nie wieder vergessen werde. In einer
Pause hat mir heute ein Kollege erklärt, wie die österreichische
Redewendung "ins Fettnäpfchen treten" entstanden ist: In den Bauernhöfen, als
es noch viele Pferde gab, standen überall Näpfe - heute sagt man Töpfe - mit
Fett zum Einfetten der Pferdehufe herum. Und dann haben die Leute immer
gesagt, wenn jemand in einen dieser Töpfe hineingestiegen ist, "der ist
wieder in ein Fettnäpfchen getreten". Es ist schon erstaunlich, dass man,
auch wenn man soviele Sprachen spricht, immer wieder etwas dazulernen kann.
Man muss einfach mit den Leuten, den Österreichern und Österreicherinnen
sprechen, den Kontakt suchen, mit ihnen sprechen und zuhören, und nicht
abgehoben nicht mit den Leuten, den Österreichern und Österreicherinnen,
sprechen und ihnen nicht zuhören.



Jedenfalls habe ich heute gelernt, wie es entstanden ist, wenn die Leute
sagen, dass man in ein Fettnäpfchen tritt. Obwohl ich mich schon frage, wie
ein Hutschpferd überhaupt treten kann. Und wenn ein Hutschpferd nicht treten
kann, wie kann es dann in ein Fettnäpfchen treten. Und wie kann es dann
dauernd in Fettnäpfchen treten.

Wie so oft bleibt auch an diesem spannenden Wahlkampftag eine Frage offen:
Wie kann ein Hutschpferd dauernd in Fettnäpfchen treten?

Ich habe mich aber nicht beirren lassen, und es war wieder ein sehr schöner
und sehr erfolgreicher Wahlkampftag. Und als der Tag zu Ende war, habe ich
mir die Zähne geputzt mit der Zahnpasta, die mir die Verkäuferin von der
Drogerie um die Ecke verkauft hat. Und dann habe ich noch schnell in mein
Tagebuch geschrieben. Und dann bin ich schlafen gegangen.

Ich freue mich schon auf morgen, wenn ich nach dem Aufwachen aufstehen werde
und wieder ein spannender Tag mit viel Kontakt zu den Leuten, den
Österreichern und Österreicherinnen, beginnt.

Childerich von Bartenbruch







Obserwuj wątek
    • Gość: Ich auch von Re: Machen Zeitung IP: *.gorzow.mm.pl 28.04.04, 03:12
      Ich bin:
      hrabia von Dupen Sturchen
      • Gość: Darek Re: Machen Zeitung IP: *.ztpnet.pl 13.05.04, 00:21
        Arbeit Arbeit Ganze Woche A Pieniędzy Ani Troche :)
    • lepian4 Re: Machen Zeitung 28.04.04, 11:53
      Ein schöner Beitrag aus Österreich: es kauderwelscht in jeder Ecke. Sind das
      Auszüge aus einer Groteske von Heimito von Doderer über den Versuch Childerichs
      III. von Bartenbruch, durch Verwandten-Ehen nominell sein eigener Ahnherr zu
      werden, oder Deine billige Nachmacherei?

      Einige Beispiele der österreichischen Kauderwelsche:
      “Der Tag hatte am Morgen begonnen“

      Genau so wie, abends: dann geht die Sonne auch auf.

      „Nach dem Aufwachen bin ich aufgestanden“

      Das klingt doch irgendwie doppelt gemoppelt, oder? Es ist auch irgendwie
      selbstverständlich, dass die Zeitungsträger die Zeitungen austragen. Ob sie
      infolgedessen nett sind? Es gibt bis heute einen abgrundtiefen Unterschied
      zwischen dem Napf und dem Topf. Ansonsten stammt das Wort aus dem
      ostmitelldeutschen Sprachgebiet, das expliziert, warum die Österreicher es
      früher nicht kannten. Es ist irgendwie schön, dass alle Kleinigkeiten aus dem
      Alltag, wie Zähneputzen, so viel Freude bescheren können. Einfach
      beneidenswert!!!
      • Gość: rita Re:aus die bushland IP: *.nycmny83.covad.net 29.04.04, 22:58
        "Das klingt so sozialistisch", hörte ich die Frau hinter mir sagen. Ihr
        Sitzpartner nutzte den Flug von Atlanta nach New York, um sie von den Vorteilen
        einer staatlichen Krankenversicherung zu überzeugen. Er war anscheinend
        Demokrat, und im Großen und Ganzen stimmte sie mit ihm überein. Doch da war es
        wieder: "sozialistisch", mit diesem schrillem Unterton.

        Die Angst der AmerikanerInnen vor dem Sozialismus sitzt tief. Diskussionen über
        die Armut in den USA enden nicht mit Reformvorschlägen, sondern mit dem Satz,
        dass es trotzdem das beste Land auf der Welt sei – think positiv! Die
        jahrzehntelange Propaganda des Kalten Krieges wirkt noch immer - auch wenn
        inzwischen der Kalte Krieg durch den Kampf gegen den Terrorismus abgelöst
        wurde. Der Mangel an Erfahrung, wie es sich in einem Land mit ausreichendem
        Sozialsystem lebt, tut ein Übriges.

        Die neue und doch alte Gefahr Terrorismus beherrscht das amerikanische
        Weltbild, aber ersetzt nicht die ungeliebten Ideologien Kommunismus und
        Sozialismus. Endlich wissen wir, dass nach dem Kalten Krieg keine vereinte Welt
        folgt. Neue Feindbilder werden ununterbrochen in den Medien präsentiert. Und in
        nur wenigen Jahren wird der Krieg gegen den Terrorismus wohl so
        selbstverständlich wie der Cold War sein.

        Ein äußerer Feind, um von den eigenen Problemen abzulenken – das ist ein altes
        Konzept. Der War on Terror ist neu und noch nicht klar definiert. Eben diese
        Beliebigkeit ist beunruhigend, in Europa genauso wie in den USA, denn
        TerroristInnen können wir alle sein. Was wird man in Zukunft sagen müssen, um
        zu hören: "Das klingt so terroristisch?" (Rosa Roth)

    • Gość: Anke Engelke Re: Machen Zeitung IP: *.zgora.dialog.net.pl 30.04.04, 12:59
      Was hat Dich dazu bewogen , so was Wertloses zu tätigen ?
      • Gość: texas Re:Bushland im Kriegfieber IP: *.nycmny83.covad.net 30.04.04, 18:15
        Texas im Kriegsfieber
        Crawford steht hinter Bush
        Mitten in Texas, wo sich Fuchs und Hase ‚Gute Nacht‘ sagen, liegt Crawford. Der
        kleine Ort zählt gerade einmal 700 Einwohner. Hier ist George W. Bush zuhause,
        der Präsident der Vereinigten Staaten. Die Zufahrt zu seiner Ranch liegt
        versteckt am Ortsrand. Und bereits die einzige Tankstelle demonstriert stolz
        auf einem Schild: „Wir unterstützen unseren Präsidenten und unser Land“. Seit
        Kriegsbeginn hat hier fast jeder Bewohner auch noch ein Plakat im Garten mit
        der Aufschrift: „Wir unterstützen unsere Soldaten“. Die Stimmung im Ort ist
        gut, Bush ist einer von ihnen.

        "Crawford" steht hinter Bush. "DUB YA" heißt soviel wie "George W. - wir
        stehen auf deiner Seite".



        „Er bekommt eine Menge Respekt hier, ich persönlich kenne niemand, der gegen
        Präsident Bush ist. Bush hat Charakter“, meint ein Bewohner und spricht damit
        aus, was alle denken. Bush ist ein ehrenhafter Mann. Davon ist eine andere
        Einwohnerin von Crawford überzeugt. „Der Präsident wird dafür sorgen, dass es
        in diesem Krieg so wenig Opfer wie möglich gibt. Bush hat ein großes Herz, er
        kann niemandem etwas zu Leide tun.“ Nur ein Bewohner hat es bei den letzten
        Vorwahlen gewagt, sich öffentlich zu den Demokraten zu bekennen. Jetzt hat er
        ein Schild in seinem Garten aufgestellt mit der Aufschrift: „Krieg ist keine
        Lösung“. Die Nachbarn sind nicht gut auf ihn zu sprechen. Crawford nennt sich
        stolz „Bushland“. In dem kleinen Ort, 180 Kilometer südwestlich von Dallas,
        sind zur Zeit Aufkleber der Renner mit der Aufschrift „DUB YA“. In texanischem
        Dialekt heißt das soviel wie „George W. – wir stehen auf deiner Seite“. Aber
        eigentlich wissen das hier ja sowieso schon alle.
        Filmautor: Ulrich Adrian/WDR

        • Gość: Heinrich Re Lied der Deutschen in Polen IP: *.nycmny83.covad.net 04.05.04, 00:45


          Heinrich Gutberlet
          Was auch immer werde:
          Steh zur Heimaterde,
          Bleibe wurzelstark!
          Kämpfe, blute, werbe
          Für dein höchstes Erbe,
          Siege oder sterbe:
          Deutsch sei bis ins Mark.
          Was dich auch bedrohe:
          Eine heil'ge Lohe
          Gibt dir Sonnenkraft!
          Laß dich nimmer knechten,
          Laß dich nicht entrechten;
          Gott gibt den Gerechten
          Wahre Heldenschaft!



          • Gość: abc Re: Re Lied der Deutschen in Polen IP: *.nycmny83.covad.net 06.05.04, 00:16
            > Heinrich Gutberlet
            > Was auch immer werde:
            > Steh zur Heimaterde,
            > Bleibe wurzelstark!
            > Kämpfe, blute, werbe
            > Für dein höchstes Erbe,
            > Siege oder
            • Gość: z Re: margarita IP: *.nycmny83.covad.net 08.05.04, 21:37

              This is the best 'recipe' for Margaritas I've made...and I've made a lot. Not
              too sweet, not too sour - just PERFECT! Depending on how big you like your
              Margaritas, this will make about 20 wonderful drinks.

              2 cups freshly squeezed lime juice (strained)
              2 cups fresh lemon juice (strained)
              3 cups triple sec (Grand Marnier can be subbed - and it's great!)
              6 cups tequila
              coarse salt
              lime wedge
              1. Rub the rim of a chilled glass with a lime peel.
              2. Salt-frost it by dipping in coarse salt.
              3. Half fill a large jug with ice.
              4. Pour in juices, Triple Sec and Tequila.
              5. Stir very well.
              6. Pour into prepared glass.
              7. Garnish with a Lime wedge.
              8. Party Hearty!
      • lepian4 Re: Machen Zeitung 12.05.04, 13:19
        Gość portalu: Anke Engelke napisał(a):

        > Was hat Dich dazu bewogen , so was Wertloses zu tätigen ?

        Danke Anke
    • afe-lek Re: Machen Zeitung 09.05.04, 02:53
      proponuję polnische Sprache - po prostu - ot tak :O)
      • aborys Re: Machen Zeitung 09.05.04, 03:02
        afe-lek napisała:

        > proponuję polnische Sprache - po prostu - ot tak :O)
        Polski język to jeden z najtrudniejszych języków świata...
        • Gość: karol Re: Machen Zeitung IP: *.zgora.sdi.tpnet.pl 09.05.04, 08:00
          i większość wypowiedzianych w nim zdań to idiotyzmy
    • Gość: urwis Ich habe eine babe ... IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 09.05.04, 12:36
      a poza tym to czytam ciekawą książkę o Niemcach i Niemczech "Nazizm Trzecia
      Rzesza a proces modernizacji" i coraz bardziej ...
      • Gość: IIIks Re: Ich habe eine babe ... IP: *.ztpnet.pl 12.05.04, 04:38
        Deutschland,Deutschland uber alles;-)
    • afe-lek eine kleine prosiątko ist po polu gelaufen 09.05.04, 13:12
      ;o)
      • Gość: a Re: Sehr geherte Lesaschaft! IP: *.nycmny83.covad.net 11.05.04, 18:35
        Sehr geherte Lesaschaft, werte Redaktion!

        Unter dem, nun, eher "seltsamen" Titel Das ist auch gesund, dass man Asylanten
        überall sieht, lese ich heute im Standard ein Interview mit dem letzten
        Nationalratspräsidenten A. Khol. Auf die "Asylantenfrage" angesprochen sagt
        Khol: "[...] Hilforganisationen werden sich immer der Menschen annehmen, die
        vor der Türe stehen und leiden, das werfe ich ihnen auch nicht vor. Aber in der
        Gesamthaftigkeit ist Ernst Strasser da viel gelungen."
        • Gość: Graben Re: Denken Sie daran: IP: *.nycmny83.covad.net 11.05.04, 18:41
          Denken Sie daran: Ein hochinteressanter, ein ärgerlich dummer Zeitungsartikel
          oder einfach nur eine hitzig-witzige Diskusison ist schon übermorgen wieder im
          Elektro-Nirvana abgetaucht und für immer verloren, wenn Sie ihn nicht verlinken!
          • Gość: benita Re: Denken Sie daran: IP: *.nycmny83.covad.net 12.05.04, 01:14

            Wandel

            Oh, Benita das tut weh-
            Wie hast du das gemacht!
            Wenn ich dich so vor mir seh,
            grad hast du noch gelacht!

            Jetzt hast du die Kraft verloren,
            Das Gesicht ist eingefroren,
            Deine Reaktion ist heftig,
            und die Worte nur noch deftig!

            • Gość: Reihard Re: Viele Gruesse IP: *.nycmny83.covad.net 12.05.04, 19:35


              From: h.koperlik@t-online.de (Reinhard Koperlikkkkkkkkkk)
              Subject: [DSL] WG: Wein, GREMPLER, Gruenberg
              Date: Tue, 3 Jun 2003 07:31:05 +0200


              Hallo liebe Listenmitgliedr,

              ich bekam die folgende Mail:


              ***********************


              -----Ursprüngliche Nachricht-----
              Von: andsie9260@mail.drq.pl [andsie9260@mail.drq.pl]
              Gesendet: Montag, 2. Juni 2003 16:34
              An: h.koperlik@t-online.de
              Betreff: WEIN, GREMPLER, GRUENBERG


              ICH HABE DIE ALTE WEINFABRIK VON GREMPLER IN ZIELONA GÓRA ( GRUENBERG )
              GEKAUFT.
              ICH SUCHE KONTAKT MIT FAMILIE GREMPLER ODER MIT JEMANDEM DER MIT MEINE
              FIRMA DIE WEINTRADITION IN KREIS ZIELONA GÓRA WIEDERBELEBEN WILL.
              ANDRZEJ SIELICKI
              ZIELONA GÓRA
              POLEN
              TEL. + 48 68 4512613 ( 8-18 )
              MOBIL + 48 502101766
              E-MAIL: andsie9260@mail.drq.pl

              **************************



              Viele Gruesse

              Reinhard Koperlik


              • Gość: Grunberg Re: jahreshauptversammlung IP: *.nycmny83.covad.net 12.05.04, 19:41
                Jahreshauptversammlung FF Grünberg am 10.01.2004
                Am 10. Januar 2004 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
                Grünberg im Schulungsraum des Feuerwehrhauses statt. Nach der Begrüßung der
                Anwesenden und der Feststellung der Beschlussfähigkeit der Versammlung
                erstattete Wehrführer und Vereinsvorsitzender Thomas Kreuder zunächst den
                Bericht für das Jahr 2003.
                Am 10. Mai 2003 wurde der Feuerwehr Grünberg das neue Tanklöschfahrzeug TLF
                24/50 im Rahmen einer Aktionsveranstaltung der Feuerwehr übergeben. Zur
                Unterstützung der Imagekampagne des Landes Hessen für die Feuerwehren hat der
                Kreisfeuerwehrverband Gießen in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des
                Landkreises und der Firma mediatools aus Heuchelheim eine Video-CD erstellt,
                die in sehr anschaulicher Weise die Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. Auch in
                Grünberg wurden Szenen aus dem Bereich der Brandbekämpfung gedreht. Man nutzte
                hierzu ein leerstehendes Haus in der Innenstadt, hierbei wirkten die
                Feuerwehren aus Rabenau, Laubach und Grünberg mit. Die ca. 20-minütige Video-CD
                wurde im Anschluss an den offiziellen Teil vorgeführt.
                Der internationale Konflikt im Zusammenhang mit dem Irak führte zu Beginn des
                Jahres 2003 zu einer konkreten Bedrohung durch bioterroristische Anschläge. Zur
                Vorbereitung einer eventuell notwendigen Massenimpfung wurden den Kommunen und
                ihren Feuerwehren viel Arbeit abverlangt. Glücklicherweise wurde das
                Schreckensszenario eines Angriffes mit Pockenviren nicht Wirklichkeit, so dass
                die im Vorfeld erstellten Einsatzpläne nicht in die Tat umgesetzt werden
                mussten.

                Die Feuerwehr Grünberg wurde im Berichtsjahr 2003 insgesamt zu 101 Einsätzen
                alarmiert, wobei rund 876 Einsatzstunden geleistet wurden. Diese Einsätze
                gliedern sich wie folgt auf:
                - 54 Technische Hilfeleistungseinsätze
                - 37 Brandeinsätze
                - 9 Fehlalarme, davon 3 Alarme ausgelöst durch eine Brandmeldeanlage
                - 1 Gefahrguteinsatz
                Die Brandeinsätze gliedern sich auf in 21 Kleinbrände, 8 Mittelbrände und ein
                Großbrand in Laubach-Lauter, zu dem die Drehleiter zur Unterstützung
                angefordert wurde. Bei insgesamt sieben Brandeinsätzen wurde das Feuer bereits
                vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte von Betroffenen selbst gelöscht. Aufgrund
                der sehr trockenen Witterung im gesamten Jahr 2003 waren relativ viele Brände
                von Wald- und Wiesenflächen zu bekämpfen. Die zeitaufwändigsten Einsätze waren
                die Sandsackfüllaktion im Januar 2003 (dieser Einsatz wurde hauptsächlich von
                den Stadtteilfeuerwehren abgearbeitet) und die Rettung der verschütteten Person
                aus einem Brunnenschacht in Weickartshain im Juli 2003. Dieser Einsatz wurde in
                Zusammenarbeit mit dem Filmteam eines Privatsenders im September nachgestellt
                und im November 2003 ausgestrahlt. Im Bereich der technischen Hilfeleistung
                wurde die FF Grünberg bei 12 schweren Verkehrsunfällen tätig, die Beseitigung
                der Gefahr durch Ölspuren auf Verkehrsflächen wurde in 14 Fällen durchgeführt.
                Bei den Einsätzen der Feuerwehr Grünberg konnten im Jahr 2003 elf Personen
                verletzt aus ihren Notlagen gerettet werden.

                Im Bereich der Ausbildung wurden 23 Hauptübungen und Schulungsabende
                durchgeführt, wobei hier die durchschnittliche Teilnehmerzahl bei 34 Personen
                lag. Für die Mitglieder der Wettkampfgruppe, die Zug- und Gruppenführer, den
                Gefahrgutzug, die Maschinisten für Drehleiter, Lösch- und Sonderfahrzeuge und
                die Technische Einsatzleitung kamen noch zahlreiche weitere Termine hinzu.
                Am 26. November 2003 wurde eine Alarmübung, zunächst nur für die Feuerwehr
                Grünberg durchgeführt. Aufgrund der angenommenen Lage (Feuer im
                Werkstattgebäude der Firma Wenzel und Kratz im Industriegebiet Grünberg) wurden
                dann durch die Einsatzleitung noch die Stadtteilfeuerwehren Beltershain und
                Stangenrod angefordert und in die Übung eingebunden.
                Am 19. Juli 2003 erwarben Mario Kissmann, Ralph Bingmann, Uwe Hammerschick,
                Jörg Sprankel und Rainer Textor zusammen mit einem Helfer des THW Grünberg und
                einem Kameraden der FF Grünberg-Lehnheim die Fahrerlaubnis für
                Flurförderfahrzeuge (Gabelstapler). Diese Ausbildung ist notwendig, weil im
                Jahr 2004 im Gerätehaus ein gebrauchtes Schwerlastregal aufgebaut werden wird,
                und die Be- und Entladung dieses Regals dann nur mit einem Stapler möglich ist.

                Folgende Lehrgänge bzw. wurden im Jahr 2003 auf Landkreisebene besucht:
                Grundlehrgang: Carl Bonarius, Christian Keller
                Maschinist: Alexander Hornik
                Atemschutzgeräteträger:Alexander Hornik
                Truppführer: Daniel Keller

                An der Landesfeuerwehrschule Kassel wurden folgende Seminare und Lehrgänge
                absolviert:
                Gefahrgut I: Tobias Krug, Sebastian Fink, Holger Statt, Dierk Keil
                Strahlenschutz I: Ralph Bingmann
                Brandsimulationsanlage: Florian Faust
                Drehleitermaschinist: Michael Theiß
                Atemschutzgerätewart II: Alexander Schulz
                Fahrerschulung: Birgit Koch, Michael Theiß
                Sanitäter in der Feuerwehr: Jörg Sprankel
                Technische Hilfeleistung VU: Mario Kissmann
                Einführungslehrgang KatS-Stab: Lothar Theis
                Sachgebiet 1/4 und 2/3 im KatS-Stab: Lothar Theis

                Wehrführer Thomas Kreuder bedankte sich herzlich bei den Kameradinnen und
                Kameraden, die im Jahr 2003 insgesamt 19 Lehrgänge und Fortbildungen absolviert
                haben.
                Am 24. Mai 2003 war die Feuerwehr Grünberg wieder Ausrichter des
                Kreisentscheides der hessischen Feuerwehrleistungsübungen. Die teilnehmende
                Gruppe der Feuerwehr Grünberg erreichte wie im Vorjahr den achten Platz. Daniel
                Keller erhielt im Rahmen der Veranstaltung das bronzene
                Feuerwehrleistungsabzeichen.
                Anläßlich der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt
                Grünberg am 21. März 2003 wurden Wolfgang Berger und Karl-Ludwig Keil mit dem
                goldenen Brandschutzehrenzeichen für 40-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet.
                Mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen wurden Bernd Nau und Bernd Pfeiffer
                ausgezeichnet. Ernst-Ludwig Ide, Otto Parma, Robert Weber und Edwin Stein
                erhielten das Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt in
                Gold für 50-jährige aktive Mitgliedschaft.

                Eine Abordnung der Feuerwehr sowie der Musikzug besuchten im September 2003 die
                Partnergemeinde Condom in Südfrankreich anlässlich des 30-jährigen Jubiläums
                der Städtepartnerschaft.
                Der Tagesausflug der Feuerwehr Grünberg im Jahr 2003 führte die Teilnehmer bei
                herrlichem Sonnenschein in die Rhön, dort waren die Wasserkuppe, der ehemalige
                Grenzpunkt Point Alpha sowie das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg besucht
                worden.
                Auch im Jahr 2003 beteiligte sich die Feuerwehr an vielen Grünberger
                Veranstaltungen, so z.B. das Folk-Festival, der Inliner-Tag, der Gallusmarkt
                und der Weihnachtsmarkt. Im Rahmen des Grünberger Schaufensters (Gewerbeschau)
                präsentierte die Feuerwehr eine Modenschau, bei der den Zuschauern die
                komplette Palette der im Feuerwehrdienst ehemals und heute benutzten Dienst-
                und Einsatzbekleidung vorgeführt wurde.
                Die Mitglieder der Einsatzabteilung wirkten auch an der "Grünberg Bibel" mit,
                die im Rahmen des "Jahres der Bibel" von den Grünberger Kirchengemeinden und
                Vereinen erstellt wurde.
                Die Sparkasse Grünberg wurde im Jahr 2003 als "Partner der Feuerwehr"
                ausgezeichnet. Diese Ehrung, die auf eine Initiative von der hessischen
                Landesregierung und vom Landesfeuerwehrverband Hessen zurückgeht, wird Firmen
                und Behörden verliehen, die die Feuerwehr finanziell unterstützen und
                Einsatzkräfte für Lehrgänge und Einsätze freistellen. Damit ist die Sparkasse
                Grünberg schon das zweite Grünberger Unternehmen, welches diese Auszeichnung
                erhält.
                Am Stadtpokal des Schützenvereines Diana beteiligte sich die Feuerwehr Grünberg
                mit zwei Mannschaften der Einsatzabteilung und zwei Mannschaften der
                Jugendfeuerwehr.
                Die Alters- und Ehrenabteilung, die zum Berichtszeitpunkt 20 Kameraden zählt,
                veranstaltete am 14. September 2003 ihr alljährliches Grillfest. Hierbei wurde
                die von Thomas Siek, Ernst-Ludwig Ide und Karl-Ludwig Keil
    • Gość: Grunberg Re: Machen Zeitung IP: *.nycmny83.covad.net 17.05.04, 19:00
      x
    • Gość: marianne Re: Marianne IP: *.nycmny83.covad.net 22.05.04, 00:26
      Mit einem fulminanten Spätstart ist es dem Grunberg Szene-Original Christa
      URBANEK gelungen, die hiesige Kleinkunstszene zu erobern.

      „Kennwort: UNIKAT“ nennt sich der Dauerbrenner in ihrem Repertoire:
      eine vergnügliche Realsatire, die alle Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der
      Partnersuche mittels Zeitungsannonce auf’s Korn nimmt.

      Die Urbanek weiß nur zu gut, was einem dabei so alles blühen kann:
      Jahrelang hat auch sie selbst auf Kontaktanzeigen geantwortet und dabei so
      manches blaue Wunder erlebt, bis sie wider Erwarten endlich fand, was sie
      suchte.

      Mit Sinn für Situationskomik hat „Polnische Antwort auf Marianne
      Sägebrecht“ (so ein Kritiker) ihr reiches Briefarchiv durchstöbert, Schmankerln
      daraus gehoben und daraus einen ebenso amüsanten wie berührenden Soloabend
      gestaltet.
      • Gość: Franz Re: Blautrasch IP: *.nycmny83.covad.net 01.06.04, 17:46


        Iatzt is gnua!

        Ruatznhaumma bints de Kia au und schperrts de Kinda ei! Jetzt hau i ois zaum,
        jetzt isma ois wuascht! Falottn vareckte, da Schlog soi eich olle mitanaunda
        treffn, Huansgindl vafluachts! Mit da Heigowi und da Motoasog weri eich kemma,
        es Voitrottln do drüm!

        Jo moanz das mia do nu oan Tog lenga zuaschaun wern!

        Olle Ruatznhaumma wean hinta de zuagschpeatn Tian Bluat schwitzn wauns draussn
        mei Sog hean, wias oan nochn aundan nidamaht, de gerechte Sog. Wias net hoit
        mocht vor Frau und Kind und Sau und Rind - de Sog kennt ka guat und schlecht,
        es is a murdsgerechte Sog!

        Zerscht des Huawa-Heisl bei da Ortseinfoat, daun umi zu dera Lehrakeischn, daun
        zuawe zum Lehna-Bauan, do böt des Hundskrüppe nu a letzts moi, den weri des
        Eiwendige auswendi drahn, deara Hua! Und des oide Fialinga-Muattal in ian
        Auszugsheisl do am Woidraund hibei weri net auslossn und ah net den Kindagoatn
        hintan Gemeindeaumt!

        Jetzt kummst ma grod grecht, jetzt renntst ma in d´Sog dass da hint
        ausseschaut! Und wü ma oana davau, fliagt eam vo hint de Heigowi ins Kreiz – de
        Hunt wean wos dalem!

        Schautz eichas au mei Sog, wias brüt und blitzt!

        Resi, hoit de Pappn und schrei net umanaunda! Hoi mal liawa nu a Schmiafettn
        zom mitnehma und füma nu an Kanista mit Schprudl au!

        Ruatznhaumma Oaschlecha olle mitanaund! Vom Buagamoasta bis zun Dorftrottl weri
        eich oschlochtn, i schwöas!

        Mit zschlongne Boana und eighaude Schädln werds noch eichan Heagott schrein owa
        des wiad eich nix höffn! Es wird eich neamd hean, weil i zeascht Schtrom und
        Telefon otrenn, ihr oaman Noan!

        Mei Sog kau koane Bam mehr seng!

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Nakarm Pajacyka