laband 05.02.05, 20:49 wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,53600,2533477.html Odpowiedz Link Zgłoś Obserwuj wątek Podgląd Opublikuj
ballest Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:17 "W pewnym momencie odebrał telefoniczny rozkaz: - Tego samolotu nie wolno atakować! Kto wydał ten rozkaz? Nie mógł tego zrobić książę Hamilton, gdyż działo się to w sektorze pozostającym poza jego władzą. Rozkaz musiał pochodzić z wyższego szczebla." Prawdy sie chyba nigdy nie dowiymy, dlaczego Anglicy nigdy nie pozwolili Hessowi godac ze synem w Spandau 4 oczy, dlaczego? Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:21 sam cos ciekawego o odniego synku: www.mowiawieki.pl/artykul.html?id_artykul=1303 Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:24 jedyn ciekawy link: www.insomnia.pl/temat113811/ Odpowiedz Link Zgłoś
ballest Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 22:36 "Był to syn Hansa Franka Niklas, który publicznie nazwał ojca mordercą" Nie wiem czy dobrze zrobil? Polak by sie na to nie zdobyl. Co do Hessa to jest naprawde tajemnicza sprawa , Anglicy mieli strach , zeby prawda na wiyrch nie wylazua! Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 07:14 Der prominente Kriegsgefangene sei nicht Rudolf Heß gewesen, behauptet gar der britische Gerichtsmediziner Hugh Thomas. Vergeblich hatte er auf Heß' Röntgenbildern nach den Spuren einer Schussverletzung aus dem Ersten Weltkrieg gesucht. "Als ich ihn fragte, was mit seiner Kriegsverletzung geschehen sei, begann er zu zittern", so Thomas. "Er rief 'zu spät, zu spät', rannte zur Toilette und schloss sich ein." Unter Verschwörungstheoretikern findet Thomas' Idee zahlreiche Anhänger, obgleich Heß' Angehörige sie keinesfalls ernst nahmen. Ilse Heß besuchte ihren Mann im Kriegsverbrechergefängnis Spandau, wo er bis zu seinem Selbstmord 1987 interniert war, über dreißig Mal. Der Sohn Wolf Rüdiger Heß erinnerte sich, sie habe alle Gerüchte um einen Doppelgänger "entsetzt abgelehnt". Erst 2018 wird Großbritannien die letzten Akten zum "Fall Heß" freigeben. Ob sie alle Fragen klären werden? Der Geschichtswissenschaftler Rainer F. Schmidt glaubt nicht an letzte Gewissheiten: "Denn die Irrationalität, mit der Heß seinen Flug plante und durchführte, entzieht sich jeder wissenschaftlichen Erkenntnis". Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:46 Der nachfolgende Text ist die Übersetzung des Obduktionsberichts der 1. Obduktion von Rudolf Heß am 19. August 1987, durchgeführt von Prof. Cameron von der Universitätsklinik London. Das Ergebnis dieser ersten Obduktion steht im Widerspruch zu dem Ergebnis der 2. Obduktion von Heß, durchgeführt am 21. August am Institut für Rechtsmedizin in München, siehe Obduktionsbericht von Prof. Spann. Der Obduktionsbericht von Prof. Cameron ist auch als Download im HTML-Format erhältlich: obdukt1.zip (9 KB). THE LONDON HOSPITAL MEDICAL COLLEGE (Universitätsklinik London) Universität London Turner Street, Londen E1 2 AD Telefon 01-377 7000, Nebenstelle 3115 Gerichtsmedizinische Abteilung Professor J.M. Cameron, M.D (Dr. med.), Ph.D. (Dr. phil.), F.R.C.S. Glasg. (Mitglied des königlichen chirurgischen College Glasgow), F.R.C. Path. (Mitglied des königlichen pathologischen College), D.M.J. (Path.) (Titel) Obduktionsprotokoll an dem alliierten Gefangenen Nr. 7 Am Mittwoch, dem 19. August 1987, um 8.15h, wurden mir in der Leichenhalle des britischen Militärhospitals Berlin von Oberst J.M. Hamer-Phillip, dem kommandierenden Offizier des britischen Militärhospitals Berlin, eine, vom 19. August 1987 datierte Vollmacht für die Durchführung einer Obduktion an einem bestimmten Gefangenen, zusammen mit einem klinischen Bericht über den Verstorbenen, übergeben. Oberst J.M. Hamer-Philip identifizierte dann mir gegenüber die Leiche eines älteren Mannes als die des alliierten Gefangenen Nr.7. bekannt als Rudolph (Walter Richard) Hess geboren am 26. April 1894. dessen Tod am 17. August 1987 um 16.10h festgestellt wurde. Bei der Identifizierung waren folgende Personen anwesend: Oberst J.M. Hamer-Philip Gefängniskommandanten: M. Planet, Frankreich Mr. A.H. le Tissier, Vereinigtes Königreich Mr. D. Keane, USA Mr. I.V. Kolodnikow,UdSSR Medizinische Berater: Oberst Ailland, Frankreich Oberstleutnant Menzies, Vereinigtes Königreich Oberstleutnant Wilkerson, USA Oberstleutnant Koslikow, UdSSR Folgende Mitglieder der Sonderermittlungsabteilung der königlichen Militärpolizei: Major J.P. Gallagher Warrant Officer 1 (Dienstgrad) W.L. Ford Warrant Officer 2 (Dienstgrad) D. Bancroft Warrant Officer 2 (Dienstgrad) N. Lurcock - Asservatenoffizier Oberfeldwebel I. Brewster Präambel Die Leiche wurde nach dem Tode, vor meiner Untersuchung, geröngt und mir wurden von Oberst J.M. Hamer-Philip in Gegenwart der o.g. Herren, Röntgenbilder und verschiedene Papiere (Unterlagen des Krankenhauses), die mit dem Tod zu tun haben, übergeben. Insgesamt waren es elf (11) große und elf (11) kleine Röntgenaufnahmen ohne Begleitschreiben (siehe unten). Man war übereingekommen, während der Obduktion eine Kamera für institutinternes Fernsehen zu benutzen, aber keine Standfotos zu machen. Bei Beginn der Obduktion verließen alle, außer den medizinischen Beratern und den Offizieren der Sonderermittlungsabteilung der königlichen Militärpolizei, die Leichenhalle. Meinungen, die während der Obduktion hinsichtlich der Röntgenaufnahmen geäußert wurden, wurden später von Dr. Maurice J. Turner, F.R.C.P.(Mitglied des königlichen pathlogischen College), F.R.C. R.(Mitglied des königlichen radiologischen College), D.M.R.D.(Titel), Facharzt für Radiologie des London Hospital, London, bestätigt. Schädel: Es wurde keine Anomalie festgestellt. Halswirbelsäule: Auf einigen Aufnahmen war ein endotrachealer Tubus vorhanden. Brüche waren nicht zu sehen aber besonders auf der linken Seite wurden osteoarthritische Knorpelwucherungen mit Spondylose des fünften und sechsten Halswirbels festgestellt. Brustkorb: Ein Hochstand der linken Zwerchfellkuppel mit Anwachsungen an die linke Brust wurde festgestellt. Frische Brüche der 4. Bis einschließlich 6. rechten und der 3. bis einschließlich 6. linken Rippe wurden zusammen mit einem möglicherweise altem Bruch der 7. rechten Rippe entdeckt. Abdomen: Gasöse Aufblähung des Magens - wahrscheinlich als Folge von Wiederbelebungsmaßnahmen. An der unteren Brustwirbelsäule und an der Lendenwirbelsäule wurden große osteoarthritische degenerative Veränderungen mit Skoliose (Verkrümmung) festgestellt. Becken: In den weichen Geweben der unteren Beckengegend und der Oberschenkel wurden strahlenundurchlässige Fremdkörper - wahrscheinlich Rückstände alter Gewehrschüsse - entdeckt. Beine: In der linken Trochantergegend (linker Oberschenkel/Hüfte) und des Femurschaftes wurde eine Deformität auf Grund eines alten Bruches festgestellt. Es wurden weder Brüche des Schienbeins noch des Wadenbeins festgestellt und abgesehen von arthritischer Veränderung in den Metatarsophalangealgelenken, wurden keine Anomalien festgestellt. Arme: Es wurden weder Brüche des Unterarms, der Hand oder des rechten Humerus (Oberarm) festgestellt, der linke Humerus (Oberarm) wies jedoch zwei strahlenundurchlässige Fremdkörper in der Nähe der Mitte des oberen Schaftes auf, die auf einen alten Gewehreinschuß hindeuten. Frische Verletzungen wurden nicht entdeckt. ÄUSSERE UNTERSUCHUNG: Der Tote war mit einer grauen Jacke, grauen Flanelhosen mit Hosenträgern, einem weißem Hemd, weißen langen Unterhosen und weißen Boxershorts bekleidet. Die Leiche war die eines gut ernährten, älteren Mannes, 5 Fuß 9 Inch (175 cm) groß, mit beidseitigem Leistenbruch, wobei der linke schlimmer war als der rechte. Es waren Anzeichen da, daß diese Person kürzlich an der linken Halsseite, der Daumenseite des linken Handgelenks und der Rückseite des rechten Handgelenks im Krankenhaus behandelt worden war. Auf der Vorderseite des Brustkorbs, besonders auf der äußeren Seite der linken Brust und auf der Mittellinie der Brust befanden sich Zeichen die mit Wiederbelebungsmaßnahmen im Einklang stehen. Auf der Spitze des Hinterkopfes befand sich eine runde, gequetschte Abschürfung und die Fußknöchel waren leicht angeschwollen. Auf der linken Seite des Halses wurde ein feines linienförmiges Zeichen, ca. 3 Inch(7.5 cm) lang und 0.75 cm breit, entdeckt, das besser sichtbar war, wenn die Leiche bei ultraviolettem Licht betrachtet wurde, ebenso wurde eine alte Narbe auf der linken Seite der Brust, 126 cm von der Ferse und 7 cm von der Mittellinie entfernt, entdeckt. Abgesehen von einer leichten Abschürfung an der Oberlippe, l cm von dem rechten Nasenloch entfernt, gab es an der Leiche keine Anzeichen von einer frischen Verletzung oder Gewalteinwirkung auf den Körper. Petechien (punktförmige Hautblutungen) wurde in der Bindehaut von beiden Augen, besonders auf der linke Seite festgestellt. INNERE UNTERSUCHUNG: Kopf und Hals: Es wurde eine Kopfhaarprobe entnommen (Asservat Nr.NL/6). Das Umschlagen der Kopfhaut machte Petechien (punktförmige Hautblutungen) auf der Unterseite der Kopfhaut, sowie eine leichte Quetschung des rechten Schläfenmuskels und dunkle Quetschungen an der Spitze des Hinterkopfes sichtbar, die bereits bei der äußeren Untersuchung festgestellt wurden. Der Schädel war nicht gebrochen. Die Gehirnhaut und das Gehirn selbst (es wog 1305 Gramm) waren stark gestaut und bei der Sektion wurden Petechien (punktförmige Hautblutungen) in der weißen Gehirnsubstanz allgemein und im Gehirnstamm sichtbar. Die Gehirngefäße waren von mäßig starken Atheromen (degenerative Veränderungen) befallen aber für das bloße Auge gab es kein Anzeichen einer natürlichen Krankheit, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können. Der Mund war völlig zahnlos, leichte Quetschungen wurden am oberen Zahnfleisch, links der Mittellinie festgestellt, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang stehen. Das Umschlagen der Haut am Hals bestätigte Blutungen in das Gewebe in der Gegend der Muskelstränge an der linken Halsseite, sowie dunkle Quetschungen auf der linken Seite des Kieferwinkels und auf der linken Seite der inneren Rückseite der Kehle. Die Quetschungen in Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:47 Das Umschlagen der Kopfhaut machte Petechien (punktförmige Hautblutungen) auf der Unterseite der Kopfhaut, sowie eine leichte Quetschung des rechten Schläfenmuskels und dunkle Quetschungen an der Spitze des Hinterkopfes sichtbar, die bereits bei der äußeren Untersuchung festgestellt wurden. Der Schädel war nicht gebrochen. Die Gehirnhaut und das Gehirn selbst (es wog 1305 Gramm) waren stark gestaut und bei der Sektion wurden Petechien (punktförmige Hautblutungen) in der weißen Gehirnsubstanz allgemein und im Gehirnstamm sichtbar. Die Gehirngefäße waren von mäßig starken Atheromen (degenerative Veränderungen) befallen aber für das bloße Auge gab es kein Anzeichen einer natürlichen Krankheit, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können. Der Mund war völlig zahnlos, leichte Quetschungen wurden am oberen Zahnfleisch, links der Mittellinie festgestellt, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang stehen. Das Umschlagen der Haut am Hals bestätigte Blutungen in das Gewebe in der Gegend der Muskelstränge an der linken Halsseite, sowie dunkle Quetschungen auf der linken Seite des Kieferwinkels und auf der linken Seite der inneren Rückseite der Kehle. Die Quetschungen innerhalb der Kehle stehen mit Wiederbelebungsmaßnahmen im Einklang. Der Kehlkopf wies im oberen Teil der rechten Seite des Schildknorpels (Kehlkopf), der auf Grund seiner Beweglichkeit eine spätere Makroradiographie erforderte (siehe unten), übermäßige Quetschungen auf. Diese Erscheinungen waren im Einklang mit einer Kompression des Halses. Dunkle Quetschungen wurden ferner hinter dem Kehlkopf, insbesondere auf der rechten Halsseite festgestellt, ebenso dunkle Quetschungen der Muskelstränge auf der linken Halsseite. Makroradiographie wies keinen Bruch des Zungenbeins, aber einen Bruch des rechten oberen Cornu (Horns) des Schildknorpels auf (zwei (2) Röntgenaufnahmen wurden gemacht). Die Freilegung des Kehlkopfes, die nach dem Fixieren einer Probe in Formalien zur Gewebefixierung (Asservat No. NL 17) durchgeführt wurde, bestätigte eine deutliche Quetschung der hinteren Partie beider oberen Cornua (Hörner) der Schildknorpel, besonders rechts, die bei ihrer vorhergehenden Freilegung einen frischen Bruch mit Blutungen an der Bruchstelle und im Gewebe aufwies. In der Nähe des Zungenbeins waren keine nennenswerten Quetschungen vorhanden. Thorax: Das Umschlagen der Brustkorbhaut bestätigte zwei Stellen mit dunklen Quetschungen auf dem Zentrum der Vorderseite der Brust mit einem darunterliegenden, querverlaufenden Bruch des Brustbeins (Sternum) und starke, dunkle Quetschungen auf der linken Seite der Brust mit mehrfachen Rippenbrüchen auf der Seite, die mit starken Herzwiederbelebungsmaßnahmen im Einklang stehen. Auf der rechten Seite der Brust befanden sich weitere Quetschungen mit drei gebrochenen Rippen. Die 2. bis einschließlich 7. linke Rippe waren vor der Achselhöhle (vordere Achsellinie) gebrochen. An gleicher Stelle waren ebenfalls die 4. bis einschließlich 6. rechte Rippe gebrochen. Alle Brüche stehen im Einklang mit einer Verursachung zum Zeitpunkt der Wiederbelenung und hatten keinen Einfluß auf die Todesursache. Die Schleimhäute der unteren Luftwege (Trachea) waren leicht gequetscht, was mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang zu bringen ist. Der rechte Brustraum war frei, keine Adhäsionen auf der rechten Brustseite, es wurden geringfügige subpleurale (Lungenschleimhaut) Petechien (punktförmige Hautblutungen) festgestellt. Mit bloßem Auge konnte, außer Stauungen und geringfügiger Ödeme der rechten Lunge, kein Anzeichen einer natürlichen Krankheit festgestellt werden. Die linke Lunge jedoch war fest an die Brustwand und das Zwerchfell angewachsen mit großen alten Adhäsionen und daher resultierendem Hochstand der linken Zwerchfellkuppel. Die linke Lunge wurde geröngt (es wurden fünf (5) leere Testfilme und eine (1) Weichteilröntgenplatte verwendet) bevor sie entnommen und in Formalien fixiert wurde. Sie wies eine leichte alte Narbenbildung, aber keine wirklich strahlenundurchlässige Verschattungen auf. Nach Fixierung der Lunge (Asservat Nr. NL 16) bestätigte die Untersuchung neben Stauungen nur alte pleurale und diaphragmale Adhäsionen. Der Herzbeutel wies nichts Bemerkenswertes auf. Das Herz wog 385 Gramm mit geringfügiger Fibrose (Narbenbildung) des Myokard (Herzmuskel). Eine alte Verkalkung der Aortaklappe wurde festgestellt, wohingegen die Trikuspidalklappe etwas schlaff war. Ein Atherom, bemerkenswert wenig für einen Mann dieses Alters, hatte vor allem die linke Kranzaterie an ihrer Gabelung befallen. Die rechte Kranzarterie war gekrümmt und wies ein geringfügiges Atherom auf. Der Aortabogen war leicht ausgeweitet mit starkem Atherom (degenerative Veränderung), das dieses Gefäß besonders an dessen Gabelung befallen hatte, zusammen mit altem, medialem Gefäßwandschaden, was aber keinen Einfluß auf die Todesursache hatte. Die untere Hälfte der Speiseröhre war aufgebläht aber sonst normal. Abdomen: Der Magen war mit einer teilweise verdauten Mahlzeit, die kurz vorher eingenommen worden war (500 ml), gefüllt. Anzeichen von Tablettenteilchen wurden nicht entdeckt. Es gab keine Anzeichen für alte oder neue Ulkusbildung des Magens oder Zwölffingerdarms, trotz einer geringfügigen Narbenbildung mit einer leichten Vergrößerung des Duodenalbulbus. Die Eingeweide waren sonst normal, der Blinddarm war vorhanden. Die Bauchspeicheldrüse war gestaut aber sonst normal. Die Leber wog 1465 Gramm, erschien klein und die Gallenblase war geschrumpft und fest an das Lebergewebe angewachsen. Die Milz war extrem weich und abgesehen von geringfügigen Quetschungen um die rechte Niere herum, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang stehen, waren die Nieren bemerkenswert gesund, die Kapseln waren leicht abzulösen. In dem unteren Pol beider Organe befand sich eine kleine kortikale Zyste. Abgesehen von Stauung, schienen beide Nebennieren gesund zu sein. Die Blase war mäßig voll mit klarem Urin, die Prostata war leicht vergrößert, an der Blasenwand befanden sich zahlreiche Trabekel. Im Hodensack wurde ein rechtsseitiger Wasserbruch festgestellt, ungefähr so groß wie eine Manderine (kleine Orange). Der linke Hoden war etwas angewachsen, aber sonst wurden keine Anomalien der Hoden festgestellt. Abgesehen von der Stauung gab es keine Anzeichen einer natürlichen Krankheit der Unterleibsorgane, die den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können. Von mir wurden folgende Proben entnommen und an 24101454 WO 2 (Warrant Officer) N. Lurcock RMP, SIB (militärische Bezeichnungen) übergeben: 1. Kopfhaarprobe - NL/6 2. Urinprobe - NL/7 3. Rechte Niere - NL/8 4. Linke Niere - NL/9 5. Mageninhalt - NL/10 6. Blutprobe aus dem Herzen (kein Antikoagulans) - NL/11 7. Blutprobe aus dem rechten Bein (kein Antikoagulans) -NL/12 8. Blutprobe aus dem rechten Bein (mit Antikoagulans)-NL/13 9. Leber - NL/14 10. 2 x Behälter mit histologischen Proben in Formalin - NL/15 (siehe Seiten 6 u. 7) 11. Lungengewebe in Formalin -NL /16 (siehe die Seiten 6 u. 7 dieses Protokolls) 12. Rachengewebe in Formalin - NL/17 (siehe Seite 4 dieses Protokolls) TOXIKOLOGISCHE UNTERSUCHUNG Die Asservate NL/6-14 einschließlich wurden mir am 24. August 1987, um 16.30h, unversehrt zurückgegeben und am 25. August 1987 von mir persönlich an Dr. P.A. Toseland, -BSc (Bakkalaureus der Naturwissenschafften), PhD (Dr. phil.), FRCPath (Mitglied des königlichen pathologischen College) - der Abteilung der klinischen Chemie des Guy's Hospital London, zur toxikologischen Untersuchung, ausgehändigt. Die erhaltenen Resultate zeigten folgendes: Blutalkohol - Keinen Urinalkohol - Keinen Blutkohlenoxydhämoglobin - weniger als 2% Es gab keinen Befund von flüchtigen Substanzen, insbesondere kein Anzeichen für Azeton. Im gesamten Blut konnten folgende Medikamente gemessen werden: 1. Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:49 Im gesamten Blut konnten folgende Medikamente gemessen werden: 1. Verapamil = 78 Mikrogrmm pro Liter 2. N-desmethyl-Verapamil = 82 Mikrogramm pro Liter 3. Isososrbidedinitrate = 27 Mikrogramm pro Liter 4. IsosorbideMononitrate = 112 Mikrogramm pro Liter Digoxin war nicht messbar. Zur Auffindung von säurehaltigen, neutralen und basischen Verbindungen wurde die Leber voll durchuntersucht. Abgesehen von 2 Verbindungen, die das Verapamilgefüge besaßen und wahrscheinlich 0-demethylierte Verbindungen waren, konnte keine Verbindung festgestellt werden, die nicht bereits im Blut gefunden worden war. Der Urin wies sowohl Verapamil und dessen N-desmethylierte Stoffwechselprodukt auf. Der Arsengehalt des Haares betrug 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm. Der normale Arsengehalt liegt unter 2 und toxische Werte sind größer als 5. Alle anderen Arzneimittelwerte entsprachen normalen therapeutischen Werten. HISTOLOGISCHER BERICHT: Dreiundzwanzig (23) mikroskopische Proben wurden präpariert, chemisch behandelt und von entnommenen Gewebeproben (Asservate Nr. NL/15 und 16) gewonnen. Oberstleutnant R.C. Menzies - MRCPath. (Mitglied des königlichen pathologischen College), DMJ (Path) (Titel), Professor für Militärpathologie des Medical College der königlichen Armee, London - der der Obduktion beiwohnte und ich sind der Meinung, daß die mikroskopische Untersuchung dieses Gewebes kein Anzeichen für eine natürliche Krankheit ergab, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können. Die ausgedehnte venöse Stauung, die in allen Organen festgestellt wurde, stand völlig mit einem Tod durch Ersticken in Einklang. Diese Erkenntnisse standen im Einklang mit den makroskopischen Erkenntnissen (Erkenntnisse mit bloßem Auge), die bei der Obduktion gemacht wurden und bestätigten diese wie folgt: Gehirn Alle Teile waren im wesentlichen normal abgesehen von deutlicher passiver venöser Stauung, einschließlich geringer Hirnhautstauung. Außerdem war eine kleine fokale perivaskuläre Blutung vorhanden. Herz Deutliche passive Stauung in beiden Kammern mit schwacher fokaler Fibrose (Narbenbildung) in der linken Kammer, welche aber ohne funktionale Bedeutung war. Probeentnahmen der linken Herzkranzaterie zeigten, daß der vordere absteigende Ast durch einen verkalkten Geschwulst verengt war und nur noch etwa 40% seiner ursprünglichen Größe hatte. Der gekrümmte Ast wies ebenfalls Verengungen auf und hatte nur noch 60% seiner erwarteten Größe. Die rechte Herzkranzaterie war frei von Atheromen. Alle drei Gefäße wiesen passive venöse Stauung der Adventitia (Gefäßwand) auf. Diese Erkenntnisse lassen den Schluß zu, daß bei mikroskopischer Untersuchung die degenerativen Veränderungen der Herzkranzaterien (Gefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen) etwas ausgeprägter waren als sie bei der makroskopischen Untersuchung (Untersuchung mit bloßem Auge) während der Obduktion, erschienen. Diese Veränderungen beschleunigten weder den Tod, noch spielten sie dabei in irgendeiner Weise eine Rolle. Aorta Proben, die nahe der Läsion entnommen wurden und bereits als alter Gefäßwandschaden beschrieben worden waren, wiesen deutliche cholesterin Ablagerungen an der Gefäßwand zusammen mit Verkalkung (starke degenerative Veränderung) und einer geringfügigen frischen Blutung auf. In der Vasa Vasorum (kleinere Blutgefäße, die die Gefäßwand mit Blut versorgen) und in den Gefäßen innerhalb der Adventitia (Wand) wurde eine deutliche passive venöse Stauung festgestellt. Luftröhre Ausgedehnter postmortaler Verlust der Mucosa (Schleimhaut der Luftröhre) wurde festgestellt, die submukösen (tieferen) Gewebe waren deutlich ödematös (geschwollen). Es entstanden ziemlich deutliche Quetschungen um die Knorpelringe der Luftröhre herum. Diese Veränderungen sind damit vereinbar, daß sie bei Wiederbelebungsmaßnahmen entstanden sind. Es gab kein Anzeichen für eine bereits früher bestandene, natürliche Krankheit. Lungen Die rechte Lunge wies sehr starke passive venöse Stauung mit fokaler intraalveolarer und intrabronchialer Blutung auf. Es wurde eine geringfügige Kohleablagerung (schwarzes Pigment) festgestellt, aber es gab kein Anzeichen für eine bereits früher bestandene, natürliche Krankheit. Mikroskopisch gesehen entspricht das Gewebe der linken Lunge (Asservat Nr. NL/16) dem der rechten Lunge. Darüber hinaus, weist jedoch das Lungengewebe alte Narbenbildungen auf. An manchen Stellen trifft dies mit Verklumpung von chronisch entzündeten Zellen zusammen, es besteht jedoch kein Anzeichen eines aktiven Krankheitsprozesses. Ein kleines Stück der Pleura (Lungenschleimhaut) befindet sich auf jedem Objektträger, die Stücke weisen ebenfalls Narbenbildung und Anheftung an das Diaphragma auf. Leber Der grundlegende hepatische Aufbau war normal, es gab kein Anzeichen für eine Krankheit. Es bestand jedoch eine sehr starke passive venöse Stauung. Bauchspeicheldrüse Das Organ schien vorher normal gewesen zu sein. Nebennieren Histologisch gesehen waren beide Organe im wesentlichen normal, aber beide wiesen eine starke, passive venöse Stauung auf. Nieren Beide Nieren wiesen Anzeichen starker, passiver venöser Stauung auf, aber es gab keine Anzeichen einer bereits vorher bestandenen Nierenkrankheit. Milz Dieses Organ wies eine starke Stauung auf, es gab jedoch kein Anzeichen für einen Krankheitsprozess. Hoden Beide Hoden wiesen senile atrophische Veränderungen auf, die mit dem Alter des Verstorbenen in Einklang stehen. Beide Hoden wiesen ebenfalls eine deutliche, passive venöse Stauung auf. ZUSAMMENFASSUNG: 1. Die Leiche war die eines gut ernährten, älteren Mannes , mit einer Größe von 5 Fuß 9 Inch (175 cm). 2. Anzeichen für eine natürliche Krankheit, die den Tod zu dem Zeitpunkt hätte verursachen oder zum Tode beitragen können, wurden weder mit bloßem Auge bei der Obduktion, noch durch mikroskopische Untersuchung der entnommenen Gewebeproben festgestellt. 3. An der Leiche wurden Zeichen festgestellt, die mit Wiederbelebhungsmaßnahmen im Einklang stehen. Abgesehen von einer gequetschten Abschürfung auf der Rückseite der Kopfspitze, standen alle anderen Quetschungen, wie auch die gebrochenen Rippen und das gebrochene Brustbein in Einklang mit Wiederbelebungsmaßnahmen. 4. Der toxikologische Bericht - zusammen mit Dr. P.A. Toseland (siehe die Seiten 5/6 dieses Protokolls) - ergab keinen Befund, der auf etwas anderes hinwies als das, was man von einer üblichen therapeutischen Behandlung und Wiederbelebungsmaßnahmen erwartet. 5. Der histologische Bericht - zusammen mit Oberstleutnant R.C. Menzies (siehe die Seiten 6/7 dieses Protokolls) - bestätigte die makroskopischen anatomisch patologischen Feststellungen. Die mikroskopische Untersuchung der entnommenen Gewebe ergaben keinen Befund für eine bereits vorher bestandene signifikante, natürliche Krankheit, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können. 6. Es wurden äußere und innere Merkmale, die auf ein asphyktisches Element bei der Todesursache hinweisen, festgestellt und das linienförmige Zeichen auf der linken Halsseite stand im Einklang mit einer Ligatur. Die Larynxverletzung (Kehlkopfverletzung) - Bruch des rechten oberen Cornu (Horn) des Schildknorpels - wies auf eine Kompression den Halses hin. 7. Der Tod hatte keine natürliche Ursache. 8. Meiner Meinung nach war die Todesursache: a. Asphyxie b. Kompression des Halses c. Suspension _______________________________ _______ [Unterschrift J. M. Cameron] _______________________________ _______ James Malcolm Cameron, MD (Dr. med), PhD. (Dr. phil.), FRCS (Glas.) (Mitglied des königlichen chirurgischen College, Glasgow), FRCPath (Mitglied des königlichen pathologischen College), DMJ(Path) (Titel) Gerichtspathologe Professor für Gerichtsm Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:50 Abschrift des Obduktionsbefundes von Prof. Spann vom Institut für Rechtsmedizin in München, der im Auftrag der Familie Heß am 21. August 1987 eine Nachobduktion an Rudolf Heß vornahm. Besonders die Photos von der Strangmarke am Hals von Rudolf Heß, die vor der 2. Obduktion gemacht wurden, sind auch für Nicht-Mediziner bzw. Laien aufschlussreich. Dieser Bericht ist auch als Download im HTML-Format erhältlich: obdukt2.zip (7 KB). Betr.: Gerichtsmedizinischer Untersuchungsbericht des H e s s, Rudolph geb. 26.04.1894 zul. wh. Berlin verst. 17.08.1987 Uns. Nr. V.S. 1295/87 Hb.-Nr. 1229/87 10-5/87 Dem Auftrag von Herrn Dr. Alfred Seidl entsprechend, haben wir am 21.08.87 um 9.00 Uhr die gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche durchgeführt. Obduzenten: Prof. Dr. Spann I. Obduzent Prof. Dr. Eisenmenger II. Obduzent Dr. Tutsch-Bauer III. Obduzent Dr. Pankratz IV. Obduzent Herr Lohr als Sektionsgehilfe Aus dem Hause anwesend Herr Priv. Doz. Dr. Kauert aus der medizinisch-toxikologischen Abteilung. Anwesend ist weiterhin Dr. Alfred Seidl. Ferner ist anwesend Herr Polizeioberrat Nefzger mit Beamten der Kriminalpolizei München. Die auf dem Sektionstisch liegende Leiche wurde von Herrn Lohr als die des Obengenannten ausgewiesen. Befund und vorläufiges Gutachten: A. Äußere Besichtigung Die Leiche befindet sich zunächst in einem Holzsarg, nach Abnahme des Deckels zeigt sich, daß ein Zinnsarg sich im Holzsarg befindet, dieser Zinnsarg ist geöffnet. Der Deckel des Zinnsarges fehlt. Im Zinnsarg liegt eine Leiche unter einer weißen Decke. Auf der Leiche findet sich ferner ein sogenanntes Totenhemd. 1. Nach Abnahme des Totenhemdes zeigt sich, daß die Leiche männlichen Geschlechts ist. Es zeigt sich ferner, daß sowohl im Bereich des Kopfes, als auch am Rumpf in typischer Weise ein sogenannter Sektionsschnitt gelegt wurde. Der Sektionsschnitt verläuft über den Schädel, dort über die Scheitelhöhe, verlängert beiderseits über den Hals zum Brustbein und wird dort fortgeführt bis zur Schambehaarung. 2. Die Körperlänge der Leiche beträgt 172,5 cm. Die Totenstarre ist an der Kiefermuskulatur und an den oberen Gliedmaßen gelöst, an den unteren Gliedmaßen noch wächsern erhalten. 3. Das Haupthaar ist braungrau, über Stirn und Scheitel schütter, mit deutlicher Glatzenbildung, an typischer Stelle, etwa handtellergroß. Im Bereich der Kopfschwarte kein auffallender Befund. 4. Die Augenbrauen sind auffallend buschig, die Augäpfel sind zurückgesunken, das linke Augenlid ist spaltförmig geöffnet. In der Haut der Augenoberlider finden sich immer wieder punktförmige, stecknadelsspitz große Blutaustritte. Im Bereich der Haut der Unterlider kein auffallender Befund. In den Bindehäuten der oberen Unterlider finden sich zahlreiche, punktförmige, stecknadelspitz- bis kleinstecknadelkopfgroße punktförmige Blutaustritte, regelmäßig angeordnet, in etwa gleichmäßig zahlenmäßig verteilt auf die vier Augenlider. Die Augäpfel sind erweicht und zurückgesunken. Die Hornhaut ist getrübt, die Regenbogenhautfarbe ist nicht mehr feststellbar. Am Rand der Regenbogenhaut findet sich beiderseits ein angedeuteter Greisenbogen. 5. Die Nasen- und Ohröffnungen sind frei. An der Rückseite beider Ohrmuscheln und in der umgebenden Haut finden sich immer wieder regelmäßig angeordnet punktförmige, stecknadelkopf- bis stecknadelspitzgroße Blutaustritte. Das knöcherne Nasenskelett ist fest und unverletzt. 6. Die Lippen sind geöffnet, blasrot, an der Oberlippe findet sich eine beginnende Vertrocknung. In der Schleimhaut der Ober- und Unterlippe kein auffallender Befund, keine Blutaustritte. Im Mund findet sich eine Oberkieferprothese, der Unterkiefer ist zahnlos. 7. Das Gesicht ist glatt rasiert, am Halsübergang zum Teil stehende Bartstoppeln, bis 1 - 2 mm lang. 8. Der Hals ist schlank und lang. Über der Kinn spitze findet sich eine zehnpfennigstückgroße, beginnende Vertrocknung, unter der Kinnspitze eine zehnpfennigstückgroße, bräunliche Verfärbung. 9. Am Hals deutlich sichtbar, beginnend am hinteren Rand des großen Kopfnickermuskels links und schräg nach unten zur Mitte verlaufend, bis zur rechten Seite, hier sichtbar bis zum hinteren Rand des großen Kopfnickermuskels, eine deutlich abgrenzbare Verfärbung, braunrot, unterschiedlich breit, an der linken Seite bis 6 mm breit, über der Mitte bis 20 mm breit. 10. Nunmehr wird die Leiche umgedreht und der Nacken besichtigt. Es findet sich nun eine die ganze Rückseite des Halses einnehmende doppelläufige Zeichnung, die fast horizontal verläuft. Die Doppelläufigkeit besteht darin, daß zwei rötlich verfärbte Streifen von maximal 1 cm Breite einen blassen, bis 6 mm breiten Streifen einschließen. 11. Die Totenflecken finden sich am Rücken, spärlich ausgebildet, von blauvioletter Farbe, sie sind nicht mehr wegdrückbar. 12. Über der Rückseite des Beckens am oberen Rand des Beckens links findet sich eine markstückgroße, bläuliche Verfärbung, auf Einschneiden findet sich eine deutliche dunkelrot-schwarze, geronnene Blutunterlaufung. Von hier ausgehend nach außen verlaufend eine 12 cm lange, unterschiedlich deutlich ausgeprägte, oberflächliche, kratzerartige Hautdefektstelle. 13. Der Brustkorb ist seitengleich, an der linken Brustkorbseite, knapp vor der vorderen Achsellinie findet sich eine handtellergroße 12 : 8 cm messende, blaugrün-gelbverfärbte Stelle. 14. An der Brustkorbvorderwand links finden sich zwei einzelne, reizlose Narben. Eine dieser Narben liegt etwa in Höhe des 4. Zwischenrippenraumes, sie mißt 2,5 cm, eine knapp darüber liegende mißt 2 cm. In der Umgebung dieser Narben fragliche Narben von Nahtstichen. Am Rippenbogen rechts findet sich eine zweimarkstückgroße, bräunliche Verfärbung. An den Bauchdecken kein auffallender Befund. 15. Äußeres Genitale männlich, die Hoden sind nicht tastbar. Die Afteröffnung ist frei. 16. Im Bereich des linken Unterarmes, an der Speichenseite, an der Grenze vom mittleren zum unteren Drittel finden sich zwei blaurote Verfärbungen, mit punktförmigen Veränderungen, wie nach Einstich zu ärztlichen Maßnahmen. 17. An der Beugeseite des linken Handgelenkes finden sich Narben an typischer Stelle. Eine dieser Narben verläuft quer zur Unterarmachse, sie weist eine Länge von 4 cm auf. In der Umgebung finden sich fragliche Nahtnarben. Eine weitere Narbe findet sich an typischer Stelle über der Pulsschlagader gelegen, eine strahlenförmige 3: 1,5 cm messende Narbe, in der Umgebung mit fraglichen Stichkanalnarben. 18. Am Unterarm rechts im unteren Drittel an der Streckerseite eine fünfmarkstückgroße, bläuliche Verfärbung mit einem zentral gelegen Einstich, wie nach ärztlichen Maßnahmen. 19. [Numerierungsfehler, Punkt 19. fehlt] 20. Im Bereich der Beine finden sich deutliche, teigige Schwellungen an den Unterschenkeln, links ausgeprägter als rechts. über dem Innenknöchel links eine reizlose, 3 cm lange Narbe. B. Innere Besichtigung I. Schädelhöhle Nunmehr werden die Obduktionsnähte gelöst. 21. Nach Lösen der Naht über dem Schädel wird die Kopfschwarten nach vorne und hinten zurückgeschlagen und besichtigt. Die Kopfschwarte zeigt an der Innenfläche eine gleichmäßig blaßrote Farbe. Über dem Stirnbein rechts findet sich eine zweipfennigstückgroBe, spärliche, dunkelrote Einblutung. Vereinzelt finden sich darüber hinaus regelmäßig angeordnet punktförmige Blutaustritte. Der Schläfenmuskel ist beiderseits abpräpariert, ohne auffallenden Befund. Im Schläfenmuskel rechts finden sich einzelne, umschriebene Blutaustritte. Über dem Hinterhaupte, in der Kopfschwarte finden sich regelmäßig angeordnete, punktförmige Blutaustritte, hier auch unter der Beinhaut des Hinterhauptbeines. 22. Die Weichteile über dem Nacken werden nun zusätzlich weiter nach unten präpariert und zwar bis in Höhe der außen beschriebenen Veränderung. In der Nackengegend link Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:53 21. Nach Lösen der Naht über dem Schädel wird die Kopfschwarten nach vorne und hinten zurückgeschlagen und besichtigt. Die Kopfschwarte zeigt an der Innenfläche eine gleichmäßig blaßrote Farbe. Über dem Stirnbein rechts findet sich eine zweipfennigstückgroBe, spärliche, dunkelrote Einblutung. Vereinzelt finden sich darüber hinaus regelmäßig angeordnet punktförmige Blutaustritte. Der Schläfenmuskel ist beiderseits abpräpariert, ohne auffallenden Befund. Im Schläfenmuskel rechts finden sich einzelne, umschriebene Blutaustritte. Über dem Hinterhaupte, in der Kopfschwarte finden sich regelmäßig angeordnete, punktförmige Blutaustritte, hier auch unter der Beinhaut des Hinterhauptbeines. 22. Die Weichteile über dem Nacken werden nun zusätzlich weiter nach unten präpariert und zwar bis in Höhe der außen beschriebenen Veränderung. In der Nackengegend links und rechts neben der Wirbelsäule je eine linsengroße Einblutung von dunkelrötlich-schwarzer Farbe. 23. Nunmehr wird das Schädeldach abgehoben. Es ist in typischer Weise abgetrennt. In der schädelhöhle findet sich spärlich blutdurchtränkte Watte. Nach Entnahme dieser Watte zeigt sich, daß die harte Hirnhaut aus der knöchernen Schädelbasis zum großen Teil abgezogen ist. Im Bereich der knöchernen Schädelbasis kein auffallender Befund, insbesondere keine Verletzungen erkennbar. II. Brust- und Bauchhöhle Nach Lösen der Nähte und Zurückklappen der weichen Brustdecken und der Bauchdecken liegt das Brustbein lose an typischer Stelle. Nach Entnahme des Brustbeines erscheint ein Plastiksack, der in toto entnommen wird. Nach Entnahme des Plastiksackes finden sich keine weiteren Organe in der Körperhöhle. 24. Nunmehr wird die Wirbelsäule besichtigt, sie zeigt im Bereich der Brustwirbelsäule eine leichte Ausbiegung nach links. Die Lendenwirbelsäule ist deutlich nach rechts ausgebogen. 25. Bei der Besichtigung der Brusthöhleninnenfläche finden sich links flächenhafte Auflagerungen wie bei flächenhafter Verwachsung von Brust- und Lungenfell. 26. Nunmehr werden die Organe aus dem Plastiksack entnommen und auf ihre Vollständigkeit geprüft. 27. Das Gehirn scheint vollständig zu sein. Es ist durch zahlreiche Einzelschnitte vorzerlegt. Auf frisch gelegten Schnitten zeigen Mark und große Kerne eine braun-grau-grüne Farbe, das Marklager ist weißgrau. Im Bereich der vorgelegten Schnitte und der von uns gefertigten Schnitte kein auffallender Befund. 28. Im Bereich der noch erhaltenen Arterien finden sich sehr deutliche, weißlich-gelbe und kalkharte Einlagerungen; insbesondere im Bereich der Carotisstümpfe an der Schädelbasis besteht Starrwandigkeit. 29. Bei der Besichtigung des Halses zeigt sich, daß die rechte Halsschlagader nicht entnommen ist, sie befindet sich noch in der Leiche. Die rechte Halsschlagagder wird nunmehr entnommen. Die nicht eröffnete, rechte Halsschlagader wird nach Entnahme eröffnet: sie ist allseits weit durchgängig, im unteren Bereich relativ zart, im oberen Drittel bestehen mehrfach Einlagerungen, im Bereich der Aufteilung nehmen die Einlagerungen etwas zu, die Lichtung ist jedoch allseits weit und durchgängig. 30. Nunmehr werden die Halsorgane untersucht. Zunge, Rachenring, Kehlkopf und Schilddrüse fehlen. Der obere Teil der Speiseröhre fehlt ebenfalls. Die Halsmuskulatur ist nur zum Teil vorhanden. Von der Luftröhre ist lediglich die Gabelung vorhanden, mit einem kleinen Stück nach unten und ein jeweils 3 cm langes Stück des Bronchialhauptastes. Die Schleimhaut zeigt im linken Hauptast einzelne, kleine Einblutungen, sonst ist sie unauffällig. 31. Im Mittelfellraum findet sich eine Taubeneigroße zystenartige Veränderung, die eröffnet wird. Sie enthält klare, wässrige Flüssigkeit. Im Bereich der Luftröhrengabel finden sich bis bohnengroße, dunkelrotschwärzliche Lymphknoten. 32. Das Herz ist durch zahlreiche Schnitte in kleine bis kleinste Teile zerlegt. Die Innenauskleidung und der Klappenapparat sind zart. Im Bereich der Aortenklappen finden sich einzelne, flächenhafte, weiche Einlagerungen. Der Klappenapparat scheint jedoch schlußfähig gewesen zu sein. Die Herzkranzarterien sind zum Teil eröffnet, zum Teil durch parallel verlaufende Querschnitte dargestellt. Die Herzkranzarterien sind allseits weit und waren sicher durchgängig. In der Innenwand der Herzkranzarterien finden sich nur vereinzelte, weißlich-gelbe, weiche Einlagerungen, ihre Lichtung ist meist nur geringgradig eingeengt, lediglich im Bereich des linken, absteigenden Astes eine etwas höhergradige Einengung, die etwa 50 % der Lichtung betrifft. Die Herzmuskulatur ist soweit noch beurteilbar nicht verdickt, auf dem Schnitt braun und ohne Einlagerungen. Das eirunde Loch ist schlitzförmig offen. 33. Die Aorta zeigt direkt nach dem Abgang bereits beetartige, weißlich-gelbe, weiche Einlagerungen. Vom Bogen ab finden sich zahlreiche weiche und kalkharte Einlagerungen, nach unten deutlich zunehmend. Im Bereich der Bauchaorta sind die Beete zum großen Teil geschwürig aufgebrochen. 34. Die großen Beckenschlagadern und die Oberschenkelschlagadern zeigen ebenfalls kalkharte Einlagerungen, mit mittelgrasiger Einengung der letzteren. 35. Die Nierenarterien sind beiderseits durchgängig, ohne wesentliche Einengung der Lichtung. 36. Von beiden Lungenhälften sind Teile vorhanden, jedoch nicht vollständig, die Oberfläche der Lungen ist blasgraublau, zum Teil glatt und glänzend, zum Teil mit Auflagerungen. Auf dem Schnitt zeigt das Lungengewebe eine gleichmäßig rote Farbe, es finden sich keine Entzündungsbezirke und keine Einatmungsbezirke. Die Lungenarterienäste enthalten zum Teil spärliche gelbliche Wandeinlagerungen, die Bronchialäste sind nicht eröffnet, sie sind leer, die Schleimhaut ist unauffällig. 37. Die Leber fehlt vollständig, ebenso fehlt die Gallenblase. 38. Die Milz ist vorhanden, durch mehrere Schnitte zerlegt, offenbar von typischer Größe. Das Milzgewebe ist etwas erweicht. 39. Nebennieren und Nieren fehlen, die Harnblase ist vorhanden und vorne durch Mittelschnitt eröffnet Die Harnblase zeigt eine sehr deutliche Balkenzeichnung. 40. In der Harnblase findet sich eine erbsgroßer Polyp. 41. Die Vorsteherdrüse ist sehr groß, insgesamt mandarinengroß. Die Harnröhre ist nicht eröffnet. Sie wird nunmehr eröffnet. Es zeigt sich, daß die Harnröhre im Bereich der Vorsteherdrüse hochgradig eingeengt ist. Auf dem Schnitt zeigt die Vorsteherdrüse die zweilappig ist, zahlreiche scharf begrenzte, weiche Knoten. Die Samenbläschen sind bindegewebig umgewandelt. 42. Der Magen ist vorhanden und eröffnet, die Schleimhaut des Magens ist angedaut, flach, graurot, ohne Defekt und ohne Narben. Der Dünn- und Dickdarm liegen in toto bei. Sie sind nicht eröffnet. Im Dünndarm findet sich wenig zunächst schleimiger, später breiiger, graubrauner, unauffällig riechender Inhalt. Der Dickdarm enthält grünbraunen, salbenartigen bis knolligen Stuhl. 43. Die Bauchspeicheldrüse ist am Magen anhängend, sie ist rötlich-braun, erweicht. 44. Die Lungenarterien und die Schenkelvenen sind frei. 45. Am Skelettsystem finden sich noch folgende Verletzungen: im Bereich des knöchernen Brustkorbes sind links die Rippen 2 mit 8 in der mittleren Schlüsselbeinlinie durchgebrochen, zum Teil mit Durchspiessung und deutlichen Unterblutungen. Rechts sind die Rippen 2 mit 7 in der mittleren Schlüsselbeinlinie durchgebrochen, mit deutlicher Unterblutung, ohne Verletzung des Rippenfells. Das Brustbein ist zwischen dem Ansatz der 3. und 4. Rippe horizontal durchgebrochen, mit deutlicher Unterblutung. 46. Bei der Leiche beigelegen, im Plastiksack findet sich ferner intakte harte Hirnhaut. 47. Ferner findet sich ein Hoden beigelegen, der aufgeschnitten ist. Der zweite Hoden ist nicht auffindbar. 48. Auf Wunsch von Herrn Rechtsanwalt Dr. Seidl werden nunmehr die Handflächen eingehend besichtigt, dabei wird eine Veränderung, insbesonde Odpowiedz Link Zgłoś
laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:53 48. Auf Wunsch von Herrn Rechtsanwalt Dr. Seidl werden nunmehr die Handflächen eingehend besichtigt, dabei wird eine Veränderung, insbesondere eine Auflagerung nicht festgestellt. Zusammenfassung der Befunde: Zustand nach pathologisch-anatomischer Obduktion mit Eröffnung aller drei Körperhöhlen und ordnungsgemäßer Versorgung der Leiche, im Plastiksack in der Leibeshöhle beigegebene, teilobduzierte Organe mit Fehlen von Leber, Gallenblase, Nebenniere, Niere, obere Halsorgane, ein Hoden, zirkulär um den Hals verlaufende Abdruckmarke mit soweit nach dem Sektionsschnitt noch beurteilbar höchstem Punkt in der Gegend hinter dem linken Ohr, Doppelläufigkeit der Abdruckmarke, zirkulär verfolgbar in der Nackengegend, zwei einzelne, umschriebene, kleine Unterblutungen in der Nackengegend beiderseits der Mittellinie der Wirbelsäule in Höhe der Abdruckmarke, ausgeprägte, punktförmige Stauungsblutungen in den Bindehäuten der Augenlider, in der Umgebung des Ohres und an der Innenfläche der Kopfschwarte, hochgradige allgemeine Atheromatose und Arteriosklerose, überwiegend mit weiten, starren Coronararterien und geschwürigen Aufbruch im Bereich der großen Körper-Schlagader, knotige Prostatahypertrophie mit ausgeprägter Balkenblase, Harnblasenpolyp, taubeneigroße Mediastinalzyste, Zustand nach Reanimation mit Rippenserienbrüchen beiderseits und Fraktur des Brustbeines, ausgeprägte Skoliose im Bereich der Lendenwirbelsäule, reizlose Narben an der Beugeseite des linken Handgelenkes an typischer Stelle, wie nach Pulsaderschnitt-Versuchen, reizlose Narbe über dem Innenknöchel links, zwei reizlose Narben über der Brustkorbvorderwand links, deutliche Ödembildung im Bereich beider Unterschenkel, Zustand nach ärztlichen Maßnahmen mit Einstichen an den oberen Gliedmaßen, nicht mehr wegdrückbare, spärliche Totenflecken, gelöste Totenstarre. C. Vorläufiges Gutachten 1. Die bei der Nachobduktion der Leiche des Herrn Rudolph H e s s festgestellten Veränderungen lassen sich zwanglos mit einer Gewalteinwirkung gegen den Hals durch ein strangförmiges Werkzeug in Einklang bringen. 2. Bei der Obduktion fanden sich keine Anhaltspunkte für einen natürlichen Tod. 3. a) Zur mikroskopischen Untersuchung wurden Gewebsteile aus Hirn, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Coronararterie, Halshaut, Muskulatur aus dem Brustkorbbereich links in Formalin asserviert. b) Zur chemisch-toxikologischen Untersuchung wurden asserviert: Hirngewebe, Magenschleimhaut, Dünndarminhalt, Herzgewebe, Lumballiquuor und Lungengewebe sowie Femoralvenenblut. 4. Wir bitten ggfs. um Auftrag zu weiteren Untersuchungen. 5. Ein abschließendes Gutachten bleibt vorbehalten. [Unterschrift Dr. Pankratz] [Unterschrift Dr. Tutsch-Bauer] [Unterschrift Prof. Dr. Eisenmenger] [Unterschrift Prof. Dr. Spann] Odpowiedz Link Zgłoś
stefan_ems Bombardowanie Drezna 08.02.05, 12:23 Dzisiej 20:15 na ZDF – warto obejrzeć. Temat dotyczy również Ślązaków. Wielu uciekało przed Armią Czerwoną do Drezna, tak jak moja ouma, na szczęście nie zdążyła do miasta przed bombardowaniem. Kilka kilometrów przed Dreznem z niewielkiego wzgórza była świadkiem tragedii i do dziś opowiada o "morzu ognia". Pzdr. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: ballest Re: Bombardowanie Drezna IP: *.lbo.de.add / 62.138.243.* 08.02.05, 12:51 W dreznie zginal Nikolaus Ballestrem - 13.02. 1945 ! -- pyrsk ballest Odpowiedz Link Zgłoś