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ciekawostka ze geszichty

05.02.05, 20:49
wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,53600,2533477.html
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    • ballest Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:17
      "W pewnym momencie odebrał telefoniczny rozkaz:

      - Tego samolotu nie wolno atakować!

      Kto wydał ten rozkaz? Nie mógł tego zrobić książę Hamilton, gdyż działo się to
      w sektorze pozostającym poza jego władzą. Rozkaz musiał pochodzić z wyższego
      szczebla."
      Prawdy sie chyba nigdy nie dowiymy, dlaczego Anglicy nigdy nie pozwolili
      Hessowi godac ze synem w Spandau 4 oczy, dlaczego?
      • laband Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:21
        sam cos ciekawego o odniego synku:

        www.mowiawieki.pl/artykul.html?id_artykul=1303
    • laband Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 21:24
      jedyn ciekawy link:

      www.insomnia.pl/temat113811/
      • ballest Re: ciekawostka ze geszichty 05.02.05, 22:36
        "Był to syn Hansa Franka Niklas, który publicznie nazwał ojca mordercą"
        Nie wiem czy dobrze zrobil? Polak by sie na to nie zdobyl.
        Co do Hessa to jest naprawde tajemnicza sprawa , Anglicy mieli strach
        , zeby prawda na wiyrch nie wylazua!
        • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 07:14
          Der prominente Kriegsgefangene sei nicht Rudolf Heß gewesen, behauptet gar der
          britische Gerichtsmediziner Hugh Thomas. Vergeblich hatte er auf Heß'
          Röntgenbildern nach den Spuren einer Schussverletzung aus dem Ersten Weltkrieg
          gesucht. "Als ich ihn fragte, was mit seiner Kriegsverletzung geschehen sei,
          begann er zu zittern", so Thomas. "Er rief 'zu spät, zu spät', rannte zur
          Toilette und schloss sich ein."




          Unter Verschwörungstheoretikern findet Thomas' Idee zahlreiche Anhänger,
          obgleich Heß' Angehörige sie keinesfalls ernst nahmen. Ilse Heß besuchte ihren
          Mann im Kriegsverbrechergefängnis Spandau, wo er bis zu seinem Selbstmord 1987
          interniert war, über dreißig Mal. Der Sohn Wolf Rüdiger Heß erinnerte sich, sie
          habe alle Gerüchte um einen Doppelgänger "entsetzt abgelehnt".




          Erst 2018 wird Großbritannien die letzten Akten zum "Fall Heß" freigeben. Ob sie
          alle Fragen klären werden? Der Geschichtswissenschaftler Rainer F. Schmidt
          glaubt nicht an letzte Gewissheiten: "Denn die Irrationalität, mit der Heß
          seinen Flug plante und durchführte, entzieht sich jeder wissenschaftlichen
          Erkenntnis".

    • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:46
      Der nachfolgende Text ist die Übersetzung des Obduktionsberichts der 1.
      Obduktion von Rudolf Heß am 19. August 1987, durchgeführt von Prof. Cameron von
      der Universitätsklinik London. Das Ergebnis dieser ersten Obduktion steht im
      Widerspruch zu dem Ergebnis der 2. Obduktion von Heß, durchgeführt am 21. August
      am Institut für Rechtsmedizin in München, siehe Obduktionsbericht von Prof.
      Spann. Der Obduktionsbericht von Prof. Cameron ist auch als Download im
      HTML-Format erhältlich: obdukt1.zip (9 KB).

      THE LONDON HOSPITAL MEDICAL COLLEGE (Universitätsklinik London)

      Universität London

      Turner Street, Londen E1 2 AD
      Telefon 01-377 7000, Nebenstelle 3115

      Gerichtsmedizinische Abteilung

      Professor J.M. Cameron, M.D (Dr. med.), Ph.D. (Dr. phil.), F.R.C.S. Glasg.
      (Mitglied des königlichen chirurgischen College Glasgow), F.R.C. Path. (Mitglied
      des königlichen pathologischen College), D.M.J. (Path.) (Titel)

      Obduktionsprotokoll an dem alliierten Gefangenen Nr. 7

      Am Mittwoch, dem 19. August 1987, um 8.15h, wurden mir in der Leichenhalle des
      britischen Militärhospitals Berlin von Oberst J.M. Hamer-Phillip, dem
      kommandierenden Offizier des britischen Militärhospitals Berlin, eine, vom 19.
      August 1987 datierte Vollmacht für die Durchführung einer Obduktion an einem
      bestimmten Gefangenen, zusammen mit einem klinischen Bericht über den
      Verstorbenen, übergeben.

      Oberst J.M. Hamer-Philip identifizierte dann mir gegenüber die Leiche eines
      älteren Mannes als die des

      alliierten Gefangenen Nr.7. bekannt als Rudolph (Walter Richard) Hess

      geboren am 26. April 1894.

      dessen Tod am 17. August 1987 um 16.10h festgestellt wurde.

      Bei der Identifizierung waren folgende Personen anwesend:

      Oberst J.M. Hamer-Philip

      Gefängniskommandanten:

      M. Planet, Frankreich
      Mr. A.H. le Tissier, Vereinigtes Königreich
      Mr. D. Keane, USA
      Mr. I.V. Kolodnikow,UdSSR

      Medizinische Berater:
      Oberst Ailland, Frankreich
      Oberstleutnant Menzies, Vereinigtes Königreich
      Oberstleutnant Wilkerson, USA
      Oberstleutnant Koslikow, UdSSR

      Folgende Mitglieder der Sonderermittlungsabteilung der königlichen Militärpolizei:
      Major J.P. Gallagher
      Warrant Officer 1 (Dienstgrad) W.L. Ford
      Warrant Officer 2 (Dienstgrad) D. Bancroft
      Warrant Officer 2 (Dienstgrad) N. Lurcock - Asservatenoffizier

      Oberfeldwebel I. Brewster

      Präambel

      Die Leiche wurde nach dem Tode, vor meiner Untersuchung, geröngt und mir wurden
      von Oberst J.M. Hamer-Philip in Gegenwart der o.g. Herren, Röntgenbilder und
      verschiedene Papiere (Unterlagen des Krankenhauses), die mit dem Tod zu tun
      haben, übergeben. Insgesamt waren es elf (11) große und elf (11) kleine
      Röntgenaufnahmen ohne Begleitschreiben (siehe unten).

      Man war übereingekommen, während der Obduktion eine Kamera für institutinternes
      Fernsehen zu benutzen, aber keine Standfotos zu machen. Bei Beginn der Obduktion
      verließen alle, außer den medizinischen Beratern und den Offizieren der
      Sonderermittlungsabteilung der königlichen Militärpolizei, die Leichenhalle.

      Meinungen, die während der Obduktion hinsichtlich der Röntgenaufnahmen geäußert
      wurden, wurden später von Dr. Maurice J. Turner, F.R.C.P.(Mitglied des
      königlichen pathlogischen College), F.R.C. R.(Mitglied des königlichen
      radiologischen College), D.M.R.D.(Titel), Facharzt für Radiologie des London
      Hospital, London, bestätigt.

      Schädel:
      Es wurde keine Anomalie festgestellt.

      Halswirbelsäule:
      Auf einigen Aufnahmen war ein endotrachealer Tubus vorhanden. Brüche waren nicht
      zu sehen aber besonders auf der linken Seite wurden osteoarthritische
      Knorpelwucherungen mit Spondylose des fünften und sechsten Halswirbels festgestellt.

      Brustkorb:
      Ein Hochstand der linken Zwerchfellkuppel mit Anwachsungen an die linke Brust
      wurde festgestellt. Frische Brüche der 4. Bis einschließlich 6. rechten und der
      3. bis einschließlich 6. linken Rippe wurden zusammen mit einem möglicherweise
      altem Bruch der 7. rechten Rippe entdeckt.

      Abdomen:
      Gasöse Aufblähung des Magens - wahrscheinlich als Folge von
      Wiederbelebungsmaßnahmen. An der unteren Brustwirbelsäule und an der
      Lendenwirbelsäule wurden große osteoarthritische degenerative Veränderungen mit
      Skoliose (Verkrümmung) festgestellt.

      Becken:
      In den weichen Geweben der unteren Beckengegend und der Oberschenkel wurden
      strahlenundurchlässige Fremdkörper - wahrscheinlich Rückstände alter
      Gewehrschüsse - entdeckt.

      Beine:
      In der linken Trochantergegend (linker Oberschenkel/Hüfte) und des Femurschaftes
      wurde eine Deformität auf Grund eines alten Bruches festgestellt. Es wurden
      weder Brüche des Schienbeins noch des Wadenbeins festgestellt und abgesehen von
      arthritischer Veränderung in den Metatarsophalangealgelenken, wurden keine
      Anomalien festgestellt.

      Arme:
      Es wurden weder Brüche des Unterarms, der Hand oder des rechten Humerus
      (Oberarm) festgestellt, der linke Humerus (Oberarm) wies jedoch zwei
      strahlenundurchlässige Fremdkörper in der Nähe der Mitte des oberen Schaftes
      auf, die auf einen alten Gewehreinschuß hindeuten. Frische Verletzungen wurden
      nicht entdeckt.

      ÄUSSERE UNTERSUCHUNG:

      Der Tote war mit einer grauen Jacke, grauen Flanelhosen mit Hosenträgern, einem
      weißem Hemd, weißen langen Unterhosen und weißen Boxershorts bekleidet.

      Die Leiche war die eines gut ernährten, älteren Mannes, 5 Fuß 9 Inch (175 cm)
      groß, mit beidseitigem Leistenbruch, wobei der linke schlimmer war als der
      rechte. Es waren Anzeichen da, daß diese Person kürzlich an der linken
      Halsseite, der Daumenseite des linken Handgelenks und der Rückseite des rechten
      Handgelenks im Krankenhaus behandelt worden war. Auf der Vorderseite des
      Brustkorbs, besonders auf der äußeren Seite der linken Brust und auf der
      Mittellinie der Brust befanden sich Zeichen die mit Wiederbelebungsmaßnahmen im
      Einklang stehen. Auf der Spitze des Hinterkopfes befand sich eine runde,
      gequetschte Abschürfung und die Fußknöchel waren leicht angeschwollen. Auf der
      linken Seite des Halses wurde ein feines linienförmiges Zeichen, ca. 3 Inch(7.5
      cm) lang und 0.75 cm breit, entdeckt, das besser sichtbar war, wenn die Leiche
      bei ultraviolettem Licht betrachtet wurde, ebenso wurde eine alte Narbe auf der
      linken Seite der Brust, 126 cm von der Ferse und 7 cm von der Mittellinie
      entfernt, entdeckt. Abgesehen von einer leichten Abschürfung an der Oberlippe, l
      cm von dem rechten Nasenloch entfernt, gab es an der Leiche keine Anzeichen von
      einer frischen Verletzung oder Gewalteinwirkung auf den Körper. Petechien
      (punktförmige Hautblutungen) wurde in der Bindehaut von beiden Augen, besonders
      auf der linke Seite festgestellt.

      INNERE UNTERSUCHUNG:

      Kopf und Hals:

      Es wurde eine Kopfhaarprobe entnommen (Asservat Nr.NL/6).

      Das Umschlagen der Kopfhaut machte Petechien (punktförmige Hautblutungen) auf
      der Unterseite der Kopfhaut, sowie eine leichte Quetschung des rechten
      Schläfenmuskels und dunkle Quetschungen an der Spitze des Hinterkopfes sichtbar,
      die bereits bei der äußeren Untersuchung festgestellt wurden. Der Schädel war
      nicht gebrochen. Die Gehirnhaut und das Gehirn selbst (es wog 1305 Gramm) waren
      stark gestaut und bei der Sektion wurden Petechien (punktförmige Hautblutungen)
      in der weißen Gehirnsubstanz allgemein und im Gehirnstamm sichtbar. Die
      Gehirngefäße waren von mäßig starken Atheromen (degenerative Veränderungen)
      befallen aber für das bloße Auge gab es kein Anzeichen einer natürlichen
      Krankheit, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode
      beitragen können.

      Der Mund war völlig zahnlos, leichte Quetschungen wurden am oberen Zahnfleisch,
      links der Mittellinie festgestellt, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang
      stehen.

      Das Umschlagen der Haut am Hals bestätigte Blutungen in das Gewebe in der Gegend
      der Muskelstränge an der linken Halsseite, sowie dunkle Quetschungen auf der
      linken Seite des Kieferwinkels und auf der linken Seite der inneren Rückseite
      der Kehle. Die Quetschungen in
      • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:47
        Das Umschlagen der Kopfhaut machte Petechien (punktförmige Hautblutungen) auf
        der Unterseite der Kopfhaut, sowie eine leichte Quetschung des rechten
        Schläfenmuskels und dunkle Quetschungen an der Spitze des Hinterkopfes sichtbar,
        die bereits bei der äußeren Untersuchung festgestellt wurden. Der Schädel war
        nicht gebrochen. Die Gehirnhaut und das Gehirn selbst (es wog 1305 Gramm) waren
        stark gestaut und bei der Sektion wurden Petechien (punktförmige Hautblutungen)
        in der weißen Gehirnsubstanz allgemein und im Gehirnstamm sichtbar. Die
        Gehirngefäße waren von mäßig starken Atheromen (degenerative Veränderungen)
        befallen aber für das bloße Auge gab es kein Anzeichen einer natürlichen
        Krankheit, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode
        beitragen können.

        Der Mund war völlig zahnlos, leichte Quetschungen wurden am oberen Zahnfleisch,
        links der Mittellinie festgestellt, die mit Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang
        stehen.

        Das Umschlagen der Haut am Hals bestätigte Blutungen in das Gewebe in der Gegend
        der Muskelstränge an der linken Halsseite, sowie dunkle Quetschungen auf der
        linken Seite des Kieferwinkels und auf der linken Seite der inneren Rückseite
        der Kehle. Die Quetschungen innerhalb der Kehle stehen mit
        Wiederbelebungsmaßnahmen im Einklang. Der Kehlkopf wies im oberen Teil der
        rechten Seite des Schildknorpels (Kehlkopf), der auf Grund seiner Beweglichkeit
        eine spätere Makroradiographie erforderte (siehe unten), übermäßige Quetschungen
        auf. Diese Erscheinungen waren im Einklang mit einer Kompression des Halses.
        Dunkle Quetschungen wurden ferner hinter dem Kehlkopf, insbesondere auf der
        rechten Halsseite festgestellt, ebenso dunkle Quetschungen der Muskelstränge auf
        der linken Halsseite.

        Makroradiographie wies keinen Bruch des Zungenbeins, aber einen Bruch des
        rechten oberen Cornu (Horns) des Schildknorpels auf (zwei (2) Röntgenaufnahmen
        wurden gemacht).

        Die Freilegung des Kehlkopfes, die nach dem Fixieren einer Probe in Formalien
        zur Gewebefixierung (Asservat No. NL 17) durchgeführt wurde, bestätigte eine
        deutliche Quetschung der hinteren Partie beider oberen Cornua (Hörner) der
        Schildknorpel, besonders rechts, die bei ihrer vorhergehenden Freilegung einen
        frischen Bruch mit Blutungen an der Bruchstelle und im Gewebe aufwies. In der
        Nähe des Zungenbeins waren keine nennenswerten Quetschungen vorhanden.

        Thorax:

        Das Umschlagen der Brustkorbhaut bestätigte zwei Stellen mit dunklen
        Quetschungen auf dem Zentrum der Vorderseite der Brust mit einem
        darunterliegenden, querverlaufenden Bruch des Brustbeins (Sternum) und starke,
        dunkle Quetschungen auf der linken Seite der Brust mit mehrfachen Rippenbrüchen
        auf der Seite, die mit starken Herzwiederbelebungsmaßnahmen im Einklang stehen.
        Auf der rechten Seite der Brust befanden sich weitere Quetschungen mit drei
        gebrochenen Rippen. Die 2. bis einschließlich 7. linke Rippe waren vor der
        Achselhöhle (vordere Achsellinie) gebrochen. An gleicher Stelle waren ebenfalls
        die 4. bis einschließlich 6. rechte Rippe gebrochen. Alle Brüche stehen im
        Einklang mit einer Verursachung zum Zeitpunkt der Wiederbelenung und hatten
        keinen Einfluß auf die Todesursache.

        Die Schleimhäute der unteren Luftwege (Trachea) waren leicht gequetscht, was mit
        Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang zu bringen ist.

        Der rechte Brustraum war frei, keine Adhäsionen auf der rechten Brustseite, es
        wurden geringfügige subpleurale (Lungenschleimhaut) Petechien (punktförmige
        Hautblutungen) festgestellt. Mit bloßem Auge konnte, außer Stauungen und
        geringfügiger Ödeme der rechten Lunge, kein Anzeichen einer natürlichen
        Krankheit festgestellt werden. Die linke Lunge jedoch war fest an die Brustwand
        und das Zwerchfell angewachsen mit großen alten Adhäsionen und daher
        resultierendem Hochstand der linken Zwerchfellkuppel. Die linke Lunge wurde
        geröngt (es wurden fünf (5) leere Testfilme und eine (1) Weichteilröntgenplatte
        verwendet) bevor sie entnommen und in Formalien fixiert wurde. Sie wies eine
        leichte alte Narbenbildung, aber keine wirklich strahlenundurchlässige
        Verschattungen auf. Nach Fixierung der Lunge (Asservat Nr. NL 16) bestätigte die
        Untersuchung neben Stauungen nur alte pleurale und diaphragmale Adhäsionen.

        Der Herzbeutel wies nichts Bemerkenswertes auf. Das Herz wog 385 Gramm mit
        geringfügiger Fibrose (Narbenbildung) des Myokard (Herzmuskel). Eine alte
        Verkalkung der Aortaklappe wurde festgestellt, wohingegen die Trikuspidalklappe
        etwas schlaff war. Ein Atherom, bemerkenswert wenig für einen Mann dieses
        Alters, hatte vor allem die linke Kranzaterie an ihrer Gabelung befallen. Die
        rechte Kranzarterie war gekrümmt und wies ein geringfügiges Atherom auf. Der
        Aortabogen war leicht ausgeweitet mit starkem Atherom (degenerative
        Veränderung), das dieses Gefäß besonders an dessen Gabelung befallen hatte,
        zusammen mit altem, medialem Gefäßwandschaden, was aber keinen Einfluß auf die
        Todesursache hatte. Die untere Hälfte der Speiseröhre war aufgebläht aber sonst
        normal.

        Abdomen:

        Der Magen war mit einer teilweise verdauten Mahlzeit, die kurz vorher
        eingenommen worden war (500 ml), gefüllt. Anzeichen von Tablettenteilchen wurden
        nicht entdeckt. Es gab keine Anzeichen für alte oder neue Ulkusbildung des
        Magens oder Zwölffingerdarms, trotz einer geringfügigen Narbenbildung mit einer
        leichten Vergrößerung des Duodenalbulbus. Die Eingeweide waren sonst normal, der
        Blinddarm war vorhanden. Die Bauchspeicheldrüse war gestaut aber sonst normal.
        Die Leber wog 1465 Gramm, erschien klein und die Gallenblase war geschrumpft und
        fest an das Lebergewebe angewachsen. Die Milz war extrem weich und abgesehen von
        geringfügigen Quetschungen um die rechte Niere herum, die mit
        Wiederbelebungsmaßnahmen in Einklang stehen, waren die Nieren bemerkenswert
        gesund, die Kapseln waren leicht abzulösen. In dem unteren Pol beider Organe
        befand sich eine kleine kortikale Zyste. Abgesehen von Stauung, schienen beide
        Nebennieren gesund zu sein. Die Blase war mäßig voll mit klarem Urin, die
        Prostata war leicht vergrößert, an der Blasenwand befanden sich zahlreiche
        Trabekel. Im Hodensack wurde ein rechtsseitiger Wasserbruch festgestellt,
        ungefähr so groß wie eine Manderine (kleine Orange). Der linke Hoden war etwas
        angewachsen, aber sonst wurden keine Anomalien der Hoden festgestellt. Abgesehen
        von der Stauung gab es keine Anzeichen einer natürlichen Krankheit der
        Unterleibsorgane, die den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können.

        Von mir wurden folgende Proben entnommen und an 24101454 WO 2 (Warrant Officer)
        N. Lurcock RMP, SIB (militärische Bezeichnungen) übergeben:

        1. Kopfhaarprobe - NL/6
        2. Urinprobe - NL/7
        3. Rechte Niere - NL/8
        4. Linke Niere - NL/9
        5. Mageninhalt - NL/10
        6. Blutprobe aus dem Herzen (kein Antikoagulans) - NL/11
        7. Blutprobe aus dem rechten Bein (kein Antikoagulans) -NL/12
        8. Blutprobe aus dem rechten Bein (mit Antikoagulans)-NL/13
        9. Leber - NL/14
        10. 2 x Behälter mit histologischen Proben in Formalin - NL/15 (siehe Seiten 6 u. 7)
        11. Lungengewebe in Formalin -NL /16 (siehe die Seiten 6 u. 7 dieses Protokolls)
        12. Rachengewebe in Formalin - NL/17 (siehe Seite 4 dieses Protokolls)

        TOXIKOLOGISCHE UNTERSUCHUNG

        Die Asservate NL/6-14 einschließlich wurden mir am 24. August 1987, um 16.30h,
        unversehrt zurückgegeben und am 25. August 1987 von mir persönlich an Dr. P.A.
        Toseland, -BSc (Bakkalaureus der Naturwissenschafften), PhD (Dr. phil.), FRCPath
        (Mitglied des königlichen pathologischen College) - der Abteilung der klinischen
        Chemie des Guy's Hospital London, zur toxikologischen Untersuchung, ausgehändigt.

        Die erhaltenen Resultate zeigten folgendes:

        Blutalkohol - Keinen
        Urinalkohol - Keinen

        Blutkohlenoxydhämoglobin - weniger als 2%

        Es gab keinen Befund von flüchtigen Substanzen, insbesondere kein Anzeichen für
        Azeton.

        Im gesamten Blut konnten folgende Medikamente gemessen werden:

        1.
        • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:49
          Im gesamten Blut konnten folgende Medikamente gemessen werden:

          1. Verapamil = 78 Mikrogrmm pro Liter
          2. N-desmethyl-Verapamil = 82 Mikrogramm pro Liter
          3. Isososrbidedinitrate = 27 Mikrogramm pro Liter
          4. IsosorbideMononitrate = 112 Mikrogramm pro Liter

          Digoxin war nicht messbar.

          Zur Auffindung von säurehaltigen, neutralen und basischen Verbindungen wurde die
          Leber voll durchuntersucht. Abgesehen von 2 Verbindungen, die das
          Verapamilgefüge besaßen und wahrscheinlich 0-demethylierte Verbindungen waren,
          konnte keine Verbindung festgestellt werden, die nicht bereits im Blut gefunden
          worden war.

          Der Urin wies sowohl Verapamil und dessen N-desmethylierte Stoffwechselprodukt auf.

          Der Arsengehalt des Haares betrug 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm. Der normale
          Arsengehalt liegt unter 2 und toxische Werte sind größer als 5.

          Alle anderen Arzneimittelwerte entsprachen normalen therapeutischen Werten.

          HISTOLOGISCHER BERICHT:

          Dreiundzwanzig (23) mikroskopische Proben wurden präpariert, chemisch behandelt
          und von entnommenen Gewebeproben (Asservate Nr. NL/15 und 16) gewonnen.
          Oberstleutnant R.C. Menzies - MRCPath. (Mitglied des königlichen pathologischen
          College), DMJ (Path) (Titel), Professor für Militärpathologie des Medical
          College der königlichen Armee, London - der der Obduktion beiwohnte und ich sind
          der Meinung, daß die mikroskopische Untersuchung dieses Gewebes kein Anzeichen
          für eine natürliche Krankheit ergab, die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte
          verursachen oder zum Tode beitragen können. Die ausgedehnte venöse Stauung, die
          in allen Organen festgestellt wurde, stand völlig mit einem Tod durch Ersticken
          in Einklang.

          Diese Erkenntnisse standen im Einklang mit den makroskopischen Erkenntnissen
          (Erkenntnisse mit bloßem Auge), die bei der Obduktion gemacht wurden und
          bestätigten diese wie folgt:

          Gehirn

          Alle Teile waren im wesentlichen normal abgesehen von deutlicher passiver
          venöser Stauung, einschließlich geringer Hirnhautstauung. Außerdem war eine
          kleine fokale perivaskuläre Blutung vorhanden.

          Herz

          Deutliche passive Stauung in beiden Kammern mit schwacher fokaler Fibrose
          (Narbenbildung) in der linken Kammer, welche aber ohne funktionale Bedeutung war.

          Probeentnahmen der linken Herzkranzaterie zeigten, daß der vordere absteigende
          Ast durch einen verkalkten Geschwulst verengt war und nur noch etwa 40% seiner
          ursprünglichen Größe hatte. Der gekrümmte Ast wies ebenfalls Verengungen auf und
          hatte nur noch 60% seiner erwarteten Größe. Die rechte Herzkranzaterie war frei
          von Atheromen. Alle drei Gefäße wiesen passive venöse Stauung der Adventitia
          (Gefäßwand) auf. Diese Erkenntnisse lassen den Schluß zu, daß bei
          mikroskopischer Untersuchung die degenerativen Veränderungen der
          Herzkranzaterien (Gefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen) etwas
          ausgeprägter waren als sie bei der makroskopischen Untersuchung (Untersuchung
          mit bloßem Auge) während der Obduktion, erschienen. Diese Veränderungen
          beschleunigten weder den Tod, noch spielten sie dabei in irgendeiner Weise eine
          Rolle.

          Aorta

          Proben, die nahe der Läsion entnommen wurden und bereits als alter
          Gefäßwandschaden beschrieben worden waren, wiesen deutliche cholesterin
          Ablagerungen an der Gefäßwand zusammen mit Verkalkung (starke degenerative
          Veränderung) und einer geringfügigen frischen Blutung auf. In der Vasa Vasorum
          (kleinere Blutgefäße, die die Gefäßwand mit Blut versorgen) und in den Gefäßen
          innerhalb der Adventitia (Wand) wurde eine deutliche passive venöse Stauung
          festgestellt.

          Luftröhre

          Ausgedehnter postmortaler Verlust der Mucosa (Schleimhaut der Luftröhre) wurde
          festgestellt, die submukösen (tieferen) Gewebe waren deutlich ödematös
          (geschwollen). Es entstanden ziemlich deutliche Quetschungen um die Knorpelringe
          der Luftröhre herum. Diese Veränderungen sind damit vereinbar, daß sie bei
          Wiederbelebungsmaßnahmen entstanden sind. Es gab kein Anzeichen für eine bereits
          früher bestandene, natürliche Krankheit.

          Lungen

          Die rechte Lunge wies sehr starke passive venöse Stauung mit fokaler
          intraalveolarer und intrabronchialer Blutung auf. Es wurde eine geringfügige
          Kohleablagerung (schwarzes Pigment) festgestellt, aber es gab kein Anzeichen für
          eine bereits früher bestandene, natürliche Krankheit. Mikroskopisch gesehen
          entspricht das Gewebe der linken Lunge (Asservat Nr. NL/16) dem der rechten
          Lunge. Darüber hinaus, weist jedoch das Lungengewebe alte Narbenbildungen auf.
          An manchen Stellen trifft dies mit Verklumpung von chronisch entzündeten Zellen
          zusammen, es besteht jedoch kein Anzeichen eines aktiven Krankheitsprozesses.
          Ein kleines Stück der Pleura (Lungenschleimhaut) befindet sich auf jedem
          Objektträger, die Stücke weisen ebenfalls Narbenbildung und Anheftung an das
          Diaphragma auf.

          Leber

          Der grundlegende hepatische Aufbau war normal, es gab kein Anzeichen für eine
          Krankheit. Es bestand jedoch eine sehr starke passive venöse Stauung.

          Bauchspeicheldrüse

          Das Organ schien vorher normal gewesen zu sein.

          Nebennieren

          Histologisch gesehen waren beide Organe im wesentlichen normal, aber beide
          wiesen eine starke, passive venöse Stauung auf.

          Nieren

          Beide Nieren wiesen Anzeichen starker, passiver venöser Stauung auf, aber es gab
          keine Anzeichen einer bereits vorher bestandenen Nierenkrankheit.

          Milz

          Dieses Organ wies eine starke Stauung auf, es gab jedoch kein Anzeichen für
          einen Krankheitsprozess.

          Hoden

          Beide Hoden wiesen senile atrophische Veränderungen auf, die mit dem Alter des
          Verstorbenen in Einklang stehen. Beide Hoden wiesen ebenfalls eine deutliche,
          passive venöse Stauung auf.


          ZUSAMMENFASSUNG:

          1. Die Leiche war die eines gut ernährten, älteren Mannes , mit einer Größe
          von 5 Fuß 9 Inch (175 cm).
          2. Anzeichen für eine natürliche Krankheit, die den Tod zu dem Zeitpunkt
          hätte verursachen oder zum Tode beitragen können, wurden weder mit bloßem Auge
          bei der Obduktion, noch durch mikroskopische Untersuchung der entnommenen
          Gewebeproben festgestellt.
          3. An der Leiche wurden Zeichen festgestellt, die mit
          Wiederbelebhungsmaßnahmen im Einklang stehen. Abgesehen von einer gequetschten
          Abschürfung auf der Rückseite der Kopfspitze, standen alle anderen Quetschungen,
          wie auch die gebrochenen Rippen und das gebrochene Brustbein in Einklang mit
          Wiederbelebungsmaßnahmen.
          4. Der toxikologische Bericht - zusammen mit Dr. P.A. Toseland (siehe die
          Seiten 5/6 dieses Protokolls) - ergab keinen Befund, der auf etwas anderes
          hinwies als das, was man von einer üblichen therapeutischen Behandlung und
          Wiederbelebungsmaßnahmen erwartet.
          5. Der histologische Bericht - zusammen mit Oberstleutnant R.C. Menzies
          (siehe die Seiten 6/7 dieses Protokolls) - bestätigte die makroskopischen
          anatomisch patologischen Feststellungen.
          Die mikroskopische Untersuchung der entnommenen Gewebe ergaben keinen
          Befund für eine bereits vorher bestandene signifikante, natürliche Krankheit,
          die zu dem Zeitpunkt den Tod hätte verursachen oder zum Tode beitragen können.
          6. Es wurden äußere und innere Merkmale, die auf ein asphyktisches Element
          bei der Todesursache hinweisen, festgestellt und das linienförmige Zeichen auf
          der linken Halsseite stand im Einklang mit einer Ligatur. Die Larynxverletzung
          (Kehlkopfverletzung) - Bruch des rechten oberen Cornu (Horn) des Schildknorpels
          - wies auf eine Kompression den Halses hin.
          7. Der Tod hatte keine natürliche Ursache.
          8. Meiner Meinung nach war die Todesursache:
          a. Asphyxie
          b. Kompression des Halses
          c. Suspension

          _______________________________ _______

          [Unterschrift J. M. Cameron]

          _______________________________ _______
          James Malcolm Cameron, MD (Dr. med), PhD. (Dr. phil.), FRCS (Glas.) (Mitglied
          des königlichen chirurgischen College, Glasgow), FRCPath (Mitglied des
          königlichen pathologischen College), DMJ(Path) (Titel)
          Gerichtspathologe
          Professor für Gerichtsm
    • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:50
      Abschrift des Obduktionsbefundes von Prof. Spann vom Institut für Rechtsmedizin
      in München, der im Auftrag der Familie Heß am 21. August 1987 eine Nachobduktion
      an Rudolf Heß vornahm. Besonders die Photos von der Strangmarke am Hals von
      Rudolf Heß, die vor der 2. Obduktion gemacht wurden, sind auch für
      Nicht-Mediziner bzw. Laien aufschlussreich. Dieser Bericht ist auch als Download
      im HTML-Format erhältlich: obdukt2.zip (7 KB).

      Betr.: Gerichtsmedizinischer Untersuchungsbericht des H e s s, Rudolph
      geb. 26.04.1894
      zul. wh. Berlin
      verst. 17.08.1987
      Uns. Nr. V.S. 1295/87
      Hb.-Nr. 1229/87
      10-5/87


      Dem Auftrag von Herrn Dr. Alfred Seidl entsprechend, haben wir am 21.08.87 um
      9.00 Uhr die gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche durchgeführt.

      Obduzenten:
      Prof. Dr. Spann I. Obduzent
      Prof. Dr. Eisenmenger II. Obduzent
      Dr. Tutsch-Bauer III. Obduzent
      Dr. Pankratz IV. Obduzent
      Herr Lohr als Sektionsgehilfe

      Aus dem Hause anwesend Herr Priv. Doz. Dr. Kauert aus der
      medizinisch-toxikologischen Abteilung.
      Anwesend ist weiterhin Dr. Alfred Seidl.
      Ferner ist anwesend Herr Polizeioberrat Nefzger mit Beamten der Kriminalpolizei
      München.

      Die auf dem Sektionstisch liegende Leiche wurde von Herrn Lohr als die des
      Obengenannten ausgewiesen.

      Befund und vorläufiges Gutachten:

      A. Äußere Besichtigung

      Die Leiche befindet sich zunächst in einem Holzsarg, nach Abnahme des Deckels
      zeigt sich, daß ein Zinnsarg sich im Holzsarg befindet, dieser Zinnsarg ist
      geöffnet. Der Deckel des Zinnsarges fehlt. Im Zinnsarg liegt eine Leiche unter
      einer weißen Decke. Auf der Leiche findet sich ferner ein sogenanntes Totenhemd.

      1. Nach Abnahme des Totenhemdes zeigt sich, daß die Leiche männlichen
      Geschlechts ist. Es zeigt sich ferner, daß sowohl im Bereich des Kopfes, als
      auch am Rumpf in typischer Weise ein sogenannter Sektionsschnitt gelegt wurde.
      Der Sektionsschnitt verläuft über den Schädel, dort über die Scheitelhöhe,
      verlängert beiderseits über den Hals zum Brustbein und wird dort fortgeführt bis
      zur Schambehaarung.
      2. Die Körperlänge der Leiche beträgt 172,5 cm. Die Totenstarre ist an der
      Kiefermuskulatur und an den oberen Gliedmaßen gelöst, an den unteren Gliedmaßen
      noch wächsern erhalten.
      3. Das Haupthaar ist braungrau, über Stirn und Scheitel schütter, mit
      deutlicher Glatzenbildung, an typischer Stelle, etwa handtellergroß. Im Bereich
      der Kopfschwarte kein auffallender Befund.
      4. Die Augenbrauen sind auffallend buschig, die Augäpfel sind zurückgesunken,
      das linke Augenlid ist spaltförmig geöffnet. In der Haut der Augenoberlider
      finden sich immer wieder punktförmige, stecknadelsspitz große Blutaustritte. Im
      Bereich der Haut der Unterlider kein auffallender Befund. In den Bindehäuten der
      oberen Unterlider finden sich zahlreiche, punktförmige, stecknadelspitz- bis
      kleinstecknadelkopfgroße punktförmige Blutaustritte, regelmäßig angeordnet, in
      etwa gleichmäßig zahlenmäßig verteilt auf die vier Augenlider. Die Augäpfel sind
      erweicht und zurückgesunken. Die Hornhaut ist getrübt, die Regenbogenhautfarbe
      ist nicht mehr feststellbar. Am Rand der Regenbogenhaut findet sich beiderseits
      ein angedeuteter Greisenbogen.
      5. Die Nasen- und Ohröffnungen sind frei. An der Rückseite beider Ohrmuscheln
      und in der umgebenden Haut finden sich immer wieder regelmäßig angeordnet
      punktförmige, stecknadelkopf- bis stecknadelspitzgroße Blutaustritte. Das
      knöcherne Nasenskelett ist fest und unverletzt.
      6. Die Lippen sind geöffnet, blasrot, an der Oberlippe findet sich eine
      beginnende Vertrocknung. In der Schleimhaut der Ober- und Unterlippe kein
      auffallender Befund, keine Blutaustritte. Im Mund findet sich eine
      Oberkieferprothese, der Unterkiefer ist zahnlos.
      7. Das Gesicht ist glatt rasiert, am Halsübergang zum Teil stehende
      Bartstoppeln, bis 1 - 2 mm lang.
      8. Der Hals ist schlank und lang. Über der Kinn spitze findet sich eine
      zehnpfennigstückgroße, beginnende Vertrocknung, unter der Kinnspitze eine
      zehnpfennigstückgroße, bräunliche Verfärbung.
      9. Am Hals deutlich sichtbar, beginnend am hinteren Rand des großen
      Kopfnickermuskels links und schräg nach unten zur Mitte verlaufend, bis zur
      rechten Seite, hier sichtbar bis zum hinteren Rand des großen Kopfnickermuskels,
      eine deutlich abgrenzbare Verfärbung, braunrot, unterschiedlich breit, an der
      linken Seite bis 6 mm breit, über der Mitte bis 20 mm breit.
      10. Nunmehr wird die Leiche umgedreht und der Nacken besichtigt. Es findet
      sich nun eine die ganze Rückseite des Halses einnehmende doppelläufige
      Zeichnung, die fast horizontal verläuft. Die Doppelläufigkeit besteht darin, daß
      zwei rötlich verfärbte Streifen von maximal 1 cm Breite einen blassen, bis 6 mm
      breiten Streifen einschließen.
      11. Die Totenflecken finden sich am Rücken, spärlich ausgebildet, von
      blauvioletter Farbe, sie sind nicht mehr wegdrückbar.
      12. Über der Rückseite des Beckens am oberen Rand des Beckens links findet
      sich eine markstückgroße, bläuliche Verfärbung, auf Einschneiden findet sich
      eine deutliche dunkelrot-schwarze, geronnene Blutunterlaufung. Von hier
      ausgehend nach außen verlaufend eine 12 cm lange, unterschiedlich deutlich
      ausgeprägte, oberflächliche, kratzerartige Hautdefektstelle.
      13. Der Brustkorb ist seitengleich, an der linken Brustkorbseite, knapp vor
      der vorderen Achsellinie findet sich eine handtellergroße 12 : 8 cm messende,
      blaugrün-gelbverfärbte Stelle.
      14. An der Brustkorbvorderwand links finden sich zwei einzelne, reizlose
      Narben. Eine dieser Narben liegt etwa in Höhe des 4. Zwischenrippenraumes, sie
      mißt 2,5 cm, eine knapp darüber liegende mißt 2 cm. In der Umgebung dieser
      Narben fragliche Narben von Nahtstichen. Am Rippenbogen rechts findet sich eine
      zweimarkstückgroße, bräunliche Verfärbung. An den Bauchdecken kein auffallender
      Befund.
      15. Äußeres Genitale männlich, die Hoden sind nicht tastbar. Die Afteröffnung
      ist frei.
      16. Im Bereich des linken Unterarmes, an der Speichenseite, an der Grenze vom
      mittleren zum unteren Drittel finden sich zwei blaurote Verfärbungen, mit
      punktförmigen Veränderungen, wie nach Einstich zu ärztlichen Maßnahmen.
      17. An der Beugeseite des linken Handgelenkes finden sich Narben an typischer
      Stelle. Eine dieser Narben verläuft quer zur Unterarmachse, sie weist eine Länge
      von 4 cm auf. In der Umgebung finden sich fragliche Nahtnarben. Eine weitere
      Narbe findet sich an typischer Stelle über der Pulsschlagader gelegen, eine
      strahlenförmige 3: 1,5 cm messende Narbe, in der Umgebung mit fraglichen
      Stichkanalnarben.
      18. Am Unterarm rechts im unteren Drittel an der Streckerseite eine
      fünfmarkstückgroße, bläuliche Verfärbung mit einem zentral gelegen Einstich, wie
      nach ärztlichen Maßnahmen.
      19. [Numerierungsfehler, Punkt 19. fehlt]
      20. Im Bereich der Beine finden sich deutliche, teigige Schwellungen an den
      Unterschenkeln, links ausgeprägter als rechts. über dem Innenknöchel links eine
      reizlose, 3 cm lange Narbe.


      B. Innere Besichtigung
      I. Schädelhöhle

      Nunmehr werden die Obduktionsnähte gelöst.

      21. Nach Lösen der Naht über dem Schädel wird die Kopfschwarten nach vorne und
      hinten zurückgeschlagen und besichtigt. Die Kopfschwarte zeigt an der
      Innenfläche eine gleichmäßig blaßrote Farbe. Über dem Stirnbein rechts findet
      sich eine zweipfennigstückgroBe, spärliche, dunkelrote Einblutung. Vereinzelt
      finden sich darüber hinaus regelmäßig angeordnet punktförmige Blutaustritte. Der
      Schläfenmuskel ist beiderseits abpräpariert, ohne auffallenden Befund. Im
      Schläfenmuskel rechts finden sich einzelne, umschriebene Blutaustritte. Über dem
      Hinterhaupte, in der Kopfschwarte finden sich regelmäßig angeordnete,
      punktförmige Blutaustritte, hier auch unter der Beinhaut des Hinterhauptbeines.
      22. Die Weichteile über dem Nacken werden nun zusätzlich weiter nach unten
      präpariert und zwar bis in Höhe der außen beschriebenen Veränderung. In der
      Nackengegend link
      • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:53
        21. Nach Lösen der Naht über dem Schädel wird die Kopfschwarten nach vorne und
        hinten zurückgeschlagen und besichtigt. Die Kopfschwarte zeigt an der
        Innenfläche eine gleichmäßig blaßrote Farbe. Über dem Stirnbein rechts findet
        sich eine zweipfennigstückgroBe, spärliche, dunkelrote Einblutung. Vereinzelt
        finden sich darüber hinaus regelmäßig angeordnet punktförmige Blutaustritte. Der
        Schläfenmuskel ist beiderseits abpräpariert, ohne auffallenden Befund. Im
        Schläfenmuskel rechts finden sich einzelne, umschriebene Blutaustritte. Über dem
        Hinterhaupte, in der Kopfschwarte finden sich regelmäßig angeordnete,
        punktförmige Blutaustritte, hier auch unter der Beinhaut des Hinterhauptbeines.
        22. Die Weichteile über dem Nacken werden nun zusätzlich weiter nach unten
        präpariert und zwar bis in Höhe der außen beschriebenen Veränderung. In der
        Nackengegend links und rechts neben der Wirbelsäule je eine linsengroße
        Einblutung von dunkelrötlich-schwarzer Farbe.
        23. Nunmehr wird das Schädeldach abgehoben. Es ist in typischer Weise
        abgetrennt. In der schädelhöhle findet sich spärlich blutdurchtränkte Watte.
        Nach Entnahme dieser Watte zeigt sich, daß die harte Hirnhaut aus der knöchernen
        Schädelbasis zum großen Teil abgezogen ist. Im Bereich der knöchernen
        Schädelbasis kein auffallender Befund, insbesondere keine Verletzungen erkennbar.


        II. Brust- und Bauchhöhle

        Nach Lösen der Nähte und Zurückklappen der weichen Brustdecken und der
        Bauchdecken liegt das Brustbein lose an typischer Stelle. Nach Entnahme des
        Brustbeines erscheint ein Plastiksack, der in toto entnommen wird. Nach Entnahme
        des Plastiksackes finden sich keine weiteren Organe in der Körperhöhle.

        24. Nunmehr wird die Wirbelsäule besichtigt, sie zeigt im Bereich der
        Brustwirbelsäule eine leichte Ausbiegung nach links. Die Lendenwirbelsäule ist
        deutlich nach rechts ausgebogen.
        25. Bei der Besichtigung der Brusthöhleninnenfläche finden sich links
        flächenhafte Auflagerungen wie bei flächenhafter Verwachsung von Brust- und
        Lungenfell.
        26. Nunmehr werden die Organe aus dem Plastiksack entnommen und auf ihre
        Vollständigkeit geprüft.
        27. Das Gehirn scheint vollständig zu sein. Es ist durch zahlreiche
        Einzelschnitte vorzerlegt. Auf frisch gelegten Schnitten zeigen Mark und große
        Kerne eine braun-grau-grüne Farbe, das Marklager ist weißgrau. Im Bereich der
        vorgelegten Schnitte und der von uns gefertigten Schnitte kein auffallender Befund.
        28. Im Bereich der noch erhaltenen Arterien finden sich sehr deutliche,
        weißlich-gelbe und kalkharte Einlagerungen; insbesondere im Bereich der
        Carotisstümpfe an der Schädelbasis besteht Starrwandigkeit.
        29. Bei der Besichtigung des Halses zeigt sich, daß die rechte Halsschlagader
        nicht entnommen ist, sie befindet sich noch in der Leiche. Die rechte
        Halsschlagagder wird nunmehr entnommen. Die nicht eröffnete, rechte
        Halsschlagader wird nach Entnahme eröffnet: sie ist allseits weit durchgängig,
        im unteren Bereich relativ zart, im oberen Drittel bestehen mehrfach
        Einlagerungen, im Bereich der Aufteilung nehmen die Einlagerungen etwas zu, die
        Lichtung ist jedoch allseits weit und durchgängig.
        30. Nunmehr werden die Halsorgane untersucht. Zunge, Rachenring, Kehlkopf und
        Schilddrüse fehlen. Der obere Teil der Speiseröhre fehlt ebenfalls. Die
        Halsmuskulatur ist nur zum Teil vorhanden. Von der Luftröhre ist lediglich die
        Gabelung vorhanden, mit einem kleinen Stück nach unten und ein jeweils 3 cm
        langes Stück des Bronchialhauptastes. Die Schleimhaut zeigt im linken Hauptast
        einzelne, kleine Einblutungen, sonst ist sie unauffällig.
        31. Im Mittelfellraum findet sich eine Taubeneigroße zystenartige Veränderung,
        die eröffnet wird. Sie enthält klare, wässrige Flüssigkeit. Im Bereich der
        Luftröhrengabel finden sich bis bohnengroße, dunkelrotschwärzliche Lymphknoten.
        32. Das Herz ist durch zahlreiche Schnitte in kleine bis kleinste Teile
        zerlegt. Die Innenauskleidung und der Klappenapparat sind zart. Im Bereich der
        Aortenklappen finden sich einzelne, flächenhafte, weiche Einlagerungen. Der
        Klappenapparat scheint jedoch schlußfähig gewesen zu sein. Die Herzkranzarterien
        sind zum Teil eröffnet, zum Teil durch parallel verlaufende Querschnitte
        dargestellt. Die Herzkranzarterien sind allseits weit und waren sicher
        durchgängig. In der Innenwand der Herzkranzarterien finden sich nur vereinzelte,
        weißlich-gelbe, weiche Einlagerungen, ihre Lichtung ist meist nur geringgradig
        eingeengt, lediglich im Bereich des linken, absteigenden Astes eine etwas
        höhergradige Einengung, die etwa 50 % der Lichtung betrifft. Die Herzmuskulatur
        ist soweit noch beurteilbar nicht verdickt, auf dem Schnitt braun und ohne
        Einlagerungen. Das eirunde Loch ist schlitzförmig offen.
        33. Die Aorta zeigt direkt nach dem Abgang bereits beetartige, weißlich-gelbe,
        weiche Einlagerungen. Vom Bogen ab finden sich zahlreiche weiche und kalkharte
        Einlagerungen, nach unten deutlich zunehmend. Im Bereich der Bauchaorta sind die
        Beete zum großen Teil geschwürig aufgebrochen.
        34. Die großen Beckenschlagadern und die Oberschenkelschlagadern zeigen
        ebenfalls kalkharte Einlagerungen, mit mittelgrasiger Einengung der letzteren.
        35. Die Nierenarterien sind beiderseits durchgängig, ohne wesentliche
        Einengung der Lichtung.
        36. Von beiden Lungenhälften sind Teile vorhanden, jedoch nicht vollständig,
        die Oberfläche der Lungen ist blasgraublau, zum Teil glatt und glänzend, zum
        Teil mit Auflagerungen. Auf dem Schnitt zeigt das Lungengewebe eine gleichmäßig
        rote Farbe, es finden sich keine Entzündungsbezirke und keine Einatmungsbezirke.
        Die Lungenarterienäste enthalten zum Teil spärliche gelbliche Wandeinlagerungen,
        die Bronchialäste sind nicht eröffnet, sie sind leer, die Schleimhaut ist
        unauffällig.
        37. Die Leber fehlt vollständig, ebenso fehlt die Gallenblase.
        38. Die Milz ist vorhanden, durch mehrere Schnitte zerlegt, offenbar von
        typischer Größe. Das Milzgewebe ist etwas erweicht.
        39. Nebennieren und Nieren fehlen, die Harnblase ist vorhanden und vorne durch
        Mittelschnitt eröffnet Die Harnblase zeigt eine sehr deutliche Balkenzeichnung.
        40. In der Harnblase findet sich eine erbsgroßer Polyp.
        41. Die Vorsteherdrüse ist sehr groß, insgesamt mandarinengroß. Die Harnröhre
        ist nicht eröffnet. Sie wird nunmehr eröffnet. Es zeigt sich, daß die Harnröhre
        im Bereich der Vorsteherdrüse hochgradig eingeengt ist. Auf dem Schnitt zeigt
        die Vorsteherdrüse die zweilappig ist, zahlreiche scharf begrenzte, weiche
        Knoten. Die Samenbläschen sind bindegewebig umgewandelt.
        42. Der Magen ist vorhanden und eröffnet, die Schleimhaut des Magens ist
        angedaut, flach, graurot, ohne Defekt und ohne Narben. Der Dünn- und Dickdarm
        liegen in toto bei. Sie sind nicht eröffnet. Im Dünndarm findet sich wenig
        zunächst schleimiger, später breiiger, graubrauner, unauffällig riechender
        Inhalt. Der Dickdarm enthält grünbraunen, salbenartigen bis knolligen Stuhl.
        43. Die Bauchspeicheldrüse ist am Magen anhängend, sie ist rötlich-braun,
        erweicht.
        44. Die Lungenarterien und die Schenkelvenen sind frei.
        45. Am Skelettsystem finden sich noch folgende Verletzungen: im Bereich des
        knöchernen Brustkorbes sind links die Rippen 2 mit 8 in der mittleren
        Schlüsselbeinlinie durchgebrochen, zum Teil mit Durchspiessung und deutlichen
        Unterblutungen. Rechts sind die Rippen 2 mit 7 in der mittleren
        Schlüsselbeinlinie durchgebrochen, mit deutlicher Unterblutung, ohne Verletzung
        des Rippenfells. Das Brustbein ist zwischen dem Ansatz der 3. und 4. Rippe
        horizontal durchgebrochen, mit deutlicher Unterblutung.
        46. Bei der Leiche beigelegen, im Plastiksack findet sich ferner intakte harte
        Hirnhaut.
        47. Ferner findet sich ein Hoden beigelegen, der aufgeschnitten ist. Der
        zweite Hoden ist nicht auffindbar.
        48. Auf Wunsch von Herrn Rechtsanwalt Dr. Seidl werden nunmehr die Handflächen
        eingehend besichtigt, dabei wird eine Veränderung, insbesonde
        • laband Re: ciekawostka ze geszichty 06.02.05, 14:53
          48. Auf Wunsch von Herrn Rechtsanwalt Dr. Seidl werden nunmehr die Handflächen
          eingehend besichtigt, dabei wird eine Veränderung, insbesondere eine Auflagerung
          nicht festgestellt.


          Zusammenfassung der Befunde:

          Zustand nach pathologisch-anatomischer Obduktion mit Eröffnung aller drei
          Körperhöhlen und ordnungsgemäßer Versorgung der Leiche,
          im Plastiksack in der Leibeshöhle beigegebene, teilobduzierte Organe mit Fehlen
          von Leber, Gallenblase, Nebenniere, Niere, obere Halsorgane, ein Hoden,
          zirkulär um den Hals verlaufende Abdruckmarke mit soweit nach dem
          Sektionsschnitt noch beurteilbar höchstem Punkt in der Gegend hinter dem linken Ohr,
          Doppelläufigkeit der Abdruckmarke, zirkulär verfolgbar in der Nackengegend,
          zwei einzelne, umschriebene, kleine Unterblutungen in der Nackengegend
          beiderseits der Mittellinie der Wirbelsäule in Höhe der Abdruckmarke,
          ausgeprägte, punktförmige Stauungsblutungen in den Bindehäuten der Augenlider,
          in der Umgebung des Ohres und an der Innenfläche der Kopfschwarte,
          hochgradige allgemeine Atheromatose und Arteriosklerose, überwiegend mit weiten,
          starren Coronararterien und geschwürigen Aufbruch im Bereich der großen
          Körper-Schlagader,
          knotige Prostatahypertrophie mit ausgeprägter Balkenblase,
          Harnblasenpolyp,
          taubeneigroße Mediastinalzyste,
          Zustand nach Reanimation mit Rippenserienbrüchen beiderseits und Fraktur des
          Brustbeines,
          ausgeprägte Skoliose im Bereich der Lendenwirbelsäule,
          reizlose Narben an der Beugeseite des linken Handgelenkes an typischer Stelle,
          wie nach Pulsaderschnitt-Versuchen,
          reizlose Narbe über dem Innenknöchel links,
          zwei reizlose Narben über der Brustkorbvorderwand links,
          deutliche Ödembildung im Bereich beider Unterschenkel,
          Zustand nach ärztlichen Maßnahmen mit Einstichen an den oberen Gliedmaßen,
          nicht mehr wegdrückbare, spärliche Totenflecken,
          gelöste Totenstarre.


          C. Vorläufiges Gutachten

          1. Die bei der Nachobduktion der Leiche des Herrn Rudolph H e s s
          festgestellten Veränderungen lassen sich zwanglos mit einer Gewalteinwirkung
          gegen den Hals durch ein strangförmiges Werkzeug in Einklang bringen.
          2. Bei der Obduktion fanden sich keine Anhaltspunkte für einen natürlichen Tod.
          3. a) Zur mikroskopischen Untersuchung wurden Gewebsteile aus Hirn, Herz,
          Lunge, Bauchspeicheldrüse, Coronararterie, Halshaut, Muskulatur aus dem
          Brustkorbbereich links in Formalin asserviert.
          b) Zur chemisch-toxikologischen Untersuchung wurden asserviert:
          Hirngewebe, Magenschleimhaut, Dünndarminhalt, Herzgewebe, Lumballiquuor und
          Lungengewebe sowie Femoralvenenblut.
          4. Wir bitten ggfs. um Auftrag zu weiteren Untersuchungen.
          5. Ein abschließendes Gutachten bleibt vorbehalten.



          [Unterschrift Dr. Pankratz] [Unterschrift Dr. Tutsch-Bauer] [Unterschrift
          Prof. Dr. Eisenmenger]
          [Unterschrift Prof. Dr. Spann]

          • laband ps 06.02.05, 14:59
            www.rudolf-hess.org/archiv/eidspann.php3?fs=8#WS4
    • stefan_ems Bombardowanie Drezna 08.02.05, 12:23
      Dzisiej 20:15 na ZDF – warto obejrzeć. Temat dotyczy również Ślązaków. Wielu
      uciekało przed Armią Czerwoną do Drezna, tak jak moja ouma, na szczęście nie
      zdążyła do miasta przed bombardowaniem. Kilka kilometrów przed Dreznem z
      niewielkiego wzgórza była świadkiem tragedii i do dziś opowiada o "morzu ognia".
      Pzdr.
      • Gość: ballest Re: Bombardowanie Drezna IP: *.lbo.de.add / 62.138.243.* 08.02.05, 12:51
        W dreznie zginal Nikolaus Ballestrem - 13.02. 1945 !

        --

        pyrsk
        ballest

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